Rattataki

Rattataki

Geborene Tötungsmaschinen

Die hellhäutigen Rattataki sind für den Kampf geboren. Jahrhunderte der Kriegführung haben die Schwachen ausgemerzt und die Überlebenden zu stolzen, leidenschaftlichen und tödlichen Kämpfern gemacht. Selbst zur Unterhaltung gehört bei dieser wilden Spezies der Kampf. Die Gladiatorengruben ihrer Heimatwelt Rattatak, die in der gesamten Galaxis für ihre brutalen Kämpfe bekannt sind, zählen zu den beliebtesten Attraktionen auf dem Planeten. Da sie von Geburt an von der kämpferischen Kultur ihrer Spezies geprägt werden, steckt in jedem Rattataki ein grausamer Krieger.

Über Tausende von Jahren hinweg entwickelte sich die Spezies der Rattataki in völliger Isolation tief im Outer Rim. Von furchterregenden Bestien, die sie für Götter hielten, und den wilden Stürmen, die das Land nahezu unbewohnbar machten, in den Untergrund getrieben, trotzten sie in weitläufigen Höhlen den Widrigkeiten des Planeten. In ihrem unterirdischen Exil waren die Rattataki-Stämme gezwungen, sich aufgrund des Mangels an Ressourcen stets selbst zu bekämpfen, und viele Stämme schreckten selbst vor Kannibalismus nicht zurück. Schwache und Kranke wurden geopfert, damit die Starken überleben und eines Tages die Welt auf der Oberfläche einnehmen könnten.

Schließlich gelang es dem mächtigen Kriegerfürsten Rattatak, sein Volk lange genug zu vereinen, um die grausamen Bestien auf der Planetenoberfläche zu vertreiben und riesige Festungen inmitten des felsigen Terrains zu errichten. Auch wenn er selbst sein Leben beim Kampf auf der Oberfläche ließ, so lebte Rattataks Name weiter. Die Vereinigung der Rattataki war nur von kurzer Dauer und die Stämme begannen schon bald wieder, sich gegenseitig zu bekriegen. Doch es war ihnen gelungen, ihr dunkles Exil zu verlassen und in Kontakt mit dem Rest der Galaxis zu treten. So siedelten viele Rattataki auf anderen Welten und wurden gefragte Söldner, Leibwächter und Kopfgeldjäger.

Kurz nach der Rückkehr des Imperiums in den republikanischen Raum entdeckte der junge Sith-Lord Darth Vich Rattatak und sein Volk. Da er sich einen Namen machen wollte, reiste er zum Planeten und rekrutierte, im Widerspruch zur 1000-jährigen Tradition der Fremdlingsfeindlichkeit, hundert Rattataki-Stämme, um eine eigene Armee aufzustellen. Ihre Tapferkeit in der Schlacht machte sie zu einer gefährlichen Streitkraft und die Dutzenden Machtsensitiven unter ihnen wurden zu seinen persönlichen Akolythen. Mit den Rattataki unter seinem Kommando versuchte Darth Vich, die Macht im Sith-Imperium an sich zu reißen, was jedoch letztlich scheiterte. Als Konsequenz seines Scheiterns versklavte oder tötete der Rat der Sith alle Rattataki, die zu seinen Anhängern zählten. Die Gerüchte über eine kleine Gruppe von Rattataki-Akolythen, die dabei geholfen haben sollen, Vich zu verraten, und eine komplette Sith-Ausbildung erhielten, konnten bis heute nicht belegt werden.