Miraluka

Miraluka

Seht die Macht

Obwohl sie denselben genetischen Ursprung haben wie die Menschen, haben sich die Miraluka zu einer völlig anderen Spezies entwickelt, die ohne Augen geboren wird. Auf ihrem Heimatplaneten Alpheridies gibt es nur eine einzige Lichtquelle: einen roten Zwergstern, der nur Licht im infraroten Spektrum aussendet. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Miraluka die Fähigkeit angeeignet, ihre Umwelt mit Hilfe der Macht zu sehen. Ihre verkümmerten Augenhöhle bedecken sie mit Schleiern und es bereitet ihnen in der Regel keine Probleme, sich in die menschliche Gesellschaft zu integrieren.

Die Miraluka haben seit jeher praktisch in Isolation gelebt, aber durch ihre Machtempfänglichkeit pflegten sie immer wieder Beziehungen zu den Jedi und einige Miraluka haben sich sogar dem Orden angeschlossen. Diese Beziehungen wurden noch stärker, nachdem der Sith-Lord Darth Nihilus die Miraluka-Kolonie auf Katarr zerstörte. Der einzige Überlebende dieses Angriffs - ein Miraluka namens Visas Marr - soll zusammen mit der Jedi-Verbannten gereist sein und später geholfen haben, den Jedi-Orden wieder aufzubauen.

In den Jahren des Großen Krieges war Alpheridies ein unabhängiges System, aber viele Miraluka haben sich der Sache der Republik angeschlossen. Diejenigen, die dem Jedi-Orden beitraten, waren starke Machtanwender und außergewöhnliche Kampfkünstler. Einige Jedi-Meister vermuten, dass die Miraluka deshalb so fähige Lichtschwertkämpfer sind, da sie der Macht und nicht ihren Augen vertrauen. Unabhängig davon, wo und wie sie dem Orden dienen, ist die Zahl der Miraluka-Jedi stark gestiegen. Viele Sith-Lords mussten am eigenen Leib erfahren, dass die sie äußerst gefährliche Feinde sein können.