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Ist ein Galaktisches Imperium wircklich möglich?

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > Geschichten und Hintergrund der Welt
Ist ein Galaktisches Imperium wircklich möglich?

Peterlin's Avatar


Peterlin
06.02.2012 , 03:09 AM | #1
Die Überschrift verrät eigentlich schon alles.Ich will hier darüber diskutieren ob ein Galaktisches Imperium wie bei Star Wars wircklich möglich ist oder einfach zu schwer zu verwalten ist.Ich will hier aber nicht auf solche Antworten stoßen wie: Der nächste bewohnbare Planet ist zuweit weg.

Oldie-Wan's Avatar


Oldie-Wan
06.02.2012 , 05:01 AM | #2
Kurze Antwort aus historischer Sicht:
Im römischen Imperium haben Nachrichten / Truppenbewegungen von einem zum anderen Ende ja auch Monate gebraucht - was kein Problem war.
Rebellionen und Angriffe von außen kamen ja auch mit der gleichen (langsamen) Geschwindigkeit.
Größeres Problem: Nur durch stetige Expansion in andere Länder und Ausbeutung aller möglichen Ressourcen konnten die Kosten für Verwaltung und Militär aufgebracht werden, die mit zunehmender Größe eben exponentiell wachsen - und da stößt dann jedes Imperium irgendwann auf Schwierigkeiten.

Derson's Avatar


Derson
06.02.2012 , 08:14 AM | #3
Kommt in erster linie darauf an, um welche art Imperium es sich handelt? Palpatines Imperium schien zentralistisch geführt, was in der Regel in einem provinziellen Chaos endet. Man denke hierbei an die spanischen Kolonien, deren Verwalter alle bedeutenden Entscheidungen in Spanien ratifizieren lassen mussten. So ein Gebilde ist viel zu schwerfällig und funktioniert auf Dauer nicht.
proud member of "Spirit of Minerva" / server: jar`kai sword, republic.

there are no damn cookies on the dark side! but far too much GOTTESSCHILDER!!!

KommissarJason's Avatar


KommissarJason
06.02.2012 , 08:26 AM | #4
So weit ich weis. fallen die meisten Imperien wegen ihrer Größe. Zuviel ist zuviel, bestes Beispiel ist das Deutsche Reich. Irgendwann war es so groß, das unsere Truppen es nimmer geschafft haben, die anstürmende Flut von allen seiten abzuwehren. Im Kriegsfalle ist das ein Problem, kleine Gebiete sind daher besser zu Verteidigen, mal abgesehen von den langen Wegen.
Um im SciFi zubleiben: Wenn man sich mal das Warhammer 40.000 Imperium der Menschheit anschaut, das ist so gewaltig, das es mehrere Galaxien einnimmt (und unsere bekannst ist nur ein kleiner Teil davon, aber der Mittelpunkt für dieses Imperium). Die Menschheit wird da von allen Seiten bedrängt, von innen Heraus angegriffen. Die Streitmächte des Imperium sind da so dermaßen ausgelastet von ständigen Rückzugsgefechte (die sich über mehrere Planeten erstrecken), das sie strategisch wertlose Planeten einfach dem Feind überlassen und sich nur die wichtigen Planeten verteidigen, weil sie es einfach nicht schaffen, alles zuverteidigen.
Das ist der Grund warum die meisten Imperien schnell schrumpfen wenn sie angegriffen werden.
Vanjervalis Chain: Das Minaith-Vermächtnis: Kelagar/Powertech Ellarion/Gelehrter Minaith/Marodeur Haríel/Kommando

Oldie-Wan's Avatar


Oldie-Wan
06.02.2012 , 02:45 PM | #5
Quote: Originally Posted by Derson View Post
Kommt in erster linie darauf an, um welche art Imperium es sich handelt? Palpatines Imperium schien zentralistisch geführt, was in der Regel in einem provinziellen Chaos endet. Man denke hierbei an die spanischen Kolonien, deren Verwalter alle bedeutenden Entscheidungen in Spanien ratifizieren lassen mussten. So ein Gebilde ist viel zu schwerfällig und funktioniert auf Dauer nicht.
Daher bin ich auf das römische Imperium eingegangen: "Die Regionalgouverneure haben jetzt die totale Befehlsgewalt" wurde doch in Teil 4 gesagt. Das war in Rom ähnlich. ABER: Auch diese Herrscher werden kontrolliert, besteuert, versorgt, unterstützt, benachrichtigt etc. Das kostet.
Und ja. Das funktioniert auf Dauer nicht.

Große Imperien verlieren in der Tat schnell große Gebiete. Das deutsche Reich war allerdiings nie eines. Abgesehen von dem des Karls des Großen. Den beanspruchen aber auch die Franzosen (mit Recht).

saphirod's Avatar


saphirod
06.02.2012 , 02:55 PM | #6
Quote: Originally Posted by Oldie-Wan View Post
Daher bin ich auf das römische Imperium eingegangen: "Die Regionalgouverneure haben jetzt die totale Befehlsgewalt" wurde doch in Teil 4 gesagt. Das war in Rom ähnlich. ABER: Auch diese Herrscher werden kontrolliert, besteuert, versorgt, unterstützt, benachrichtigt etc. Das kostet.
Und ja. Das funktioniert auf Dauer nicht.

Große Imperien verlieren in der Tat schnell große Gebiete. Das deutsche Reich war allerdiings nie eines. Abgesehen von dem des Karls des Großen. Den beanspruchen aber auch die Franzosen (mit Recht).
natürlich war das 3 reich ein imperium,spätestens nach dem sieg gegen frankreich,und hätte hitler die russen nicht angegrifen würde es noch grösser sein,da da früher oder später ein vollständiges bündnis reich/sowjetunion notwendig gewesen währe um die amis aus den kriegsgedanken zuziehen.mögliche folgen,reich besetzt die englische insel und hat damit den hauptgegner aus dem verkehr gezogen,usa hat genug mit den japanern zu tun,und mit einen blick auf die prodeutschen russen bleiben die amis neutral
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Derson's Avatar


Derson
06.02.2012 , 04:36 PM | #7
Quote: Originally Posted by Oldie-Wan View Post
Große Imperien verlieren in der Tat schnell große Gebiete. Das deutsche Reich war allerdiings nie eines. Abgesehen von dem des Karls des Großen. Den beanspruchen aber auch die Franzosen (mit Recht).
die franzosen beanspruchen karl den großen mit recht? warum? karl war franke, kein franzose, seine lieblingspfalz lag im gebiet des heutigen deutschland. Die Dreiteilung fand ja erst unter seinen söhnen statt.
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Tyron-Vass's Avatar


Tyron-Vass
06.02.2012 , 09:29 PM | #8
Quote: Originally Posted by Derson View Post
die franzosen beanspruchen karl den großen mit recht? warum? karl war franke, kein franzose, seine lieblingspfalz lag im gebiet des heutigen deutschland. Die Dreiteilung fand ja erst unter seinen söhnen statt.
Da muss ich Recht aussprechen , Karl war nach heutigen Grenzen neen Deutscher.
Das verworrene vielmehr is , dass die Franzosen eigentlich sich gegen ihre eigene Geschichte gewendet haben als der gute Napoleon deutsche Gebiete angriff (noch unter der Herrschaft vom HRRDN).
Geschichtlich gesehen ist ein Deutsch Französischer Krieg, ein Bruderkrieg.

Aber jetzt mal On topic :
Ein Galaktisch weites Imperium is sehrwohl möglich, es muss nur eine gute Logistik bestehen. U.a. das lesen von "ja die deutschen haben es ja gezeigt das es net geht" is falsch. Du kannst noch so tolle maschinen haben , wenn du keine Lufthoheit mehr hast (Das war schon 41 net mehr so ganz), und wenn dir die Versorgung aufm Weg abgeschossen wird dann ist ein Verteidigen unmöglich (is auch in Afrika passiert).
Zumal müssen wir es mal so sehen ein Raumschiff, sollte es keinen Verbrennungsmotor benutzen, braucht keine Grundlegende Feldversorgung. Es fliegt einfach zu Versorgung hin.

@ saphirod : You ever heard of the british Movie "Fatherland" ? I think its offered at youtube
Dont ask about my legacy, i just say :
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Oldie-Wan's Avatar


Oldie-Wan
06.03.2012 , 06:07 AM | #9
Zur Klarstellung:
Sowohl die Deutschen und die Franzosen mögen Karl den Großen beanspruchen (oder weder noch).
- Er sprach vor 1200 Jahren weder Deutsch noch Französisch nach heutiger Definition, war kulturell also weder Deutscher noch Franzose.
- Er eroberte / führte das Frankenreich - wovon sich tatsächlich das politische "Frankreich" ableitet.
- Es gibt in Frankreich die gleiche mythische Geschichtsklitterei wie bei uns: Stichwort "Charlemagne", Karlos Magnos" etc. Er selbst sah sich wohl am ehesten als römischer Imperator - eben Caesar.
Weder die Deutschen noch die Franzosen können nach meiner Meinung da wirklich noch was ableiten. Ich beziehe meine Herkunft ja auch nicht auf die Neandertaler oder Herzog Widukind (lebe in Norddeutschland...).

Peterlin's Avatar


Peterlin
06.03.2012 , 08:58 AM | #10
Quote: Originally Posted by Oldie-Wan View Post
Zur Klarstellung:
Sowohl die Deutschen und die Franzosen mögen Karl den Großen beanspruchen (oder weder noch).
- Er sprach vor 1200 Jahren weder Deutsch noch Französisch nach heutiger Definition, war kulturell also weder Deutscher noch Franzose.
- Er eroberte / führte das Frankenreich - wovon sich tatsächlich das politische "Frankreich" ableitet.
- Es gibt in Frankreich die gleiche mythische Geschichtsklitterei wie bei uns: Stichwort "Charlemagne", Karlos Magnos" etc. Er selbst sah sich wohl am ehesten als römischer Imperator - eben Caesar.
Weder die Deutschen noch die Franzosen können nach meiner Meinung da wirklich noch was ableiten. Ich beziehe meine Herkunft ja auch nicht auf die Neandertaler oder Herzog Widukind (lebe in Norddeutschland...).
Die römischen Kaiser waren halt von vielen Herrschern früher das Vorbild.