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Snooge
03.27.2013 , 06:44 AM | #53
Quote: Originally Posted by Zarass View Post
Ich glaube (!), ich weiß schon was er meint. Es stimmt sogar - rein prinzipiell - aber abgesehen davon, daß er es super kompliziert erklärt hat, ist es in meinen Augen kaum relevant.

Nur in der "Natur" kannst du von "echtem" Zufall reden. Ein Computer rechnet deterministisch (gleiche Anfangsbedingungen führen immer zu gleichem Ergebnis), wenn du in einen Zufallszahlengenerator (ZG) keine externen (z.b. physikalischen) Modelle einbaust, bekommst du im besten Fall sog. Pseudozufallszahlen.

Ein wesentliches Problem ist die sog. Periodenlänge. Ein Computer-ZG wird nach einer bestimmten Anzahl von Zufallszahlen wieder von vorn beginnen und genau die gleichen Zahlen in genau der gleichen Reihenfolge ausspucken wie beim 1. Mal (das meinte bysshe vermutlich mit Schleife).
Das ist alles im Kern richtig - ABER es ist nicht zwingend ein Problem,, wegen dem man hier alle Berechnungen komplett anzweifeln müßte. Auch der beste Computer-ZG kann zwar nur Pseudozufallszahlen generieren, aber die können echten Zufallszahlen extrem nahe kommen.

Wenn z.b. die Periodenlönge hinreichend groß ist, dann wird man die erwähnte Wiederholung praktisch nicht feststellen können. Und wenn man Datum+Uhrzeit zur Initialisierung verwendet, hat man auch das Anfangswertproblem gelöst.

TLDR: Fakt ist zwar, daß der Compuer systembedingt keine echten Zufallszahlen erzeugen kann. Ein gut programmierter ZG minimiert dieses Problem aber ins kaum noch Meßbare.
richtig, ganz streng genommen gibt es beim Programmieren keine Zufälle. Aber du kannst den Unterschied zu echtem Zufall nicht mehr feststellen.
z.B. bei C++ mit der Verwendung der randomize Funktion bräuchtest du mindestens 432947239847233 Versuche um das feststellen zu können

Das ist auch der Grund, warum die Lottozahlen immernoch analog gezogen werden... nagut, da spielt auch nen bißchen Tradition rein..