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Booth
01.03.2013 , 06:55 AM | #387
Quote: Originally Posted by anlashokkerrigen View Post
für eine relevante aussagekräftige umfrage ist das imho etwas zuwenig
Ja - und nein. Die Menge der befragten Personen ist eigentlich gar nicht entscheidend, sondern eher ob die ausgewählte Gruppe "repräsentativ" ist, was oft recht schwer zu beurteilen ist. Aber... wenn ich eine repräsentative Umfrage bei Kunden eines F2P-Spiels durchführen will, muss ich natürlich irgendwie auch die Gelegenheitsspieler bzw die Laufkundschaft in die Umfrage einbinden. Genau diese Leute werden auf Webseiten wie darthhater.com aber kaum anzutreffen sein.

Von daher ist meines Erachtens diese Umfrage auch keinen Pfifferling wert, weil sie einfach nicht repräsentativ sein KANN. Und was wieder mal typisch am Internet ist: Hier machen Leute ständig Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.
Quote:
200.000 oder mehr wären in meinen augen aussagekräftig
Muss nicht sein:
Quote: Originally Posted by Wikipedia
Die Größe der Stichprobe allein ist kein Garant für „repräsentative“ Ergebnisse. Dies zeigt das Beispiel des Literary Digest Desasters: Im Jahre 1936 gelang es dem US-Magazin The Literary Digest trotz einer enorm großen (aber fehlerhaft gezogenen) Stichprobe (2,5 Millionen Probanden) nicht, den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl zwischen Alfred Landon und Franklin D. Roosevelt korrekt vorherzusagen. George Gallup, dem späteren Gründer der Gallup Organization gelang es dagegen, mit einer nur 50.000 Probanden umfassenden Stichprobe den Sieg Roosevelts vorherzusagen. (Quelle)
"Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces." (Jolee Bindo)
"HOOTINI!" (an unknown Jawa)