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Shadowflyer
07.02.2012 , 08:50 AM | #9
Irgendwo in der Galaxis, Hammerstation

Die Fähre landete ohne großes Aufsehen. Greyjoy und Zaphija standen Seite an Seite an der Heckrampe, die sogleich aufgehen würde um sie beide ein Exempel an den Bewohnern dieser Station statuieren zu lassen. Darth Malgus hatte sie beide beauftragt, dem Treiben auf dieser Station ein Ende zu setzen....endgültig.
Grey war angespannt, denn der Plan der ihn begleitenden Sith war weder subtil noch mit dem ihm lieber währenden Anteil an Heimlichkeit verbunden. Genau genommen war es nicht mal ein Plan, als vielmehr ein "ankommen und alles auslöschen" Vorhaben.
Dem Sunnyboy war das nicht geheuer. Er hatte gelernt, dass feindliche Einrichtungen heimlich zu infiltrieren und den Gegner leise und unauffällig zu eliminieren weit öfter zu einem Erfolg führte, als diese offene und direkte Art.
Aber nun gut, schlussendlich war es ihm gleich, Hauptsache sie würden ihre Mission abschließen können.
Der drahtige, blonde Agent mit dem Dreitagebart spürte die Vorfreude der neben ihm stehenden Sith. Diese kleine rothaarige Maraudeurin machte ihn nervös. Weniger weil er Angst hatte, Zaphija würde sie beide in den Untergang führen, als vielmehr wegen ihrer Art. Diese bissige, kleine Hexe in ihrer arroganten Art, hatte etwas an sich, was Grey noch nicht deuten konnte...zudem reizte ihn ihr Körper. Ihr schlanken, drahtigen Formen zeichneten sich unter ihren Sachen ab und ihre Oberweite war auch nicht zu verachten. Als sie ihn finster aber voller Vorfreude auf das gleich anstehende Gemetzel musterte, lächelte er sie schelmisch an und überlegte, was sie wohl unter dem Rock tragen würde.

Was starrt ihr mich denn so an, Miniagent? Gab sie bissig von sich und Greys Lächeln verwandelte sich in ein breites Grinsen, als er ihr antwortete.
Nichts weiter. Ich dachte nur gerade darüber nach, was ich für einen Spaß haben werde, Euch nach dem Gefecht mit Kolto eincremen zu können. Mit Genugtuung merkte er, wie er sie mit seinem anzüglichen Spruch reizte und sie gerade zu einer ihrer bissigen Antworten ansetzen wollte, als die Fähre aufsetze und der eigentliche Spaß beginnen sollte.....

Imperiale Raumstation, in der Nähe Dromund Kaas, Cantina, oberes Deck

Chrondor schaute sich in dem kleinen, separierten Bereich der Cantina um. >>Treffen Sie mich heute Abend in der Cantina, ich habe Informationen, die Ihnen bei ihrer Suche helfen wird. G.<<
Das war die Nachricht, die er vor nicht ganz 3 Stunden erhalten hatte. Die Nachricht kam über Holocom und doch konnte Mako keinen Absender ermitteln. Dem großen blauen Chiss war etwas unwohl obgleich er davon ausging, dass der Absender dieser Nachricht nicht so dumm wäre, ihn in dieser Cantina anzugreifen. War diese Raumstation nicht ohnehin schon ein sicherer Ort, so war es in diesem Bereich der Cantina nicht mal möglich eine gute Schlägerei anzufangen, ohne gleich vom Sicherheitsdienst abgeführt zu werden.
Er ließ seinen Blick langsam über die einzelnen Tische wandern, verblieb kurz bei dem jungen Mann an der Theke, nickte ihm kaum merklich zu und suchte weiter die Tische ab. Torian Candera, der junge Mann, der dem alten Kopfgeldjäger versuchte nachzueifern, hatte sich angeboten als sein Backup mitzukommen. Sollte dieser ominöse "G" doch eben jenen, dummen Fehler machen, so wollte Chrondor nicht ohne Rückendeckung hier sein.
Unweigerlich schweiften seine Gedanken zu Millysthra ab. Sie war bisher sein Schatten, sein Backup, seine Lebensversicherung und noch so viel mehr. Fast liebevoll umfasste er das kleine VIP Armband, was er ihr vor scheinbar so langer Zeit schenkte und welches sie bei eben jenem verhängnisvollen Ausflug auf der Belsavis Orbitalstation verloren hatte. Schmerzlich zog die Blasterwunde an seiner Schulter, die eigentlich schon längst verheilt war, ihn aber mit Phantomschmerzen regelmäßig an sein Versagen erinnerte. Wieder und wieder plagten ihn die albtraumhaften Bilder, wie sie stürzte, wie er sie verlor und wie eben jener Bastart ihm sagte, er würde Chrondor für irgendwas leiden lassen.
Wie konnten die beiden Chiss sich dazu hinreißen lassen, ihren Gefühlen in der Öffentlichkeit so freien Lauf zu lassen? Aber der Ausblick auf den Planeten vom Hangar aus, der Moment, das Gefühl sie in den Arm zu nehmen, eben jene Konstellation die sie beide hat vergessen lassen, wie sehr sie beide gejagt wurden, war zu mächtig. Chrondor wusste nicht viel über die Agentin, nur so viel, dass er sie wiederfinden würde und wenn er dafür das Zentrum des Universums sprengen müsste. Ihr Fehlen hinterließ eine Leere in ihm, die er nicht verstand und die er zu hassen begonnen hatte.

Mit einem leichten Kopfschütteln, vertrieb er die Gedanken und schaute sich weiter um. Außer Torian, dem Barkeeper, einigen Händlern, den Sicherheitstruppen und einer Rattataki war er hier oben allein. Somit schlenderte er zur Theke und bestellte ein corellianisches Ale beim Barkeeper. Lässig lehnte er sich an die Theke und begann mit dem schwersten Teil des heutigen Abends, dem warten. Mit Torian wechselte er kein Wort, schließlich wollten sie nicht mehr Aufmerksamkeit erregen, als nötig war.
Chrondor drehte sich gerade um und bestellte ein weiteres Ale, als er hinter sich eine Bewegung wahrnahm. Seine Muskeln spannten sich an und er rechnete jeden Augenblick damit, eine Vibroklinge im Kreuz zu spüren, doch es geschah nichts weiter, als dass sich die Rattataki, die er vorhin noch am Tisch sah, neben ihn an die Theke gesellte. Sie war hoch gewachsen und nur ein kleines Stück kleiner, wie der hünenhafte Chiss. Ihre schwarzen Tätowierungen zierten Ihren kahlen Schädel, zogen sich über das Gesicht und entlang ihres langen, schmalen Halses.
Sie trug ein eng anliegendes Kleid, welches jede ihrer weiblichen Formen mehr als nur hervorhob. Der Ausschnitt des aus halb durchsichtigen Stoff bestehenden Kleidungsstückes, war weit und tief geschnitten.


Ihr seit wirklich ein Leckerbissen, wenn man Euch gegenüber steht. Die Holoaufnahmen von Euch, werden Euch nicht gerecht. [/i] Hörte er eine säuselnde, weibliche Stimme und augenblicklich nahm er den betörenden Duft der Rattataki neben ihm wahr. Er zog die linke Augenbraue hoch, blickte zur Seite auf die hochgewachsene und durchtrainierte Frau und antwortete ihr.[/i] Und Ihr seid gleich ..... wer? Nicht, dass ich Euch Euer Kompliment nicht erwidern wollen würde, aber mich interessiert schon, wer mir Gegenübersteht.

Eher neben Euch, aber das ist Nebensache. Meine Name ist Gesstradia Vektis, aber Ihr dürft mich Gess nennen. Sagte sie in einem Tonfall, der ihrem Gespräch eher die Absicht einer Verführung gleich kam, denn einem geschäftlichen Interesse. Wäre da nicht die Kleinigkeit, dass sie ihn kannte und ihr Name mit eben jenem Buchstaben anfing, der die ominöse Nachricht signierte.
Ihm war nicht nach Spielchen und er drehte sich zu ihr.
Gesstradia, ja? Und Ihr wollt? Gab er rauh zurück und löste damit einen gespielten, entsetzten Blick bei seiner Gegenüber aus. Na, na. Wer wird denn gleich so ruppig sein? Säuselte sie mit gespielter Entrüstung. Ich sagte, Ihr könnt mich Gess nennen und ich bin hier, weil Ihr etwas von mir wollt.Sagte sie mit ein wenig eindringlicher Stimme. Ihr sucht jemanden und ich könnte Euch Informationen geben, die Euch dabei helfen, eben jene Person zu finden.
Aber dieses Gespräch sollte nicht hier stattfinden. Sie schaute sich demonstrativ um und fuhr fort, zu viele fremde Ohren, wenn Ihr versteht, was ich meine.
Sie legte einen Finger auf seine Brust und lies ihn langsam nach unten streichen, als sie fortfuhr. Ich hörte, Ihr Chiss sollt gewisse ....Sie zögerte und lächelte lasziv anatomische Vorteile haben.Sie folgte mit ihrem Blick der Bewegung ihres Zeigefingers nach unten und sprach weiter Kommt in 20 Minuten zu Hanger 18. Dort liegt mein Schiff, die Flexa .... und wir werden unser Gespräch dort ....sie zögerte kurz ungestörter fortführen. Und wenn ihr kommt, seit nicht so verkrampft. Ich beiße nur auf Wunsch. Fügte sie verheißungsvoll hinzu.
Das reichte ihm. Er war nicht für Spielchen hier, griff mit einer schnellen Bewegung ihr Handgelenk und hielt es ein kleines Stück von sich weg. Finster schaute er die Rattataki an und sprach leise

Lasst diese Spielchen. Nennt Euren Preis, ich werde kommen und ihn begleichen. Sollte es jedoch eine Falle sein.... Er ließ die letzten Worte unausgesprochen. Zur Verdeutichung seiner Stimmung hielt er das Handgelenk der Rattataki noch immer fest und verstärkte sogar noch ein wenig den Griff, was jedoch zu einem anderen Ergebnis führte, als er beabsichtigte.... entgegen der Absicht, sie eher auf Distanz zu bringen, biß sie sich auf die Unterlippe und legte einen Blick auf, als wenn ihre sexuelle Erregung gerade exponentiell in die Höhe schoss.
Chrondor ließ halb erschrocken ihr Handgelenk los und die Rattataki lächelte ihn verzückt an.
Ihr wisst es, wie man eine Frau verführt. Kommt einfach und wir diskutieren den Preis, wenn Ihr an Bord seit. Sie wandte sich lächelnd ab und lies den verdutzten Kopfgeldjäger an der Theke stehen. Gerade als sie ein paar Schritte weiter war, schaute sie noch einmal über ihre Schulter und sagte noch immer in einem eher sanften Tonfall Und lasst diese gepanzerte Sachen weg, ihr werdet sie nicht brauchen. Mit einem Zwinkern verließ sie mit dem Lift die Cantina und ließ ihn noch immer verwundert zurück.

Mir scheint, ihr wisst über Rattataki nicht bescheid? Hörte er Torians Stimme hinter ihm und er drehte sich mit einem fragenden Blick zu dem jungen Mann um.
Als sich Torian in seiner Vermutung bestätigt sah, führte er lachend weiter aus
Rattataki verbinden Sex eher mit der härteren Gangart und Ihr habt Ihr gerade gezeigt, wie gut Ihr in ihr Beuteschema passt. Lachend ging der junge Mann in Richtung Lift. Kommt alter Mann, 20 Minuten sind nicht lang!

Hammer Station, Landedeck

Als sich die Rampe der Fähre öffnete, trat Zaphija ohne zu zögern nach draußen. Ihr Rock wehte in einem Luftzug der sie umspielte und sie strahlte eine Selbstsicherheit aus, als wenn sie der Imperator persönlich wäre. Grey aktivierte sein Blastergewehr und schlenderte gemach hinter ihr die Rampe runter. Unten angekommen, blickten sich die beiden um. Grey aktivierte eine kleine Karte und deutete, nachdem er sich orientiert hatte, in eine Richtung.
Kommt, Miniagent und seht zu, wie eine Sith diese Dinge regelt! Sagte sie in einem leicht überheblichen Tonfall und wandte sich in die gewiesene Richtung. Grey verdrehte nur die Augen und ging ihr langsam hinterher. Diese rothaarige Hexe, dachte er bei sich und wollte gerade eine bissige Erwiederung von sich geben, als der Wind erneut die Sith umspielte und sich unter dem Rock ihr fester Po abzeichnete. Verzückt über diesen Anblick legte er den Kopf leicht schief und malte sich aus, wie fest er wohl wirklich sein würde, als sie ihm zurief Anschauen, nicht anfassen, Miniagent!
Ertappt riss er sich aus den Gedanken, legte die Stirn in Falten und erwiederte
Ich habe nur überlegt, wie ich die Koltodrohnen justiere. Und verfluchte sich selbst über diese dumme Erwiederung. Er hasste es, wenn sie seine Gedanken kannte und das ohne ihn dabei anzusehen. Verdammte, Hexe! Flüsterte er mehr in sich hinein, als es wirklich auszusrpechen und schüttelte lediglich den Kopf.

Die ersten Droiden auf ihrem Weg, fielen wie von selbst. Grey war überrascht über die Schnelligkeit, die die junge Frau demonstrierte. Sie aktivierte ihre beiden Lichtschwerter, die in einem leichten Winkel zur Seite von ihr weg zeigten und sprang in die Gruppe der Advozsec-Infanteriedroiden.
Während sie sich in der Mitte der Gruppe austobte und somit die gesamte Aufmerksamkeit der Droiden auf sich zog, konnte er sich heimlich hinter einem der größeren Entereinheit-Unterdrückungsdroiden, schleichen und durchtrennte mit seinem Vibromesser Hydraulik- und Elektronikleitungen. Noch bevor die Ansammlung wandelnden Altmetalls reagieren konnte, lagen die Maschinen in Einzelteilen zerlegt auf dem Boden.
Trotz aller Sprüche, die sie beide sich gaben, waren sie hier wie eine Einheit. Effektiv, sauber und schnell kämpften sie sich durch die Gruppen feindlicher Droiden. Wurde es vereinzelt etwas härter, aktivierte der blonde Saboteur ein paar Koltodrohnen, die sich sofort daran machten, offene Wunden zu versorgen.
Es war ein Gemetzel ohne Vergleich und die Berge an metallenem Droidenschrott wuchsen und wuchsen.
Und dann trafen sie auf die erste Spur, dass die Republik ihre dreckigen Finger im Spiel hatte: republikanische Droiden.
Es war nicht so, dass diese Droiden wirklich länger stehen blieben als ihre Advozsec-kameraden, aber der damit verbundene Hinweis, dass die Republik hier am Werk war, würde Darth Malgus sicher interessieren.
Andererseits mochte dies auch der Grund sein, warum Zaphija und er hier waren.

Auf einem Gang, der von Droiden nur so überfüllt war, zog Grey die Sithmaraudeurin in einen Seitenraum. Er merkte, wie sie ihn gerade wütend zusammenstauchen wollte, als er ihr mit einem Finger auf den Lippen signalisierte ihn erklären zu lassen. Er zog einen kleinen Holoprojektor raus und rief die Karte der Anlage auf.

Wir sind hier. Deutete er auf einen Punkt auf der Karte. Wenn wir hier lang gehen, werden wir schneller in der Nähe der Konsolen sein und ihrer Sicherheit die Möglichkeit nehmen uns in den Rücken zu fallen. Zaphija kniff die Augen zu zwei Schlitzen zusammen, fixierte den jungen Agenten und giftete ihn an Und wie glaubt Ihr, sollen wir da hin kommen? Zwischen diesem Raum und dem Gang ...Sie deutete auf seine Karte. Liegen ungefähr 50 Tonnen Gestein. Ich bin zwar gut, aber bevor ich mich durch diesen Felsen gearbeitet habe, sind die Truppen schon zehn mal hier.

Zaphija, so gut wie ihr ausseht, so hitzköpfig hastig seid ihr auch. Erneut wollte sie ihn bissig in seine Schranken verweisen, doch richtete er ihre Aufmerksamkeit auf eine Maschine hinter ihr.

Damit, meine Liebe... Er machte sich an dem Konfigurationspanel zu schaffen. Werden wir uns unseren Weg einfach frei räumen. Mit einem breiten Grinsen, drückte er demonstrativ den letzten Knopf und mit einem Getöse und Gerumpel aktivierte sich ein riesiger Bohrer auf der anderen Seite des Raumes.
Nach einem kurzen Augenblick, schimmerte Licht durch den neu erstellten Tunnel, was dazu führte, dass Zaphija den Saboteur überrascht anschaute.
Beeindruckend.
Grey schnalzte einmal kurz mit der Zunge, aktivierte sein Blastergewehr und sagte.
Ihr werdet sehen, ich stecke voller Überraschungen.... Damit ließ er sie stehen und ging vor ihr in den Tunnel.

Imperiale Station, Hangar 18, Standort des Jagtschiffes "Flexa"

Die Rattataki hatte nicht übertrieben. Es war ein schneidiges Schiff, dass musste Chrondor der Unbekannten zugestehen.
Misstrauisch ging er auf das Schiff zu, als sich wie von selbst die Luftschleuse vor ihm öffnete. Diese Einladung verstand er. Mit einem kleinen, aber selbstverständlichen Handgriff, entsicherte er seinen Blaster und bereitete den Körperschild vor. Er war zu lange in diesem Geschäft, um eine Falle nicht zu erkennen, wo sie offensichtlich war.
Ich habe da ein ganz mieses Gefühl. Sagte er mehr zu sich selbst, als er die schmale Rampe empor ging.

Das Schiff war eines der Fury-Klasse. Wendig und doch dazu geeignet um ein paar härtere Einsätze zu fliegen. Der große Chiss betrat die Luftschleuse und dann das Schiffsinnere. Es war wärmer, wie er es auf seinem Schiff gewohnt war und in der Luft hing das Parfüm, welches ihm schon bei der ersten Begegnung mit der Rattataki in die Nase gekrochen war.
Er ging einen schmalen Gang entlang und betrat den zentralen Raum des Schiffes. Der Borddroide -ein gleiches Modell wie beim ihm an Bord- begrüßte ihn.
Guten Tag, ich bin 8k-2v. Misstress Vektis erwartet Sie. Bitte folgen Sie dem Gang zu ihrer rechten. Es ist das zweite Quartier. Möchten Sie ein paar Erfrischungen? Eine Fußmassage?

Chrondor verdrehte die Augen. Irgendwie hatten diese Schiffsdroiden alle den selben Programmierfehler.
Er folgte der Wegbeschreibung und fand das gewiesene Quartier unverschlossen vor. Die Rattataki erwartete ihn bereits und hatte sie vorhin noch ein Gewand an, bei dem man nur erahnen konnte, was sich darunter befand, war das Kleidungsstück, was er nun an ihr sah nicht einmal mehr die Bezeichnung Kleidungsstück wert. Verwundert zog er die linke Augenbraue hoch, als ihn die verführerische Frau begrüßte.

Schade. War das erste, was er von ihr vernahm Ich dachte, ihr würdet meiner Empfehlung nachkommen und diese unbequemen, gepanzerten Klamotten weg lassen.
Habt Ihr Angst vor.... Sie machte mit beiden Händen eine auf sich deutende Geste einer unbewaffneten Frau wie mir? Sie lächelte ihn an. Ja. Vor dieser Frau sollte er Angst haben. Sie verbarg etwas, sie war gefährlich und hier stimmte etwas nicht, da war sich Chrondor mehr als sicher.
Dennoch musste er für die Informationen auf dieses Spiel anfänglich eingehen. Misstrauisch, aber zum Schein etwas gelockert, legte er den Mantel ab und legte den Blastergürtel auf einen Beistellschrank, der in der Nähe der Tür stand.
Noch bevor er sich umdrehte, wusste er, dass Gesstradia hinter ihm stand, denn ihr verführerischer Duft schien wie von selbst über seine Schulter in seine Nase zu steigen. Es war ein süßlicher, betörender Duft und umnebelte seine Sinne.
Langsam drehte er sich um und schaute überrascht, als sie ihm ein langstieliges Glas reichte zu dem sie selbst ein entsprechend gleiches Glas in ihrer anderen Hand hielt.
Lasst uns auf unsere Geschäfts....beziehung anstoßen. Säuselte sie ihm zu und lies die beiden Gläser vorsichtig zusammenstoßen. Der Klang des Alderaanischen Kristallglases war hell und durchdringend.
Als sie ihr Glas hob und einen Schluck nahm, tat Chrondor es ihr gleich. Langsam hob er sein Glas, roch an der roten Flüssigkeit und erkannte den Sullustischen Wein. Mit höchster Wachsamkeit, musterte er die Rattataki, als er von dem Wein nippte.
Ihr misstraut mir immernoch, dabei versuche ich die ganze Zeit, Euch eine beruhigende Umgebung zu vermitteln. Sagte die zeitlose Frau in einem enttäuschten Tonfall.

Verzeiht, Gesstradia..... Gess.Fügte er freundlicher hinzu. Aber ich bin zu lange in diesem Geschäft, als das ich nicht die notwendige Vorsicht walten lassen würde.

Meint Ihr nicht, dass ich Euch hier an Bord meines Schiffes schon längst hätte beseitigen können, wenn mir der Sinn danach gestanden hätte? Antwortete sie leicht amüsiert, auf seinen freundlichen Versuch, sich zu rechtfertigen.
Aber gut, lassen wir das und kommen zum geschäftlichen, vielleicht entspannt Ihr Euch dann ein wenig.

Ihr seid auf der Suche nach einer Chiss. Einer Imperialen Agentin, richtig? Der Tonfall ihrer Stimme verriet, dass es mehr eine Feststellung, denn eine ernst gemeinte Frage war. Was wollt ihr denn von ihr? Schuldet sie Euch etwas? Geld? Oder ist es lediglich ein Auftrag? Oder ist es etwas .... anderes? Fügte sie interessierter hinzu und trat dabei dicht an Chrondor heran. Ihr Duft benebelte ihn immer mehr und langsam verlor er sein Misstrauen. Was konnte ihm hier auch passieren? Diese wirklich verführerische Frau hätte ihn vorhin schon töten können. Außerdem war es hier ruhig und sicher, vermittelte ihm sein Gefühl.
Dann schüttelte er den Kopf. Irgendwas stimmte hier nicht und er schaute die Tätowierte Frau mit klarem Blick an.

Es ist etwas persönliches. Sagte er lediglich. Sagt mir Euren Preis und sagt, was ihr wisst. Danach....Er änderte seinen Tonfall und fügte freundlicher hinzu, können wir uns über die nicht geschäftliche Komponente des heutigen Abends unterhalten. Dabei trat er dicht an die Rattataki heran. Er würde die Informationen nehmen und hier schnellstmöglich verschwinden. Ihre Verführungskünste waren gut, ja fast zu gut aber er stand schon immer mehr auf blau, denn auf blass. Trotzdem stieg er auf dieses Spiel ein und schaute der Rattataki fest in die Augen.
Diese legte ihrerseits eine Hand auf seine Brust, die das einzige war, was sie beide nun noch trennte. Der blaue Kopfgeldjäger spürte die Wärme, die Gesstradia ausstrahlte, spürte ihre Nähe, wie sie sich aufreizend an ihn drückte, spürte ihren Atem, als sie seinem Gesicht näher kam, roch das Parfüm, was ihm die Sinne umnebelte und ihn förmlich willenlos machte und in ihm schrie all seine Erfahrung, all seine Professionalität, all das auf, was er sich in seinem Leben zu eigen gemacht hatte.
Nein.... Millysthra.... brachte er über die Lippen, schüttelte den Kopf um ihn wieder klar zu kriegen und wollte sich gerade aus dieser Szenerie befreien, als der Blick der Rattataki sich änderte und sie leise ein Zu schade...hauchte. Dann spürte er die Klinge in seine Seite eindringen. Es war ein kurzer, stechender Schmerz, der sich sogleich zu einem brennen in der ganzen Seite mehrte.

Hammerstation, Expansionsausgrabung

Nachdem der große Bergbaubohrer sein Werk vollbracht hatte und eine Öffnung zu einem auf der anderen Seite liegenden Tunnel geschaffen hatte, war der Rest für die beiden Eindringlinge nur noch ein Kinderspiel.
Sie traten in den Versorgungstunnel und vollendeten ihr begonnenes Werk an den dortigen Arbeitern. Die Arbeiter waren weder für Zaphija noch für Grey eine wirkliche Herausforderung. Während die Sith die Arbeiter mit ihren Lichtschwertern meist in drei Teile riss, legte der Saboteur sein Blastergewehr an und erledigte die weglaufenden Advozsecs mit präzisen Kopfschüssen. Dank der Wärmeenergie der Blasterentladung, kauterisierten die Wunden augenblicklich und hinterließen lediglich ein paar rauchend, qualmende Löcher in den Schädeln der Toten Arbeiter.
Nach wenigen Minuten gingen die Beiden nebeneinander das letzte Stück des Tunnels entlang. Nach Grey's Karte, sollten sie in wenigen Augenblicken eine größere Höhle erreichen, von welcher sie in den weiteren Teil der Station kommen würden. Während Zaphija noch immer in einer Art Blutrausch war und freudig auf die nächsten Arbeiter wartete, fing Grey an, eine alte Corellianische Melodie zu pfeifen.

Was geht Euch nun schon wieder durch den Kopf, Miniagent? Welche Eurer Frauengeschichten muss ich mir nun gleich wieder anhören? Fragte die Sith ihn mit einem leicht gereiztem Unterton.
Ach kommt, so schlimm bin ich nun auch nicht. Sicher, die Frauen mögen mich, aber deswegen prahle ich ja nun nicht in regelmäßigen Abständen vor Euch mit meinen Erlebnissen.
Ihr müsst zugeben, trotz allem und trotz Eurer augenscheinlich geringschätzigen Meinung von mir, war ich Euch gegenüber immer.... naja meistens höflich und zuvorkommend. Erwiderte Grey in einem höflichen Tonfall. Aber wenn Ihr unbedingt wollt, erzähle ich Euch ein paar Geschichten nach unserem hiesigen Aufenthalt in der nächsten Cantina. Ihr.... ich .... ein paar Afterburner und.... Er ließ die letzten Worte unausgesprochen und lächelte sie vielversprechend an.
Sie wollte ihm gerade wieder eine Abfuhr erteilen, als beide schweres Grollen vor sich wahr nahmen.
Selbst die abgebrühte Sith hielt kurz inne und schien in die Ferne zu schauen.

Ich spüre etwas .... großes. Sagte sie und lies Grey damit genauso im unklaren, wie er ohne ihre Bemerkung gewesen wäre.
Während sie entschlossen weiter ging, begann der Saboteur damit, ein paar Granaten vorzubereiten und sich mehr in den Schatten zu halten. Die Anspannung der beiden war förmlich greifbar, als sie um die Ecke bogen und sahen, was diesen Lärm verursachte. Während die Beiden Eindringlinge dieses sechsbeinige Monstrum eines Bergbaudroiden musterten, knackte es über die Funkfrequenzen und Schlachtherr Kreshan versuchte seine Mannschaft mit einer propagandistischen Rede zu motivieren. Er schloss seine Rede mit den Worten
>>...verdient sich die Advozsec-Hegemonie ihren Platz in der Galaxis!<< und wie von selbst schien dieser riesige Tunnelbaudroide vor ihnen sich auf die beiden zu fixieren.
Ihren Platz in der Galaxis, pah. Allerhöchstens als mahnendes Beispiel, sich dem Imperium nicht zu wiedersetzen! Sagte Grey missmutig und rief sich einen Bauplan des DN-314-Tunnelbauerdroiden auf. Baulaser, Bohrer und Unterstützungssonden. Las er vor und bereitete ein paar Koltosonden vor.
Auch nur Altmetall Sagte Zaphija und sprang mit einem wütenden Schrei auf die Maschine zu.
Der Kampf war heftig und beide mussten einiges einstecken. Trotz ihrer Machtbefähigung musste Zaphija ein paar Treffer des Tunnellasers heftigst parieren. Ihre Lichtschwerter zerschnitten Hydraulikleitungen und sorgten dafür, dass der Droide sich hauptsächlich auf sie konzentrierte.
Grey nutzte das, um ihm entgegen fliegenden Steinen mit einem Sprung hinter einem Geröllhaufen auszuweichen.
Eine Geröllexplosion schleuderte Zaphija ein paar Meter zurück und lies sie benommen liegen. Der Tunnelbaudroide machte gerade Anstalten, sich auf Zaphija zuzubewegen und sie mit einem seiner Tonnenschweren Beine zu zerquetschen, als Grey ein paar Granaten schmiss. Die Detonationen sorgten dafür, dass der Droide ins wanken kam und kurz davor stand zu kippen.
Der Saboteur aktivierte zwei seiner Drohnen und schickte diese zu der sich langsam aufrappelnden Sith. Ihre Wut und ihr Hass standen ihr ins Gesicht geschrieben und entfachten in ihr das Feuer der dunklen Seite der Macht.
Gerade als Grey noch einen Diagnosescan durchführte, wollte sie zu einem Machtsprung ansetzen, erstarrte jedoch in der Bewegung.
Der DN-314, mit einer Weile mehr als nur angeschlagen, rief mehrere Unterstützungsdrohnen zu Hilfe. Mittelgroße, fliegende Drohnen. Ausgerüstet mit verschiedenen Greifarmen und Werkzeugen, würden sie den beiden Humanoiden durchaus gefährlich werden.
Zaphija und Greyjoy wechselten einen Blick, eine stumme Absprache, etwas dass schon so oft geschehen ist, dass sie es beide nicht mehr für etwas besonderes hielten und doch effektiv funktionierte.
Dann began die zweite Runde des Kampfes. Zaphija sprang erneut auf den spinnenartigen Droiden zu, während Grey mit gezielten Schüssen eine Drohne nach der anderen zerlegte.
Funken sprühten, als die Maraudeurin ihre beiden Lichtschwerter im zentralen Kern DN-314 versenkte und Elektroden, Platinen und Leiterbahnen zerfetzte.
Indes war der drahtige Agent damit beschäftigt, Koltodrohnen zu starten, um die schwersten Verbrennungen sofort zu behandeln. Sie tanzten beide den Tanz der Zerstörung und vernichteten alles, was um sie herum schwebte, trudelte oder sich sonst wie bewegte.
Drei Minuten später war alles vorbei. Mit einem lauten Krachen, brach der Tunnelbaudroide zusammen. Die von dem Droiden geleiteten Sonden folgten einen Augenblick später seinem Beispiel....
Keuchend standen die beiden Rücken an Rücken vor den rauchenden Überresten des Droiden. Blut sickerte aus einigen Schnittwunden und Prellungen hatten sie beide ebenfalls davon getragen. Staubig und verschwitzt drehten sie sich zu einander und schauten sich an. Getrennt von einer unsichtbaren Barriere standen sie sich nun gegenüber, spürten den Atem des Anderen, schauten sich in die Augen. Es knisterte förmlich zwischen den Beiden und da war es wieder, dieses stumme Verständnis, dieses etwas, dass nur sie beide zu verstehen schienen. Kein dummes Grinsen des einen, keine Stichelei der anderen, sie standen beide hier, schauten sich in die Augen und spürten das Verlangen des Anderen. Nur wie so oft in diesem Universum, war es die falsche Zeit und der falsche Ort.
Kommt, Miniagent, wir haben noch was zu erledigen. Brach Zaphija als erste das peinliche Schweigen, welches sie beide umgeben hatte. Ihr Blick und ihre Stimme waren freundlicher, fast liebevoller als Grey es je bei ihr erlebt hatte und doch blieb ihm nichts anderes übrig, als ihr hinterher zu schauen, als sie in Richtung Versorgungstunnel davon eilte.

Imperiale Station, Hangar 18, Standort des Jagtschiffes "Flexa"

Benommen versuchte er nach ihrer Hand zu schlagen, war aber zu benebelt um diesen Versuch ernsthaft auszuführen. Er torkelte rückwärts, stolperte fast über seine eigenen Beine, schüttelte den Kopf um den Nebel in seinem Verstand zu vertreiben und brachte ein ...was...?Über die Lippen.

Mein Auftraggeber sagte, dass Ihr auf Informationen aus seid und das -mein blauer Terentatek- habe ich mir zu Nutze gemacht. Kämpft nicht dagegen an. Das Parfüm, was ihr an mir wahrnehmt, ist darauf ausgelegt, den männlichen Verstand zu umnebeln und das Gift an der Klinge, wird Euch in wenigen Minuten den Rest geben. Führte sie ihr Handeln aus und kam mit der kurzen, beidseitig geschliffenen Klinge langsam auf ihn zu. Chrondor konnte nicht klar denken und doch fragte er sich, wo sie diese Klinge versteckt haben mochte.
Dann drang ihre nun fast bedauernd klingende Stimme weiter zu ihm vor.
Zu schade. Beteuerte sie erneut. Es hätte vorher für Euch noch so ein netter Abend werden können. Fügte sie siegessicher hinzu. Ich soll Euch jedoch vor Eurem Tode, der nun unweigerlich folgen wird, noch etwas ausrichten. Dieses kleine, blaue Spielzeug eines Wurmtreibers, die ihr sucht, wird, wenn sie aus dem Carbonit aufgetaut ist, Sklavin eines Hutten werden. Und wenn sie Glück hat, wird sie zu Rancorfutter, bevor der fette Wurm sie für seine perversen Fantasien benutzt. Nun stand sie dicht vor dem blauen Chiss. Chrondor spürte das Gift in sich ausbreiten und er wusste, dass ihm nur wenige Minuten bleiben würden. Als sie Snips erwähnte, half ihm die Mischung aus Schmerz, Wut, Verzweiflung und Hass um den Nebel vor seinen Augen für einen Augenblick zu vertreiben.
Der Schlag, den er ausführte, sah sie nicht einmal kommen. Die Rückhand, die der Hühne der Rattataki quer durchs Gesicht verpasste, klatschte so laut, dass selbst der Schiffsdroide am anderen Ende des Schiffes ihn gehört haben musste. Der Schlag reichte aus, um die schlanke Frau rücklings über das Bett zu befördern.
Sie .... ist .... kein... Spielzeug... Brachte er keuchend hervor und stellte sich zu seiner vollen Größe auf. Und .... ich .... presste er unter Anstrengung hervor, hasse Würmer! und rammte sich mit diesen Worten ein Hyperkampfstim ins Bein. Mit zwei Schritten hatte er die Distanz zwischen sich und der sich gerade aufraffenden Frau überbrückt. Blut ran ihr von einer aufgeplatzten Lippe doch war sie keineswegs betäubt oder hasserfüllt. Viel mehr erkannte Chrondor in ihren Augen pure Lust. Ich wusste, dass ihr mir Spaß bringt. Hauchte sie ihm triumphierend zu, als er nach ihr greifen wollte. Die Irritation, die sie bei ihm damit auslöste, wollte sie für einen erneuten Stich ausnutzen, doch war der Kopfgeldjäger zu alt für diese Spielchen und lies sich nicht mehr von der -in seinen Augen- gestörten Frau irritieren.
Mit der linken Hand griff er Gesstradias zum Angriff gestreckten Arm am Handgelenk und verdrehte es, bis sie die Klinge fallen ließ. Mit der rechten packte er unter dem Kinn ihren langen Hals und schob sie an der Wand hoch, bis sie hilflos vor ihm hing.
Ein lustvolles stöhnen entrang sich ihrem Mund und lenkte ihn damit einen Bruchteil eines Augenblicks ab. Lang genug, um ihm ihr Knie in die seitliche Stichwunde zu rammen.
Das was Chrondor in diesem Moment über die Lippen kam, war ebenfalls ein Stöhnen, doch hatte es weniger mit Lust zu tun.

Verdammte Psychopatin! Brachte er durch die zusammengepressten Zähne hervor und schleuderte sie auf den an der anderen Wand stehenden Beistellschrank. Krachend gab das Möbelstück nach und der durch das Gift wieder benebelt werdende Kopfgeldjäger setzte ihr nach. Doch auch der blass häutigen Frau, hatte dieser Angriff mehr abverlangt, als ihr Lustzentrum verarbeiten konnte. Sie versuchte sich an einem der Trümmerstücke des Schrankes festzuhalten und daran hoch zu ziehen. Gerade, als sie sich zur Hälfte hochgezogen hatte, packten sie die Hände des Chiss und sie wurde erneut quer durch den Raum katapultiert. Mit dumpfen krachen einiger ihrer Rippenknochen, wurde sie von der Wand gestoppt und kam polternd zu Boden. Urghs.... genug.... brachte sie röchelnd unter dem erneuten Griff des Hühnen hervor. Schön, dass wir uns da endlich einig sind, Miststück. Und nun sagt mir, wer Euch geschickt hat und was Ihr über Millysthra wisst. Die Zeit lief ihm davon. Schweiß perlte von seiner Stirn und das Gift in ihm begann langsam aber sicher in seine Gliedmaßen zu kriechen. Gesstradia kicherte wie eine Wahnsinnige. Ihr seid ein Idiot. Was macht dieses Miststück so wichtig für Euch, dass Ihr Euer Leben für sie riskiert?

Etwas, dass ihr Psychopatin nie erfahren werdet! Und nun redet! Zum Nachdruck verhärtete er seinen Griff um ihren Hals und Ihre Augen begannen zu flattern, als sie ihm röchelnd antwortete.

Schlachtherr Kreshan..... hat ....sie .... verkauft... Keuchte sie. Hammer .....station.....Brachte sie noch mit einem letzten Atemzug hervor, bevor sie bewusstlos wurde.
Chrondor atmete durch und lies sie fallen. Er würde sie leben lassen, warum wusste er auch nicht, aber sie jetzt zu töten, wäre kein Sieg, den er als Champion der großen Jagt als würdig erachtete.
Mühsam schleppte er sich zum nächten Com Terminal und aktivierte die Frequenz zur >Fatalis Fortuna<.
Torian? Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, mich hier raus zu holen. Chrondor hustete. Das Miststück hat mir ordentlich zugesetzt und mir irgendwas verabreicht, was mich gleich verrecken lässt.

Torian ist mit Skadge schon beim Schiff und sie öffnen bereits die Luftschleuse. Es könnte gleich etwas laut werden. Vernahm er Makos Stimme. Die Explosion, die die Luftschleuse auf Skadge's Art öffnete, hörte er bereits nicht mehr.



[...tbc]