Developer Blogs

12.01.2014

Rishi: Wichtige Orte

Die folgenden Nachrichten stammen von einem Datenpad, das Rishii-Dorfbewohner gefunden und gegen Meeresfrüchte-Gewürz eingetauscht haben. Die Nachrichten, die von einem Prospektor an seine Frau geschrieben wurden, werden unverändert dargestellt.

***

BETREFF: Rishi ahoi!

Ich habe es endlich geschafft, Marani! Ich bin auf Rishi. Schluss mit der Hektik und dem Druck im verfluchten Mirkanit-Geschäft. Man hat mich im anscheinend einzigen echten Hafen des Planeten abgesetzt, der Räuberbucht. Es ist schön hier und es wäre sicher ein toller Urlaubsort, wenn nicht das ganze Gesindel hier wäre.

An meinem ersten Tag gab es natürlich erst mal ein Treffen mit den örtlichen Händlern - du weißt ja, wie sehr ich es liebe, Verbindungen zu knüpfen. Und keiner von ihnen weiß irgendwas über die Ressourcensuche. Ha! Sie behalten wahrscheinlich alles für sich. Ich habe ihnen gesagt, dass ich die Geschichten von Leuten gehört habe, die auf Rishi reich geworden sind, aber sie schienen irgendwie ... ich weiß auch nicht ... nervös zu sein.

Ich habe dann nicht weiter nachgebohrt, weil mir irgendein Langfinger die Edelsteine zum Handeln gestohlen hat! Kannst du dir vorstellen, dass man so ein Pech haben kann? Ach, natürlich kannst du das. Ich habe versucht, ihn zu schnappen, aber du weißt ja, dass meine Lungen seit Mustafar nicht mehr so gut sind.

Ich atme tief durch,

Rondo

***

BETREFF: Es läuft besser

Weißt du noch, dass ich dir geschrieben hatte, wie viel Pech ich hatte? Das nehme ich jetzt zurück!

Ich habe den Langfinger nie gefunden, Marani, aber er hat mich hinunter in die Slums unterhalb des Handelshafens der Räuberbucht geführt. Ich weiß, das klingt nicht besonders vielversprechend, aber es stellte sich doch als Glücksfall heraus. Mehrere der "Einwohner" dort unten waren ziemlich mitteilsam, was die versteckten Reichtümer unter den unberührten Inseln von Rishi betrifft.

Leider hatte keine dieser armen Seelen Glück beim Abbau dieses fossilen Brennstoffs Exonium, aber du weißt ja, wie zielstrebig ich sein kann! Ausgerüstet mit ihren Informationen bin ich sofort zur örtlichen Kneipe - dem Blasterweg - geeilt, und habe mir einen Fremdenführer organisiert, der mir die bekanntesten Exonium-Adern auf Rishi zeigen wird. Ich melde mich wieder bei dir, sobald wir dort angekommen sind.

Ich bin so aufgeregt,

Rondo

***

BETREFF: Es tut mir so leid

Marani ... Es war ein Fehler, nach Rishi zu gehen. Ein schrecklicher Fehler.

Erinnerst du dich noch an diesen "Fremdenführer", den ich aufgetrieben hatte? Anstatt mich zu dem Exonium zu führen, brachte er mich über die Horizont-Insel zu einem riesigen Schiffswrack, in dem sich irgendein Piraten-Konsortium eingerichtet hatte. Der Anführer sagte mir, dass sie die einzigen seien, die mit Exonium Gewinne machen würden! Seine Arroganz stieß mich ab, aber er meinte nur, dass ich gerne als Sklave Exonium abbauen könnte, wenn ich denn so scharf darauf wäre!

Plötzlich war wieder alles wie auf Mustafar. Und sogar noch schlimmer! Sie schleppten mich auf ein Schiff, das zu einer Art Sklavenlager unterwegs war. Ich dachte schon, ich würde dich nie mehr wiedersehen und könnte dir nicht mal mehr schreiben! In meiner Wut und Verzweiflung darüber entriegelte ich die Notfalltür des Schiffs und ließ mich nach unten ins Wasser fallen!

Und da bin ich immer noch und treibe auf einer Metalltür mitten im Nirgendwo. Ohne Ausrüstung, ohne Nahrung ... ohne irgendeine Art von Paddel, außer meinen Armen. Da sie mich hiergelassen haben, gehe ich davon aus, dass sie genau wissen, wie die Chancen für mein Überleben stehen.

Es gibt noch so viel, das ich dir sagen will, Marani, aber die Hitze und der Durst machen es schwer, mich zu konzentrieren. Ich werde bald wieder schreiben. Ich werde versuchen, zu überleben.

Ich verfluche mein Glück,

Rondo

***

BETREFF: IN SICHERHEIT!

Marani! Du wirst es nicht glauben!

Ich hatte zwei Tage auf dieser Blechplatte verbracht, als irgendeine schreckliche Meereskreatur versuchte, mich zum Frühstück zu verspeisen! Ich hatte kaum noch Kraft davonzupaddeln und die Flosse kam näher und näher und wurde immer schneller. Da machte es plötzlich ZACK, ZACK und die Kreatur wurde von Speeren aus dem Himmel getroffen. Es war wie ein Wunder!

Der riesige Fisch, der mich als Futter auserkoren hatte, diente nun den Ureinwohnern als Nahrung - und auch mir! Diese geflügelten Leute, die sich selbst Rishii nennen, brachten mich in ihr Dorf und waren unheimlich gastfreundlich. Sie sind so nett! Ich bin diesen wunderbaren Wesen überaus dankbar!

Jetzt bin ich also auf ihrer abgelegenen Insel - ein wahres Paradies. Du würdest es hier lieben. Es gibt eine völlig andere Galaxis, die du am Himmel betrachten könntest. Und das Beste ist, sie haben mir einen örtlichen Prospektor vorgestellt, der mir versprochen hat, mir zu zeigen, wo es Exonium gibt. Er meinte, es gibt auf der Insel genug davon, um uns beide unfassbar reich zu machen!

Es tut mir leid, falls du Angst um mich hattest. Ich melde mich bald wieder, mein Schatz.

Es geht wieder aufwärts,

Rondo

***

BETREFF: [Nicht abgeschickter Entwurf]

Der Prospektor gab mir eine Karte und schickte mich zu einer Höhle, in der es unheimlich viel Exonium geben sollte. Er lieh mir sogar Teile seiner Suchausrüstung, was ich sehr nett fand.

Aber ich werde nicht lügen, Marani ... als ich am Eingang der Höhle stand, musste ich wieder daran denken, wie man mich auf der Horizont-Insel betrogen hatte. Und dann drang aus der Höhle auch noch ein Geräusch. Ein mysteriöses, schauriges Geräusch. Nachdem ich eine Ewigkeit versucht hatte, all meinen Mut zusammenzunehmen, verließ ich den Ort.

Ich entschied, mich auf meine Instinkte zu verlassen, die mir in meiner Zeit als Bergarbeiter schon so oft genutzt hatten. Nur dieses Mal würde ich es schaffen, dass wir endlich das Leben in finanzieller Sicherheit leben könnten, das wir uns schon so lange wünschen. Ich ging also an der Höhle vorbei. Ich fühlte mich gut, richtig gut sogar. Ich freute mich schon darauf, wie stolz du auf mich sein würdest.

Doch genau in diesem Moment trat ich über einen Bergkamm und sah ... Marani, ich weiß nicht genau, was ich dort sah, aber ich bin ganz sicher, dass ich es nicht hätte sehen sollen. Ich verstecke mich gerade in der Nähe. Ich würde ja wegrennen, aber bei meinem Glück hat einer von ihnen mich schon entdeckt und beobachtet mich gerade. Ich warte lieber, bis es dunkel wird und

***

Das war die letzte, nicht gesendete Nachricht. Was mit Rondo geschah, als er diese letzten Worte schrieb, ist bis heute ein Rätsel.

TRUSTe Privacy Certification