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Der Aufstieg des Sith-Inquisitors Sodonn

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Der Aufstieg des Sith-Inquisitors Sodonn

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DarkSideFreak
12.19.2012 , 01:50 PM | #1
Wachmann Gred trommelte auf dem Schaft seines Schockstabes herum. Sein Vorgesetzter hatte vor einer Stunde Besuch bekommen. Dies war bei den Sicherheitsleuten des Bergwerks nicht ungewöhnlich aber ein siebenköpfiger Trupp Soldaten von Korriban war doch sehr merkwürdig schon ein wenig beängstigend.
Sodonn trat einen Schritt aus seinem Versteck heraus und beobachtete wie der Wachmann auf den schlechter beleuchteten Teil der Kreuzung zuging, er ließ die Knöchel knacken und machte sich bereit. Sodonn war hochgewachsen, schlank mit schwaren Augen und Haaren und hatte rote Haut. An seinen Ellebogen befanden sich kleine Dornen und am Kinn hatte er kleine Tentakel von der länge seines kleinen Fingers. Er war ein sogenannter reinblütiger Sirh. Ursprünglich waren die Sirh ein humanoides Volk das auf Korriban beheimatet war. Sie hatten ihr Leben der Dunklen Seite der Macht gewidmet aber ihre Körper wurden nicht durch diese deformiert. Die Jedi die sich der Dunklen Seite zugewandt hatten machten sich dies und das größere Wissen der Sith zu nutze, unterjochten die damals primitive Rasse, vermischten sich mit ihr und machten den Namen Sith zur Bezeichnung für Anhänger der dunkeln Seite. Heute sind die ursprünglichen Sith ausgestorben und jemand mit ihren Merkmalen wie roter Haut und Gesichtstentakeln wird reinblütiger Sith genannt was aber eigentlich eine Verhöhnung ist.
Der Wachmann trat in den Schatten, Sodonn hob die Hand schnürte ihm die Luft ab während er ihn hochhob. Dieser konnte noch ein abgewürgtes Krächzen zustande ehe er mit den Händen an der Kehle einige Schritt über dem Boden zappelte. Sodonn liß ihn gegen die Wand klatschen an der er ohnmächtig zu Boden rutschte. Sodonn schritt geradeaus den Gang entlang und bog nach links ab. Dort war schon das Büro des Sicherheitschefs, vor der Tür standen ein Wachmann und ein Droide. Er hob die Hände und ließ eine kurze Salve Blitze auf den Doriden los ehe er den Wachmann bei der Kehle packte. Während der Doride zusammenbrach da ihm alles durchschmorte hob Sodonn den Wachmann hoch und machte mit der freien Hand eine Stoßbewegung während er erneut auf die Macht zurückgriff. Der Wachmann wurde mit lautem Krachen durch die Tür katapultiert als hätte ihn eine Abrisskugel getroffen. Als Sodonn in das Büro trat warteten dort neben dem zitternden Sicherheitschef sieben Soldaten in orange-roter Rüstung auf ihn, soweit er wusste waren diese Soldaten auf Korriban stationiert. Einer trat vor und ergriff das Wort: Auf Befehl des Imperator und Rates der Sith werden alle Machsensitiven innerhalb der Reichsgrenzen des Imperiums, ob Sklave oder Bürger, als Akolyten nach Korriban gebracht um wenn sie stark genug sind zum Sith ausgebildet zu werden. Er reichte Sodonn ein Gewand und eine Sith-Übungsklinge, quasi ein Schockstab in Form eines Laserschwertes. Als er sich umgezogen hatte nahmen ihn die Soldaten in die Mitte und geleiteten ihn aus dem Bergwerk als sie die Landungsplattform erreichten auf der die Fähre zur Orbitalstation wartete sprach in der Soldat nocheinmal an: Mein Name ist Sergeant Chast falls sie noch Fragen haben Akolyt. Wenn sie auf Korriban landen wird sie Aufseher Harkun erwarten. Für Andere ist die Reise nach Korriban der Beginn eines neuen Lebens aber für sie ist es auch eine Rückkehr in die Heimat


Als Sodonn die Fähre verließ und ins heiße Sonnenlicht trat fühlte er dass er das erste Mal in seinem Leben einen Ort betrat den er Heimat nennen konnte. Er atmete tief durch und ließ den Blick über die reisigen Statuen schweifen die im Tal der dunklen Lord und in der Nähe der Sith-Akademie standen während die anderen Akolyten an ihm vorbeigingen und die Landeplattform verließen. Der letzte Akolyt rempelte ihn absichtlich an wobei er seine Verachtung durch Missachtung ausdrückte und sich dann deostrativ umsah als wäre Sodonn nicht vorhanden. Ihn kümmerte das nicht, der Akolyt besaß zwar rote Haut aber keine verkümmerten Tentakel oder gar Dornen was verriet wie schwach das alte Blut in ihm war. Er hielt sich für etwas besseres als der Rest der Akolyten aber das Vermächtnis seines Blutes war ihm völlig gleichgültig. Sodonn verachtete ihn zwar nicht aber er war nur ein Stein auf seinem Weg zu Macht und Ruhm. Die Anderen hatten sich mittlerweile um einen Sith unbestimmten Alters versammelt der am Eingang des kleinen Gebäudes wartete, offenbar Aufseher Harkun. Als Sodonn dazutrat zeigte sich auf dem Gesicht des Aufsehers ein leichter Ausdruck der Verachtung und des Abscheus während er abfällig sagte: ]Endlich sind wir vollzählig, der Rest kennt seine Aufgaben bereits. Unser Nachzügler hier bleibt noch ie Gruppe entfernte sich und Harkun fuhr fort: Du wirst dich ins Tal der dunklen Lords in Grab von Magna Raknos begeben, dort findest du einen Einsiedler namens Spindral. Du wirst dich, ohne Erfolg da bin ich sicher, seinen Prüfungen stellen. Sodonn ließ kurz die Schultern kreisen und machte sich betont gleichmütig auf den Weg, er war gerade mal eine Minute hier und legte sich schon mit seinem Aufseher an. Gefährlich, aber es machte Spaß. Er trat hinaus und schritt gemächlich die Treppe hinunter, unten am Treppenfuß ließ sich ein Offizier der Korriban-Soldaten gerade von einem Medidroiden eine Armwunde versorgen und war mit einem seiner Leute in ein Gespräch vertieft. Ich sage dir diese verdammten K'hor-Schnecken sind wirklich das Übelste mit dem ich in den Gräbern zu tun gehabt habe abgesehen von einem Sith-Aoklyten der den Frust über einen Rivalen rausgelassen hat. knurrte der Offizier während der Droide die Wunde mit einem Desifitionsmittel besprühte. Der Soldat wiegte skeptisch den Kopf: Mit dem Akolyten gebe ich dir recht aber die Tuk'ata sind schlimmer. Du bist in den dunklen Gängen unterwegs, horchst angestrengt nach Gefahren weißt nicht in welchen Schatten du deinen Blaster zuerst halten sollst und dann ertönt hinter dir so ein tiefes Knurren und das Letzte was du beim umdrehen siehst ehe du zu Boden geschleudert wirst sind zwei rote Augen. Fallls deine Kameraden rechtzeitig reagieren haben dir drei Zahnreihen noch nicht die Kehle zerfetzt und dir wird nur mal eben die Luft aus den Lungen gequetscht. Sodonn schmunzelte, klang als wären die Tuk'ata eine nette Gelegenheit ein wenig Dampf abzulassen. Er marschierte über die staubige Ebene aus Felsen und Sand auf den Eingang eines Grabes zu und stieß promt auf eine K'lor-Schnecke als er in den Schatten des Grabes trat. Sie stieß ein zischendes Fauchen aus und krabbelte auf sechs Beinen auf ihn zu. Wenn man sich den Kopf und die Beine wegdachte erinnerte der Körper an einen überproportionierten Regenwurm. Ein Kopf war nur insofern vorhanden wenn man den von Zähnen und kleinen Greifarmen umgebenen Schlund so nennen wollte. Sodonn trat einen Schritt zurück um einen Stoß der beiden in Hornklingen endenen Arme auszuweichen und begann die Schnecke mit Sithblitzen zu rösten, sie ließ ein schmerzerfülltes Kreischen hören und zuckte und wand sich unter der Folter. Eine zweite Schnecke tauchte auf und Sodonn beendete seinen Machtangriff um den neuen Gegner mit zwei Hieben der Übungsklinge zu Boden zu strecken. Als er die mit Schutt übersäten Stufen betrat hoffte er dass die Tuk'ata bessere Gegner waren. Als er den ersten Absatz erreichte hörte er die Blasterschüsse und das Kreischen von K'lor-Schnecken, zudem blies ihm ein schwacher kaum spürbarer Wind einen ekelhaften Gestank in die Nase. Er trat die letzten Stufen hinunter und befand sich im Hauptkorridor des Grabes. am Fuß des Treppenaufgangs waren neben einem Kistenstapel zwei Barrikaden errichtet worden. Vier Soldaten knieten auf dieser Seite der Barrikaden während ein Fünfter gerade sein Blastergewehr nachlud. Er bemerkte Sodonn trat zu ihm und salutierte während die Soldaten das Feuer auf eine Gruppe K''lor-Schnecken eröffneten die gerade um die Korridorecke auf der rechten Seite gekrabbelt waren. Ich bin Korporal Klask, Befehlshaber des 1. Trupps des 2. Zuges Sodonn nickte desinteressiert: Und wasmacht ihr hier? Wir sollen die Population der K'lorschnecken verringern, sie sollen nicht ausgerottet werden da sie eine gute Gelegenheit zum Training der Akolyten sind aber ihre Anzahl wurde nach den neuesten Berichten als zu groß eingestuft und wir sollen etwas dagegen unternehmen. Leider klappt es nicht, ich habe schon fünf meiner Männer verloren. Sodonn zuckte die Achseln Dann fordert mehr Männer an Der Korporal schüttelte den Kopf Meine Bitte wurde abgelehnt, das eigentliche Problem ist nicht nur die enorme Anzahl dieser Viecher sondern die älteren Exemplare, als wir bis zu den Nestern vordrangen und diese sprengen wollten rasteten sie aus. Ich bitte euch, wenn es euch nicht in euren Aufgaben behindert uns zu helfen Sodonn betrachtete eine ausgewachsene K'lorschnecke die noch schwach zuckte nachdem ein Soldat ein Magazin in sie gepumpt hatte, die schienen eine größere Herausforderung zu bieten wenn es in den Nahkampf ging. Ich kann was von meiner Zeit erübrigen Korporal Klask salutierte Danke, ich werde für euch einige Credits bereitlegen bis ihr zurück seid Sodonn nickte und schritt in den Korridor, er lockerte die Schultern und ließ die Knöchel knacken. Ein guter Kampf war jetzt genau das Richtige. Eine K'lorschnecke krabbelte auf ihn zu, ein Schwertstoß schickte sie zu Boden und dann stampfte ein großes Exemplar auf ihn zu. Er begann sie zu grillen, eine Zweite näherte sich aber er schockte sie mit einer kurzen Ladung, er mochte es nicht unterbrochen zu werden. Er schlug sich zu der Halle durch in der die Nester waren, die großen K'lorschnecken griffen ihn fast auf Schritt und Tritt an. Während er immer wieder wahre Blitzgewitter entfesselte gestattete er ich ein kaltes Lächeln, wie sich die Tuk'ata wohl schlagen würde?. Die Halle selbst war bis auf zwei große K'lorschnecken und einige Kleine überraschend leer. Die Kokons glitzerten schleimig in ihren Nestern und er sah auch schon die Konsolen für die Sprengsätze. Er erschlug die paar Gegner und sprengte die Nester. Schleim, irgendwelche Sekrete und Reste von Kokons und K'lorschnecken flogen durch die ganze Halle.

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Suboptima
09.18.2013 , 06:06 AM | #2
Aloha. Ich habe mir deinen Text mal durchgelesen und wollte eine Meinung dalassen, damit du deine eigenen Werke besser einschätzen kannst und bei deinen nächsten Schriftstücken vielleicht auch den einen oder anderen Anfängerfehler vermeiden kannst.
Zuerst einmal das Allerwichtigste, was geschriebene Texte betrifft: Lies dir deinen Text vor dem Absenden noch einmal durch. Das ist viel nützlicher, als gemeinhin vermutet wird, denn ich habe schon beim drübergucken zahlreiche Flüchtigkeitsfehler bemerkt, die dir beim Korrekturlesen nicht unterlaufen wären. (Zum Beispiel glaube ich nicht, dass du 'Doride' wirklich für ein passendes Synonym zum Droiden hälst)
Außerdem solltest du Kommasetzung noch einmal überblicken. Wenn dir deine Geschichte am Herzen liegt, würde ich eventuell sogar einen Betaleser empfehlen, denn teilweise scheinst du da arge Defizite zu haben.

Nun zur Geschichte an sich. Beginnen wir mit dem Anfang und einem riesigen Batzen Infodump. Nichts gegen Hintergrundwissen, ich mag Hintergrundwissen, aber an dieser Stelle wirkt die Geschichte der reinblütigen Sith nicht nur unatmosphärisch, sondern passt auch überhaupt nicht in den Plot. Wenn du so gerne den einen oder anderen Fakt über die Rasse reinbringen willst, würde ich das erst nach dem Kampf einbringen. (Zum Beispiel wäre das Gespräch mit Aufseher Harkun keine so üble Gelegenheit. Da kannst du Charakterisierung und Hintergrundwissen gleichzeitig einbringen, zum Beispiel mit solchen Sätzen. "Oho, und hier haben war also unseren zweiten 'reinblütigen Sith'. Der ehemalige Sklave, wie ich sehe. Mörder von Imperialen. Du magst dich vielleicht für etwas besonders halten mit deiner roten Haut und deinen Tentakeln im Gesicht, aber lass dir gesagt sein - Du bist trotz deiner Abstammung Abschaum. Du wurdest als Abschaum geboren und wirst hier auf Korriban als Abschaum untergehen." Und schon wurde dein Charakter beschrieben, ohne dass du selbst es tun musst, und der Leser hat eine ungefähre Auffassung von Harkuns Charakter.)
Was den Kampf selbst angeht, würde ich das ganze noch etwas spannender gestalten. Die Schachtelsätze müssen raus, mehr Emotionen müssen rein. Lass den Leser die Angst der Wachleute spüren und zeig ihnen gleichzeitig die Beweggründe, die deinen Protagonisten zum Morden treiben. Wut, Hass oder verzweiflung kann man durch seinen Gesichtsausdruck sehr einfach rüberbringen, aber wenn er aus anderen Gründen tötet, (Beispielsweise, um die Wachhabenden auf seine Fähigkeiten aufmerksam zu machen) dann solltest du das unbedingt auch dazuschreiben. Ein Charakter, dessen Handlungen ich nicht verstehe, bleibt mir fremd. Und das Schicksal eines Charakters, der mir fremd ist, ist mir vollkommen egal. Mehr lässt sich zu Sodonn momentan gar nicht sagen, denn ich weiß nur, dass er irgendwo ist und rumlatscht und tötet for the lulz. ich habe keine Ahnung von seinen Hintergründen, Beweggründen, Motiven, Zielen, Wünschen, Ängsten, Vorlieben und Abneigungen etc... Man erkennst an ihm nichts, was einen Charakter ausmacht.
Und noch etwas - Ich glaube nicht, dass Sodonn da morden und randalieren kann und ohne Strafe ausgeht. Ganz egal, wie stark die Macht in ihm ist. Das Imperium will vielleicht neue Sith suchen, aber es duldet noch lange keinen Ungehorsam. Entweder, Sodonns Tat hat noch unangenehme Konsequenzen für ihn, oder du musst dir einen anderen Anfang ausdenken.
Uhm, ja. nächste Sache: Übernimm auf keinen Fall niemals unter gar keinen Umständen die Originalsätze aus dem Spiel. Zumindest nicht alle. (Noch besser wäre es ja, wenn du dir auch eigene Aufgaben ausdenkst.) Was soll dein Leser (den du vermutlich erreichen willst, wenn du das hier online stellst) von dir denken, wenn er diese Glanzleistung an Unkreativität erblickt? Wenn du schon Probleme hast, so etwas einfaches wie Gespräche auszudenken, wie soll es dann bei all den Dingen weitergehen, die über ein Gespräch hinausgehen? Ich meine- jeder von uns Lesern kennt das Spiel. Jeder von uns hat die Möglichkeit, auch einen Inqui zu spielen und die ganzen Sachen für sich selbst zu erfahren, und das macht deine Schilderung der Ereignisse langweilig, wenn nicht überflüssig. Wenn du mit deinen Worten Leute erreichen willst, dann beschreibe Dinge aus deiner eigenen fantasie und nicht aus der von anderen Menschen.
Soviel dazu. Viel Spaß noch beim Schreiben und bye.