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3000 Jahre Stillstand?


chilljedi's Avatar


chilljedi
12.28.2011 , 06:27 AM | #1
Hallo zäme,

ich weiss nicht ob das nur mir so geht, aber die Story von SWTOR spielt ja bekanntlich 3000 Jahre vor den StarWars Filmen. Was ich dabei seltsam finde ist, dass sich in dieser geraumen Zeit die Starwars Völker scheinbar kaum entwickelt haben. Sie fliegen die gleichen Raumschiffe und Fahrzeuge, tragen die gleichen Kleider, die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Jedi/Republik und Sith/Imperium sind unverändert usw. Wenn es nicht so stehen würde, würde man niemals glauben, dass dies 3000 Jahre vor den Filmen (insbesondere den drei neueren) stattgefunden haben soll.

Man schaue sich nur an wie unsere Schiffe zbsp vor 100 Jahren noch ausgesehen haben oder welche Kleider vor 20 Jahren noch getragen wurden. Hier wird uns aber verkauft, dass sich eine ganze Galaxies nicht oder nur unmerklich in 3000 Jahren irgendwie verändert haben soll?

Nicht, dass ich es anders haben wollte, SW:TOR sieht genau so aus wie ein SW Spiel sein sollte, doch wieso konnte man das nicht einfach 100 Jahre vor den Ereignissen der Filme ansiedeln anstatt 3000 Jahre früher? Zumal die Galaxie aus hochentwickelten Völkern besteht, wenn man unsere eigene Geschichte anschaut, ändert sich eine Gesellschaft umso höher technologisiert sie ist. Bei den Griechen gabs noch sowas wie Jahrtausend alte Strukturen, bei den Römern noch einige Jahrhunderte, im Mittelalter änderte sich die Welt fast mit jedem König und heute wird alle 5 Jahre eine neue Gesellschaft geschaffen (siehe Internet, Handies und Social Media).

Im Hypertechnologisierten SW Universum mit fühlenden Droiden und Todessternen soll sich aber 3000 Jahre nichts geändert haben? Fällt mir irgendwie schwer das zu glauben. Schon allein das Auftreten neuer Rassen muss doch in gewissen Teilen der Galaxie für ein soziales Erdbeben gesorgt haben. Aber nein, alles sieht gleich aus.

Oder gibts da eine Erklärung die mir bisher entgangen ist? Wurde die gesamte SW Galaxis irgendwann kryostatisch eingefroren oder 3000 Jahre in der Zeit nach vorne katapultiert?

Dexerroc's Avatar


Dexerroc
12.28.2011 , 06:31 AM | #2
Naja so bleibt genug platz für Content xD
Bezüglich der nicht vorhandenen Warteschlangen von Früher http://z0r.de/121

LionelStark's Avatar


LionelStark
12.28.2011 , 06:48 AM | #3
Quote: Originally Posted by Dexerroc View Post
Naja so bleibt genug platz für Content xD
Habe mich auch schon gefragt wie dieser aussehen soll Bei WoW war es ja recht einfach zusätzlichen Content (besonders aber zusätzliche Klassen) zu schaffen.

Ich stelle mir das bei SWTOR jedoch viel schwieriger vor, da im Grunde genommen ja schon alle existierenden Klassen aus den Filmen im Spiel vertreten sind. An neuen Welten dürfte es ja wohl kaum mangeln

@ Chilljedi

En Schwiizer? Ich stelle es mir enorm schwierig vor eine Galaxie zu schaffen, welche, wie du erwähnst, 3000 Jahre vor den Ereignissen von SW I - VI spielt. Immerhin sind die Filme ja nicht nur Eckpfeiler des Sci-Fi-Genres, sondern haben auch eine Art Retro-Touch. Alles ist irgendwie schmutzig, eckig und unergonomisch - versteh mich nicht falsch: ich finde das Design genial. Aber mein Punkt ist, dass es schwierig ist von diesem Design ausgehend dreitausend Jahre in die Vergangenheit zu reisen und etwas zu schaffen, das "altmodischer" wirkt und dabei trotzdem so futuristisch zu bleiben wie Star Wars nunmal ist.

Ich denke allerdings, dass sich diese von dir erwähnte Stagnation auch durch die ständigen Kriege und den Fall und die Wiedererrichtung der jeweiligen Imperien und Republiken erklären lässt. Just my two cents though
“A Jedi uses the Force for knowledge and defense, never for attack.”

Insa's Avatar


Insa
12.28.2011 , 06:59 AM | #4
Quote: Originally Posted by chilljedi View Post
Oder gibts da eine Erklärung die mir bisher entgangen ist? Wurde die gesamte SW Galaxis irgendwann kryostatisch eingefroren oder 3000 Jahre in der Zeit nach vorne katapultiert?
Hm, ein 2. fast identischer Beitrag. Dann hier auch nochmal:

Ich denke der fehlende technische Fortschritt ist einfach dem Wiedererkennungswert geschuldet.

Theoretisch könnte man ja sagen, dass die Galaxie (weit, weit weg, hehe), in der Star Wars spielt, in einem Stadium angekommen ist, der sozusagen schon die Spitze der technologischen Entwicklung ist. Das muss nicht heissen, dass es keine Entwicklung oder keinen Fortschritt mehr gibt, sondern dass dieser immer langsamer stattfindet.

Ich denke auch bei uns in der realen Welt, werden die Schritte "langsamer" werden und nicht mehr so krass wie vom ins 19. ins 20. Jahrhundert sein.

Es gibt da auch Hinweise:
In KOTOR und SWTOR wird in der Medizin Kolto verwendet. In den SW-Filmen dann Bacta, da dieses wohl besser geeignet ist. Sprich es finden Entwicklungen statt, die aber nicht unbedingt auffallen, weil Flüssigkeit in Tank, sieht halt aus wie Flüssigkeit in Tank.
May the force be with you.

Dexerroc's Avatar


Dexerroc
12.28.2011 , 07:13 AM | #5
mmh neue Klassen zu erstellen wird sicher sehr schwer. neue Rassen hingegen sind ja on mass da ^^ so auch die neuen Welten wenn man die Bücher die es so gibt bzw auch Filme, alte Spiele oder eben das große ganze betrachtet könnte man noch andere Galaxien dran hängen z.b. die in die Revan nach kotor geflogen ist oder halt der/die verbannte aus kotor 2 herkamen.

Mit der geringen Weiterentwicklung in den jahrtausenden würde ich auch widrige Umstände benennen wie z.b. Kriege usw sowas fördert nicht die Entwicklung und gleichzeitig würde ich auch sagen das es eben daran liegt das der fortschritt eben um einiges langsamer voran geht da die Tech-Stufe schon sehr hoch ist.

Also ich bin froh nicht mit fußbetriebenen Raumschiffen durch die Gegent zu eiern ^^
Bezüglich der nicht vorhandenen Warteschlangen von Früher http://z0r.de/121

chilljedi's Avatar


chilljedi
12.28.2011 , 07:16 AM | #6
@LionelStark: jepp en Schwiizer ussem Aargau Bin mit dir völlig einig, von den Filmen aus über 3000 Jahre zurückzugehen und doch einen Bezug beizubehalten ist nicht einfach oder gar unmöglich, wieso dann also überhaupt soweit zurückgehen?

Quote: Originally Posted by Insa View Post
Hm, ein 2. fast identischer Beitrag. Dann hier auch nochmal:
hab eigentlich geschaut ob es schon was zu dem Thema gibt, hab hier aber nichts gefunde (zumindest in diesem Board).

Quote: Originally Posted by Insa View Post
Theoretisch könnte man ja sagen, dass die Galaxie (weit, weit weg, hehe), in der Star Wars spielt, in einem Stadium angekommen ist, der sozusagen schon die Spitze der technologischen Entwicklung ist. Das muss nicht heissen, dass es keine Entwicklung oder keinen Fortschritt mehr gibt, sondern dass dieser immer langsamer stattfindet.
Naja dem Widersprechen aber zahlreiche Quests zum Beispiel bei SWTOR in denen es um Wissenschaftler geht, die an einem neuen Implantat oder ähnlichem arbeiten. Oder halt Darth Vader der als erster nen Todesstern bauen wollte. An Innovationswille scheint es jedenfalls nicht zu mangeln. Wäre ja auch ein trauriger Ort wenn es nichts Neues zu entdecken gäbe für die Bewohner der Galaxie. Und selbst wenn, zumindest optisch müsste sich doch mal was ändern in solch einer langen Zeit.

All diese Fragen würden sich nicht stellen, wenn sie die Timeline wesentlich näher an den Ereignissen der Filme angesiedelt hätten. Weiss jemand den Grund, wieso man - auf dem Papier - 3'500 Jahre zurückging ohne merklich etwas an der Galaxie zu ändern? 200 Jahre könnte man ja noch erklären aber 3'500(!) Jahre ist ne verdammt lange Zeit. Gabs da überhaupt schon das Rad auf der Erde? Nur so als Vergleich

Dexerroc's Avatar


Dexerroc
12.28.2011 , 07:23 AM | #7
Quote: Originally Posted by chilljedi View Post
Gabs da überhaupt schon das Rad auf der Erde? Nur so als Vergleich
Da unsere zeitaufzeichnung vor ca 2011 jahren begann denke ich das wir zu der zeit also vor 3500 Jahren noch nich soviel gemacht haben ;P
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Nataladass's Avatar


Nataladass
12.28.2011 , 07:26 AM | #8
die technologie in star wars war schon immer sehr hochstehend, daher kommt vieleicht auch der grund wieso es keine oder nur sehr marginale weiterentwicklungen gab.

es gibt nicht wirklich ein bedürfniss nach mehr technologie weil alles schon da ist. raumschiffe können schnell grosse distanzen überbrücken, es gibt hochstehende medizin, klone und kriegswaffen.

wenn man noch weiter zurück geht, sprich in die prä-republic ära von 35,000 BBY hatte allerdings das Infinite Empire doch noch den einen oder anderen technischen kniff mehr. Vorallem die Star Forge kommt einem da in den Sinn.
Auf der anderen seite, ein Death Star ist ebenfalls ein technologisches meisterwerk...

Im Vergleich zu Star Trek hatte aber Star Wars auch nie das bedürfniss nach wissenschaftlichen erklärungen. (Bestes Beispiel finde ich hier immernoch Han Solo's Millennium Falcon der den Kessel Run in "less than twelve parsecs" schafft. Parsec ist aber keine Zeit- sondern eine Distanzeinheit. Und die Distanz kann ja nicht weniger sein im Falken) - Das einzige was ich technisch in Star Wars vermisse (und das spieltechnisch sinnvoll wäre) ist eine transportmöglichkeit analog zum Beamen.

Insa's Avatar


Insa
12.28.2011 , 07:27 AM | #9
Ich persönlich schätze einfach mal, dass man sich bei "Knights of the old republic" an dem einen Satz im Film orientiert hat, dass die Jedi-Ritter seit Jahrtausenden die Friedenswächter der Repbulik waren und man dann halt einen deutlichen Abstand gelassen hat um ganz klar zu machen, dass es nichts mit der Geschichte in den Filmen zu tun hat.

Gut... es gibt viele Wissenschaftler, da hast du recht. Aber das ist doch ähnlich, wie mit meinem Kolto/Bacta-Beispiel. Es sind Fortschritte, aber die fallen einfach nicht auf. Dass ein Implantat leistungsfähiger als das vorherige ist, ist nicht unbedingt etwas, das man sieht, hehe.

Wichtig ist da auch einer meiner ersten Sätze: Der Wiedererkennungswert. Ich sage ja, dass es wegen dem gemacht wurde und nicht aus einer logischen Erklärung. Mein Erklärungsversuch ist dann der gegenteilige Versuch das irgendwie hinzubekommen warum es so sein könnte.
May the force be with you.

chilljedi's Avatar


chilljedi
12.28.2011 , 07:48 AM | #10
Okay die technologische Stagnation kann ich noch einigermassen (und zähneknirschend ) hinnehmen. Mir gehts auch nur in zweiter Reihe um die inneren Werte wie im Kolto/Bacta Beispiel erwähnt, sondern gerade eben um die äusseren. Ein aufstrebender Raumschiffsbau Student oder ein angehender Schneider will doch - zumindest optisch - eine eigene Marke setzen. Kommt ein Reich durch einen Krieg an die Macht, versucht es dem Verlierer seinen Stempel aufzusetzen.

Ich weiss dass meine Optik auf das Ganze zusehr realen Überlegungen entsprechen, doch hat sich BioWare ja auch die Mühe gemacht eine riesen Story inkl. historischer Zeitrechnung um das Ganze aufzubauen, da will ich diese Story auch prüfen .

Das Argument mit der Galaxie im Krieg zieht auch nicht wirklich, denn, wer ist im Krieg? Die Militärs und die Bevölkerung eines Teils eines Planeten vielleicht, aber dadurch steht keine Gesellschaft still. Für die meisten geht das Leben mehr oder weniger weiter, selbst im schlimmsten Krieg unserer Geschichte hat die Gesellschaft weiter gelebt und sich weiterentwickelt. Gerade die grössten Fortschritte wurden in Kriegen gemacht - was unter normalen umständen mehrere Generationen dauern würde, geht in Kriegszeiten innerhalb weniger Jahre (siehe Autobahn).

Eigentlich gibt es nur einen Schluss, der an Insas Post anknüpft: BioWare wollte die Geschichte einfach nur nahe an KTOR ansiedeln und hat sich keine weiteren Gedanken mehr dazu gemacht. Alle anderen Erklärungsversuche scheitern doch eigentlich wenn man sich das ganze realistisch betrachten möchte