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Drehbuch RP oder wie die Klassen stories zum VerHängniss werden können (Spoiler)

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Drehbuch RP oder wie die Klassen stories zum VerHängniss werden können (Spoiler)

Sternenkraehe's Avatar


Sternenkraehe
05.26.2012 , 11:37 AM | #11
Quote: Originally Posted by lokozar View Post
Er könnte sich immer wieder krude Erklärungen zurechtlegen, wie es Sternekrähe vorgeschlagen hat, und so das Problem wie mit einem Besen vor sich herschieben, so dass sich der Dreck vorne rum zu ungeahnten Höhen anhäuft, was auch durchaus das RP auf lange Sicht verwässern kann und letztlich doch auf den Eisberg zuläuft (nichts für ungut). Oder aber er ignoriert die Gruppe ganz einfach, weil er keine Lust darauf hat sich mit der Sache herumzuschlagen, wodurch RP gar nicht erst zustande kommt.
Ich versteh schon was du meinst, jedoch finde ich persönlich schon manche Quests ansich "krude" erzählt.
Das heisst, die BW-Geschichten selbst sind ähnlich fragiel konstruiert, weisen ebenso gewisse komische Plot-Schnitzer auf, die dieses und jenes erklären sollen und man biegt sich die Questgegner so zuerecht, wie man sie gerade braucht (von der Vorhersehbarkeit ganz zu schweigen) .
Weshalb man solche "Problematiken" nicht zu verkniffen sehen sollte denn ansonsten, wie du schon selbst feststellst, kommt erst gar kein RP zustande und das wäre wirklich schade.
Zuviel dieser felxiblen Improvisation mag das RP verwässern (was man auch immer darunter verstehen mag), totale Ignoranz vor den Möglichkeiten, die das Universum ja selbst bietet, führt aber genauso zu absolutem Stillstand. Man kann auf spontane Situationen nur sehr steif reagieren, da man RP-Mäßig ein "dünnes Fell" hat.
Wer sich so sicherer fühlt, bitte, nichts für ungut.
Der muss sich dann aber auch nicht wundern, auf mehr "Probleme" zu stoßen als er eigenlich müsste.
Natürlich muss man in einer Gruppe rausfiltern, wer da den "Macker" geben will und ihm seinen Ruhm lassen, wenn er denn unbedingt drauf besteht.
Aber ich manövirere RP-technisch lieber um ein paar "Uberhelden" drum herum und trainiere Improvisation, anstatt jedem aus dem Weg zu gehen, der irgendwas von irgendeinem Story-Erlebnis daher faselt.
Wenn ich dann immernoch auf einen erzählerischen Eisberg krache ... logg ich mich in Panik aus und warte, bis die Peinlichkeit vorrüber ist.
Quatsch - erst dann wird RP doch richtig interessant, erst dann ist Hintergrundwissen, Erzählkunst und Überzeugungskraft gefragt.
Im schlimmsten Fall sagt man:"Hmm... ne dann wars doch ne andere Mission, die nur so ähnlich verlief. Bei der Macht, wann schickt uns das HQ mal auf abwechslungsreichere Abenteuer ...".

Nur weil etwas schwer zu bewältigen ist und womöglich dazu führt, das man mal mehr als sonst kungeln muss und mehr als sonst Geduld haben muss, mit dem was andere so von sich geben, heisst es nicht, das man irgendwas vor sich herschiebt oder sich irgendwas auftürmt, geschweige denn, das es ein Verhängniss werden könne.

lokozar's Avatar


lokozar
05.29.2012 , 06:47 AM | #12
Ich sehe nicht, inwiefern subjektiv "krude Plotschnitzer" seitens Bioware als Rechtfertigung herhalten könnten selbst fragwürdige Elemente ins RP zu streuen. Oder anders gefragt, wenn diese negativen Elemte seitens Bioware wirklich bestehen sollten, inwiefern wäre es dann förderlich bei dem "Unsinn" mitzumachen, bzw. auf den Zug mit aufzuspringen? Weil jemand oder etwas fehlerhaftes Verhalten an den Tag legt, ist es fortan ok, wenn andere es auch tun?

Du siehst das Eingehen auf sowas als Gelegenheit für RP und sagst damit im Grunde nichts Anderes als dass dir Quantität lieber ist als Qualität. Gut, dann ist das eben so. Ich persönlich sehe das Eingehen auf sowas aber eher als Nährboden dafür, dass sich diese Art RP weiter verbreiten kann. Denn jeder der darauf einsteigt, bietet weitere Bindeärmchen zu anderen RPlern und sorgt dafür, dass der Stoff verbal am Leben gehalten wird, weiterhin Beachtung findet und sich streuen kann. Das kann den einen oder anderen zu dem Gedanken verleiten, dass es eben problemlos möglich ist solche Elemente einzubauen, weil sie Anerkennung finden.

Ich halte es für sinnvoller, wie hier vom TE versucht wurde, das Thema sachlich zu diskutieren und auf die Probleme hinzuweisen, anstatt immer noch eine Kelle Wasser auf die dünne Suppe zu gießen.


PS:
Es sei vielleicht noch erwähnt, dass ich trotz dieser ... "verkniffenen" ... Einstellung nicht über die Menge an RP klagen kann. Und das schon seit Jahren.
IRIS - Inter Rim Investigation Service
<<Imperiale RP-Gilde auf Vanjervalis Chain>>

Darth-Guruthos's Avatar


Darth-Guruthos
09.28.2012 , 08:09 AM | #13
Für mich ist der Fall klar. Eben weil jeder die Hauptgeschichte der Klassen selbst nachspielen kann ist es nicht nur arm, wenn man diese Geschichten 1:1 kopiert, sondern raubt der eigenen Story die Besonderheit.
Es ist wiederum etwas anderes, wenn man Erlebenisse aus der Spiel-Geschichte (oder einzelnen Quests) als Anregung für eine eigene Geschichte verwendet.
So ein "Copy-Paste" verhalten bei einem RP stößt bei mir auf Ablehnung.

Von "Overpowern" halte ich rein garnichts und kann das gerade nach so bei RP-Anfängern verstehen, aber auch nur dann, wenn diese bereit sind dazu zu lernen. Wer meint sein Ego verlange es, soll es tun, aber sich dann bitte nicht beschweren wenn andere das einfach nur arm und Ideenlos finden und kein RP mit dieser Person machen möchten.

Cairnbase's Avatar


Cairnbase
09.28.2012 , 08:26 AM | #14
Die Sache ist halt leider nur folgende: Um gutes RP mit anderen Spieler/-innen zu ermöglichen ist eben eine Individualität der Charakter von Nöten. Dies hat halt zur Folge, dass man sich schicht und ergreifend die Enginestory im RP einfach wegdenken muss, auch wenn es bei einigen (auch bei mir) das Gefühl und den Spaß an echtem RP trübt, da man hier immer strikt zwischen IC und OOC trennen muss.

Aber es geht einfach nicht, wenn z.B. die hälfte aller Jedi in Jedi-Orden auf Tython die selben Abenteuer erlebt hätten. So kommt erst recht kein gut vernetztes RP zustande... keine Individualität der jeweiligen Charaktere in der RP-Galaxie.

Deshalb muss (ob es dem einen oder anderen gefällt oder nicht) leider die Verknüpfung von BW-Klassenquestreihen und RP ein tabu sein.

Darth-Guruthos's Avatar


Darth-Guruthos
11.10.2012 , 07:23 PM | #15
Quote: Originally Posted by Cairnbase View Post
Die Sache ist halt leider nur folgende: Um gutes RP mit anderen Spieler/-innen zu ermöglichen ist eben eine Individualität der Charakter von Nöten. Dies hat halt zur Folge, dass man sich schicht und ergreifend die Enginestory im RP einfach wegdenken muss, auch wenn es bei einigen (auch bei mir) das Gefühl und den Spaß an echtem RP trübt, da man hier immer strikt zwischen IC und OOC trennen muss.

Aber es geht einfach nicht, wenn z.B. die hälfte aller Jedi in Jedi-Orden auf Tython die selben Abenteuer erlebt hätten. So kommt erst recht kein gut vernetztes RP zustande... keine Individualität der jeweiligen Charaktere in der RP-Galaxie.

Deshalb muss (ob es dem einen oder anderen gefällt oder nicht) leider die Verknüpfung von BW-Klassenquestreihen und RP ein tabu sein.
Mein Reden! Obwohl ich sage das man sich die vorgefertigten Stories als Anregung für eigene Ideen holen kann von (offensichtlichem) kopierne würde ich aber DRINGEND abraten!

Redeyes's Avatar


Redeyes
12.07.2012 , 08:54 AM | #16
ok also, man kann die stories als eigene nehmen, wenn es in einer geschlossen gruppe geschieht und diese das akzeptiert, warum sollte eine feste 4er rp gruppe, die fast ausschließlich nur mit sich spielen, nicht die rollen so spielen wie die storie sie vorgibt?n Aber sobald man mit "fremden" interagiert, geht dies nicht, eben wegen dem Alle spieler gleiche Story paradoxon, sollte einer das dennoch tun, kann man 1. darauf eingehen und es akzeptieren, 2. ooc sagen das es für einen nicht ok ist, insbesondere wenn man die gleiche klasse grad da hat, sollte das gegenüber verständniss haben, oder aber man spielt nicht mehr mit ihm.

Aber ic sagen das man das selber war, und somit das paradoxon ins spiel holen, ist mmn ein nogo.
Wenn jemand der Imperator sein will, warum nicht? in geschlossener runde wo das alle akzeptieren ist das doch ok, wenn man von ausen dazu kommt und das nicht gut findet muß man nicht mit ihm spielen.

Akzeptanz und Toleranz sind die Zauberwörter.