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werjo
01.26.2012 , 03:21 PM | #23
Quote: Originally Posted by Bakhtosh View Post
Hi werjo


In dem Experiment mit der Verschränkung

Verschränktes Photon A wird veränder " gemessen". Wissenschaftler erkennen das auch verschrängtes Photon B sich verändert hat.
Wie sie das machen, keine Ahnung. Aber da sie es feststellen können haben sie die information " Verandert / nicht verändert " Damit hast du quasi ein Binärcode " 0 = keine Messung / 1 = Messung. Damit kannst du jede Information versenden.
Nein das geht nicht. Es ist eben kein Binärcode. Die Illusion mag sich für den Laien ergeben. Kann ich verstehen. Es ist aber nicht so. Ich weiß net wie ich das hier erklären soll dafür fehlen mir hier einfach die Mittel.

Aber gehen wir mal anders ran. Die Quantenverschränkung wurde nicht dadurch belegt, dass man ein System aus verschränkten Teilchen erstellt hatte, an einem die ganze Zeit gemessen hat und auf eine Veränderung gewartet hat. So funktioniert das nicht.

Es wurde grob gesagt so gemacht:

Es wurde ein System aus zwei verschränkten Teilchen mit Gesamtspin 0 erstellt. Diese wurden voneinander getrennt. Und nun wurde vorher ausgemacht, dass zu Zeit X_1, X_2 ... X_n. Messungen einer Messgröße zB Ort gleichzeitig durchgeführt wurden. Das heißt die Information wann gemessen wird, wurde bereits ausgetauscht. Danach hat man die Messwerte verglichen und festgestellt, dass sie stets komplementär sind. Also wenn A einen negativen Spin gemessen hat, dann hat B einen positiven Spin gemessen. Aber diese Information konnte erst durch normale Kommunikation ausgetauscht werden. Solange diese nicht erfolgte war das Ergebnis rein zufällig.

Es ist im übrigen unmöglich den Zustand eines verschränkten Teilchens zu ändern. Der Zustand wird durch die Messung bestimmt. Solange ein solches Teilchen nicht gemessen wird, ist der Zustand eine Wellenfunktion. Messe ich das Teilchen zB den Ort, so kollabiert die Wellenfunktion und nimmt einen diskreten Wert an. Sobald ich aufhöre zu messen, geht das der Zustand wieder in eine Wellenfunktion über. Das heißt um die Verschränkung zu überprüfen muss schon vorher die Information ausgetauscht werden "wir messen zur genau der selben Zeit die selbe Größe". Und da ist der Haken. Woher soll ich bei einer Kommunikation wissen, ob der andere gerade misst? Ohne die Information bereits zu haben?

Wenn ich nämlich kontinuierlich an einen System den Ort Messe, werde ich keine Veränderung feststellen, wenn der andere anfängt irgendwas zu messen. Sei es nun der Ort oder was anderes. Denn bei ihm ist der Ort vorbestimmt durch meine Messung. Das ist das Resultat der Quantenverschränkung.


Quote: Originally Posted by Bakhtosh View Post

Hier sind leider einige Gedankenfehler drinn ... ich möchte es jetzt nicht erklären weil ich damit wieder weit vorgreife. Es hat halt mit Quantenphysik zu tun und mit dem Urknall.

Bitte warte ab bis die anderen soweit sind dir zu folgen und dann auch wissen wovon du redest.

MFG

Bak
Nein hat es nicht. Das ist ein Paradox, was nicht aufgelöst werden kann. Ein makroskopisches Objekt kann sich niemals a zwei Orten zur selben Zeit aufhalten. Und da ich eh schon gesagt und auch hoffentlich gezeigt habe, dass Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit in unserem makroskopischen 4-Dimensionalen Raum unmöglich ist. Gibt es dieses paradox ohnehin nicht.

Ähnliche Diskussionen gab es auch zum Tunneleffeckt. Auch hier wurde gezeigt, dass es keine Informationsübetragung mit Überlichtgeschwindigkeit gibt.

Einstein hat bisher immer recht behalten.

Der neueste Angriff auf die Maximalgeschwindigkeit Lichtgeschwindigkeit kommt im übrigen vom Cern, die bei Neutrinos eine höhere Geschwindigkeit gemessen haben. Wenn dann ist das die einzige Möglichkeit die es derzeit gibt, dass es Kommunikation mit ÜLG geben könnte. Allerdings wird das vom Großteil angezeweifelt, auch von denen die es gemessen haben. Erinnert mich irgendwie an die Ergebnisse zur angeblichen Entdeckung von magnetischen Monopolen, was sich am Ende dann doch als Nonsense rausgestellt hatte.