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Kaum Fortschritt


secretTempler's Avatar


secretTempler
12.25.2011 , 05:03 PM | #1
Was mir schon bei KOTOR stark aufgefallen ist, dass es in dem SW-Universum anscheinend kaum echten technologischen und sonstigen Fortschritt zu geben scheint. Vieles aus der Zeit der alten Republik kommt einem ja doch schon bekannt vor aus der späteren Zeit in der die Filme spielen. In den letzten 1000 Jahren haben wir Menschen zumindest technologisch weiterentwickelt.

Spielerisch kann ich die Entscheidung vielleicht verstehen und der muss ja keine Einfallslosigkeit zu Grunde liegen. So findet man sich zumindest sofort in einem bekannten Universum zurecht.

~ Nesétan - Jedi-Gelehrter ~

Revorce's Avatar


Revorce
12.26.2011 , 07:41 PM | #2
Also ich würde sagen, es gibt durchaus Entwicklung, sowohl von der Technik, dem Baustil und der Gesellschaft. Die Sklaverei ist weniger geworden, das generelle Design und auch das Aussehen von Rüstungen bzw. die "Mode" der Einwohner ist anders. Außerdem würde man nichts mehr wiedererkennen, wenn sich alles ändern würde.

MfG Revorce.

Insa's Avatar


Insa
12.28.2011 , 06:55 AM | #3
Ich denke der fehlende technische Fortschritt ist einfach dem Wiedererkennungswert geschuldet.

Theoretisch könnte man ja sagen, dass die Galaxie (weit, weit weg, hehe), in der Star Wars spielt, in einem Stadium angekommen ist, der sozusagen schon die Spitze der technologischen Entwicklung ist. Das muss nicht heissen, dass es keine Entwicklung oder keinen Fortschritt mehr gibt, sondern dass dieser immer langsamer stattfindet.

Es gibt da auch Hinweise:
In KOTOR und SWTOR wird in der Medizin Kolto verwendet. In den SW-Filmen dann Bacta, da dieses wohl besser geeignet ist. Sprich es finden Entwicklungen statt, die aber nicht unbedingt auffallen, weil Flüssigkeit in Tank, sieht halt aus wie Flüssigkeit in Tank.
May the force be with you.

thomascalloran's Avatar


thomascalloran
12.28.2011 , 08:03 AM | #4
Abgesehen vom Wiedererkennungswert darf man nicht vergessen, dass eigentlich ständig Krieg herrscht.

Zu Kriegszeiten kann man zwar mit technologischem (Waffen, Fahrzeuge etc.) Fortschritt rechnen, er muss aber nicht eintreten.

Kulturelle Fortschritte gibt es während eines lang andauernden Kriegs eher selten.

Baerschke's Avatar


Baerschke
12.28.2011 , 08:49 AM | #5
Man sollte auch bedenken, dass es mehrere Kriege gab, die die Galaxis fast vollständig verwüstet haben. Gleichzeitig sind Spitzentechnologien im Star Wars Universum häufig streng gehütete Geheimnisse einzelner Firmen/Planeten. Bei Zerstörung dieser geht auch das Wissen verloren. Das Holonet ist nicht mit dem Internet, als allgemein zugänglicher Datenspeicher, vergleichbar.

Als irdisches Beispiel: In Deutschland gab es 1935 regelmäßigen Fernsehbetrieb bis 1944, nach dem verlorenen Krieg erst ab 1952 wieder. Bei verschiedenen Waffenprojekten ist es ähnlich.

Wenn kriegsbedingt, oder aus sonstigen Gründen, bestimmte Dinge eingestellt werden, kann man nicht von Null auf Hundert wieder damit anfangen wann man will. Es gibt finanzielle Gründe die es verhindern. Darüberhinaus geht nicht genutztes Wissen auch verloren.

Und ganz wichtig: Star Wars ist, was die Autoren daraus machen.

Mendagir's Avatar


Mendagir
12.28.2011 , 09:27 AM | #6
Vor allem ist es definierter Star Wars Hintergrund, dass sich die Technologie in den letzten 25.000 Jahren (ausgehend von 0 VSY) bzw. 21.500 (ausgehend von SWTOR) kaum weiter entwickelt hat. Die letzte große technologische Erfindung war der Hyperlichtantrieb (eben vor 25.000/21.500 Jahren).

Sozial, politisch und wirtschaftlich hat sich zwar einiges entwickelt (z.B. die Republik), aber technologisch ist kaum was passiert. Das ist einfach so definiert, ebenso wie helle Seite der Macht = gut, dunkle Seite der Macht = böse. Die Umsetzung sowohl in den Medien zum EU (Romane, Comics, Spiele, etc.) ist daher fügt sich da einfach ein.

Gruß,
Mendagir
There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't.

Knallfix's Avatar


Knallfix
12.28.2011 , 05:11 PM | #7
Habe neulich das Buch "Sternenkinder" gelesen.
Ähnliches Thema.
Die Menschheit führt seit Jahrtausenden Krieg und es gibt praktisch kaum technologischem Fortschritt.
Dann kommt jemand mit einer Idee, die den Krieg möglicherweise ein für alle mal beenden könnte.
Tja, dann geht es los.
Alte Seilschaften, persönliche Macht- und Karriereinteressen, wirtschaftliche Interessen, "bewährte Technik" usf usw.
Im Start Wars Universum dürfte es nicht viel anders laufen

Dazu kommt, wir haben es in Spielen und Filmen schon getan und erlebt:
Erfindet die eine Seite was neues, kommt die andere und sabotiert es, stielt die Pläne und/oder tötet alle Beteiligten.
Berühmtestes Beispiel sicher der Todesstern

Haffelpaff's Avatar


Haffelpaff
12.28.2011 , 05:37 PM | #8
Das Imperium arbeitet gerade an einer neuen Idee...noch klingt es sehr phantastisch..aber es soll eine Raumstation so groß wie ein Mond werden. Mehrere Laser sollen so gebündelt werden dass sie den Kern des Planeten so stark aufheizen dass er explodiert.

Noch halten alle diese Theorie für die Phantasien von Spinnern...aber vielleicht wird diese Technologie irgendwann Realität!

Revorce's Avatar


Revorce
12.29.2011 , 05:35 AM | #9
Pah! Fantasierende Spinner! Soetwas könnte niemals realisiert werden!
"Ich bin Arzt!, Ohne Doktortitel aber mit Leib und Seele!"

Sugandhalaya's Avatar


Sugandhalaya
12.30.2011 , 02:39 AM | #10
Die besten Erklärungen für technologischen Stillstand oder Rückschritt bieten immer noch Warhammer 40k oder die WÜstenplanet-Romane. Bei SW wirkt es dagegen einfach...nicht stimmig, dass sich in 4.000 Jahren wirklich kaum etwas ändert.
You will condemn, I'll convert.
You will preach, I will pervert.