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Vom Casual bis zum MLG -> Gibt es die eine GEMEINSAME Lösung?

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Vom Casual bis zum MLG -> Gibt es die eine GEMEINSAME Lösung?

RobotUnixorn's Avatar


RobotUnixorn
12.23.2011 , 05:18 AM | #1
Hallo zusammen,

schon seit Urzeiten gibt es ja den Streit zwischen den Casuals und den ProGamern, zwischen den Rplern und den die nichts zusagen haben, Solo Spieler und Gilden Junkies.

Glaub ihr ein MMORPG kann das alles vereinen?

DMG-Meter? Muss das sein?

Pro: Daten auslesen, Theorycrafting, Härtere Counter usw.

Neg: Kategorisierung von Spielern, Beurteilung nach Skill, leichtere Strukturierung in Klassen (Casual, Pro, etc.)


Die Frage ist, können alle Inhalte in einem Spiel so gestaltet werden das es für alle erreichbar ist, ohne den Casual abzuschrecken (von dem auch die Pros leben) ohne die ProGamer abzuschrecken (die dem Spiel den Tiefgang fordern?).

Ich höre relativ oft aussagen wie, "Man kann auslesen ob der Heiler zu wenig Heal fährt" <--- Ist es nun wichtiger ihn als Problem zulösen oder als Entwickler eine Möglichkeit es als Team auszugleichen?

Würde euch ein Spiel mehr spass machen wenn ihr wisst das ihr trotz kleinerer Fehler einen "Partner" an der Seite habt der euch ohne das er sich beide Hände brechen muss Fehler begleichen kann? Und ihr durch euer können bei ihm auch beweisen könnt?

Oder ist es interessanter das Spiel so zu gestallten das jeder Fehler, sofort gnadenlos bestraft wird? Bzw, Werden muss?

Ich persönlich bin gegen Addons bzw. DMG-Meter. Vlt, bin ich nicht objektiv genug?

Aber lasst mic hauch ein Beispiel geben, vlt, kennt ihr Forza 3?

Wenn ich Forza spiele schalte ich alle Hilfen aus spiele aber mit leichten Gegnern, für mich zählt die Herausforderung das Auto zu kontrollieren mehr als mit Hilfen gegen schwere Bots anzukommen, ich denke ich bin da ein Phänomen aber ein Punkt daran erinnert mich an MMOs, ist es nicht spannender seinen Char ohne Hilfen an das ziel zu bringen?

Lasst uns mal das Thema mit dem DMG-Meter verlassen, viele Instanzen werden wiederholt geraidet, klar alles erledigt clear hier clear dort, es gibt Leute die wollen keine Story und wenn muss sie gigantisch präsentiert werden und da lieber auch nur nebenbei, diese Charaktere wollen bessere Ausrüstung und ihren Char pimpen, absolut legitim in meinen Augen. Dazu gehört auch Theorycrafting <- analog, Tuning in Forza 3 -> Mein Tuning sieht so aus, beste Teile rein, ganz runter setzten fertig... ein Blender also. Theorycrafter holen mit 1 Grad mehr Frontspoiler 2% Wirkung raus -> Genial! Sogar der billigste Casualy kann davon einen Vorteil daraus ziehen!

Die Frage ist eben warum kann ein Casual von einem Pro und seinem Spielverhalten etwas lernen und sogar spass daran haben ein Pro hingegen kommt mit dem verhalten eines Casuals selten klar? Derweil ist gerade durch den Casual auch für den Pro vieles besser geworden!

Zb. Neue Spieler, ja vor dieser Geschichte gabs meist nur die Freaks wie mich die in Onlinewelten abgetaucht sind, die Spiele wurden also schneller was der Pro meisten begrüßt, aber auch leichter, selten aber wurden Instanzen ansich leichter sondern nur der Einstieg und das auch nur bis zum MidGame, im LateGame hat ein Casual dann selten was zu lachen, den er wird gerne ausgegrenzt nicht immer, aber eine tedenz ist zu erkennen.

Ich beende erstmal den Text weil ihn eh keiner liest, schreibt mir was ihr davon haltet, hat wer Ideen das die Community etwas zusammen wächst? Momentan kommt mir vor verhärten sich die grenzen immer mehr, was auch am elitären und ignoranten Verhalten aller Spieler geschuldet ist?

MasterSixPack's Avatar


MasterSixPack
12.23.2011 , 05:28 AM | #2
Ich finde deinen Beitrag sehr interessant und gelungen.
Ich bin kruz vor Headstart selbst über dieses Problem gestolpert.
Meine Schwester ist so ein Hardcore WOW-Zocker, nur am raiden, und faselt was von endgame-content. Liest nach dem kampf genauestens den combat-log usw.
Gut, wenn sie da spass dran hat soll sie es machen.
Ich für meinen Teil möchte aber nur nach der Arbeit mal abschalten, und mit nem Kumpel die SWTOR Welt erkunden und ein wenig questen. Ich gucke mir auch einfach mal so irgendwleche Planeten an wo ich gar kein Quest hab. Ich möchte einfach nur mal dem harten job und Altag entfliehen und mich bissel entspannen. Es ist halt nur ein Hobby und kein Sport.

Wenn aus einem Hobby ein Leistungssport wird, so geht viel Leidenschaft und Spass verloren...

Sodie's Avatar


Sodie
12.23.2011 , 05:35 AM | #3
Es ist halt die Erwartungshaltung die schwer zu kompensieren ist.

Casual -> Möchte aus Spaß spielen
Alles mal sehen
Muss nicht umbedingt jede Raidinstanz gecleart haben aber "halt mal gucken was da ist"

Pro -> Spielt zwar aus Spaß
Der sportliche Gedanke der Beste zu sein liegt im Vordergrund
Möchte das er für seine Leistung die Belohnung bekommt die er verdient für seinen Zeitaufwand, im Sinne nur ein ausgewählter Kreis dürfen es schaffen den Boss XYZ zu legen.


Ich kenn beide Seiten und denke, dass es nicht möglich ist einen 100% Kompromiss zu finden.

- Macht man die Hardmodes schwerer, meckern die Casuals sie möchten doch mal die Hardmodes sehen
- Macht man diese leichter meckern die Raider, dass sie in 2 Wochen alles durch haben und keine Anstrengung dabei verspürten
Zyx - Sith/Sorcerer
Server: T3-M4 (EU)
Guild: Ocior
[GUIDE] Wie spiele ich meinen PvE Hexer ? Skillungen, Rotationen, Berufe etc.

Drepana's Avatar


Drepana
12.23.2011 , 05:35 AM | #4
Quote: Originally Posted by MasterSixPack View Post
Ich finde deinen Beitrag sehr interessant und gelungen.
Ich bin kruz vor Headstart selbst über dieses Problem gestolpert.
Meine Schwester ist so ein Hardcore WOW-Zocker, nur am raiden, und faselt was von endgame-content. Liest nach dem kampf genauestens den combat-log usw.
Gut, wenn sie da spass dran hat soll sie es machen.
Ich für meinen Teil möchte aber nur nach der Arbeit mal abschalten, und mit nem Kumpel die SWTOR Welt erkunden und ein wenig questen. Ich gucke mir auch einfach mal so irgendwleche Planeten an wo ich gar kein Quest hab. Ich möchte einfach nur mal dem harten job und Altag entfliehen und mich bissel entspannen. Es ist halt nur ein Hobby und kein Sport.

Wenn aus einem Hobby ein Leistungssport wird, so geht viel Leidenschaft und Spass verloren...
100% meine Meinung!

RobotUnixorn's Avatar


RobotUnixorn
12.23.2011 , 05:38 AM | #5
Danke für dein Interesse, ich habe genau das selbe "Problem" mit vielen meiner Kollegen und Freunde.

Trotzdem hoffe ich das auch ein paar härtere Spieler sich zu dem Thema melden, ich bin auch eher der wo den Alltag abklingen will, als Casual zähle ich mich aber nicht da ich seit UO schon MMO zogge und auch schon paar Raids mitgemacht habe von UO -> SWToR so ziemlich alles schon mal auf max lvl gespielt.

Mal schauen wie sich der Thread entwickelt.

RobotUnixorn's Avatar


RobotUnixorn
12.23.2011 , 05:43 AM | #6
Quote: Originally Posted by Sodie View Post
- Macht man die Hardmodes schwerer, meckern die Casuals sie möchten doch mal die Hardmodes sehen
- Macht man diese leichter meckern die Raider, dass sie in 2 Wochen alles durch haben und keine Anstrengung dabei verspürten
Darum wünsche ich mir eine Entwicklung abseits der, Hard Core, Soft Core Entwicklung.

Vlt soltle man den Hebel, nicht am Content sondern an der Spielweiße ansetzten, wie mein Forza Beispiel, unwichtig ob Leichte Gegner oder Schwere Gegner -> die Spielmechanik sollte angepasst werden, das beide leichte Dungeons anspruchsvoll aber schwere Dungeons machbar macht ohne Tiefgang zu verlieren.

Dieser Thread soll nicht der heilige Graal darstellen aber mal eine Zukunftsorientierte Unterhaltung, weil ich als Pro Casual ^^ befürchte das alles Free2Play mutiert.

Ferocit's Avatar


Ferocit
12.23.2011 , 05:47 AM | #7
Schönes Thema. Ich bin wohl ein Mittelding. Mit Raids kann ich nicht viel anfangen, da ich mich nicht gerne an Termine oder feste Spielergruppen binde, auch das Wiederholen von Content macht mir nur bis zu einem gewissen Grad Spaß.

Trotzdem bin ich jemand der gerne effektiv spielt, ich mag die Zahlen und Mathematik hinter dem Spiel und ich verbringe auch gerne mal Zeit mein Spiel zu "tunen". Das macht mir Spaß.
Problematisch wird es bei den Schnittpunkten.

Denn viele denken, dass die Spielart der einen die Spielart der andern beeinflusst. In meinen Augen ist das meistens allerdings eine rein subjektive Wahrnehmung, die objektiv betrachtet nicht stimmt oder nur in einem sehr geringen Umfang Auswirkungen hat.
Mein Lieblingsbeispiel ist da z.B. GearScore von WoW. Viele sagen, dass wegen GS die Gearchecks schlimmer geworden sind, weil man, gerade zu den Hochzeiten von GS, oft nur noch Random-Raids mit hohen GS Anforderungen gesehen hat. Dass die gleichen Raidleiter auch vorher schon hohe Anforderungen an die Gruppe hatten, das ganze aber da in Anzahl Epics oder Anzahl Erfolge ausgedrückt haben, das scheinen die meisten zu übersehen.
··· Logic Is The Faith Of The Future ···

RobotUnixorn's Avatar


RobotUnixorn
12.23.2011 , 05:53 AM | #8
Viele Entscheidungen die WoW scheinbar verhasst gemacht hat (ich meine spielen ja imemrnoch mehrere Millionen von daher who cares? ^^)

Wie etwa der Gearscore, haben mir oft die Laune verdorben, den ich zb mag gerne Raiden aber die Theorie dahinter juckt mich null, nutze aber gern fertige Skillbäume von Leuten die das teilweiße ausgerechnet (!) haben gerne her.

Ob nun das mit dem GS subjektiv oder objektiv war spiel meiner Meinung nach kaum eine Rolle, den ich fühle mich dadurch "bedroht" was den Spielspass schmälert.

Denke acu h daher kommt viel Angst vor den "bösen" Addons.

Sodie's Avatar


Sodie
12.23.2011 , 05:59 AM | #9
"Durch GearScore lernt man auch nicht das herauslaufen aus dem Feuer"
Zyx - Sith/Sorcerer
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macumba's Avatar


macumba
12.23.2011 , 06:01 AM | #10
Quote: Originally Posted by Sodie View Post
- Macht man die Hardmodes schwerer, meckern die Casuals sie möchten doch mal die Hardmodes sehen
- Macht man diese leichter meckern die Raider, dass sie in 2 Wochen alles durch haben und keine Anstrengung dabei verspürten
also meiner meinung nach haben casuals in hardmodes einfach nichts verloren.
die ganze softmode/hardmode geschichte wurde doch ansich für casuals gemacht.

raider müssen nun seit bc weniger content gestreckt auf unterschiedliche modi machen damit es softmodes für casuals geben kann.

man merke vorher konnten casuals gar nicht raiden, diese ganz hard/softmode geschichte ist ein einziger kompromiss.

ich fand es selbst früher immer schade, dass relativ viel entwicklung in sachen gesteckt wird die nur ein teil der leute sehen. egoistischerweise würe ich mir die zeiten zurück wünschen wo es nur den hardmode gab (da sind die casuals einfach draussen geblieben und deren content waren normale dungeons und daylies) ich sehe aber ein dass es softmodes gibt damit das ganze artwork und design auch von weniger guten spielern und spielern mit weniger zeit erforscht werden kann, dafür quält sich der raider dann am ende durch bereits erlebten und recht angelutschten content.

wenn man ein casual ist, ist es doch nichts schlimmes, man setzt seine prioritäten eben anders aber dann ist eben auch hardcontent einfach nicht drin!
Just because you're not paranoid, doesn't mean they're not out to get you.