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Utopische Preise am Handelsmarkt


Never_Hesitate's Avatar


Never_Hesitate
07.12.2013 , 12:24 AM | #101
Würde BW regulierend eingreifen, so würden sich die teueren Geschäfte komplett vom GTN in den Flottenchat verlegen, so einfach ist das.

Die Items werden dann nicht günstiger nur nicht mehr im GTN angeboten.
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Zarass's Avatar


Zarass
07.12.2013 , 02:05 AM | #102
Quote: Originally Posted by Plejades View Post
Ich finde auch das die Preise im Auktionshaus durch die Entwickler geregelt werden sollten. Habe heute gesehen das eine einzige Level 55 Modifikation (Armierung, Modifikation, Verbesserung usw.) ca. um die 700.000 Credits kostet!

Leute...wie größenwahnsinnig muss man sein um solche Preise zu verlangen?! Mir kann keiner erzählen das die Herstellung von Modifikationen über 500.000 Credits kostet...also wie sind solche überzogenen Preise zu rechtfertigen?
Wie kann man nur so einen Blödsinn schreiben - verzeih bitte die Ausdrucksweise, aber wie soll man das sonst bewerten ?
Offensichtlich willst du dich einfach nur mal aufregen. Wenn du dich mal richtig informiert hättest, was für Material nötig ist und was es kostet ...

In der Hoffnung dich zu erleuchten:
72er Modifikation
1x Massen-Manipulationsgenerator - Kosten: ~450k (Preise T3-M4, je nach Marktlage leicht veränderlich)
5x Isottop5-Fläschchen - Kosten: 5x210k = 1,05 Mio
5x Exotischer Elementausgleicher - Kosten: 5x25k = 125k
4x vorzeitliche Fragmente - Kosten: ~4k (geschätzt)
4x kohlenstoffhaltiger Kristall - Kosten: ~4k (geschätzt)
Damit sind wir bei MATERIALKOSTEN von 1,633 Millionen Credits.

(nur der Vollständigkeit halber, 69er Modifikationen liegen bei grob 560k Materialkosten)

Und das soll der Crafter dann für 100k verkaufen ? Sonst geht es noch gut, oder ?
Das Material kostet halt soviel - mach dir bitte klar, daß sich Mod-Preise vor allem auch an den Herstellungskosten orientieren müssen. Und diese Kosten bestimmen in der Regel NICHT die Crafter. Sondern eher die Kunden / Raider / "Dayli-Macher" / etc., denn die verkaufen das Zeugs so teuer.

Über sowas könnte ich mich echt aufregen - horrende Materialpreise verlangen und sich dann wundern, wieso die hergestellten Items so teuer sind

Tiathira's Avatar


Tiathira
07.15.2013 , 06:50 AM | #103
so dumm ist das sicher nicht.. wenn ravans maske etwa 5 mille wert wäre und ich davon 3 stk hätte würd ich die erste für 100 mille die 2. für 25 mille und die 3. für 10 mille reinsetzen (vorrausgesetzt ich bin alleiniger anbieter) und bekomme die für 10 sicher weg.. zack 100% gewinn funzt in 9 von 10 fällen

mrbloodysunday's Avatar


mrbloodysunday
07.15.2013 , 08:02 AM | #104
Also meiner Meinung nach sollte man den Markt im Spiel genauso wenig regulieren, wie in der freien Marktwirtschaft. Ich hab jedenfalls keinen Bock auf eine DDR 2.0, und dann auch noch in einem Spiel. Ganz im Gegenteil, ich fand von Anfang an hätte man die wirtschaftliche Seite dieses Spiels, für den Bereich Crafting, viel besser gestalten können. Denn sein wir doch mal ehrlich, Handwerk lohnt sich in diesem Spiel fast nicht. Die einzigen Ausnahmen waren hier biser die erlernbaren Mods, früher die 63er, heute die 72er. Und auch da war mmn nach der ersten Woche nicht mehr viel zu holen. Die Leute tauschen aus lauter Gier lieber gegen Mats und versuchen dann die Proccs zu verkaufen, statt das Angebot bissel niedriger zu halten und langfristig damit Geld zu verdienen.

Auf der anderen Seite hab ich vor langer Zeit gemerkt, dass man sich selbst ins Aus schiesst wenn man nur über den Kiosk handelt. Es ist in 99% aller Fälle besser die Verkäufer einer begehrten Ware mal direkt anzusprechen und etwas auszuhandeln mit dem beide Leben können.

Wer diese Kontakte meidet, der muss eben mit den Preisen im Kiosk leben. Im Geschäft kannst Du auch einfach kaufen, oder Du fragst einfach mal nach Rabatt. Leider trauen sich die meisten das nicht, und müssen somit den vollen Preis zahlen. Pech...

AlrikFassbauer's Avatar


AlrikFassbauer
07.15.2013 , 09:02 AM | #105
Quote: Originally Posted by discbox View Post
Etwas das zu teuer ist, wird nicht gekauft. Die Preise werden dann automatisch fallen.
Genau das ist, was ich einfach nicht glaube.
Auf jeden Fall nicht für das Hochpreiisseqment, welches ja viele Spieler nach Gutdünken einfach so erschaffen.
Im Niedrigpreissegment sicherlich, ja.

Quote: Originally Posted by SickSorceress View Post
Tja, dann bezahlste das halt nicht. Ich biete Dir meinen Mantel jedenfalls nicht für 300k an, wenn er im Moment mindestens 800k wert ist, nur weil ich so nett bin.
Die Leute haben zum Teil so viel Geld, mit dem sie die Einstellungs-Kosten um ein Vielfaches wieder aufwiegen können, daß sie die Sachen einfach zu diesen "utopisch hohen Preisen" im GHM lassen - und immer wieder neu reinstellen - eben, weil sie es können. Zeit ist für die kein Thema, irgendwer wird da schon anbeißen, nach diesem Motto. "The Big One", der "Große Fang".

Ich persönlich denke, daß sich die Hochpreisökonomie doch *erheblich* von der Niedrigpreisökonomie unterscheidet - und daß es keine "Durchlässigkeit" von unten nach oben gibt (was übrigens auch RL Deutschland in Sachen Bildung vorgeworfen wird, wie sich die Muster doch gleichen), von oben nach unten hin sehr wohl.

Es dürfte einem "Millionär" nicht das geringste Problem bereiten, IRGENDEIN Teil aus dem Niedrigpreissegment aufzukaufen, und dann für sehr, sehr hoche Summen z.B. als Stacks wieder reinzustellen - der Millionär hätte das Geld dazu, und mit dem Geld die Macht. Der Markt für diesen einen Gegenstand würde komplett durch eine Person kontrolliert werden.

Das Einzige - wirklich nur das Einzige - was diese Person dafon abhalten würde, ist die Arbeit, alles nach 2 Tagen wieder reinstellen zu müssen, wenn es sich nicht verkauft.

Warum das im RL noch keiner gemacht hat, das verstehe ich echt nicht.
Bzw. wird es doch gemacht : Spekulationen mit Nahrungsmitteln ...

Quote: Originally Posted by mrbloodysunday View Post
Also meiner Meinung nach sollte man den Markt im Spiel genauso wenig regulieren, wie in der freien Marktwirtschaft.
Das Problem ist : Es *gibt* keine "freie Marktwirtschaft". Denn meiner Ansicht nach gibt es nur eine Tendenz : Dahin, das größtmöglichste an Geld aus dem Kunden herauszuholen.

Und wie geht das am Besten ? Über Marktmonopolisierung. Microsoft ist so ein gutes Beispiel dafür. Einmal von Linux abgesehen - welche Alternativen gibt es dann an Betriebssystemen für den PC, die auch gut softwaremäßig unterstützt werden ?

Marktabschottung,Marktmonopolisierung, Kartelle - das ist alles unglaublich effektiv, wenn man das Ziel hat, dem Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen !

Meiner Ansicht nach gibt es keinen "freien Markt" - jedenfalls nicht dann, wenn Firmen ab einer bestimmten Größe hinzukommen.

Der "freie Markt" ist imho lediglich eine "nützliche Illusion", die von denen am Leben erhalten wird, die von dieser Illusion profitieren.

Und übrigens muß man sich auch mal anschauen, wohin das Geld fließt : Je geringer die Produktionskosten, desto höher die unternehmensgewinne.
Und wer bekommt diese Unternehmensgewinne ?
In den USA sind laut einem Zeitungsbericht die Gehölter der "Chefetagen" seit 1980 um 400 % gestiegen - während sie in den niedrigen Lohngruppen seit 1980 etwa stagnieren (inklusive Inflation).

Man kann sich das vorstellen, wie eine Waage : Links die "Arbeiter", rechts die "Chefs". Wenn die eine Seite mehr bekommt, dann bekommt die andere Seite weniger. Und die "Chef-Seite" wird ganz bestimmt nicht zulassen, daß sie weniger bekommt ...

Es hatte imho schon seinen Sinn, daß "Gier" von der katholischen Kirche als eine der gropßen "Sünden" dargestellt worden ist ...

Und es ist auch sicherlich kein Zufall, daß bei Aktiengesellschaften ein Großteil der Aktien entweder a) von sowieso schon "reichen" Aktienhaltern gehalten werden, die sowieso in der Lage waren, sich große Aktienpakete zu sichern, oder b) gleich von den "Chefetagen", was dazu führt daß hohe Unternehmensgewinne = höhere persönliche Gewinne bedeuten.
Im Grunde ist ein solcher Riesenkonzern nur ein Gewinnmximierungsbienenstaat, zu dessen Spitze der gesamte Gewinn (oder zumindest ein nicht unerheblicher Teil davon) hintransferiert wird.
Sklavenhaltung 2.0 . Allerdings mit Löhnen (was die Gewinnen gegenüber reiner Sklavenarbeit etwas schmälert).

Man braucht sich nur die Geldströme anzuschauen.
I'm a bad player.
I have no good reputation.
I never will.
Only bad reputation.

Bobmieze's Avatar


Bobmieze
07.15.2013 , 09:35 AM | #106
SWTOR mit der Realität in Sachen Wirtschaft zu vergleichen, ist aber Blödsinn. In SWTOR Millionär zu sein, ist wirklich nicht schwer. Ich spiele auch wenig, trotzdem habe ich immer so um die 2 Millionen zusammen. Das Problem ist eher die alles-haben-wollen-Mentalität, aber nichts dafür tun wollen. Wieviele Dinge werden denn im Kiosk für 10+ Millionen angeboten? Und was davon muss man wirklich haben? Oder will man es vielleicht einfach nur, weils gefällt? Und man muss auch nicht 10 Twinks auf einmal elitemäßig ausstatten, dann macht man das halt erstmal nur für einen, und vielleicht noch den Lieblingsgefährten. Das ist ein Spiel, und kein Rennen. Will man etwas, arbeitet man darauf hin, und das nimmt hier keine Monate in Anspruch wie bei manch anderem MMO, sondern eher Tage bis Wochen. Und ich wiederhole, ich spiele wirklich nicht viel. Mein Vermächtnis ist erst auf Stufe 31, obwohl ich seit Ende 2011 dabei bin, mal als Relation.

Never_Hesitate's Avatar


Never_Hesitate
07.15.2013 , 09:44 AM | #107
Quote: Originally Posted by Bobmieze View Post
SWTOR mit der Realität in Sachen Wirtschaft zu vergleichen, ist aber Blödsinn. In SWTOR Millionär zu sein, ist wirklich nicht schwer. Ich spiele auch wenig, trotzdem habe ich immer so um die 2 Millionen zusammen. Das Problem ist eher die alles-haben-wollen-Mentalität, aber nichts dafür tun wollen. Wieviele Dinge werden denn im Kiosk für 10+ Millionen angeboten? Und was davon muss man wirklich haben? Oder will man es vielleicht einfach nur, weils gefällt? Und man muss auch nicht 10 Twinks auf einmal elitemäßig ausstatten, dann macht man das halt erstmal nur für einen, und vielleicht noch den Lieblingsgefährten. Das ist ein Spiel, und kein Rennen. Will man etwas, arbeitet man darauf hin, und das nimmt hier keine Monate in Anspruch wie bei manch anderem MMO, sondern eher Tage bis Wochen. Und ich wiederhole, ich spiele wirklich nicht viel. Mein Vermächtnis ist erst auf Stufe 31, obwohl ich seit Ende 2011 dabei bin, mal als Relation.
Denkst du nicht die selbe Mentalität trifft auch auf das RL zu?
Wenn du mit sehr wenig klar kommst, dann kannst du mehr sparen oder investieren in Projekte, welche Gewinn abwerfen.
Der ganze Luxus, den wir haben (wie SWTOR zum Bsp.), brauchen wir auch nicht wirklich.
Wir wollen es so oder es gehört sich so laut unserer Gesellschaft, das heisst nicht, dass es ohne nicht auch ginge.

Zu behaupten die Wirtschaft in SWTOR habe nichts mit der realen Wirtschaft gemein ist Blödsinn.
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Bobmieze's Avatar


Bobmieze
07.15.2013 , 09:50 AM | #108
Wir reden hier aber von Luxus im Luxus.

Ich meine damit, dass der Kram, den hier einige einfach nur haben wollen, weils gefällt, es aber für das Meistern des Spiels überhaupt keinen Nutzen hat (ich rede hier von Revans Maske und Co.), im gleichen Atemzug aber heulen, dass sie es am liebsten geschenkt haben wollen, und wenig bis nichts dafür tun wollen - DASS mit den existenziellen Problemen des echten Lebens zu vergleichen, wo es unwesentlich schwieriger ist, sich etwas zu erfüllen, das ist einfach nur ganz großer Quatsch. Zumal das Geldscheffeln in SWTOR wirklich nur minimale Fleissarbeit ist, nichts, wo man für arbeitslos sein muss um Zeit zu haben, oder sonst keinen Sinn im Leben hat als Zocken.

Booth's Avatar


Booth
07.15.2013 , 09:51 AM | #109
Quote: Originally Posted by mrbloodysunday View Post
Also meiner Meinung nach sollte man den Markt im Spiel genauso wenig regulieren, wie in der freien Marktwirtschaft
Wäre der "Markt" im Spiel so sehr geregelt, wie in unserer "freien Marktwirtschaft" würden sich ganz schön viele Leute die Augen reiben

Die "freie Marktwirtschaft" ist GLÜCKLICHERWEISE stark eingebettet in hunderten von Gesetzen, die das Marktverhalten regeln.
Quote:
Denn sein wir doch mal ehrlich, Handwerk lohnt sich in diesem Spiel fast nicht
Das ist aus meiner Sicht das Gegenteil von ehrlich - wobei es natürlich sehr stark darauf ankommt, was man unter "lohnen" versteht. Wer natürlich pro Woche 10 Mio Gewinn mit kaum Aufwand erzielen will... der hats schwer. Wer mit viel Crafting-Aufwand im Levelbereich viele blaue und ein paar lila Teile anbietet... kann je nach verkaufter Menge locker 1 Mio Reingewinn pro Woche erzielen. Wer das nicht als "Lohn" ansieht... der darf das natürlich. Aber GERADE wer zuvor auf die "freie Marktwirtschaft" hinweist, dem sollte bewusst sein, daß genau sowas in der "freien Marktwirtschaft" kaum realisierbar ist.
Quote:
Die einzigen Ausnahmen waren hier biser die erlernbaren Mods, früher die 63er, heute die 72er
Ich verkaufe nie High-End-Mods. Und ich hab reichlich Kohle rumliegen... spiele dabei nie Dailies und nie PvP, gehe nie Ress sammeln, sondern schicke "nur" meine Gefährten los. Habe ständig meine ca. 30-100 Items (je nach Lust und Laune) über 5 Crafter verteilt im Handelshaus liegen von denen ich pro Woche sicher deutlich mehr als 100 insgesamt verkaufe. Geht wunderbar.

Crafting ist ne Menge Zeitaufwand in (ständiger) Ressourcenbeschaffung, Lagerhaltung, Kalkulation, Marktbeobachtung, etc etc... und wer dann noch nen leichten Gutmenschenschlag weg hat, versucht auch nie übertrieben viel Gewinn pro Stück einzustreichen. Und... man lese uns staune... das funktioniert einwandfrei und man macht im Spiel dabei auf Dauer reichlich Gewinn.
"Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces." (Jolee Bindo)
"HOOTINI!" (an unknown Jawa)

Never_Hesitate's Avatar


Never_Hesitate
07.15.2013 , 09:58 AM | #110
Das Verdien, Herstell, Kauf, Verkauf Modell in MMO's ist ganz klar eine vereinfachte Projektion der Realität.

Zudem von Luxus im Luxus: Luxusautos haben für die Meisterung des Lebens auch nicht viel Nutzen und viele klagen, dass sie sich ihr Traumauto nicht/nicht mehr leisten können.

Der grösste Unterschied zwischen RL und einem Game ist, dass du im RL nur eine Chance kriegst und im Game unendlich.

PS:
Wenn du einen Parameter (zum Beispiel den Schwierigkeitsgrad) im System änderst, bleibt das System dennoch das selbe, auch wenn es andere Werte annimmt.
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