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Rekonstruieren - keine Forschung verfügbar

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > Crew-Fähigkeiten
Rekonstruieren - keine Forschung verfügbar

TheRealDon's Avatar


TheRealDon
07.17.2012 , 11:40 AM | #11
Quote: Originally Posted by Booth View Post
Warste richtig glücklich? Ich wär eher erleichtert und würde mich vor dem nächsten Crafting-Moment eher gruseln, weil ich weiss, daß der Zufallsdreck auch mal wieder nach hinten losgeht.
Hatte mich gefreut wie ein Schneekönig.
Man fängt halt an, enorm viel rein zu interpretieren woran es liegen könnte. Manchmal nervt es auch^^
Gestern mit einem Twink Synth gelernt, also erstmal brav die Stats gepusht und sinnlos das billigste gebaut, das rekonstruierst natürlich alles, damit du Teile der Mats wieder bekommst. Naja, also 10 grüne Handschuhe (glaube) gebaut und habe davon nun alle blauen Pläne.
Aber wenn ich dann einen brauche, wird meine Tastatur wieder in permanenter Gefahr leben einen frühzeitigen Exitus zu erleiden.
Nerviger finde ich fast nur das Mats sammeln über die Gefährten. Beim Rüstungsbau bringen dir mir aus Prinzip immer genau das, was ich grad nicht brauch.

DerTaran's Avatar


DerTaran
07.17.2012 , 01:02 PM | #12
Ich kann noch das hier liefern: http://www.lonestranger.net/swtor/re/SWTOR_RE_GUIDE.png vielleicht hilft.
B'zycon Legacy @ JAR'KAI SWORD
Turan 60 Commando; Annakami 60 Vanguard; Orotan 55 Sentinel; Taark 55 Scoundrel; Orokriste 55 Shadow
Amitha 55 Sorcerer; Fanalba17 Sniper

Nous voulons le retour de notre CM! Wir wollen unseren CM zurück! We want our CM back!

Booth's Avatar


Booth
07.18.2012 , 12:55 AM | #13
@Taran Danke für den Link - grmpf - wieder auf englisch und für mich erstmal total überfrachtet (und nicht klar strukturiert) aufgebaut. Das muss ich mir genauer anschauen.

Jetzt nochmal OffTopic:
Quote: Originally Posted by TheRealDon View Post
Hatte mich gefreut wie ein Schneekönig
Was ist denn eigentlich ein Frustmoment oder ein Moment der Freude durch Zufallsereignisse? Meines Erachtens hat man diese Momente dann, wenn etwas passiert, wie man es nicht erwartet. Selbst bei Zufallsereignissen hast Du also eine Erwartungshaltung. Wenn ich Lotto spiele rechne ich damit zu verlieren. Wenn ich dann verliere, bin ich kaum bzw eigentlich kein bißchen gefrustet.

Die Stärke der Emotion hängt dann meines Erachtens mit zwei Dingen zusammen: Der Aufregung während des Prozesses der zu dem Erfolg führt, sowie der "Höhe" des Gewinns/Erfolgs.

Hat man sich innerhalb einer aufregenden Sache sehr anstrengen müssen? Hatte man eine aufregende Prüfung, ein aufregendes Spiel, eine aufregende Instanz? Wenn man dann erfolgreich war, freut man sich auch sehr. Oder war es etwas relativ normal-langweilig-routiniertes. Schreibt man eh immer einsen, schafft eh locker die Instanz... dann ist ein weiterer Erfolg halt nix besonderes.
Hat man nen Lotto-Jackpot gewonnen, seine Master-Prüfung im Studium oder einen jahrelang vorbereiteten, riesigen Verkaufsabschluß... oder das Finale einer Meisterschaft oder nach vielen Wipes nach vielen Wochen dann endlich die schwere Instanz geschafft, von der viele sagen, daß sie ihnen zu schwer ist? Dann freut man sich sehr. Hat man dagegen einfach nur eine Arbeit von vielen geschrieben oder das hundertste Teil in der Woche Verkauft oder ein Freundschaftsspiel gewonnen oder eine Instanz zum hundertsten mal beendet oder ein lila Teil von vielen Dutzend nur etwas eher bekommen? Dann dürfte die Freude nicht so hoch sein.

Wieso Du Dich bei diesem Teil "wie ein Schneekönig" gefreut hast, erschließt sich mir nicht wirklich.

Die Qualität des Erfolges finde ich nicht so besonders und den Weg dahin alles andere als aufregend. Da musst Du schon für Dich selber herausfinden, wieso Du Dich da so gefreut hast bzw wieso sich für Dich die Höhe des Erfolgs so besonders angefühlt hat. Letztlich hast Du nur ein paar Dutzend Mats und ein paar Stunden Arbeit "gespart"... die garantiert durch ne Menge negativer Zufallsereignisse wieder locker weggefressen werden.
Quote:
Man fängt halt an, enorm viel rein zu interpretieren woran es liegen könnte. Manchmal nervt es auch^^
Das finde ich natürlich krass, wenn man hineininterretiert woran es liegt. Es liegt an nix - bzw... einfach am würfeln. Es ist Zufall. Denkst Du beim Würfeln wirklich darüber nach, wieso Du manchmal Glück oder manchmal Pech hast?

Nerven tut es meines Erachtens eben dann, wenn man besonders viel Pech hat - das aber normalerweise sehr abhängig vom Rest der Tätigkeit und der eigenen Erwartungshaltung. War der Aufwand besonders hoch - der doch nicht erreichte Gewinn besonders hoch - die Tätigkeit eigentlich nicht erfreulich, sodaß man sich am Ende nur über die verlorene Zeit ärgert? Und vor allem, mit welcher Erwartungshaltung ist man in die Situation reingegangen?
Quote:
wird meine Tastatur wieder in permanenter Gefahr leben einen frühzeitigen Exitus zu erleiden.
Nerviger finde ich fast nur das Mats sammeln über die Gefährten. Beim Rüstungsbau bringen dir mir aus Prinzip immer genau das, was ich grad nicht brauch.
Na - das klingt ja, als wärst Du mit dem Würfeln sehr zufrieden

Bei den Crew-Missionen sagste nun bereits, Du magst es nicht, aber über das lila Item haste Dich wie ein Schneekönig gefreut. Ist doch beides gewürfelt.. Wieso freuste Dich nicht auch wie ein Schneekönig, wenn Deine Gefährten mal das bringen, was sie sollen?!

Ich selber WEISS, wie ich ticke. Ich mag würfeln nur dann, wenn ich entweder ohne fester Erwartungshaltung bzgl eines Erfolges ins Spiel gehe ODER wenn die Tätigkeit eh schon großen Spass macht, sodaß der Erfolg/Gewinn am Ende "nur" ein Bonus wäre.

Crafting macht mir durchaus Spass... aber viel dabei ist für mich Routine. UND ich gehe ins Crafting logischerweise mit der Erwartung des Erfolges. Ich will ja das Resultat... also das Item. Das ist das einzige Ziel, wieso ich letztlich crafte, auch wenn mir die Lagerhaltung durchaus Spass macht. Aber auf die Idee, Materialien zu sammen und zu lagern käme ich nicht, wenn ich damit nix anfangen könnte. Ich will alsp das ERGEBNIS, welches direkt auch den Erfolg darstellt. Also das Item bzw zuvor den Bauplan.

Und daher finde ich das Würfelprinzip an vielen Ecken im SWTOR-Crafting falsch. Ich will nicht auf das zu erwartende Ergebnis würfeln... ich will auf einen Bonus/Crit würfeln. DASS ich aber mein Ergebnis bekomme... das will ich planen können. Und genau dasselbe bei den (meisten) Rezepten und auch bei den (meisten) Ressourcen. Für einige seltene Ressourcen würfeln zu müssen oder für einige seltene Rezepte - das würde ich dann eher wie einen Bonus empfinden, wenn das meiste Zeug ganz geplant zu haben wäre.

Alles erwürfeln zu müssen finde ich schlicht scheisse
"Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces." (Jolee Bindo)
"HOOTINI!" (an unknown Jawa)

TheRealDon's Avatar


TheRealDon
07.18.2012 , 01:27 AM | #14
Quote: Originally Posted by Booth View Post
Wieso Du Dich bei diesem Teil "wie ein Schneekönig" gefreut hast, erschließt sich mir nicht wirklich.
Muss es ja auch nicht. Du hattest mich gefragt ob ich mich gefreut habe, dies war meine Antwort dazu.
Ich bin halt einfach gestrickt, wenn etwas sofort klappt, freue ich mich halt, finde ich jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Die Erwartungshaltung, welche man davor hatte, tangiert ja da nur peripher.
Aber freut mich, wenn du da gleich Elan bekommst dies zu interpretieren.
Quote: Originally Posted by Booth View Post
Da musst Du schon für Dich selber herausfinden, wieso Du Dich da so gefreut hast bzw wieso sich für Dich die Höhe des Erfolgs so besonders angefühlt hat.
Nein, muss ich eigentlich nicht. Ich geh da nicht tiefenpsychologisch in mich, nur weil ich mich freue.

Booth's Avatar


Booth
07.18.2012 , 02:00 AM | #15
Quote: Originally Posted by TheRealDon View Post
Die Erwartungshaltung, welche man davor hatte, tangiert ja da nur peripher
Wobei das ja ein zentraler Bestanteil meiner Laien-Theorie zu Würfelmechaniken ist - daß also die Erwartungshaltung, mit der man in ein Spiel (Teilspiel) reingeht, eine wesentliche Rolle spielt.
Quote:
Nein, muss ich eigentlich nicht. Ich geh da nicht tiefenpsychologisch in mich, nur weil ich mich freue.
Ist natürlich auch OK. Eine tiefere Diskussion dann zwar leider nicht so richtig möglich... muss aber ja auch nicht - da ich seit Wochen plane, einen Vorschlag ins Vorschlagsforum zu setzen, der eben eine DEUTLICHE Reduzierung des Zufallsprinzips beim Crafting zum zentralen Inhalt hat, wollte ich ganz gern wissen, welche psychologischen Gründe (tiefenpsychologisch muss es echt nicht sein ) jemand mir darstellen kann, der eigentlich mit dem Status Quo im Großen und Ganzen zufrieden ist.
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TheRealDon's Avatar


TheRealDon
07.18.2012 , 02:03 AM | #16
Quote: Originally Posted by Booth View Post
Ist natürlich auch OK. Eine tiefere Diskussion dann zwar leider nicht so richtig möglich... muss aber ja auch nicht
Ansich sind solche Gespräche schon nett, aber ich bin müde (Nachtdienst und so) und leider helfen sie der Grundlegenden Problematik des Craftings ja auch nicht so wirklich.
Aber man trifft sich sicherlich mal wieder in einem anderen Thread :-)

Tuan_Cairill's Avatar


Tuan_Cairill
08.09.2012 , 11:18 PM | #17
Quote: Originally Posted by Booth View Post
Und daher finde ich das Würfelprinzip an vielen Ecken im SWTOR-Crafting falsch. Ich will nicht auf das zu erwartende Ergebnis würfeln... ich will auf einen Bonus/Crit würfeln. DASS ich aber mein Ergebnis bekomme... das will ich planen können.
Und genau da liegt der Hund begraben... die Erwartungshaltung bei uns spielern ist eigentlich falsch.

Das zu erwartende Ergebnis beim Zerlegen eines Items ist die teilweise Rückerstattung der Ressourcen. Das man einen Bauplan für eine verbesserte Version dieses Items bekommt, ist der Erfolg/Bonus.
Was das ganze dann aber zu einem Frusterlebnis macht, ist die Tatsache das wir den Bonus zum Standart erklären.
Jeder will die die bestmögliche Ausrüstung für seinen Charakter. Und da ist die lila Version des gewünschten Items eben gerade gut genug.
Wären wir mit Grün oder Blau als Standart zufrieden und würden lila wirklich als extrem seltenes Extra betrachten, was nicht zwingend nötig, sondern einfach nur "nice-to-have" ist, wäre das gefühlsmäßige Erleben beim Craften in etwa so, wie du es dir wünschst.

Da die Belohnung/das Extra aber bessere Werte sind, wird das so nicht passieren. Das bestmögliche ist "must-have" nicht "nice-to-have". Und deshalb ist alles was nicht lila ist ein Misserfolg.

Die einzige Möglichkeit das in die richtigen Bahnen zu lenken, wäre etwas in der Richtung, das Proccs/Crits/Boni oder wie man es nennen will, nichts mit der Itemqualität zu tun zu haben.
Es müsste einen reproduzierbaren Weg geben an das Rezept für das Lila Item zu kommen, der nichts mit Glück oder Pech zu tun hat. Und was auch immer auf dem Weg dahin getan werden muss, kann durch glücksabhängige Elemente etwas aufregender gestaltet werden.
Zum Beispiel könnte man beim Zerlegen hin und wieder mehr Ressourcen als üblich erhalten oder gar höherwertige Ressourcen, die gar nicht in diesem Item drin waren.
Beim Craften von Items gewöhnlicher Qualität könnte man zB auch ganz selten 2 auf einmal herstellen und so weiter.

So hättest du ein glücksbasiertes Belohnungssytem, was zusätzlich zum erwarteten Ergebnis Spaß bereitet.


Btw: ist der Weg der in SWtoR gegangen wurde schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ... denken wir doch mal an andere Spiele, wie dort Crafting-Proccs gehandhabt werden.
Da stellt man Items her und beim Herstellen besteht eine kleine Chance eine verbesserte Version des Items zu bekommen. Und natürlich (siehe Oben) ist diese bessere Version das angestrebte Ziel. Also Craftet man das Item mehrfach, bis man das gewünschte ergebnis erhält; und zwar jedes mal wenn jemand dieses Item möchte.
In SWtoR musst du immerhin nur 1 mal Glück (erm.. ich meine "nicht Pech") haben, den Baumplan zu bekommen; und kannst das verbesserte Item dann immer wieder reproduzieren. Das ist schon Luxus, wenn ich da an andere Crafting-Systeme denke.