Please upgrade your browser for the best possible experience.

Chrome Firefox Internet Explorer
×

IA schwerer zu spielen als andere Klassen?

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > Charakterklassen > Imperialer Agent
IA schwerer zu spielen als andere Klassen?

Stoppersocke's Avatar


Stoppersocke
05.15.2012 , 07:35 AM | #1
Hallo zusammen,

ich möchte mal eure Meinung einholen.

Ich habe vor ein paar Tagen mal einen Imperialen Agenten angefangen und mich auf den Scharfschützen spezialisiert. Da ich vorher eine Sith Hexe gespielt habe und ja beide zu Beginn auf Dromund Kaas unterwegs sind, ist mir aufgefallen, dass sich der IA um einiges schwerer/frustiger spielen lässt, als der Inquisitor.

Mit dem Inquisitor habe ich auf Dromund Kaas relativ schnell alle Helden 2+ Quest gemacht.
Mit dem IA ging es zwar auch, aber nur in mehreren Etappen (sterben, rezzen, sterben, rezzen).
Hinzu kommt, das Khem Val mehr aushält als Kaliyo D'janni.
Außerdem hat man als Hexer direkt einen Heal an board, um den Tank ggf. etwas hochzuheilen.

Kann mir jemand sagen, ob das bis Level 50 so bleibt oder wird es irgendwann durch einen anderen Begleiter leichter? Nicht, dass ich nicht gerne einen schweren Charakter spielen würde, aber gerade die fehlende Heilmöglichkeit finde ich nervig.

Gruß
Andreas

Sugandhalaya's Avatar


Sugandhalaya
05.15.2012 , 10:27 AM | #2
Als Agent bekommst du deinen Heiler am Ende von Taris und das ist von der Effektivität her der einzig sinnvolle Begleiter für einen Sniper, der sich bis auf den Pseudoheal der Adrenalinsonde nicht selbst heilen kann.

Ja, Agenten/Schmuggler besonders mit der Unterklasse Sniper/Revolverheld sind anspruchsvoller zu spielen, find ich aber auch ganz gut so, so bleiben wir...exklusiv.
Und nur weil in den 1.2.1-Patchnotes etwas davon steht, dass wir für 4 Skills 5% mehr Schaden bekommen, heißt das nicht, dass wir nun alles wegr0xx0rn. Das haben wir vorher schon gemacht :-p
You will condemn, I'll convert.
You will preach, I will pervert.

Shezael's Avatar


Shezael
05.15.2012 , 02:25 PM | #3
Dein Eindruck täuscht nicht. Der Sniper (mein zweiter Char) ist in der Tat etwas kniffliger als manch andere Klasse.
Mit meiner Sith Hexe (erster Char) war es wesentlich bequemer (Dank Schild & Heilfähigkeit) und selbst mit meinem Maraudeur finde ich es bislang (Level 43) einfacher.
Trotzdem macht der Sniper sehr viel Spaß. Ich mag die Mechanik und die Möglichkeiten, die man hat, ( auch im Raid).
Wie schon erwähnt , wird es ein wenig zäh bleiben, bis Du auf Taris endlich Deinen Heiler bekommst - aber der ist dann Top !
Und der Sniper ist auch nicht sooooo zäh, dass man ständig Hilfe bräuchte.
Ich habe mir nur bei dem buggy Kapitel 1 Endboss helfen lassen (wäre mit etwas Mühe sicher auch machbar gewesen, aber ich hatte keine Lust auf Repkosten wegen Bugs ^^). Und meine Quests waren mehrheitlich "gelb". Nur bei dem Avatar von Sel'Makor (heißt der so?) auf Voss war's echt knifflig und es hat eine Weile gedauert, bis ich den dann platt hatte - alles andere ging wirklich prima allein.
From thy own lip I drew the charm
Which gave all these their chiefest harm
In proving every poison known
I found the strongest was thine own

Geradi's Avatar


Geradi
05.16.2012 , 03:37 AM | #4
Kurze Antwort: Ja, er ist schwerer zu spielen

Lange Antwort...puh...das wird viel Text.


Ich habe als direkte Vergleich zu meinem Sniper (50), Söldner (47) und Hexe (48), und die sind beide extremer easymode dagegen, Söldner sogar noch etwas mehr als Hexe. Nebenbei, ich habe Treffsicherheit geskillt.

Zunächst mal, ich brauche deutlich mehr Fähigkeiten beim Sniper als mit den anderen beiden, ich muss in Deckung sein um die sinnvollen Skills anzuwenden. So ich einen Kampf aus der Deckung heraus beginnen kann läuft es eigentlich recht gut, wenn der Quest mich nach dem Gespräch direkt in den Kampf zieht stehe ich normalerweise schlecht da und schwebe schon über der Blendgranate um das auszugleichen. Um meinen DPS oben zu halten muss ich auf einige Effekte achten (Hinterhalt möglichst nur mit Reaktivschuss, Splitterschuss nicht vergessen etc)

Meine Begleiterin ist ein Rangetank der auch mit bester Ausrüstung gerade in den 30er leveln öfter umkippt als einem lieb sein kann. Der Doc auf Taris ist, den Droiden ausgenommen, erst der dritte Begeliter, zwischendrin bekommt man einen Nahkampf DD in leichter Rüstung, nicht unbedingt ne Verbesserung zu Kaliyo. Der Doc ist ne klarre Verbesserung, später kann eine gut zusammengesetzte Skorpio (letzter verfügbarer Begleiter) auch sehr viel für einen tun.

CC ist nur auf Droiden möglich, die Blendgranate gleicht dies im Solo PvE definitiv nicht aus, Stun gibt es nur im Nahkampf mit dem Messerchen, die mittlere Rüstung läßt einen nicht zum Überlebenskünstler werden, die kleine Sonde für Absorb hält leider nicht so richtig viel aus, ist aber eine große Hilfe, verschanzen ist wichtig gegen die lästigen Skills der Gegner die einen aus der Deckung schubsen und wenn man das an der richtigen Stelle nicht zündet wird man das bemerken, Impulsdeckung zum wegschubsen nur aus der Deckung.

Wenn beim Sniper irgendwas nicht glatt läuft (defensivskill nicht up, Deckung wegen Untergrund gerade nicht möglich etc) wird man zwangsläufig ein wenig rudern müssen um wieder die Oberhand zu gewinnen, es wird dann auch nicht immer klappen.
Die nach Perfektion streben werden vor dem Tod keine Ruhe finden
Shikata ga nai

KharnNW's Avatar


KharnNW
05.16.2012 , 03:52 AM | #5
Moin,
der Agent im allgemeinen, der Sniper im speziellen ist schwerer zu spielen. Gleichzeitig macht die Klasse aber auch am meisten Laune und später mit t3 einfach phänomenalen dmg. Neben dem Sniper hab ich einen Kommando, einen Fronti, einen Hexer und einen Maro, vom letzteren abgesehen sind alle 50 und equipt und keiner kommt ansatzweise an den Sniper ran was dmg und vor allem Spielspaß betrifft.
Dazu kommt das die Story klasse ist und wir mit Abstand das geilste Schiff haben.

mfg
"Attack" is the only order worth remembering.
4.4.2014

discbox's Avatar


discbox
05.16.2012 , 04:21 AM | #6
Wenn ich meine Agentin mit meiner Soldatin vergleiche...
bei der Agentin muss ich mehr drauf achten das Equipmet aktuell zu halten. Bei der Soldatin renne ich mit bedeutend schlechterem Equipment (auf selber Stufe) herum und achte bei den Begleitern so gut wie gar nicht drauf, und habe in H2/H4 deutlich weniger Probleme.

Dafür macht die Agentin aber bedeutend mehr Spaß.

Nicht nur der Oppa Lokin ist ein sinnvoller Begleiter. Auch Kaliyo macht sich ganz gut. Solange Frau Djannis die prügel einstecken kann ist alles ok. Ausserdem ist sie viel unterhaltsamer als der alte Zausel.

Palomydes's Avatar


Palomydes
05.19.2012 , 06:57 AM | #7
@Stoppersocke

Ja, definitiv. Der Sniper ist mit am anspruchsvollsten. Das kann für manche genau die Herausforderung sein und entsprechend ehrgeizfördernd. Andere dagegen gelangen schnell an den Rand ihrer Frustgrenze.

Wie Du, habe auch ich einen Inquisitor ( Attentäter ) auf Level 50. Zudem habe ich noch einen Sniper und Jedi Hüter auf 50. Einen Kopfgeldjäger auf 32 und - weil ich auf Jedi Tower einen Twink angefangen habe - einen Botschafter aktuell auf 27.

Von allen Chars war der Sniper am schwierigsten. Alllerdings war er auch mein erster Cha. Ich glaube heute käme ich etwas besser in der Levelphase mit ihm klar. Doch trotz aller Schwierigkeiten, der IA ( Sniper ) bleibt meine Lieblingsklasse. Es ist einfach der Style. Jedoch leidet der Sniper an vielen Ungereimtheiten. Wie schon von den Foristen vor mir angesprochen; ausgerechnet der Sniper bekommt einen Heiler-Begleiter erst ab Taris! Der Kopfgeldjäger, mit seiner schweren Panzerung und anderen netten Sächelchen, bekommt schon mit seinen ersten Gefährten einen Heiler! Aber auch der Botschafter und Hüter bekommen schon früher einen Heiler. Da faßt man sich einfach nur an den Kopf.

Naja, auf weitere Einzelheiten will ich hier jetzt nicht eingehen. Diese sind in den entsprechenden Foren bestens nachzulesen.

Mein grundsätzliches Resümee: Man muß ihn lieben, sonst wird man mit dieser Klasse nicht glücklich, was m.M. vorwiegend daran liegt, das BW zwar dem Agenten eine der besten Storys verpaßt hat, aber ansonsten von der Spielmechnik es deutlich an Feingefühl hat mangeln lassen. Die Talentbäume sind unlogisch, die mangelnde Reichweite - was man speziell im PVP merkt, aufgrund des Designed der BG`s - und auch das immer wieder mal buggende Deckungssystem. Ich erwähne nur das "Rollen".

Damit macht es BW dem geneigten Sniperspieler nicht gerade leicht und testet wirklich bei nicht Wenigen die Frustgrenzen aus. Es gibt ja auch nicht viele von ihm. Das man jetzt ein paar mehr sieht, dürfte damit zusammenhängen, dass ihn viele jetzt halt mal als Twink probieren. Ob sie langfristig "dran bleiben", bleibt abzuwarten.

Seargenttobi's Avatar


Seargenttobi
05.26.2012 , 09:51 AM | #8
Jop ist er wirklich wegen den viel zu starken Endbossen.

Ich empfehle nen anderen Agenten zu suchen dann gehts leichter
T3-M4 <3:
Niemannd (Jugga Tank ), Sergeanttobi(Sniper DD ), El-Kopfi (Söldner Heal ) , Geomeo (Sabo DD )

UrsulaBrand's Avatar


UrsulaBrand
05.29.2012 , 10:53 AM | #9
Auch ich kann bestätigen, dass der Agent (und da vor allem der Scharfschütze) die Klasse ist, die am meisten Anspruch an den Spieler hat.

Da ich die Klasse trotzdem (oder gerade deshalb) selbst gerne spiele, kann ich vielleicht auch noch das eine oder andere hier beitragen.

Generell gilt, dass man als Agent flexibler sein sollte in seiner Spielweise als andere Klassen. Das gilt gleich bei mehreren Punkten:

Bei den Gefährten: Ich habe festgestellt, dass jeder Gefährte des Agenten seine Vorzüge hat (nur Vector ist mir irgendwie immer zu schnell weggestorben). Bei bestimmten Gegnern ist der eine besser geeignet, bei anderen ein anderer. Insofern würde ich mich nicht auf einen Gefährten festlegen, sondern immer wieder wechseln und ausprobieren, in welchen Situationen welche Gefährten am nützlichsten sind. Ich persönlich hatte (obwohl ich Scharfschütze bin) meistens Kaliyo dabei (weil ich den Charakter mag), die ich dann durch einen ihrer "Kollegen" ersetzt habe, wenn es notwendig wurde.

Bei der Rotation: Klar gibt es Rotationen, die besser sind als andere. Trotzdem sollte man nie stur daran festhalten, sondern immer bereit sein, flexibel auf alle Gegebenheiten zu reagieren.

Bei der Kampftaktik: Auch ein Scharfschütze ist ab und zu gezwungen, in den Nahkampf zu gehen. Und manchmal muss man einfach aus seiner Deckung heraus und den Gegner kiten. Gerade bei den Endbossen in den Planeten- und in der Klassenstory war es zudem oft so, dass "taktisches Sterben" weiterhilft. Denn ja, es ist ziemlich doof für den Agenten, wenn die Videosequenz endet und man direkt neben dem Gegner steht statt auf angenehmer Fernkampfdistanz zu sein. Sterben, sich wiederbeleben und dann die maximale Reichweite ausnutzen hilft da sehr.

Und klar, die meisten dieser Tipps gelten natürlich für alle Klassen. Auch Hexer oder Söldner werden besser, wenn der Spieler flexibel spielt und nicht einfach nur seine Standard-Rota durchklickt. Aber für den Agenten sind sie eben überlebenswichtig.

HarakiriTiger's Avatar


HarakiriTiger
05.31.2012 , 01:49 AM | #10
Ja, der Agent ist anspruchsvoll - und das ist auch gut so. Bis auf einen Maro und einen Assa habe ich mittlerweile alle Klassen auf 50 und meine beiden Lieblingscharaktere sind nicht ohne Grund meine Scharfschützin (natürlich als DD) und mein Saboteur (Heiler). Es macht einfach Spaß, weil es irgendwo fordernd ist.