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Die Prophezeiung und das Gleichgewicht der Macht

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > STAR WARS-Diskussion
Die Prophezeiung und das Gleichgewicht der Macht

Zertheron's Avatar


Zertheron
04.13.2012 , 05:26 AM | #41
Quote: Originally Posted by Timo View Post
Bisher konte mir noch keiner sagen warum die Helle Seite ein Extrem sein soll, das mit Arrogant und Selbstgefällig gehört wie gesagt zur dunklen Seite. Ich widerhole mich also, die helle Seite =/= Extrem. Sie drängt sich nicht auf, sie korrumpiert die Anwender nicht, sie braucht keinen Hass (Liebe, Wut, Zorn, Angst ect.) um präsent zu sein.
Genau das ist der Punkt, und diese Interpretation wird auch in den Filmen mehrmals bestätigt. Obi Wan sagt unmissverständlich "nur ein Sith kennt nur Extreme". Andere Zitate, zB. von Yoda ("Emotionen führen zu leid"), sind fast 1:1 aus dem Buddhismus entnommen. Die Darstellung der Macht in Clone Wars steht dazu im direkten Gegensatz und ergibt in Bezug zu den Filmen keinen Sinn.

Harmonie, Balance, Natur <--> Chaos, Extreme, Korrumpierung = asiatische Weltsicht ("Macht=Chi")
Gut <--> Böse = abendländische, christliche Weltsicht (Clone Wars?)

Timo's Avatar


Timo
04.13.2012 , 07:46 AM | #42
Quote: Originally Posted by Pywll View Post
Ich für meinen Teil finde das hier eine sehr interessante Diskussion, aber mit jemanden zu sprechen der meint er hätte die Wahrheit gepachtet ist für mich nicht drin. Ich akzeptiere doch auch was du denkst und sage nicht ständig da liegst du falsch oder das stelle ich hiermit klar.
Wen du auf Bestimmte Aussagen meiner Seits Bezug nehmen würdest könnte ich dass vielleicht besser nachvollziehen.

Quote: Originally Posted by Pywll View Post
Hier weiß ich nicht wen du jetzt genau als Kopfgeldjäger meinst. Geldgierige skrupellose Menschen(jetzt mal verallgemeinert) gibt es auf beiden Seiten. Doch wahre Kopfgeldjäger setze ich mit Mandalorianer gleich. Hier geht es aber um eine ganz andere Lebensphilosophie. Weder Geld noch Partei spielen eine große Rolle. Bei den Trandoshaner haben wir es ähnlich, hier ist die Jagd sogar ihre Religion. Also was meinst du hier mit weitsichtiger?
Ich meine eigentlich die in SWTOR spielbare Klasse, bei diesen Kopfgeldjägern handelt es sich um Geschäftsleute die in einem Krieg eindeutig Partei bezogen haben. Das ist ein sehr kurzsichtiges Vorgehen da sie, egal wie der Krieg endet, am Ende verlieren. Bei den Mandalorianern ist es eine andere Sache, zu Zeiten von SWTOR handelt es sich bei Mandalorianern um eine Art primitiver Kriegerstamm der sich dem Imperium angeschlossen hat weil er auf der Suche nach Herausforderungen ist.

Quote: Originally Posted by Pywll View Post
Weder Republik noch Imperium sind für mich die Regierungsformen. Im Imperium wird von oben bestimmt, in der Republik haben wir korrupte Politiker die sich auf kosten der Bevölkerung bereichern und diese ausbeuten wo sie nur können. Also ich weiß nicht ob du beide Seiten gespielt hast, aber ich musste auf beiden Seiten oft genug den Kopf über die Zustände schütteln. Ich stelle dir eine Gegenfrage. Wo willst du lieber sein. In einer Regierung wo Gesetze verdreht werden und sich Reiche jederzeit aus ihrer Lage freikaufen können, oder in einem straff regierten Land, wo die Gesetze von oben hart durchgesetzt werden. Einem Land in dem du jederzeit deinen Job verlieren kannst, da ein anderer besser geschmiert hat, oder einem Land in dem du zwar hart arbeiten musst, aber dein Arbeitsplatz sicher ist. Der großen Haken am Imperium ist der, dass die Sith über dem Gesetz stehen.
Du sagst ja selber aus dass die Sith über dem Gesetz stehen, die Aussage Gesetze werden hart durchgesetzt ist demnach nicht ganz korrekt. Der einfache Mensch ist im Imperium nicht mehr wert als eine Parkbank. Also Möchte man lieber unter einer Regierung leben in der es viele Korrupte Politiker gibt, die aber die Rechte eines jeden Bürgers respektiert und diese auch schützen? Oder eine Regierung die von einer kleinen Gruppe, für aussenstehende offensichtlich dem Wahn verfallenen (als Folge der korrumpierung durch die dunkle Seite) Sith Lords die den größten Teil ihrer Freizeit damit verbringen sich gegenseitig zu ermorden und zu intrigieren weil sie glauben dadurch mächtiger zu werden ohne Rücksicht auf die Tatsache das das Imperium dem sie eigentlich dienen sollten dadurch immer schwächer wird.

Quote: Originally Posted by Pywll View Post
Aber das ist wie im Mittelalter, da standen die Adligen auch über dem Gesetz.
Der wesentliche Unterschied ist das die Adeligen im Mittelalter im wesentlichen ganz normale Menschen waren.


Quote: Originally Posted by desercitus View Post
Wesentliche Eigenschaften oder Zustände, die von der Hellen Seite gefördert werden - ich hoffe, man kann das so sagen - sind Selbstlosigkeit bis zur Selbstaufgabe, das Bewahren von Ordnung, das in seiner absoluten Statik (Kampf und damit Unordnung als Mittel zur Verbreitung der Ordnung werden ja nach deiner Sicht nicht akzeptiert) auch radikal ist.
In beiden Punkten extrem.
Wenn dem aber so wäre, dann wäre es doch einfach ein Jedi zu sein. Bitte jetzt nicht wieder falsch verstehen aber ich habe das immer so mitbekommen dass die helle Seite der Macht keinen direkten Einfluss auf die Anwender nimmt. Die Jedi müssen also die Selbstlosigkeit selbst fördern, nur die dunkle Seite beeinflusst die Anwender.

Quote: Originally Posted by desercitus View Post
Gut, die Jedi bekämpfen die Emotionen nicht im eigentlichen Sinne. Aber sie gewähren ihnen keinen Einfluss, halten sie sozusagen unter Verschluss, und weisen den Emotionen damit einen Platz zu, der nicht natürlich ist.
Nicht nur die bloße Existenz der Emotionen ist natürlich, sondern dass sie auch Einfluss auf uns nehmen.
Dem Stimme ich Bedingungslos zu. Nur tun die Jedi das nicht im Auftrag der hellen Seite, sie tun es als Schutzmaßnahme. Sie wollen sich so gut wie möglich vor der dunklen Seite schützen, darum tun sie dass. Die Helle Seite braucht keine starke "Emotionslosigkeit" um zu existieren. Damit tun die Jedi vllt. etwas das man als normaler Mensch nicht ganz nachvollziehen kann. Sie Opfern sich selbst, wie du richtig bemerkt hast, zum Wohle der anderen auf. Die dunkle Seite verleitet die Sith dazu Dinge zu tun die sie sonst nicht tun würde, die helle Seite verleitet die Jedi zu nichts.

Quote: Originally Posted by desercitus View Post
Um es mal mit deinen Worten zu sagen: Falsch. Der gefühlskalte Mensch verliert den Blick auf wesentliche Aspekte der Wirklichkeit. Manches kann ohne Gefühl im Blick nicht verstanden werden, verschließt sich der kalten Vernunft.
Hast du etwas anderes gemeint, bitte ich um Entschuldigung.
Vielleicht ist das der Grund warum Jedi Mitgefühl zeigen. Aber ich glaube das Verständnis der Dinge verändert sich nicht durch Emotionslosigkeit. Bsp. Ein Emotionsloser versteht durchaus den verzweifelten Ehemann der seine Frau rächen will, nur ändert dass nichts an der Tatsache dass mit der Rache neimandem geholfen ist als dem Mann selbst, und dann auch nicht wirklich (Es gibt ja schließlich keine Gefühle^^). Was ich sagen will, ich denke auch ein kalter Verstand kann Gefühle verstehen, er kann sie nur nicht nachvollziehen und erkennt ihren Wert nicht an.

Quote: Originally Posted by desercitus View Post
Nebenbei bemerkt, fände ich es schön, wenn du auf die Mortis-Trilogie aus der Serie Bezug nehmen würdest, stellt sie doch eine ganz wesentliche Stütze für meine Sichtweise dar.
In Ordnung. Hätte ich die Episode gesehen hätte ich schon früher Bezug darauf genommen. Von dem was ich von dir gelesen habe weiss ich dass das Verstädnis für das Gleichgewicht der Macht in dieser Folge radikal uminterpretiert wird. Ich denke einfach dass viele wie du nicht nachvollziehen können warum der Sieg der hellen Seite das Gleichgewicht sein soll und die Erklärung mit der Hellen Seite als "Urzustand" als billig empfinden. GL hat darauf reagiert in dem er in seiner nächsten veröffentlichung (The Clone Wars) eine Interpretationsmöglichkeit geboten hat die für einen "westlich geprägten" (speziell US Amerikanisch geprägten) Verstand leichter annehmbar und nachvollziehbarer ist. Die große Frage ist eben ob es tatsächlich so ist, oder ob GL von Anfang an das Gleichgewicht im Sinne der Mortis Triologie meinte.

Quote: Originally Posted by desercitus View Post
Und er zieht, anders als Anakin, die Möglichkeit ernsthaft in Betracht, den Jedi-Orden zu verlassen, sollte die Bindung zu stark werden, und somit eine vernünftige Konsequenz im Einklang mit den Lehren der Jedi zu ziehen.
Und das lag in ihrer Hand, er war in seiner Rolle als Jedi bereit loszulassen, hätte sie aber gewollt dass er bei ihr bleibt hätte er sie unmöglich verlassen können. Der innere Konflikt den die Jedi vermeiden sollen wäre dann zu groß.

Quote: Originally Posted by Zertheron View Post
Genau das ist der Punkt, und diese Interpretation wird auch in den Filmen mehrmals bestätigt. Obi Wan sagt unmissverständlich "nur ein Sith kennt nur Extreme". Andere Zitate, zB. von Yoda ("Emotionen führen zu leid"), sind fast 1:1 aus dem Buddhismus entnommen. Die Darstellung der Macht in Clone Wars steht dazu im direkten Gegensatz und ergibt in Bezug zu den Filmen keinen Sinn.

Harmonie, Balance, Natur <--> Chaos, Extreme, Korrumpierung = asiatische Weltsicht ("Macht=Chi")
Gut <--> Böse = abendländische, christliche Weltsicht (Clone Wars?)
Ich habe bereits erwähnt das ich diese Interpretation gut finde, ich kenne mich mit dem Buddhismus (Und Daoismus wars glaube ich^^) zwar nur bedingt aus, aber wenn die Weltanschaung so ist wie du sie beschreibst dann ist sie ziemlich nah an dem wie ich mir die Macht in Star Wars vorstelle.

Master_Zazz's Avatar


Master_Zazz
04.13.2012 , 10:48 AM | #43
Hallo ich melde mich mal zurück...
erstmal muss ich sagen, dass ich begeistert von soviel Resonanz und interessanten Theorien bin
Zu der Theorie, dass die helle Seite an sich der Zustand der Ordnung und des Friedens ist, also der natürliche Zustand, der von der dunklen Seite, dem Chaos, gestört wird, habe ich mir folgendes überlegt:
Die Ordnung ist tatsächlich der natürliche Zustand, den alles Existierende anstrebt. Ob das aber ein Attribut der hellen Seite im Sinne von Guten Seite ist, ist für mich aus einem Grund fraglich: Denken wir mal den Zustand der Ordnung bis in die letzte Konsequenz zuende. Dazu beziehen wir mal die Physik mit ein. Momentan herrscht ein Zustand der Unordnung, da alle Energie/Materie nicht gleichmäßig verteilt, sondern in unregelmäßig konzentriert ist. Alle Moleküle, alle Energie im Universum strebt nun aber grundsätzlich danach, sich gleichmäßig zu verteilen (Diffusion). Momentan gibt es überall Zentren von Materie/Energie, nehmen wir mal Sonnen. Diese Energiezentren verströmen sich selbst in ihre Umgebung, werden dabei schwächer und auf die eine oder andere Art "sterben" sie dann, indem sie Ihre ganze Engergie gleichmäßig in ihre Umgebung verteilt haben. Wenn wir diesen Vorgang auf alles Existierende anwenden, haben wir irgendwann einen Zustand des Gleichgewichts aller Energie/Materie erreicht. Die vollkommene Ordnung ist eingetreten.
So, da nun aber alles im Gleichgewicht ist, kann sich auch nichts mehr bewegen, denn Bewegung findet nur entlang einer Ungleichgewichts-->Gleichgewichts Achse statt. Ergo ist alles Leben ausgelöscht. Und zwar für immer. Wenn die Helle Seite dieses Ziel verfolgt, dann ist sie tatsächlich die Verkörperung der Ordnung und des Gleichgewichts. Ob das nun ein erstrebenswerter Zustand ist, steht auf einem anderen Blatt.
Irgendwie fände ich es jetzt paradox, den Zustand des Gleichgewichts als Extrem zu bezeichnen, dennoch empfinde ich es so.
Was die Dunkle Seite, also das perfekte Chaos, angeht, kommt letztendlich dasgleiche raus. In perfektem Chaos kann es keine dauerhaften Verbindungen und damit auch kein Leben geben.
Das führt mich dann zu dem Schluss, dass sowohl das Verfolgen der hellen als auch der dunklen Seite in ihrer letzten Konsequenz den Tod allen Lebens bringt. Somit brauchen sich beide Seiten der Macht als Gegenpol damit das Leben erhalten bleibt und keine von beiden zu stark wird und ihr ultimatives Ziel erreicht.
Denn würde das eine oder andere Extrem eintreten, würde mit allem Leben auch die Existenz von Naturgesetzen enden, weil sie keine Andwendung mehr finden würden. Gleiches würde für die Macht gelten. Daher scheint es mir unwahrscheinlich, dass das Gleichgewicht der Macht dasselbe sein soll, wie das Gleichgewicht alles Existierenden.
Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass das Gleichgewicht der Macht sozusagen das Verfolgen des Grauen Pfads darstellt, da das Leben an sich dann von gleichen Teilen dunkler und heller Seite im Gleichgewicht gehalten wird. Das bedeutet aber auch nie endenden Konflikt, da immer dann wenn eine Seite stärker wird, die andere korrigierend einschreiten muss. Im Fall von Anakin hat NucleusTRV das schön beschrieben:
[/QUOTE
1. Ungleichgewicht: Die Sith lebten in einer von der Republik dominierten Galaxis zurückgezogen und geschlagen geglaubt am äußeren Rand

2. Ungleichgewicht: Die Sith übernehmen die Republik, formen das Galaktische Imperium und drängen Loyalisten in die Rebellion abseits der Machtzentren der Galaxis

Diese beiden Gegebenheiten werden von Anakin Skywalker begradigt, also ins Gleichgewicht gebracht, da er (1. Punkt) Darth Sidious bei seiner Imperator-Werdung unterstützt und (2. Punkt) den Imperator dann tötet und das Ende des Imperiums heraufbeschwört.
Streng genommen entstünde hier nach meiner Definition des Gleichgewichts der Macht, allerdings wiederum ein neues Ungleichgewicht.[/QUOTE]

So gesehen hat Anakin die Prophezeiung zweimal erfüllt und das von Yoda beschriebene Missverständniss besteht vllt darin, dass er nicht endgültig das Gleichgewicht bringt. Was irgendwie sinnig klingt, sonst hätte Anakin die Pophezeiung ja per Definition nur einmal erfüllen können, wenn sie endgültig gewesen wäre.

Viele Grüße, bin gespannt auf eure Gedanken dazu

Timo's Avatar


Timo
04.13.2012 , 11:43 AM | #44
Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Die Ordnung ist tatsächlich der natürliche Zustand, den alles Existierende anstrebt. Ob das aber ein Attribut der hellen Seite im Sinne von Guten Seite ist, ist für mich aus einem Grund fraglich: Denken wir mal den Zustand der Ordnung bis in die letzte Konsequenz zuende. Dazu beziehen wir mal die Physik mit ein. Momentan herrscht ein Zustand der Unordnung, da alle Energie/Materie nicht gleichmäßig verteilt, sondern in unregelmäßig konzentriert ist.
Das hier ist genauso wie mit der Symmetrie und der Geradlinigkeit. Ordnung im Sinne der Natur sieht vielleicht ganz anders aus als für uns. Für uns sieht es vielleicht nach Chaos aus wenn wir die Bäume in einem Wald ansehen die alle unterschiedlich wachsen, aber vielleicht steckt darin ja eine natürliche Ordnung die wir nicht erkennen können. Dann zum thema Schwerkraft. Dadurch das die Schwerkraft die Materie im Universum bündelt, zu Monden die um planeten kreisen, zu Planeten die um Sterne kreisen, zu Sternen die um den Kern ihrer Galaxie kreisen usw. Wenn die Materie nicht zu diesen System gebündelt wäre, würde dann nicht das totale Chaos herrschen?
Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
So, da nun aber alles im Gleichgewicht ist, kann sich auch nichts mehr bewegen, denn Bewegung findet nur entlang einer Ungleichgewichts-->Gleichgewichts Achse statt.
Das halte ich für Unwahrscheinlich. Diffusion ist nicht der Prozess der Bewegung selbst sondern die daraus folgende "Vermischung" der Stoffe. Sprich gäbe es also keine Schwerkraft die das Universum ordnet dann würde sich auf lange Sicht alle Materie im universum ausbreiten und sich vermischen. Die Teilchen- bzw. Molekularbewegung findet dann jedoch nach wie vor statt.

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Ergo ist alles Leben ausgelöscht. Und zwar für immer.
Logisch wenn es keine Planeten oder Sonnen gibt gibts auch kein leben.

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Wenn die Helle Seite dieses Ziel verfolgt, dann ist sie tatsächlich die Verkörperung der Ordnung und des Gleichgewichts. Ob das nun ein erstrebenswerter Zustand ist, steht auf einem anderen Blatt.
Das dies nicht Geschehen kann aufgrund der Anziehung von Massen und der dadurch entstehenden Gewichtskraft macht es imo ein wenig Paradox diesen zustand dann als Verkörperung des gleichGEWICHTs zu bezeichnen.

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Das führt mich dann zu dem Schluss, dass sowohl das Verfolgen der hellen als auch der dunklen Seite in ihrer letzten Konsequenz den Tod allen Lebens bringt. Somit brauchen sich beide Seiten der Macht als Gegenpol damit das Leben erhalten bleibt und keine von beiden zu stark wird und ihr ultimatives Ziel erreicht.
Du Beschränkst das Wesen der Macht also auf Physikalische Kräfte?

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Gleiches würde für die Macht gelten. Daher scheint es mir unwahrscheinlich, dass das Gleichgewicht der Macht dasselbe sein soll, wie das Gleichgewicht alles Existierenden.
Wie gesagt eine Physikalische Erklärung in einem Science Fiction märchen das sie um eine spirituelle Macht dreht anzuwenden halte ich für absurd.

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass das Gleichgewicht der Macht sozusagen das Verfolgen des Grauen Pfads darstellt, da das Leben an sich dann von gleichen Teilen dunkler und heller Seite im Gleichgewicht gehalten wird. Das bedeutet aber auch nie endenden Konflikt, da immer dann wenn eine Seite stärker wird, die andere korrigierend einschreiten muss. Im Fall von Anakin hat NucleusTRV das schön beschrieben:


1. Ungleichgewicht: Die Sith lebten in einer von der Republik dominierten Galaxis zurückgezogen und geschlagen geglaubt am äußeren Rand

2. Ungleichgewicht: Die Sith übernehmen die Republik, formen das Galaktische Imperium und drängen Loyalisten in die Rebellion abseits der Machtzentren der Galaxis
Tut mir leid wenn du dich von mir angegriffen fühlst aber das ist echt schwach. Da war die Theorie die das Gleichgewicht der Macht würde sich nur als Physikalische Phänomen zu erkennen geben ist sogar noch glaubwürdiger als die Darstellung der Macht als politische Größe.

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Diese beiden Gegebenheiten werden von Anakin Skywalker begradigt, also ins Gleichgewicht gebracht, da er (1. Punkt) Darth Sidious bei seiner Imperator-Werdung unterstützt und (2. Punkt) den Imperator dann tötet und das Ende des Imperiums heraufbeschwört.
Streng genommen entstünde hier nach meiner Definition des Gleichgewichts der Macht, allerdings wiederum ein neues Ungleichgewicht.
Eben, die Macht existiert unabhängig von Sith, Jedi, Republik und Imperium, ich dachte soweit waren wir schon.

Asales's Avatar


Asales
04.13.2012 , 01:34 PM | #45
Mal ein anderer Ansatz.Die Macht exestierte vor den Jedi/Sith. Ursprünglich gründeten einige Machtbegabte den Jedi-Orden(Der zu beginn auch nicht ganz so friedlich war).
Später spalteten sich Machtanwender ab. Es entwickelten sich zwei unterschiedliche Ansichten über die Nutzung der Macht ( Jedi- und Sith-Kodex).
Vielleicht brachte das die Macht aus dem Gleichgewicht.
Durch Vaders handeln ist der Jedi-Orden praktisch ausgelöscht. Durch seinen und den Tod des Imperators sind auch die Lehren der Sith so ziemlich verloren gegangen.
Auch wenn man Luke durchaus der guten seite zuschreiben mag hat er keine Klassische Jedi-Ausbildung erhalten.
Im Prinzip sind beide Lehren Tod. Man startet von einem Neutralen Standpunkt aus. Keine Klassischen Jedi keine Sith. Gleichgewicht.


mfg Asales

Master_Zazz's Avatar


Master_Zazz
04.13.2012 , 01:42 PM | #46
Also ich wollte keineswegs den Eindruck vermitteln, dass ich die Macht auf physikalische Phänomene oder Politik reduzieren will.
Aber ich möchte mal meinen, dass sich die Macht in beidem manifestiert, daher erscheint es mir schon berechtigt diese Aspekte mal zu beleuchten.

Timo's Avatar


Timo
04.13.2012 , 03:44 PM | #47
Quote: Originally Posted by Asales View Post
Mal ein anderer Ansatz.Die Macht exestierte vor den Jedi/Sith. Ursprünglich gründeten einige Machtbegabte den Jedi-Orden(Der zu beginn auch nicht ganz so friedlich war).
Später spalteten sich Machtanwender ab. Es entwickelten sich zwei unterschiedliche Ansichten über die Nutzung der Macht ( Jedi- und Sith-Kodex).
Vielleicht brachte das die Macht aus dem Gleichgewicht.
Durch Vaders handeln ist der Jedi-Orden praktisch ausgelöscht. Durch seinen und den Tod des Imperators sind auch die Lehren der Sith so ziemlich verloren gegangen.
Auch wenn man Luke durchaus der guten seite zuschreiben mag hat er keine Klassische Jedi-Ausbildung erhalten.
Im Prinzip sind beide Lehren Tod. Man startet von einem Neutralen Standpunkt aus. Keine Klassischen Jedi keine Sith. Gleichgewicht.


mfg Asales
Das ist ein interessanter Ansatz. Jedoch wissen wir das es die dunkle Seite bereits lange vor den jedi gegeben hat was die Idee ein bisschen ins wackeln bringt. Und selbst wenn die Lehren der Sith ausgelöscht wurden, gibt es die dunkle Seite noch immer. Was ich sagen will und auch schon mehrmals gesagt habe, ich glaube nicht das Jedi und Sith die helle sowie dunkle Seite erfunden oder erschaffen haben, sie haben sie nur so genannt. Das Ungleichgewicht was also vorher schon da war hat mit der Gründung des ordens nur einen Namen bekommen.

Quote: Originally Posted by Master_Zazz View Post
Also ich wollte keineswegs den Eindruck vermitteln, dass ich die Macht auf physikalische Phänomene oder Politik reduzieren will.
Aber ich möchte mal meinen, dass sich die Macht in beidem manifestiert, daher erscheint es mir schon berechtigt diese Aspekte mal zu beleuchten.
Also Yoda sagt einmal das die Macht das Universum zusammen hält. Das hab ich so interpretiert das auch die Schwerkraft zur Macht gehört, demnach wäre es "der Wille der Macht" dass der Stein auf den Boden fällt. Daher bin ich davon ausgegangen das die Macht der Materie die Ordnung gibt. ((Planetensysteme ect.)genau diese Ordnung bezeichnest du als Chaos) Ordnung zu definieren ist immer schwer, aber wenn Dinge (wie zum beispiel Materie) einen festen Platz haben dann ist das in meinem verständnis eine Ordnung, die Bewegung von himmelskörpern z. b. ist voraussehbar. Chaos wäre (nach meinem verständnis) wenn es kein berechenbares Verhalten von Materie gebe, also das was du als finales gleichgewicht beschreibt, wäre für mich das absolute Chaos.

Zur Politik, die Jedi nehmen keinen Einfluss auf die Politik. Die SIth bestimmen ihre Politik. Die Helle Seite nimmt keinen Einfluss auf die Jedi, die dunkle Seite (in Foprm von Emotionen) lenkt die Sith. Die Republik hat also mit der Macht oder der hellen Seite eig. nichts zu tun, das Imperium wird "von der dunklen" Seite beherrscht. Daher stellt hier nur das Imperium ein Extrem dar, denn es ist wie die Sith unberechnbar, Grausam und Slebstzerstörerisch. Der Republik kann man jedoch keine Attribute zuschreiben da sie weitaus vielschichtiger ist als das Imperium. Die Aussage die Macht manifestiert sich in der Politik kann ich demnach nicht ganz nachvollziehen, ausser als Bestätigung meiner Theorie (= Die Republik (Helle Seite) ist der Allgemeinzustand, ist nicht extrem in keine Richtung und bleibt bestehen. Das Imperium (dunkle Seite) hat keine Chance lange zu existieren, es ist zerstörerisch und Impulsiv und scheitert letzlich an sich selbst nur um dann in anderer Form wieder aufzutauchen und wieder zu scheitern) Das Gleichgewicht im politischen Sinne wäre also auch danne rreicht wenn die dunkle Seite ausgemerzt werden würde. Denn dann würde die Dunkle Seite niemanden korrumpieren, dann würde auch keiner im Wahn ein Imperium gründen um die Galaxis zu unterwerfen und dann gäbe es das ewige politische Gleichgewicht in Form der Republik. Die weder böse noch gut, weder dunkel noch hell ist sondern einfach nur ein Staat ist das jedes Wesen, aber nicht jedes Verhalten toleriert. Ein Staat in dem es viele Egositische Individuen gibt was aber von der Selbslosigkeit der Friedenshüter in Form der Jedi wieder ausgeglichen wird.

Zertheron's Avatar


Zertheron
04.15.2012 , 02:44 AM | #48
Quote: Originally Posted by Asales View Post
Im Prinzip sind beide Lehren Tod. Man startet von einem Neutralen Standpunkt aus. Keine Klassischen Jedi keine Sith. Gleichgewicht.

mfg Asales
Nun ja .. der letzte Filme heißt immerhin "Rückkehr der Jedi"

TheOnlyOneSam's Avatar


TheOnlyOneSam
04.15.2012 , 03:36 PM | #49
Nur ein kurzer Post im vergleich^^


Also ich denke eher anders über das Gleichgewicht der Macht, soweit ich weis war das Glecihgewicht nahe zu immer zu gunsten der Hellen Seite , zu mindest politisch. Doch ich frage mich nur eine Sache. Was wenn rein Macht-technisch gesehen die dunkle Seite seit jeher stärker war und die jedi diese politische stärk bräuchten um es wieder auszugleichen. Denn jetzt ganz ehrlich seit Darth Bane sind die Sith nicht wirklich als eine politische Macht mit eroberungsdrang anzusehen. Was wenn die Macht anakin dazu trieb die sith zu *infiltrieren* da die Macht von Darth Sidious dermaßen von allem erdenklich entfernt war, dass die Dunkle Seite einfach alles für sich beanspruchte und schon vor dem fall der jedi klar war, das die Hell Seite unterlag?

Vielleicht musste Anakin Sidious töten damit es wieder *ausgeglichen* war, was Hell und Dunkel anbetrifft. Denn Seit dem sieht man ja wie vielle Sith es noch gab siehe die ganzen geschichten nach Episode VI ich meine die Probleme brechen nur so aus allem Dämen.

Loreanus's Avatar


Loreanus
04.16.2012 , 02:31 AM | #50
Anakin stellt in den Filmen das Gleichgewicht wieder her(auch wenn man es erst in den Romanen deffinitiv erfährt) DENN:

Der Imperator ist tatsächlich NICHT tot als Darth Vader ihn in diesen Schacht wirft. Darth Vader stirbt aufgrund der Verletzungen(wohl eher weil sein Elektronik System durch die Machtblitze so beschädigt wurde). Als letzter Jedi bleibt Luke übrig, "...der letzte der Jedi wirst du sein..." Das heisst wir haben ein schönes Gleichgewicht der Macht...

Und es geht hier auch nicht um ein Numerisches Gleichgewicht, sondern um eine ungefähr ausbalancierte Situiation wo weder die Jedi noch die Sith das sagen haben. Insofern hate Yoda recht: Dier Prohezeiung wurde missverstanden denn das Gleichgewicht beinhaltete auch das die wesentlich zahlreicheren Jedi erstmal dezimiert werden müssen...

Die Jedi machten den Fehler dei Propühezeiung als "Juhu die Sith werden sterben" anzusehen tatsächlich wars eher eins "HAHA ihr ALLE werrdet sterben" eine Art galaktischer Machtreset...und Yoda ahnte etwas...