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Loesungsansatz: Goldhaendler


crowdsalat's Avatar


crowdsalat
12.16.2011 , 06:32 AM | #1
Eigentlich koennten Spielbetreiber recht simpel etwas gegen Goldverkaeufer machen:

Jeder Account darf von Hause aus maximal sagen wir n(z.B.: 10000) Credits pro Tag mit anderen Spielernaccounts austauschen. Dieses Limit gilt nicht pro Transfer sondern insgesamt. Der Betrag muss je nach Inflation ab und an angepasst werden. Banken handhaben das an Geldautomaten und Bankschaltern im uebrigen recht aehnlich.

Der Handel zwischen Charakteren ein und des selben Accounts ist natuerlich unbegrenzt moeglich.

Der Handel von unbegrenzten Geldmitteln zwischen zwei Spielern ist nur zulaessig, wenn beide Benutzer sich gegenseitig, in eine Vetrauten-Liste eintragen, was wiederum nur ueber die Accountverwaltung auf der Betreiber-Webseite geschehen kann. So etwas macht bei guten Freunden oder aber Lebenspartnern sinn.

Regeln zur Vertrauten-Liste:
  1. jeder neue Eintrag liegt fuer genau 24h in einer Queue und darf durch den Betreiber geprueft werden
  2. bevor eine weitere Person der Liste hinzugefuegt werden kann, muss die Queue leer sein

Damit wird zum einen die maximale Neuspielerrekrutierung je Seller auf 1 pro Tag gedrueckt und zum anderen sichergestellt, dass es vor jedem Ersthandel eine moegliche Interventionszeit seitens des Spielbetreibers gibt. So liessen sich recht einfach Verhaltensmuster wie "Er legt jeden Tag jemand Neuen an und tauscht dann eine horrende Summe um ihn anschliessend wieder zu entfernen" auswerten. Dafuer waeren keine komplizierten Filter notwendig.

Um das Ausweichen auf Pseudoartikel im Auktionshaus zu verhindern, kann man fuer jeden Gegenstand einen Min- und einen Max-Wert festlegen, fuer den er eingestellt werden kann. Dieser sollte sich entweder an der Seltenheit des Objektes orientieren und eine Uebersteigerung um maximal 100% erlauben oder aber Fix sein.
1+1=10

JPryde's Avatar


JPryde
12.16.2011 , 06:45 AM | #2
Ich sehe es nicht als Lösung, das man ehrlichen Spielern das Leben schwer macht, um unehrliche Spieler zu behindern.

Das ist wie Kopierschutz bei Spielen. Der sorgt für Riesenprobleme bei ehrlicher Kundschaft und lässt die Masse der Raubkopierer völlig kalt.

Die einzige nachhaltige Lösung von Goldhandel ist es meiner Ansicht nach, das man den KÄUFER ohne gelbe Karte sofort unbegrenzt sperrt, inklusive eventuell zur Zahlung benutzter Kreditkarte oder Kontonummer.

Jeder potentielle Credit-Käufer müsste so eine Riesenangst davor haben, erwischt zu werden, das es keiner mehr machen will.

Denn eins ist klar... solange in diesem Geschäft MIlliarden umgesetzt werden (an Bioware/EA vorbei!) werden die Seller auch eine Möglichkeit finden, ihre Droge an den Kunden zu bringen.

Die einzige nachhaltige Lösung ist also, dem Kunden das Gefühl zu vermitteln "Wenn du das machst, erwischen wir dich und dann verlierst du alles !"

magges's Avatar


magges
12.16.2011 , 06:49 AM | #3
Was ist denn, wenn ich meinen Tag nun mit dem Auktionshaus und generell Handel verbringe, darf ich dann nichtsmehr im Auktionshaus verkaufen/mit Spielern handeln?

Schließlich gibt es ja auch die Möglichkeit, wertlose Gegenstände im Auktionshaus für 1mio Credits zu verkaufen.

Sinjera's Avatar


Sinjera
12.16.2011 , 06:50 AM | #4
Um das Problem zu lösen müsste Bioware selbst Credits für echtes Geld verkaufen.
Rollenspieler auf Vanjervalis-Chain
Nirija - Haus Hyranis

Rollenspieler Portal von RPler für RPler

Kadett-Info's Avatar


Kadett-Info
12.16.2011 , 06:52 AM | #5
mh... ok und wie verhindert man, dass ide Goldseller einfach über das Auktionshaus das Gold austauschen, indem sie Wertlosen Kram für 20.000.000 Credits kaufen?

Dann müsste man den Wert von Gegenständen beschränken und es gäbe für alle ein Preis-Maximum. Damit ist jeden Handel völlig sinnlos

Maorok's Avatar


Maorok
12.16.2011 , 06:53 AM | #6
Hilft nur ein Perma-Ban und zwar ohne Ausnahme

WarrenCarmack's Avatar


WarrenCarmack
12.16.2011 , 06:56 AM | #7
Irgendwelche künstlichen Beschränkungen lehne ich ebenfalls ab. Das Problem lässt sich ohnehin nicht lösen, für jede Regelung werden die Goldseller eine Möglichkeit zur Umgehung finden.

Mir persönlich würde es reichen, wenn der Spam technisch eingeschränkt wird und Botting schnell genug erkannt wird. Beides ist mit ein wenig Erfahrung auf dem Gebiet machbar. Nicht ohne Grund sind die Goldseller in WoW vom Botten aufs Hacken umgestiegen.

Als weitere Maßnahme würde ich mir wünschen, Spielern gekaufte Credits wieder abzuziehen. Weitere Strafen in Form von Accountsperren sind da imho gar nicht nötig. Wer 1-2mal ein paar Euros verbrannt hat, wird sich gut überlegen, ob er weiterhin Geld in eine so unsichere Creditquelle versenken möchte. Und es treibt einen Keil zwischen Käufer und Verkäufer, weil der eine sein Geld in so einem Fall wiederhaben möchte, der andere es aber garantiert nicht rausrücken wird.

TexA's Avatar


TexA
12.16.2011 , 06:59 AM | #8
Goldseller wird man nicht los ausser die große Mehrheit der Spieler lehnt dieses ab und für den Goldseller wird es unattraktiv.
"Ein Dieb flieht im Schutze der Nacht mit seiner Beute. Schreitet er jedoch triumphierend voran, ist er ein erobernder König."

JPryde's Avatar


JPryde
12.16.2011 , 07:01 AM | #9
Quote: Originally Posted by WarrenCarmack View Post
Als weitere Maßnahme würde ich mir wünschen, Spielern gekaufte Credits wieder abzuziehen. Weitere Strafen in Form von Accountsperren sind da imho gar nicht nötig. Wer 1-2mal ein paar Euros verbrannt hat, wird sich gut überlegen, ob er weiterhin Geld in eine so unsichere Creditquelle versenken möchte. Und es treibt einen Keil zwischen Käufer und Verkäufer, weil der eine sein Geld in so einem Fall wiederhaben möchte, der andere es aber garantiert nicht rausrücken wird.
Da lob ich mir die kalte grausame Welt von EVE. Da hört man immer mal wieder im Chat die Frage "Wieso ist mein Konto negativ ??" gefolgt vom lauten Gelächter der Spieler, die keine Credits auf illegalen Wegen gekauft haben

Bei EVE ziehen die GMs erbarmungslos gekaufte Credits (ISK) vom Konto ab, das dadurch natürlich zumeist viele Millionen oder gar Milliarden ins Minus geht.

Und nun hat der Cheater ein Problem. Irgendetwas kaufen geht nicht auf Pump. Etwas VERkaufen geht bei EVE aber auch nur, wenn man die dabei anfallende Handelsgebühr zahlen kann, was auch nicht geht. Das einzige, womit sich der Cheater wieder in den positiven Bereich handeln kann sind spenden von Freunden (und Cheater haben bekanntlich keine Freunde) oder ewiges monotones Töten von NPC.

Immer wieder ein Genuss das zu erleben

Kadett-Info's Avatar


Kadett-Info
12.16.2011 , 07:02 AM | #10
Quote: Originally Posted by WarrenCarmack View Post
[...]
Als weitere Maßnahme würde ich mir wünschen, Spielern gekaufte Credits wieder abzuziehen. Weitere Strafen in Form von Accountsperren sind da imho gar nicht nötig. Wer 1-2mal ein paar Euros verbrannt hat, wird sich gut überlegen, ob er weiterhin Geld in eine so unsichere Creditquelle versenken möchte. Und es treibt einen Keil zwischen Käufer und Verkäufer, weil der eine sein Geld in so einem Fall wiederhaben möchte, der andere es aber garantiert nicht rausrücken wird.
Das heisst, wenn die Gefahr von Accounsperren allein nicht ausreicht, dann lässt man es bleiben und zieht nur die Credits wieder ein?
Wenn ein Käufer also gesperrt wird, dann kauft er eher wieder Credits, als wenn ihm die nur abgezogen wurden?
Und ein gesperrter beschwert sich beim Verkäufer nach einer Sperre weniger als nach einem Verlust der Credits?

Denk mal drüber nach, was das fürn schwachsinn ist...