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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

werjo's Avatar


werjo
02.01.2012 , 05:51 AM | #51
Das mit den Neutrinos, die sich mit ÜLG fortbewegen ist ganz neu. Das ist bisher eine Messung von CERN. Allerdings nimmt das noch kein Physiker als Gegenbeweis zur Relativitätstheorie. Viele vermuten banale Erklärungen wie Messfehler oder andere banale Erklärungen.

Ähnliche Artikel gab es auch zum Tunnelefekt, zur Quantenverschränkung, zu schwarzen Löschern und und und. Und immer wieder hat sich gezeigt, dass Einstein doch recht behielt.

Sollte es sich allerdings herrausstellen, dass Neutrinos wirklich schneller als das Licht sind, dann hat die Physik ein riesen Problem. SIe kann nämlich dann wieder von vorne anfangen. Dadurch wäre nämlich nicht nur die ART bzw SRT falsch. Damit wäre die Annahme der Kausalität falsch. Genauso wie so ziemlich jede andere Aussage der Physik. Nur die Quantenmechanik wäre davon unberührt.

Im übrigen gibt es mittlerweile schon extrem viele Witze darüber wie zum Beispiel:

Barkeeper: "Wir bedienen hier keine überlichtschnellen Neutrinos" - Kommt ein Neutrino in die Bar


Oder:

Ich kann diese ganzen Neutrinowitze nicht mehr hören, ich habe sie nächste Woche schon alle gehört.

Oder:

Der LHC hat bereits zwei mal gegen das Kausalitätsprinzip verstoßen. Das zweite mal war Dezember 2012.

DarthXoen's Avatar


DarthXoen
02.01.2012 , 06:24 AM | #52
Darum ja auch "mehr oder weniger widerlegt"

ich lass mich mal überraschen und überlass das forschen den typen die klüger sind als ich xD

Das mit der Zeit ist ja auch wieder so eine Sache

Zeit ist relativ. Um die Zeitdilatation und damit auch die Relativitätstheorie zu beweisen wird derzeit ein Test auf der IIS vorbereitet. Laut Theorie vergeht Zeit unterschiedlich schnell, je nachdem wie schnell man sich bewegt oder wie weit man von Masse entfernt ist. So vergeht die Zeit z.B. auf einem Berg langsamer als im Tal usw.
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werjo's Avatar


werjo
02.01.2012 , 06:35 AM | #53
Das hat man schon lange gezeigt, dass diese Aussage der ART und SRT zutrifft. Es wurde nicht nur belegt, es wird praktisch genutzt. Die Uhren in GPS Satelliten werden stetig korrigiert um mit den Uhren auf der Erde synchron zu laufen. Würde man die Effekte der ART, also das Uhren die weiter weg vom Massezentrum sind schneller laufen net beachten, würde das einer Ungenauigkeit von mehreren Metern entsprechen. Das selbe gilt für die Effekte der SRT, dass bewegte Uhren langsamer gehen. Deswegen waren die ersten GPS Systeme auch so verdammt ungenau im Gegensatz zu den jetzigen.

Die erste Bestätigung war übrigens in den 50ern als man die Atomuhren entwickelt hatte. Vorher wars net möglich dieses Effekt zu messen, da die Uhren bis dahin zu ungenau waren.

Edit: Es war 1971

Frostgrim's Avatar


Frostgrim
02.01.2012 , 09:41 AM | #54
Quote: Originally Posted by ikmam View Post
hiho was ich schon lange nicht verstehe es heisst ja




Wenn ich mir ueberlege das Universum zu nehmen und auf "pause" drücke, stehen ja die anziehungen wer wohin was wen anzieht (die Sonne wirkt auf die Erde, die Erde auf die Sonne, Die Erde auf den Apfel aber auch der Apfel zieht die Erde an etc .. ) fest.

So jetzt nehm ich als gott die Sonne und schieb die 3 meter nach rechts.
Dann müssten sich die Schwerkraft"linien" ja alle verschieben.

Aber in welcher Geschwindigkeit, sofort ? man sagt ja unendliche reichweite. Aber wie kriegt denn ein Quasar am Ende der Galaxis mit das sich die Sonne sich 3m bewegt hat (oder masse verloren hat).
Ps: Interessant ist auch der Artikel warum man bei der These Urknall nicht herausfinden kann "wo (also Koordinaten) im Universum der Urknall denn war. Bezogen auf den Punkt von wo aus das Universum expandierte, da der Punkte ja irgendwo IN UNSEREM Universum sein muss.

Ich vermute ja Ecke Ameisenweg/Meiselstrasse !
Ich vermute du hast keine Ahnung von tiefergehender Physik und hast Bücher von S. H. gelesen (Universum in der Nußschale oder was auch immer)...

Die wechselwirkung von Gravitation funktioniert über die Gravitronen. Das ist so Definiert und daher ist es so... Was die Gravitronen sind weiß aber keiner, denn sie existieren bisher nur in Köpfen von Theoretikern und wurden experimentell nicht nachgewiesen, von daher kannst du nichts über Ausbreitungsgeschwindigkeit sagen

Die Koordinaten des Urknalls kann man relativ genau bestimmen... IN DER MITTE DES ALLS!
Hört sich leichter an als es ist... aber das Univerum ist nicht 3Dimensional sondern 2 Dimensional gekrümmt wie die Oberfläche eines Luftballons den du aufpustest. ZUm Zeitpunkt Null war der LB nicht aufgepustet... mittlerweile pustet der liebe Gott seit 13,7 mllrd Jahren in den Ballon!
Der Urknall war aber in der Mitte des Ballons

Quote: Originally Posted by DarthXoen View Post
hmm, muss gestehen, dass ich nicht alle deine posts gelesen habe, weil ich

A: das meiste kenne
B: es mir schlichtweg zu viel war


mir ist aber halt der eine Post ins auge gefallen, in dem du meintest

"aber ... kein aber " usw und ich das gefühl hatte, dass du diese Theorien zwar gut erklärt hast, aber auch als das einzig wahre machmal dargestellt hast, darum eben mein post.

kann sein, dass ich eben nur den Eindruck hatte oder es eben nur so rüber kam, aber darauf solltest du evtl mehr acht geben, dass eben alles, acuh wenn mittels test und beobachtung bewiesen alles nach wie vor Theorien sind.



Ist schon ein paar wochen her aber:

Bericht von n24 zum Thema Lichtgeschwindigkeit hab ich auf die schnelle gegoogelt, aber gibt noch mehr.

dennoch, sehr sehr schöne beiträge =)
Ich verweise dich auf den Tunneleffekt, den alles hat mit dem Tunneleffekt angefangen... Selbst unsere Sonne ist nicht heiß genug um zu fusionieren und nur durch den Tunneleffekt ist es möglich, dass wir ihre wohlige Wärme spüren...
Neutrinos tunneln ebenso wie alles andere
Und wenn du noch einen hinweiß haben willst: Unterscheide zwischen Phasen und Gruppengeschwindigkeit, aber weil du ja sowieso alles über Physik weißt, siehe
Quote: Originally Posted by DarthXoen View Post
A: das meiste kenne
und Geschwindigkeiten und deren Addition im der Schule bzw dem ersten Semester Physikstudium behandelt werden, hast du sicherlich schon drüber nachgedacht

Eisige Grüße
Frostgrim
Ich hab immer ein Medichlorianer mehr als du!

Hadrohn's Avatar


Hadrohn
02.01.2012 , 09:47 AM | #55
keine ahnung ob dieser link schon gepostet wurde, da ich diesen thread auch nur überflogen habe. ich möchte euch diese doku dennoch wärmstens empfehlen, da sie meiner meinung nach sehr viele vorgänge der quantenwelt anschaulich erklärt und darüber hinaus zeigt wie sich in anbetracht der erkenntnisse, die man aus der erforschung eben dieser quantenwelt ziehen kann, unser weltbild verändert/verändern kann.

mich hat das sehr fasziniert.

p.s. ich mag diesen schlaumeier-thread

hier isser: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...NiSzUg&cad=rja

Hadrohn's Avatar


Hadrohn
02.01.2012 , 09:57 AM | #56
Quote: Originally Posted by Frostgrim View Post
Ich vermute du hast keine Ahnung von tiefergehender Physik und hast Bücher von S. H. gelesen (Universum in der Nußschale oder was auch immer)...

Die wechselwirkung von Gravitation funktioniert über die Gravitronen. Das ist so Definiert und daher ist es so... Was die Gravitronen sind weiß aber keiner, denn sie existieren bisher nur in Köpfen von Theoretikern und wurden experimentell nicht nachgewiesen, von daher kannst du nichts über Ausbreitungsgeschwindigkeit sagen

Die Koordinaten des Urknalls kann man relativ genau bestimmen... IN DER MITTE DES ALLS!
Hört sich leichter an als es ist... aber das Univerum ist nicht 3Dimensional sondern 2 Dimensional gekrümmt wie die Oberfläche eines Luftballons den du aufpustest. ZUm Zeitpunkt Null war der LB nicht aufgepustet... mittlerweile pustet der liebe Gott seit 13,7 mllrd Jahren in den Ballon!
Der Urknall war aber in der Mitte des Ballons



Ich verweise dich auf den Tunneleffekt, den alles hat mit dem Tunneleffekt angefangen... Selbst unsere Sonne ist nicht heiß genug um zu fusionieren und nur durch den Tunneleffekt ist es möglich, dass wir ihre wohlige Wärme spüren...
Neutrinos tunneln ebenso wie alles andere
Und wenn du noch einen hinweiß haben willst: Unterscheide zwischen Phasen und Gruppengeschwindigkeit, aber weil du ja sowieso alles über Physik weißt, siehe

und Geschwindigkeiten und deren Addition im der Schule bzw dem ersten Semester Physikstudium behandelt werden, hast du sicherlich schon drüber nachgedacht

Eisige Grüße
Frostgrim


ist vielleicht nen bissl kleinkrämerisch aber von GravitRonen hab ich bisher noch nix gehört. ich kenne bloß Gravitonen.
wenn schon denn schon

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
02.01.2012 , 10:16 AM | #57
Hi Frostgrim


Quote:
Die Koordinaten des Urknalls kann man relativ genau bestimmen... IN DER MITTE DES ALLS!
Hört sich leichter an als es ist... aber das Univerum ist nicht 3Dimensional sondern 2 Dimensional gekrümmt wie die Oberfläche eines Luftballons den du aufpustest. ZUm Zeitpunkt Null war der LB nicht aufgepustet... mittlerweile pustet der liebe Gott seit 13,7 mllrd Jahren in den Ballon!
Der Urknall war aber in der Mitte des Ballons

100 Punkte bei maximal Falsch

Zur Geografie und Topologie des Universums kommen wir aber noch....


Quote:
Die wechselwirkung von Gravitation funktioniert über die Gravitronen. Das ist so Definiert und daher ist es so... Was die Gravitronen sind weiß aber keiner, denn sie existieren bisher nur in Köpfen von Theoretikern und wurden experimentell nicht nachgewiesen, von daher kannst du nichts über Ausbreitungsgeschwindigkeit sagen
Auch Falsch

Gravitationswellen bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit... kommt auch noch..... daher bitte ruhe bewaren und die Themen bitte nicht vorgreifen..... soweit seit ihr leider noch nicht...

@ Hadrohn

Danke für den Link, der stand auch schon auf meiner Liste.....

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
Multigaming Guild since 2005
It's The Way We Play

werjo's Avatar


werjo
02.01.2012 , 11:53 AM | #58
Quote:
Die wechselwirkung von Gravitation funktioniert über die Gravitronen. Das ist so Definiert und daher ist es so... Was die Gravitronen sind weiß aber keiner, denn sie existieren bisher nur in Köpfen von Theoretikern und wurden experimentell nicht nachgewiesen, von daher kannst du nichts über Ausbreitungsgeschwindigkeit sagen

Die Koordinaten des Urknalls kann man relativ genau bestimmen... IN DER MITTE DES ALLS!
Hört sich leichter an als es ist... aber das Univerum ist nicht 3Dimensional sondern 2 Dimensional gekrümmt wie die Oberfläche eines Luftballons den du aufpustest. ZUm Zeitpunkt Null war der LB nicht aufgepustet... mittlerweile pustet der liebe Gott seit 13,7 mllrd Jahren in den Ballon!
Der Urknall war aber in der Mitte des Ballons
Das ist sogar noch falscher als 100 Punkte Da ist so ziemlich jede Aussage falsch. Außer das Gravitonen bisher nur theoretisch existieren. Die Loop-Quantengravitaion kommt sogar ohne Gravitonen aus. Die String Theorie allerdings nicht.

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
02.01.2012 , 04:59 PM | #59
Die schwache Kraft

Diesen Artikel habe ich bei dem Unfall in Fu-kuschima zusammengefasst. Was ist eigentlich Radioaktivitat und was kann dabei passieren wird er behandeln


Was ist Radioaktivität

Radioaktivität , radioaktiver Zerfall oder Kernzerfall ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln. Die freiwerdende Energie wird in fast allen Fällen als ionisierende Strahlung, nämlich energiereiche Teilchen und/oder Gammastrahlung, abgegeben.

Es gibt radioaktive Halbwertszeiten im gesamten Bereich von Sekundenbruchteilen bis zu Milliarden von Jahren. Sehr langlebige Nuklide sind beispielsweise Uran-238, Uran-235, Thorium-232 und Kalium-40. Je kürzer die Halbwertszeit, desto größer ist bei gegebener Substanzmenge die Aktivität.


Radioaktivität im Körper

Das, was dem Körper so zu schaffen macht, sind aber nicht die radioaktiven Partikel selbst. Es ist die sogenannte ionisierende Strahlung, die von ihnen ausgeht. Das Radionuklid Iod 131 etwa gehört zu den Beta-Minus-Strahlern. Das heißt, aus dem Nuklid schießen laufend Elektronen in die Umgebung. Alle biologischen Moleküle, auch das Wasser im Körper, bremsen diese Strahlung zwar ab. Doch dabei wird Energie frei, die ionisierend wirken kann: Sie zerstört die Atomhüllen von Molekülen und schlägt dabei Elektronen heraus. Positiv geladene Molekülreste bleiben zurück. Experten sprechen von Radikalen.

Vereinzelt richten Radikale keine größeren Schäden an, doch je größer die ionisierende Strahlung ist, desto mehr Radikale entstehen. Dann kann es im Körper selbst zu einer Art GAU kommen: Eine gefährliche chemische Kettenreaktion beginnt, in der die geladenen Teilchen miteinander reagieren, um wieder stabile Verbindungen einzugehen. Da diese chemischen Reaktionen jedoch unkontrolliert ablaufen, entstehen dabei mitunter Verbindungen, die in der Zelle keinen Sinn ergeben.

So kann ionisierende Strahlung wichtige Enzyme funktionsunfähig machen oder ganze Zellbausteine zerstören - sind die Schäden zu groß, stirbt die Zelle. Aber auch das Erbgut ist für ionisierende Strahlung anfällig. Werden aus dem DNA-Molekül Elektronen herausgeschlagen, kann das zu Veränderungen der Erbinformation führen, die bei der nächsten Zellteilung an die Tochterzellen weitergegeben werden. Je größer die Schäden an der DNA sind, desto höher ist langfristig das Risiko für Krebs.

Was ist ein Gau

Ein Auslegungsstörfall eines Kernkraftwerks (AKW, KKW), nach der Definition des Bundesamts für Strahlenschutz auch als größter anzunehmender Unfall (GAU) bezeichnet, ist der größte Unfall, „für den die Sicherheitssysteme noch ausgelegt sein müssen. Die Sicherheitssysteme müssen in einem solchen Fall gewährleisten, dass die Strahlenbelastung außerhalb der Anlage die nach der Strahlenschutzverordnung geltenden Störfallgrenzwerte nicht überschreitet

Ablauf einer Kernschmelze

Druckwasserreaktoren und Siedewasserreaktoren werden bei fehlendem Kühlwasser unterkritisch, das heißt, die atomare Kettenreaktion endet und erzeugt selbst keine Wärme mehr. Die frischen Spaltprodukte zerfallen jedoch weiter; die dabei entstehende so genannte Nachzerfallswärme kann bei Ausfall der Kühlung die Brennstäbe so weit erhitzen, dass ihre Hüllrohre und der darin eingeschlossene Kernbrennstoff schmelzen und am Boden des Reaktorbehälters zusammenlaufen.

In fortgeschrittenem Stadium kann sich dabei das flüssige Material durch den Reaktorbehälter und sämtliche Böden der Anlage hindurchschmelzen und in den Erdboden gelangen. Durch die meist einhergehende Zerstörung der Reaktorhülle durch Dampf- und Wasserstoffexplosionen besteht die Gefahr das große Teile des radioaktiven Materials unkontrolliert in die Umgebung gelangen wo sie mit dem Wind weiter verbreitet werden können. Ebenso droht eine Verstrahlung von Grundwasser.

Wird der Reaktor trotz fehlendem Kühlmittel nicht unterkritisch, kann auch die weiterlaufende Leistungserzeugung durch die Kettenreaktion im Extremfall zur Kernschmelze führen. Dies ist grundsätzlich möglich bei Reaktoren, bei denen unter anderem der Dampfblasenkoeffizient nicht in jedem Betriebszustand negativ ist, etwa bei natriumgekühlten Brutreaktoren.

Folgen

Eine besonders schwerwiegende Variante des Unfallablaufs ist die Hochdruckkernschmelze, die eintritt, wenn es nicht gelingt, in der ersten Zeit den Druck im Reaktor stark abzusenken. Die glühend heiße Schmelze des Reaktorkerns kann dann die Wand des Reaktorbehälters stark schwächen und unter gleichzeitigem, auch explosionsartigem Druckanstieg, zum Beispiel durch eine Knallgasexplosion oder schnelle Verdampfung des Wassers (physikalische Explosion), aus dem Reaktorbehälter entweichen. Der hohe erzeugte Druck im Containment könnte zu Leckagen führen, was radioaktives Material freisetzt. Entsprechende Szenarien wurden 1989 in der „Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke Phase B“ veröffentlicht und führten zu umfassenden Diskussionen Um solche Risiken zu mindern, wurde nach dem Super-GAU in Tschernobyl in Deutschland das sogenannte Wallmann-Ventil vorgeschrieben, mit dem Gas gefiltert in die Atmosphäre abgelassen werden kann.

Die o. g. Begleiterscheinungen der Kernschmelze, wie Dampf- und Wasserstoffexplosionen, gehen typischerweise mit einer Kernschmelze einher, setzen sie aber nicht notwendigerweise voraus.

Auch wenn es nicht zur Explosion kam, muss der geschmolzene Kern durch provisorische Maßnahmen gekühlt werden, da die regulären Kühleinrichtungen durch die Schmelze unbrauchbar werden und eine weitere Erhitzung ein Durchschmelzen auch des äußeren Schutzbehälters bewirken kann. Diese Kühlung ist ggf. über Monate aufrechtzuerhalten, bis die Spaltprodukte weit genug zerfallen sind, dass die verbleibende Nachzerfallswärme keine Temperaturerhöhung mehr verursacht


Teil 2 kommt morgen

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
Multigaming Guild since 2005
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werjo's Avatar


werjo
02.01.2012 , 05:55 PM | #60
Ich glaube du bringst da zwei Sachen durcheinander. Reaktoren werden durch fehlende Kühlung nicht unterkritisch. Das werden sie, indem die Kontrollstäbe in die Brennstäbe hineingefahren werden. Bei einem Reaktor ist ein Brennstab immer überkritisch, heißt er kann von selbst eine Kettenreaktion starten. Diese wird dann durch Kontrollstäbe kontrolliert. Anders bei der Atombombe hier werden 2 oder mehr unterkritische Teile transportiert aber erst bei der Zündung zusammengeführt und erst dann entsteht der überkritische Zustand.

Eine Kernschmelze tritt immer dann ein, wenn die Kühlung nicht ausreicht. Das kann wärend des Betriebs passieren, wenn die Brennstäbe noch überkritisch sind aber auch und das ist bei Tschernpbyl und ****shima der Fall gewesen, wenn der Reaktor schon runtergefahren wurde, also die Kontrollstäbe komplett in die Brennstäbe gesenkt wurden. Dann sind sie nicht mehr überkritisch aber der von dir erwähnte weitere Zerfall sorgt für die zusätzliche Wärme. Wenn dann die Kühlung fehlt, schmilzt der ganze mist. Deswegen müssen sogar ausgebrannte Brennstäbde noch nachgekühlt werden (sogenanntes Abklingbecken)

Das gefährlichste an einer Kernschmelze ist im übrigen nicht das Einsickern in den Bode sondern ein neuer überkritischer Zustand, wenn genug Material geschmolzen und zusammengelaufen ist. Dann macht es BÄM und man hat eine Atombombe durch die Kettenreaktion.

Also kurz gesagt: Das fehlen der Kühlung macht die Brennstäbe nicht unterkritisch.