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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > Community
Unser Universum erklärt von Bakhtosh

Redeyes's Avatar


Redeyes
03.31.2012 , 07:14 AM | #171
Quote: Originally Posted by Vatok View Post
Vermutlich!



Wird sie nicht.
Sie wird in einem weißen Zwerg enden.Das hat mit einer Supernova nichts zutun.




Von welcher Steckdose haben sie denn den Storm bekommen?^^
wassser salz kartoffel strom, klingelt da was?

dei sonne wird irgendwann verglühen was genau geschieht hängt "glaube" ich von der masse des sterns ab.

Rechnerisch haben wir in jedem zentrum einer galaxy ein supermassives schwarzes loch.

Rechnerisch gibt es auch tachionen.

Rechnerisch hatten wir auf dem schulhof -1 bäume.

Eine matheaufgabe die ich nie vergessen werden, die bekanntmachung der negativen zahlen also 5 klasse.

Die textaufgabe, war: auf den schulhof stehen 5 bäume, der haus meister fällt 6 von diesen wieviele bäume sind noch auf dem schulhof.

Meine antwort 0 war damals falsch^^ die lehrein hat auf -1 gepocht, ich hab ihr dann die frage gestellt ob sie mir diesen denn zeigen könne^^

Ich schweif ab^^

slicks's Avatar


slicks
03.31.2012 , 07:36 AM | #172
Danke an den TE für den interessantesten Thread im Forum!

Zudem find ich es echt super wie selbst in so "unwichtigen" Threads, auch Beiträge von nem Community Coordinator zu lesen sind, genau die "Nähe" wünscht man sich doch von einem
C.C. , super Steve!

May the force be with you!

StevenLink's Avatar


StevenLink
03.31.2012 , 07:57 AM | #173
Hi Leute,
Ich finde aus auch echt super wie dieser Thread läuft und dass das Thema doch einige von euch interessiert Macht weiter so!

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
03.31.2012 , 03:59 PM | #174
Generationsraumschiffe und die Probleme...



Rahmenbedingungen

Verlässt ein Raumschiff (bemannt oder unbemannt) das innere Sonnensystem, so kann dieses die benötigte Energie nicht mehr mittels Solarpanels aus der Sonnenstrahlung generieren, es benötigt eine eigene Energiequelle. Bisherige Sonden verwendeten die Radionuklidbatterie.

Eine Radionuklidbatterie, auch Radioisotopengenerator, Atombatterie oder kurz RTG (für radioisotope thermoelectric generator), wandelt thermische Energie des spontanen Kernzerfalls eines Radionuklids in elektrische Energie um. Sie gewinnt ihre Energie aus radioaktivem Zerfall, somit nicht aus Kernspaltung mit Kettenreaktion, und ist daher von Kernreaktoren zu unterscheiden.

Weiterhin müsste das Raumschiff mit einem nennenswerten Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit fliegen, um innerhalb einer angemessenen Zeit (d.h. innerhalb von Jahrzehnten oder Jahrhunderten) das Ziel erreichen zu können. Ein solches Raumschiff müsste autonom funktionieren, um den Zielort ohne Hilfe von der Erde aus, ansteuern und untersuchen zu können, da Signale von der Erde zum Raumschiff mehrere Jahre benötigen würden. Die Datensignale würden fortlaufend zur Erde oder zum Raumschiff gesandt werden. Ein weiteres Problem, dass sich aus den Entfernungen ergibt, ist die Missionsdauer und der Bezug zur Lebensdauer der Systeme. Vor allem die Elektronik ist hiervon betroffen. Aufgrund des noch jungen Technologiezweiges (Beginn etwa in den 1960er Jahren) existieren noch zahlreiche Fragen und Arbeiten die eine Aussage zur Lebensdauer von elektronischen Komponenten/Systemen treffen. Die Lebensdauer von elektronischen Komponenten / Satelliten ist auf einer solchen Mission zwar ein kritischer aber kein unmöglicher Aspekt, da z.B. der ATS-3 Satellit 2008 sein 41jähriges Jubiläum hatte und dabei immer noch aktiv war.

Zusammengefasst sind folgende Parameter bedeutend:

Eine Geschwindigkeit von ungefähr 0,1*c ( 10 % der Lichtgeschindigkeit) sollte erreicht werden, um das Ziel innerhalb eines angemessenen Zeitraums erreichen zu können.

Die hohe Geschwindigkeit erfordert Schutzsysteme aufgrund der Bremsstrahlung und vor Objekten entlang des Flugweges.

Bremsstrahlung ist die elektromagnetische Strahlung, die entsteht, wenn ein geladenes Teilchen, zum Beispiel ein Elektron, beschleunigt wird. Jede Geschwindigkeitsänderung eines geladenen Teilchens erzeugt Strahlung. Von Bremsstrahlung im engeren Sinne spricht man, wenn Teilchen in Materie gebremst werden.


Raumfahrtantriebe

Die Probleme der interstellaren Raumfahrt können vor allem in der benötigten Energiekonvertierung, d.h. der Verwendung eines passenden Raumschiffantriebs, gesehen werden. Soll das Objekt den nächstgelegenen Stern innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (~ ein halbes Jahrhundert) erreichen, muss das Objekt innerhalb eines kurzen Zeitraums auf eine annähernd relativistische Geschwindigkeit (z.B. ~ 0,1c) beschleunigen.

Um eine hohe Geschwindigkeitsänderung zu erhalten, wird eine hohe effektive Ausströmgeschwindigkeit des Reaktionsgases bzw. ein hoher spezifischer Impuls benötigt. Weiterhin muss viel Treibstoff umgewandelt werden, um die benötigte Energie zu erzeugen. Deshalb ist eine hohe Schubkraft notwendig, die die notwendige Beschleunigungsenergie innerhalb eines „kurzen“ Zeitraums erzeugt.

Aus dieser Überlegung heraus, können deshalb zwei Triebwerkskategorien ausgeschlossen werden:

1.Chemische Triebwerke:

Diese Triebwerke besitzen zwar eine hohe Schubkraft, aber aufgrund der Verwendung von chemischer Energie ist die Effizienz dieser Triebwerke sehr gering.


Engine Cam

http://www.youtube.com/watch?v=luZQOqF6oYk

Rocket Launch from on-board camera

http://www.youtube.com/watch?v=tMfQHzjNvRU&NR=1

2.Elektrische Antriebe:

Die Effizienz dieser Triebwerke ist hoch, jedoch ist der Treibstoffausstoß, aufgrund der Verwendung von elektrischen Ladungen und deren Abstoßung untereinander, eher gering.

Plasma Rocket

http://www.youtube.com/watch?v=KVsgSjm_vXg

In einigen Konzepten wird deshalb Hauptsächlich der nukleare Pulsantrieb favorisiert, der aus heutiger Sicht realisierbar wäre.

Der Nukleare Pulsantrieb ist ein Vorschlag für den Antrieb von Raumschiffen, dem zufolge durch Atomexplosionen Schub erzeugt würde.
Die plötzlich auftretenden G-Kräfte würden aber der Besatzung auch noch ganz schön zu schaffen machen, falls sie es überleben. Von der Strahlung mal abgesehen.

Auch der Antimaterie-Antrieb könnte in ferner Zukunft viel versprechend sein.Aufgrund des Energieaufwands zur Beschleunigung der Treibstoffmassen, bevorzugen einige Wissenschaftler den treibstofflosen Antrieb, der mittels Krafteinwirkung durch äußere Felder das Objekt beschleunigt. Eine mögliche Fragestellung hierbei ist auch, ob die Gravitationsfelder der benachbarten Sternensysteme einen Einfluss auf den Flugweg eines Objektes haben könnten. In einer ESA-Studie konnte gezeigt werden, dass ein Mehrkörperproblem im interstellaren Raum vernachlässigbar ist, was bedeutet, dass nur die Einfluss-Sphäre eines Sternensystems von Bedeutung ist. D.h. ein Objekt kann im interstellaren Raum, außerhalb der Einfluss-Sphären, eine Position einnehmen, ohne durch die Gravitationskräfte der Sternensysteme wesentlich von der Position abgebracht zu werden.

Laser Pumped Flying Saucer Spacecraft

http://www.youtube.com/watch?v=LAdj6vpYppA

Konzepte für eine bemannte interstellare Raumfahrt

Die bemannte interstellare Raumfahrt hat das Ziel, entfernte Sternensysteme zu erforschen oder in entfernten Sternensystemen Kolonien zu begründen. Wegen der sehr langen Reisedauer würden solche Missionen als einfache Fahrt gestaltet werden; die Raumfahrer würden nach Abschluss der Mission nicht zurück zur Erde fliegen.

Generationenschiffe

Das Prinzip des Generationenraumschiffs ist, dass nicht die Raumfahrer, die die Erde verlassen, sondern ihre Kinder oder Enkelkinder diejenigen sind, die am Ziel ankommen. Solche Generationenschiffe müssten ganz autark sein, d. h. an Bord des Schiffes müssten beispielsweise Nahrungsanbau, sowie Trinkwasser- und Sauerstoff-Recycling möglich sein.

Der Vorteil des Generationenschiffs ist es, dass nur eine geringe Geschwindigkeit erreicht zu werden braucht und Reisedauern von mehreren hundert Jahren kein Problem sind, so dass einfache Antriebskonzepte angewandt werden könnten. Der Nachteil sind mögliche psychische Probleme der Mannschaft. Das größte Problem ist, dass die meisten Mitglieder die Ankunft am Ziel selbst nie erleben würden und daher das Schiff als ihre Heimat betrachten müssten.

Schläferschiffe

Die Besatzung des Schiffs wird nach Abflug von der Erde in den so genannten Kryoschlaf, eine Art „künstlichen Winterschlaf“ versetzt und bei der Ankunft am Ziel wieder aufgeweckt.

Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass auf groß angelegte Nahrungsproduktion und Unterhaltungseinrichtungen verzichtet werden kann. Auch würden die meisten Raumfahrer die Ankunft miterleben. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man auch mit niedrigen Geschwindigkeiten fliegen könnte. Allerdings sind die Auswirkungen eines solchen Kryoschlafs, so er technisch möglich wäre, beim Menschen noch unbekannt.

Embryonentransport

Bei dieser Art von Raumschiff würden tiefgefrorene menschliche Embryos auf die Reise geschickt. Ein paar Jahre vor Ankunft am Ziel würden diese aufgetaut und von Robotern großgezogen. Abgesehen von technischen Herausforderungen ist diese Methode auch ethisch umstritten.

Relativistischer Flug

Wird ein Raumschiff auf einen großen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit (≫0,9 c) beschleunigt, sieht ein Beobachter außerhalb des Schiffes, dass die Zeit an Bord des Schiffes deutlich langsamer verstreicht. Es wäre so möglich, innerhalb eines Menschenlebens kosmische Distanzen zurückzulegen. Bei einer zunächst positiven und dann negativen Beschleunigung, die der Erdschwerebeschleunigung entspräche und daher für den Menschen gut erträglich wäre, würde man eine entsprechend hohe Eigengeschwindigkeit allerdings nur so langsam erreichen, dass man auch einen Flug nach dem uns am nächsten gelegenen Sternsystem Alpha Centauri noch als länger denn die 4,34 Jahre empfinden würde, die das Licht dorthin benötigt. Für Beobachter auf der Erde würde ein Raumschiff, dessen Besatzung die Zeitdilatation ( kommt noch was )für eine subjektive Verkürzung der Reisedauer ausnutzt, weiterhin Tausende, Millionen und Milliarden Jahre benötigen, um entfernte Sterne oder gar Galaxien zu erreichen.

Populationsgröße

Im Jahr 2002 hat der Anthropologe John H. Moore geschätzt, dass eine Population von 150-180 Personen für 60 bis 80 Generationen reichen würde - das entspricht ca. 2000 Jahren.

Eine viel kleinere anfängliche Bevölkerung ist auch möglich wenn die Astronauten weiblich sind. Solange Embryonen zur Verfügung stehen Die Verwendung einer Samenbank von der Erde ermöglicht auch einen kleineren Ausgangsbasis mit vernachlässigbarer Inzucht .

Forscher in Conservation Biology neigten dazu, die "50/500" Faustregel zu erlassen. Diese Regel besagt eine kurzfristige effektive Populationsgröße (N e) von 50 benötigt wird, um eine inakzeptable Rate von Inzucht zu verhindern, während ein langfristiger N e von 500 erforderlich ist , um insgesamt genetische Variabilität zu erhalten. Die Gleichung entspricht einer Inzucht-Rate von 1% pro Generation.


Space Odyssey 1/8 - Dokumentation

http://www.youtube.com/watch?v=A3di0mkRoa4 Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=KCTkl...feature=relmfu Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=oAjr2...feature=relmfu Teil 3

http://www.youtube.com/watch?v=s6yYo...feature=relmfu Teil 4

http://www.youtube.com/watch?v=uAyYB...feature=relmfu Teil 5

http://www.youtube.com/watch?v=SYWEE...feature=relmfu Teil 6

http://www.youtube.com/watch?v=GAXy_...feature=relmfu Teil 7

http://www.youtube.com/watch?v=5D_pP...feature=relmfu Teil 8



Zu lösende Probleme

Unabhängig vom Antrieb müssen folgende Probleme für einen bemannten interstellaren Raumflug gelöst werden:

Künstliche Schwerkraft
Strahlenschutz
Versorgung: Nahrung, Trinkwasser und Sauerstoff
Zusammenhalt der Gruppe
Kollision mit interstellarer Materie (Staubteilchen sind bei hohen Geschwindigkeiten ein großes Risiko)


Wie ihr seht gibt es riesige und zum Teil unüberwindbare Gegebenheiten die es uns erschweren zu den Sternen zu gelangen. Diese Probleme haben aber auch alle anderen Zivilisationen im Universum

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
Multigaming Guild since 2005
It's The Way We Play

Vatok's Avatar


Vatok
04.01.2012 , 10:55 PM | #175
Ich weiß,das Thema ist zwar schon durch aber jetzt muss ich trotzdem noch etwas zur Sonne bzw. den Sonnen im allgemeinen fragen.

Wieso ist unser Universum eigentlich so schweinekalt?
Es gibt allein in unsere Galaxie zig Millionen Sonnen,im gesamten Universum sind es zig Milliarden (wenn überhaupt noch zählbar).Eigentlich müssten diese doch in den letzten paar Milliarden Jahren das Universum aufgeheizt haben oder?
Ich meine,wo ist im Weltraum die Kältequelle die alles runterkühlt,denn eine Hitzequelle ist ja vorhanden - die Sterne!

Und da die Sterne ja im Schnitt zwischen 9 und 13 Milliarden Jahre leuchten (je nach Masse etc.),geben sie ja eine ungeheure Menge an Energie und somit Hitze ab.....wo bleibt also die ganze Wärme?

Grüße
Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
04.02.2012 , 02:29 AM | #176
Hi Vatok

Quote:
Und da die Sterne ja im Schnitt zwischen 9 und 13 Milliarden Jahre leuchten (je nach Masse etc.),geben sie ja eine ungeheure Menge an Energie und somit Hitze ab.....wo bleibt also die ganze Wärme?
Die "Sonnenstrahlen" treffen im All eben auf kaum ein Molekül, das sie aufheizen können wie zum Beispiel auf der Erde die Lufthülle und die Erde ansich.

Zu dem Mangel an Materie, die von Sonnenstrahlen erwärmt werden könnten, kommt noch, daß die Sonnen recht weit voneinander entfernt sind. Das unserem Sonnensystem am nächsten liegende System ist Alpha Centauri, so bummelig 4,3 Lichtjahre entfernt, das sind knapp 407 Billionen Kilometer, demgegenüber beträgt Distanz unserer Sonne von der Erde mal gerade im Höchstfall 152 Millionen Kilometer. Selbst auf diese kurze Entfernung macht es uns Sonne im Moment nicht so sehr warm. So Zahlen kann man sich kaum vorstellen, aber wenn Du bedenkst, daß Alpha Centauri etwa 2,5 Millionen mal so weit von uns entfernt ist wie unsere Sonne mußt Du zugeben, daß das Weltall ein ziemlich einsamer Platz ist!

Hinzu kommt das die Stärke der Strahlung mit der Entfernung proportional abnimmt.



Hi Redeyes ( hab dich net vergessen )

Quote:
was geschieht mit den 4 tonnen wasserstoff die nicht in helium umgewandelt aber dennoch dem wasserstoff "fehlen"?
Energieproduktion in der Sonne: zwei Wasserstoffkerne verschmelzen zu einem Deuteriumkern, einem Positron und einem Neutrino. Das Positron trifft rasch auf ein Elektron, sie löschen sich gegenseitig aus, und nur Energie bleibt übrig. Der Deuteriumkern verschmilzt dann weiter mit einem weiteren Wasserstoffkern zu Helium-3. Im letzten Schritt verschmelzen zwei Helium-3-Kerne zu Helium-4 und zwei Wasserstoffkernen.
Zum sehen auf den Link klicken.

http://www.scienceinschool.org/repos...ion1_large.jpg

Hoffe ich konnte helfen....

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
04.02.2012 , 04:21 PM | #177
Spock fährt nen Diesel



Da das mit den Elementen hoffentlich geklärt ist ... hier mal die letzte grosse U.F.O Sichtung

Augenzeugenvideo: 'Ufos über Jerusalem'

http://www.youtube.com/watch?v=2W9CDz9c9vQ

Ok... das U.F.O scheint zwischen 10 und 20 m breit zu sein und bis zu 10 m hoch.
Was haben die bitte als Energiequelle in so einem begrenztem Raum die so stark ist um das Ding so zu beschleunigen ?

Animaterie wäre eine gute Antwort. Aber Antimaterie zu halten und verwerten zu können erfordert sehr ...sehr starke Magnetfelder und setzt außerdem Strahlung frei.
Diese Art von Technologie ist niemals in so einem beengtem Raum möglich.Wir erinnern uns " Die Physik ist im ganzen Universum gleich "

Dann dieser Start.... sieht nach von 0 auf ca. 1500 m/s aus, ungefähr diese Geschwindigkeit.

Machine gun firing at night - Tracer Rounds

http://www.youtube.com/watch?v=dq4xnRGZMOI

Wo beibt denn bitte der Überschallknall ?

Sonic BOOM - Überschallknall

http://www.youtube.com/watch?v=VnNBsLNsiSQ

Nehmen wir mal unser Space Shuttle

es dauert 8 Sekunden, bis die Booster und Triebwerke das Shuttle auf 161 km/h = ( 44,7 m/s) beschleunigen. Nach einer Minute hat das Shuttle eine Geschwindigkeit von 1609 km/h = ( 446,9 m/s) und fast eine halbe Million Pfund Treibstoff verbraucht. Nach zwei Minuten hat das Shuttle dann eine Höhe von 45 Kilometern erreicht und eine Geschwindigkeit von 4828 Km/h = ( 1341,1 m/s) . Nun wird das Shuttle nur noch durch seine drei Haupttriebwerke beschleunigt, die eine Schubkraft von 1 Million Pfund erzeugen. Das Shuttle fliegt nun mit einer Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Sekunde.

On board view of a Space Shuttle launch sequence

http://www.youtube.com/watch?v=4qWWgvzWHUs start

Space Shuttle Launch Audio - play LOUD (no music) HD 1080p

http://www.youtube.com/watch?v=OnoNITE-CLc sound

Hier wird "einigermaßen langsam " beschleunigt. Aber das was auf dem Vid zu sehen ist... Ok das U.F.O kann unbemannt sein ..wegen des Wissenschaftlern beliebten Kohlenstoffchovinismus (später mehr), aber trotzdem Leute da haut sehr vieles nicht hin ...

Da ist mir doch das hier wesentlich lieber.....

http://www.youtube.com/watch?v=1i-aJ7QfJTw

Was soll ich noch schreiben / posten ? Ich glaube nun mal daran das überall im Universum die Naturgesetze herrschen, na ja bis auf das innere eines schwarzen Loches.

Was wäre die alternative wenn ich nicht recht habe... Erich von Däniken wussete es schon immer besser ? Hmmmm......

Ich habe seit einigen Wochen einige Streitgespräche mit einem Gildenkollegen der halt eine andere Meinung vertritt....Ich habe mal ein wenig nachgeforscht und diese Antworten bekommen....

Wenn man etwas dahingehend betrachten will, ob es möglicherweise in der Zukunft tatsächlich existieren könnte, so muss man zwei Seiten betrachten: Die physikalische und die technische Realisierbarkeit.
Wenn etwas heute physikalisch völlig unmöglich ist, so ist es egal, über welche Technologie man in der Zukunft vielleicht verfügen mag - es bleibt unmöglich. Die Gesetze der Physik sind nunmal so, wie sie sind, das kann man nicht ändern. Wenn aber irgendetwas gegen kein Gesetz der Physik verstößt, aber dennoch unmöglich erscheint, weil z.B. unglaubliche Speichermengen gebraucht würden, dann wäre das der Teil der technischen Realisierbarkeit - theoretisch möglich (weil kein Naturgesetzt gebrochen), praktisch unwahrscheinlich, dennoch aber nur eine Frage der Entwicklungsstufe der Technologie.

Das Verhalten der Quarks ist aber ein physikalisches Gesetz, das ist jetzt so, und das wird immer so bleiben.
Beispiel: Das Beamen in Star Trek. Es funktioniert nur dank des mysteriösen Gerätes namens "Heisenberg-Kompensator", welcher in einem Transporter in Star Trek verbaut ist. Dieser sorgt wohl dafür, dass die Heisenberg'sche Unschärferelation außer Kraft gesetzt wird und man somit Quantenteilchen exakt erfassen kann.
Problem dabei: Die Heisenberg'sche Unschärferelation ist ein Gesetz der Physik, Ende. Keine Technologie kann das ändern, und deswegen wird es auch nie die Beam-Technologie geben, zumindest nicht so wie in Star Trek geschildert.

IMHO lässt also die Aussage "Du weisst nicht was es für eine Technologie in 1 Million Jahre geben wird" darauf schließen, dass dein Gegenüber in Naturwissenschaften nicht sehr bewandert ist.

oder diese....

In einem gewissen Sinne hat Dein Kollege recht, man kann nicht im mathematischen Sinn beweisen, dass etwas grundsätzlich unmöglich ist, also "nie" machbar ist. Aber: Solange sich die Naturgesetze des Universums nicht ändern, was für uns Insassen eh sehr schlecht wäre, können neu entdeckte Naturgesetze nur Erweiterungen der bestehenden sein. Es wird
also niemals eine neue Gravitationstheorie "entdeckt" werden, die sagt, dass losgelassene Steine nach oben fallen und alle bisherigen Beobachtungen Irrtümer sind. Genauso kennt man das Verhalten von Protonen & Neutronen im Atomkern schon sehr gut und jede neue Theorie muss die bisherigen Erkenntnisse beinhalten.

Wirkliche Umbrüche gibt es eigentlich nur da, wo im Moment noch kein gesichertes Wissen existiert, z.B. bei der Quantengravitation

Dieser Thread soll keinen bekehren, er soll eigentlich zeigen was möglich ist und was nicht.
Natürlich kann jeder glauben was er will, was letztenlich richtig ist... wird die Zukunft zeigen...

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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Bakhtosh
04.03.2012 , 05:22 PM | #178
In eigener Sache



Damit keine missverständnisse aufkommen.....

Ich glaube daran dass es Außerirdische gibt. Sie müssen nicht intilligent sein, kömmt mal wieder darauf an wie man intilligenz definiert.
Aber es wäre auch möglich das es sich nur um Mikroben handelt.
Wie dem auch sei.. es gibt Leben da draussen, ob es nun freundlich ist oder nicht ... wissen wir nicht.


Viele sagen.. wenn eine Zivilisation so hoch entwickelt ist muss sie friedlich sein.

Ein Gedankenexperiment:

Ihr seit in einem Raum. Vor euch ist ein Tisch mit einem Koffer. In diesem Koffer befindet sich 1 Milliarde Euro. Ihr könnt den Koffer nehmen und ihn nach Hause oder zur Bank bringen. Keiner wird euch behelligen, anzeigen oder ausrauben. Es wäre euer Geld und ihr könnt damit machen was ihr wollt.

Der Haken....

Um an das Geld zu kommen müsst ihr eine Fliege töten. Eine Fliege wie es sie in eurer Umgebung millionenfach gibt. Aber diese Fliege ist was besonderes ...sie hat statt 6 Beine ...7 Beine. Eine Laune der Natur ... und es fällt kaum auf. Warscheinlich wird es irgend wann wieder eine Fliege mit 7 Beinen geben.

Was werdet ihr tun ? Es ist doch nur eine Fliege.....?????

Gleiche Problem mit unseren Ausserirdischen....sehen sie uns als intilligent an, als was besonderes was man schützen sollte ? Oder nur als was, was man ohne Probleme töten kann ohne dafür mit Konsequenzen zu rechnen um an das zu kommen was sie haben wollen.

Wir wissen es nicht.

Die Technik....

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, gelten überall die Naturgesetze ( jaaaa... bis auf das innere eines schwarzen Loches )

Atome können wir ja schon manipulieren.

http://www.mpq.mpg.de/cms/mpq/news/p...11_03_17_b.jpg

Mit Hilfe eines Laserstrahls können einzelne Atome im Lichtgitter gezielt adressiert und deren Spinzustand verändert werden. Die Forscher konnten so eine vollständige Kontrolle über die einzelnen Atome erreichen und beliebige zweidimensionale Muster aus einzelnen Atomen „schreiben“.

Das ist „relativ“ einfach da wir mit kleinen Dingen ( Laser mit kurzer Wellenlänge ) grosse Dinge verschieben....supereinfach ausgedrückt.

Was wenn wir Quarks anders anordnen wollen ? Was kann ich da als Vergleich nehmen...

Einschuss

http://www.youtube.com/watch?v=R3O-u3kqaiM

Erst mal muss ich sehr hohe Energien aufbringen um Materie zu beschleunigen und aufeinander prallen zu lassen. Wenn sie zusammenprallen komme ich an meine Quarks. Dieses Quark was dann auseinanderfliegt wie bei dem Vid, die verschiedenen Materialien muss dann so fliegen dass es ein anderes Quark so trifft, wie ich es haben will.
( 1 Mikromillimeter nach links)
Wenn man andere Techniken nimmt.. da sind die Handwerksmaterialien zu gross. Vergleicht es damit als wenn ihr mit einem Wasserball auf eine Erbse werft und sie sich dann nur um 1 Mikromillimeter bewegen darf.

Das könnt ihr vergessen....ehrlich.

Das wird auch bei einer Zivilisation, die uns 1 Million Jahre in der Technik vorraus ist, nicht funktionieren.

Andere Ligierungen will ich gar nicht abstreiten, die man z.B. nur im All herstellen kann. Aber das wars dann auch.

Falls ich mich irre bin ich einer der ersten die schreien .. mist

da lag ich falsch
.

Aber leider sprechen alle naturwissenschaftliche Argumente dagegen das Ausserirdische hier waren.

Schaut euch UFO Hunters an und wenn ihr den Thread hier ein wenig gelesen habt, könnt ihr ja beurteilen ob da was drann ist oder nicht.

UFO-Hunters: Erstkontakt [HQ/Deutsch] #1

http://www.youtube.com/watch?v=fqnezTsB7Io Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=_kYl6...feature=relmfu Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=FPcAK...feature=relmfu Teil 3

http://www.youtube.com/watch?v=gKJZ2...feature=relmfu Teil 4

http://www.youtube.com/watch?v=JSjCB...feature=relmfu Teil 5


MFG

Bak
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Bakhtosh
04.04.2012 , 03:33 PM | #179
CERN - LHC





In Cern steht der Large Hadron Collider auch LHC genannt. Es ist die größte und komplizierteste Maschiene die Menschen je gebaut haben.

Im LHC werden in Vakuumröhren Hadronen ( ihr wisst ja jetzt was das ist ) gegenläufig auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht, um unterschiedliche Elementarteilchen zu erzeugen. Insbesondere erhoffen sich die Wissenschaftler bei diesen Kollisionen den experimentellen Nachweis des bislang nur hypothetischen Higgs-Bosons.

LHC 1

http://www.youtube.com/watch?v=EG4lNyzkmQo

LHC 2

http://www.youtube.com/watch?v=Qe1wc...feature=relmfu

LHC 3

http://www.youtube.com/watch?v=fDhDA...feature=relmfu


Daten

Ringaufbau

Umfang des Hauptringes: 26658.883 m
Strahlrohrdurchmesser: 5.6 cm
Anzahl Beschleunigerkavitäten pro Strahlrohr: 8
Betriebsfrequenz Kavität: 400.8 MHz
Beschleunigungsgradient Kavität: 5.5 MV/m
Anzahl Quadrupolmagnete: 858
Anzahl Dipolmagnete: 1232
Länge Dipolmagnet: 14.3 m
Magnetfeld Dipolmagnet: 8.33 Tesla
Strahlrohrvakuum: 10-13 bar

Protonenmodus

max. Anzahl Protonenpakete: 2808
Anzahl Protonen pro Paket: 115 Milliarden
Zeitlicher Paketabstand: 24.95 ns
max. kinetische Teilchenenergie: 7 TeV
% Lichtgeschwindigkeit: 99.9999991 %c
Schwerpunktenergie (Kollision): 14 TeV
Luminosität: 1034 cm-2 s-1
Halbwertszeit der Luminosität: 10 Stunden
gespeicherte Energie pro Strahl: 350 MJ

Bleiionenmodus

max. Anzahl Bleiionenpakete: 592
Anzahl Bleiionen pro Paket: 70 Millionen
Zeitlicher Paketabstand: 99.8 ns
max. kinetische Teilchenenergie pro Kernbestandteil: 2.76 TeV/u
% Lichtgeschwindigkeit: 99.78 %c
Schwerpunktenergie (Kollision): 1150 TeV
Luminosität: 1027 cm-2 s-1

Energie

LHC-Speicherring: 120 MW
Experimente: 22 MW
Kühlsystem: 27.5 MW
Verbrauch nach Wintershutdown: 35 MW
max. Energieverbrauch LHC: 700 GWh
max. Energieverbrauch LHC + Inrastruktur: 1000 GWh
Energieverbrauch Kanton Genf (Vergleich): 11400 GWh

Der Spitzenwert ist eigentlich nur in der Sommerphase möglich, da im Winter der LHC wegen des zu hohen Strombedarfs herrunter gefahren wird.

Ziele

Erweiterungen des Standardmodells prognostizieren nicht nur ein, sondern mehrere Higgs-Bosonen, nach denen ebenfalls gesucht wird. Über den bloßen Nachweis der Existenz eines oder mehrerer Higgs-Bosonen hinaus sollen auch deren Eigenschaften vermessen werden, da für die Higgs-Massen bisher nur untere und obere Grenzen existieren.

Ein weiteres Ziel ist die Suche nach Hinweisen auf eine Theorie zur Vereinheitlichung der Grundkräfte. Dazu wird, ebenfalls vor allem durch CMS und ATLAS, nach supersymmetrischen Teilchen gesucht. Die Annahme solcher supersymmetrischer Partner für alle bisher bekannten Teilchen ist Grundlage der meisten Theorien, die auf hohen Energieskalen die elektroschwache Kraft mit der starken Kraft vereinigen

Am LHC soll außerdem die bislang ungeklärte Natur der Dunklen Materie erforscht werden, aus der ein Großteil des Universums bestehen soll. Ein möglicher Kandidat für die Dunkle Materie ist das leichteste supersymmetrische Teilchen (LSP), nach dem ebenfalls Ausschau gehalten wird. Um mit dem LSP die Dunkle Materie erklären zu können, müsste es stabil sein und es wäre damit am LHC relativ leicht nachweisbar.

Eine andere denkbare Erweiterung des Standardmodells, die am LHC untersucht werden soll, sind mögliche, bislang auf Grund ihrer geringen Größe unbeobachtete Raumdimensionen. Diese Zusatzdimensionen würden sich durch verstärkte Wechselwirkung mit Gravitonen oder durch die Erzeugung kurzlebiger schwarzer Löcherbemerkbar machen.

Ein weiteres wichtiges Forschungsfeld ist schließlich die Erforschung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie im Universum. Diese Asymmetrie beschreibt die Beobachtung, dass das sichtbare Universum ausschließlich aus Materie und nicht aus Antimaterie aufgebaut ist, obwohl beim Urknall nach gängigen Theorien Materie und Antimaterie in gleichen Mengen entstanden. Das Studium der B-Physik, schwerpunktmäßig am LHCb-Experiment, aber auch bei ATLAS, soll helfen, die CKM-Matrix genauer zu vermessen. Diese Matrix enthält einen CP-verletzenden Anteil, der einen wichtigen Baustein für die Erklärung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie darstellt. Die Größe der durch das Standardmodell vorhergesagten CP-Verletzung kann jedoch die beobachtete Asymmetrie nicht erklären, so dass die Messungen wiederum über dessen Grenzen hinausgehen.

Am LHC werden Top-Quarks in großer Anzahl erzeugt, er ist damit die erste sogenannte t-Fabrik. Dies ermöglicht trotz seines Charakters einer Entdeckungsmaschine das genaue Studium dieses noch wenig erforschten Teilchens.

Der im Vergleich zu Protonenkollisionen seltener angewandte Betriebsmodus der Kollision von Bleikernen soll dazu dienen, kurzzeitig ein sehr hochenergetisches Plasma quasifreier Quarks und Gluonen zu erzeugen (Quark-Gluon-Plasma). Am Detektor ALICE sollen auf diese Weise die Bedingungen sehr früher Phasen des Universums nachgebildet und untersucht werden.

Gefahren

Da am LHC eventuell schwarze Mini-Löcher oder seltsame Materie erzeugt werden könnten, gibt es vereinzelte Warnungen vor möglichen Risiken der LHC-Experimente. Eine Gruppe um den Chemiker Otto Rössler reichte beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Klage gegen die Inbetriebnahme des LHC ein. Der damit verbundene Eilantrag wurde im August 2008 vom Gericht abgewiesen. Das Hauptsacheverfahren steht noch aus. Das deutsche Bundesverfassungsgericht lehnte die Annahme einer Verfassungsbeschwerde im Februar 2010 wegen fehlender grundsätzlicher Bedeutung und mangelnder Aussicht auf Erfolg ab. Fachwissenschaftler stellten wiederholt fest, dass vom LHC und anderen Teilchenbeschleunigern keine Gefahren ausgehen. Tragende Argumente sind hierbei, dass erstens die theoretisch möglichen, mikroskopischen schwarzen Löcher unmittelbar zerstrahlen würden, anstatt wie befürchtet immer mehr Masse/Energie aus der Umgebung aufzunehmen, und dass zweitens die natürliche kosmische Strahlung ständig mit noch höherer Energie als im LHC auf unsere Erdatmosphäre trifft, ohne dabei Katastrophen zu verursachen

Schwarze mini Löcher

Mitte der 1970er Jahre stellte Roger Penrose die Vermutung auf, Schwarze Löcher könnten auch im Labor erzeugt werden. Es gibt Theorien, nach denen es möglich ist, mit dem Large Hadron Collider, der am 10. September 2008[ in Betrieb genommen wurde, solche Schwarzen Löcher bis zu einmal pro Sekunde zu erzeugen. Dies setzt jedoch die Existenz von zusätzlichen kompakten Raumdimensionen voraus, welche unter anderem von bestimmten Modellen der Stringtheorie vorhergesagt werden.

Diese Schwarzen Löcher wären allerdings deutlich kleiner als stellare Schwarze Löcher, die kosmologisch beobachtet werden. Ihre Ausmaße lägen in der Größenordnung von Elementarteilchen. Auf Grund von Quanteneffekten (siehe Hawking-Strahlung) würden sie sehr kurze Zeit nach ihrer Entstehung aller Wahrscheinlichkeit nach zerstrahlen. Die dabei entstehenden Elementarteilchen könnten mittels Teilchendetektoren nachgewiesen werden. Gemäß dem aktuellen Stand der Forschung auf diesem Gebiet wären die entstehenden Teilchenschauer (Jets) isotroper verteilt als diejenigen, die beim Zusammenstoß hochenergetischer Teilchen entstehen und daher von diesen zu unterscheiden.


Die Vorhersage der Hawking-Strahlung beruht auf der Kombination von Effekten der Quantenmechanik und der allgemeinen Relativitätstheorie sowie der Thermodynamik. Da eine Vereinheitlichung dieser Theorien bisher nicht gelungen ist (Quantentheorie der Gravitation), sind solche Vorhersagen immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet

Mit isotroper Strahlung ist in der Regel eine solche Strahlung gemeint, die in alle Richtungen des 3-dimensionalen Raumes gleichmäßig abgestrahlt wird

Letzte Forschungsergebnisse

Gefunden im "Tevatron"- Teilchenbeschleuniger am berühmten Fermilab bei Chicago

Die Messergebnisse könnten die wichtigste Entdeckung der Physik seit Jahrzehnten begründen. Seit Monaten rätseln Wissenschaftler weltweit, was sie da vor sich haben. Es könnte ein neues Elementarteilchen sein - oder sogar eine fünfte Grundkraft der Natur.

Jetzt wird auch im LHC danach gesucht.

MFG

Bak
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Bakhtosh
04.05.2012 , 08:50 PM | #180
Vergangenheit und Zukunft



Bauwerke

Vor ca. 7000 Jahren entstand der Kreisgrabenanlage von Goseck es ist das bisher älteste entdeckte Sonnenobservatorium der Welt.

Stonehege wurde vor ca. 5000 Jahren erbaut. Die Ausrichtung erfolgte so, dass am Morgen des Mittsommertags, wenn die Sonne im Jahresverlauf am nördlichsten steht, die Sonne direkt über dem Fersenstein aufging und die Strahlen der Sonne in gerader Linie ins Innere des Bauwerks, zwischen die Hufeisenanordnung, eindrangen.
Es ist unwahrscheinlich, dass eine solche Ausrichtung sich zufällig ergab. Der nördlichste Aufgangpnkt der Sonne ist direkt abhängig von der geografischen Breite. Damit die Ausrichtung korrekt ist, muss sie für Stonehenges geografische Breite von 51° 11' genau errechnet oder durch Beobachtung ermittelt worden sein. Diese genaue Ausrichtung muss für den Plan der Anlage und die Platzierung der Steine in zumindest einigen der Phasen von Stonehenge grundlegend gewesen sein. Der Fersenstein wird nun als ein Teil eines Sonnenkorridors gedeutet, der den Sonnenaufgang einrahmte.

Die Bearbeitung der Steine setzt man auf etwa 20 Millionen Arbeitsstunden an, insbesondere in Anbetracht der in dieser Zeit mäßig leistungsfähigen Werkzeuge. Der allgemeine Wille zur Errichtung und Pflege dieses Bauwerks muss dementsprechend ausgesprochen stark gewesen sein und erforderte weiterhin eine stark ausgeprägte Sozialorganisation. Neben der höchst aufwändigen Organisation des Bauvorhabens (Planung, Transport, Bearbeitung und genaue Aufstellung der Steine) verlangt dieses zudem eine hohe jahrelange Überproduktion von Nahrungsmitteln, um die eigentlichen „Arbeiter“ während ihrer Tätigkeit für das Vorhaben zu ernähren.

Pyramiden

Die Pyramiden sind ca. 4500 Jahre alt. An dem Bau einer Pyramide waren mehrere tausend Arbeiter beschäftigt. So halfen beim Bau der Cheops-Pyramide vor Gizeh laut Überlieferung 70.000–100.000 Arbeiter, was allerdings nach heutigen Nachforschungen logistisch unmöglich erscheint. Es ist dagegen ziemlich sicher, dass in den Steinbrüchen und an der Pyramide „nur“ rund 8.000 Arbeiter beschäftigt waren. Alle Pyramiden des Gizeh-Plateaus wurden während der 4. Dynastie (2630 – 2525 v. Chr.) errichtet.

Die gesamte Literatur über Pyramiden schwärmt von deren exakter Orientierung nach Norden und die Fragen rund um die Technik der Ausrichtung der Pyramiden nach den Himmelsrichtungen sind ein Dorado für Spekulationen. Jede bisher vorgebrachte Theorie scheitert jedoch entweder an den damals möglichen technischen Hilfsmitteln oder an hinreichender Präzision.

Deshalb bedarf die selten vermessene Ausrichtung der Pyramiden genauerer Untersuchung unter der Perspektive, was technologiehistorisch denn denkbar und möglich war. Als absolutes Kriterium steht hier wieder die Durchführbarkeit auch auf der noch unfertigen Pyramide, dem Pyramidenstumpf, im Vordergrund. Jedes Verfahren, das umfangreiche bauliche Voraussetzungen benötigt, um zu einem exakten Ergebnis zu kommen, scheidet daher aus. Bei der enormen Höhe, sowohl der Cheops- als auch der Chefrenpyramide, sind ständige Kontrollmessungen der Ausrichtung unabdingbar. Wir müssen uns hier drei Fragen stellen:

1.Wie war es mit der damaligen Technologie möglich, die Himmelsrichtungen derart präzise zu bestimmen?

2.Wie wurden die Himmelsrichtungen im Fall der Einmessung der Pyramiden bestimmt? Wir werden sehen, dass die grundsätzliche Bestimmung der Himmelsrichtungen relativ einfach möglich ist, im Fall der Pyramiden aber auf Schwierigkeiten stößt, die weitere technische Lösungen verlangen.

3.Wollten die Ägypter die Pyramiden grundsätzlich nach den Himmelsrichtungen orientieren?

Wir wissen zwar, dass die Pyramiden einigermaßen genau nach den Himmelsrichtungen orientiert sind, wir wissen aber nicht, ob das die ursprüngliche Intention der Ägypter war. Es ist daher genauso möglich, dass die Pyramiden nach ganz anderen Zielsetzungen eingemessen wurden.

In der Literatur werden grundsätzlich zwei Vorschläge für die Einmessung der Himmelsrichtungen vorgebracht, die im Folgenden kurz umrissen und auf ihre Realisierbarkeit hin analysiert werden sollen:

•die Orientierung nach der Sonne

•die Orientierung nach den Sternen

Eine Orientierung am magnetischen Nordpol erscheint äußerst unwahrscheinlich, da es zum einen damals kein Eisen gab, schon gar kein magnetisches, zum anderen stimmt der magnetische Nordpol bekanntermaßen nicht mit dem geographischen überein. Und das war auch vor 4500 Jahren nicht anders


Teleskope

Bereits im 13. Jahrhundert war die vergrößernde Wirkung konkaver Spiegel bekannt und Leonardo da Vinci beschrieb 1512 deren Verwendung zur Beobachtung des Sternenhimmels

In den Jahren 1668–1672, entwickelte Isaac Newton ein verbessertes Teleskop und führte es der Öffentlichkeit vor

1721 gelang es den Brüdern John, Henry und George Hadley, den ungleich schwieriger zu fertigenden parabolischen Hauptspiegel herzustellen. Auf dieser Grundlage wurden dann in den nachfolgenden 150 Jahren immer größere Teleskope gebaut, bis hin zu dem 183 cm durchmessenden Leviathan

Das Prinzip der aus massiven Glasspiegeln gebauten Ritchey-Chrétien-Cassegrain-Teleskope wurde bis zu einem Spiegeldurchmesser von etwa 5 m erfolgreich beibehalten. Das 1975 gebaute BTA-6 mit sechs Meter Durchmesser zeigte jedoch dessen Grenzen. Der 42 Tonnen schwere Glasspiegel verbog sich unter seinem eigenen Gewicht und lieferte keine scharfen Bilder mehr.


Des Weiteren fand man in den 1980ern Verfahren, wie man große dünne Glasspiegel durch einen Schleuderguss oder mit stützenden Hohlstrukturen, meist in Wabenform, herstellen konnte. Voraussetzung hierfür sind extrem präzise Halterungen der Spiegel, die die Segmente auf den Bruchteil der Wellenlänge des Lichtes zueinander ausrichten bzw. die Verformung der dünnen Spiegel mit der gleichen Genauigkeit verhindern. Aufgrund der hierfür notwendigen aktiven Elemente in der Halterung werden solche Systeme auch als aktive Optik bezeichnet. Mit diesen Techniken gelingt es, Teleskope bis etwa zehn Meter Spiegeldurchmesser herzustellen.


Die Raumfahrt


Die Solarzelle

Solarzellen wurden für die Energieversorgung von Raumflugkörpern wie Satelliten entwickelt. Wissenschaftler standen vor dem Problem, dass Treibstoffe und Batterien viel Platz brauchen, schwer sind recht schnell aufgebraucht sind, Satelliten die Erde aber über einen langen Zeitraum umkreisen sollen. Da kam die rettende Idee: Sonnenlicht ist als Energiequelle immer vorhanden


Der Klettverschluss

KlettverschlussKlettverschlüsse kennst du von Turnschuhen, Taschen und Jacken. Aber es gibt sie noch gar nicht so lange - und sie kommen aus der Weltraumforschung: In der Schwerelosigkeit des Weltraums kann man nichts einfach so ablegen. Alle losen Teile schweben durch die Gegend. Das ist unpracktisch, da die Astronauten nichts wiederfinden könnten. Deshalb wurde an jedes Teil an Bord eines Raumschiffes ein Stück Klettverschluss aufgeklebt, mit dem man es an die überall im Shuttle angebrachten Gegenstücke anheften kann

Neue Materialien für Flugzeug- & Automobilbau

Die Raumfahrt kostet viel Geld - und jedes Kilogramm mehr, das ins All befördert werden muss kostet Millionen von US-Dollar. Daher arbeiten Wissenschaftler immer daran, Raumfähren leichter zu machen. Dabei wurden immer neue, leichtere Stoffe wie Karbon, Kevlar und Glaskeramik ausprobiert und erfolgreich eingesetzt. All diese Stoffe werden dann mit ein paar Jahren Verspätung auch in Flugzeugen und in Autos eingebaut. Denn auch die verbrauen weniger, wenn sie leichter sind.

Wettervorhersagen

Satellit im ErdorbitWenn du im Fernsehen den Wetterbericht anguckst, dann siehst du Satellitenbilder der Erde. Wettersatelliten wie Meteosat zeigen mit anschaulichen Bildern Wolken und Wirbelstürme, aber auch Warm- und Kaltwetterfronten. Auf die Wettervorhersagen kann man sich erst wirklich verlassen, seitdem Meteorologen (Wetterkundler) sich auf die Daten von Satelliten stützen können. Das hat auch zur Folge, dass viele Menschenleben gerettet werden können, da Wirbelsturmwarnungen frühzeitig möglich sind

Kommunikation: Fernsehen, Internet & Telefon

Ohne Fernsehsatelliten wie ASTRA oder EUTELSAT könnten viele Menschen kaum ein Fernsehprogramm empfangen. Besonders in Gegenden, in denen kein Kabelanschluss gelegt wurde, gäbe es kaum private Fernsehsender. Und die Fernsehübertragungen aus aller Welt werden mittlerweile alle über Satellitenstrecken in die Sendezentren der Fernsehanstalten gesendet. Ohne Satelliten gäbe es auch keine Live-Übertragung von Fußball-Weltmeisterschaften oder Popkonzerten aus aller Welt

Auto-Navigationssysteme

AutonavigationsgerätNavigationssysteme in Autos helfen vielleicht auch deinen Eltern, sicher zum Ziel zu kommen. Dabei wird die Position von eurem Auto über einen GPS-Empfänger von etwa 30 GPS-Satelliten aus dem Weltraum aus überwacht. Dadurch können zum Beispiel auch Staus automatisch umfahren werden.

Die Superkachel

Eine Superkachel, die für ein deutsch-japanisches Weltraumprojekt entwickelt wurde, übersteht Temperaturen bis zu 2.700 Grad Celsius. Dabei kann man sie bei ihrer Entstehung leicht in jede Form bringen. Bald wird sie als Bremsscheibe von ICE-Zügen deren Sicherheit erhöhen. Und auch Gebäude können in Zukunft mit diesen Kacheln vor Feuer geschützt werden

Cern und der LHC

Das bekannteste Beispiel ist wohl das World Wide Web ( entstanden in Cern). Für die Physiker und Ingenieure, die über die Welt verteilt an einem Projekt arbeiten, ist es einfach eine praktische Notwendigkeit.

Detektortechnologie die am CERN entwickelt wurde um elementare Prozesse sichtbar und messbar zu machen haben in der bildgebenden Diagnostik Anwendung gefunden. Beispielsweise wurde 1977 das erste Positron Emissions Tomographie (PET) Bild am CERN angefertigt. Heute ist PET ein essentielles Werkzeug in der Krebsdiagnose.


Was möchte ich euch damit sagen. Seit Anbeginn der Erforschung der Sterne wurde die Technologie weiterentwickelt, um Dinge für die Sternenbeobachtung zu bauen. Es entstanden verschiedene Berufe wie z.B. Architekt oder Statiker. Die Mathematik musste weiter entwickelt werden sowie die Logistik. All das wurde aus diesen Projekten übernommen und dann für den normalen Gebrauch genutzt.

Wenn ihr das nächste mal lest, dass wieder XXX Milliarden für Grundlagenforschung ausgegeben werden und wir keinen direkten Nutzen davon haben. Nach dem Motto, was sollen wir schon mit Elementarteilchen anfangen.

Denkt bitte daran, dass der Weg das Ziel ist.


Die Sterne haben und treiben, immer noch, unseren

technologischen Vortschitt vorran.




MFG


Bak
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