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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

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Bakhtosh
03.02.2012 , 05:37 PM | #131
Unser Sonnensystem Teil 7


Der Mond

Der Mond (lateinisch Luna) ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Seit den Entdeckungen von Trabanten bei anderen Planeten des Sonnensystems, im übertragenen Sinn zumeist als Monde bezeichnet, wird er zur Vermeidung von Verwechslungen auch Erdmond genannt. Er ist mit einem Durchmesser von 3476 km der fünftgrößte Mond des Sonnensystems.

Aufgrund seiner verhältnismäßigen Nähe ist er der einzige fremde Himmelskörper, der bisher von Menschen betreten wurde und somit auch der am weitesten erforschte. Trotzdem gibt es noch viele Unklarheiten, etwa in Bezug auf seine Entstehung und manche Geländeformen. Die jüngere Entwicklung des Mondes ist jedoch weitgehend geklärt.

Vergrößerung der Umlaufbahn

Die mittlere Entfernung zwischen dem Mond und der Erde wächst jährlich um etwa
3,8 cm. Der Abstand wird seit der ersten Mondexpedition Apollo 11 regelmäßig per Lidar vermessen, indem die Lichtlaufzeit bestimmt wird, die das Laserlicht für die Strecke hin und zurück benötigt. Sowohl von amerikanischen als auch von sowjetischen Mondmissionen wurden dazu insgesamt fünf Retroreflektoren auf dem Mond platziert, die heute für die Entfernungsmessungen genutzt werden.

Die allmählich zunehmende Entfernung ist eine Folge der Gezeitenkräfte, die der Mond auf der Erde bewirkt. Dabei wird Rotationsenergie der Erde weit überwiegend in Wärme umgewandelt und zu einem Teil als Rotationsenergie auf den Mond übertragen. Der dabei abnehmende Drehimpuls der Erdrotation resultiert in einer Zunahme des Bahndrehimpulses des Mondes, der sich dadurch von der Erde entfernt. Dieser schon lange vermutete Effekt ist seit 1995 durch die Laser-Distanzmessungen abgesichert. Er bewirkt sowohl eine kontinuierliche Verlängerung der irdischen Tageslänge (um etwa eine Sekunde in 100.000 Jahren) als auch der Mondumlaufdauer.

Kollision im All

Das heute weithin anerkannte Modell zur Entstehung des Mondes besagt, dass vor etwa 4,5Milliarden Jahren ein Himmelskörper von der Größe des Mars nahezu streifend mit der Protoerde kollidierte. Dabei wurde viel Materie, vorwiegend aus der Erdkruste und dem Mantel des einschlagenden Körpers, in eine Erdumlaufbahn geschleudert, ballte sich dort zusammen und formte schließlich den Mond. Der Großteil des Impaktors vereinte sich mit der Protoerde zur Erde. Nach aktuellen Simulationen bildete sich der Mond in einer Entfernung von rund drei bis fünf Erdradien, also in einer Höhe zwischen 20.000 und 30.000 km. Durch den Zusammenstoß und die frei werdende Gravitationsenergie bei der Bildung des Mondes wurde dieser aufgeschmolzen und vollständig von einem Ozean aus Magma bedeckt. Im Laufe der Abkühlung bildete sich eine Kruste aus den leichteren Mineralen aus, die noch heute in den Hochländern vorzufinden sind.

Das ganze kann man sich als einen Mix aus allen 3 Vid's vorstellen

How the Moon Was Born!

http://www.youtube.com/watch?v=IO45ZiGql8E

Big Bang & Birth of the Earth

http://www.youtube.com/watch?v=Tz8it...eature=related

Entstehung der Erde - Die Geburt der Erde HD

http://www.youtube.com/watch?v=K-jJA...eature=related

Theia ist der inoffizielle Name eines hypothetischen Protoplaneten, der laut der Kollisionstheorie der Mondentstehung vor etwa 4,5 Milliarden Jahren mit der Protoerde kollidiert ist. Theia selbst wurde bei dieser Kollision zerstört; die beim Impakt entstandenen Bruchstücke haben sich in einem Orbit um die Erde gesammelt. Im weiteren Verlauf hat sich daraus der Mond gebildet. Nach dieser Theorie war Theia etwa so groß wie der Mars und hat sich nach einem der Modelle als Trojaner im Lagrangepunkt L4 des Erde-Sonne-Systems gebildet, bevor sie mit der Erde kollidierte.

Theia war eine Titanin, die die Mondgöttin Selene gebar.

Im November 2005 konnte ein internationales Forscherteam der ETH Zürich sowie der Universitäten Münster, Köln und Oxford erstmals die Geburtsstunde des Mondes präzise datieren. Dafür nutzten die Wissenschaftler eine Analyse des Isotops Wolfram-182 und berechneten das Alter des Mondes auf 4527 ± 10 Millionen Jahre. Somit ist er 30 bis 50 Millionen Jahre nach der Herausbildung des Sonnensystems entstanden .

Wie entstand der Mond?

http://www.youtube.com/watch?v=lY2VaL_oFYk Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=B8BRB...eature=related Teil 2


Einflüsse auf die Erde

Die Gravitation des Mondes treibt auf der Erde die Gezeiten an. Dazu gehören nicht nur Ebbe und Flut in den Meeren, sondern auch Hebungen und Senkungen des Erdmantels. Die durch die Gezeiten frei werdende Energie wird der Drehbewegung der Erde entnommen und der darin enthaltene Drehimpuls dem Bahndrehimpuls des Mondes zugeführt. Dadurch verlängert sich gegenwärtig die Tageslänge um etwa 20 Mikrosekunden pro Jahr. In ferner Zukunft wird die Erdrotation an den Mondumlauf gebunden sein und die Erde wird dem Mond immer dieselbe Seite zuwenden. Der Abstand zwischen Erde und Mond wird dann wegen des übertragenen Drehimpulses etwa doppelt so groß sein wie heute.

Außerdem haben die Gezeiten noch eine andere Auswirkung. Nicht nur die Meere werden gehoben und gesenkt, dasselbe passiert auch mit den Landmassen (im geringeren Umfang). Dadurch wird die Erdoberfläche "durchgeknetet", es kommt zu der so genannten Gezeitenreibung. Diese Reibung wirkt auf die Erdrotation wie eine Bremse.


Nur acht statt 24 Stunden

Ohne Mond würde ein Tag nur acht statt 24 Stunden dauern. Die rasche Erdrotation würde zu Stürmen unvorstellbaren Ausmaßes führen.

Ohne Mond könnte die Erdachse sogar kippen. Fachleute halten es für unwahrscheinlich, dass sich unter solchen Verhältnissen längerfristig stabile Ökosysteme ausbilden könnten. Die Evolution wäre ohne Mond sicherlich anders – wahrscheinlich ohne Chance auf intelligente Lebensformen – verlaufen.

Die Erde ist nicht perfekt kugelförmig, sondern hat am Äquator einen größeren Radius als an den Polen. Die Gravitation der Sonne und des Mondes greift an dieser unsymmetrischen Masseverteilung an. Diese auf die Erde als Ganzes wirkenden Gezeitenkräfte erzeugen damit ein Drehmoment in Bezug auf den Erdmittelpunkt. Da die Erde ein ansonsten frei rotierender Kreisel ist, bewirkt das Drehmoment eine Präzession der Erdachse. Wäre die Sonne die einzige Ursache für Präzession, würde das im Jahresrhythmus umlaufende Drehmoment die Erdachse innerhalb von Millionen Jahren auch in die Bahnebene drehen. Dies würde ungünstige Umweltbedingungen für das Leben auf der Erde bedeuten, weil die Polarnacht abwechselnd die gesamte Nord- bzw. Südhalbkugel erfassen würde. Das monatlich umlaufende Drehmoment des Mondes verhindert, dass die Erdachse diese Stellung annimmt. Auf diese Weise trägt der Mond zu dem das Leben begünstigenden Klima der Erde bei


Mond stabilisiert Drehachse der Erde

Aber wahrscheinlich wäre die Erde ohne Mond kein lebensfreundlicher Ort. Denn der Mond stabilisiert die Drehachse der Erde. Sie schwankt nur sehr geringfügig und macht in 26.000Jahren eine Kreiselbewegung.

Ohne Mond könnte die Erdachse sogar kippen. Fachleute halten es für unwahrscheinlich, dass sich unter solchen Verhältnissen längerfristig stabile Ökosysteme ausbilden könnten. Die Evolution wäre ohne Mond sicherlich anders – wahrscheinlich ohne Chance auf intelligente Lebensformen – verlaufen.


So .....

Ich habe euch nun all die verschiedenen "Zufälle" gezeigt die es uns ermöglicht hier zu sein.

Sind wir nun der Normalfall ........denkt mal drüber nach


MFG

Bak
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Bakhtosh
03.03.2012 , 06:34 PM | #132
Die Sonne



Trotz ihrer Entfernung von durchschnittlich 150 Millionen Kilometern (siehe Erdbahn) ist die Sonne für das Leben auf der Erde von fundamentaler Bedeutung. Viele wichtige Prozesse auf der Erdoberfläche, wie das Klima und das Leben selbst, werden durch die Strahlungsenergie der Sonne ermöglicht. So stammen etwa 99,98 % des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima von der Sonne – der winzige Rest wird aus geothermalen Quellen gespeist. Auch die Gezeiten gehen zu einem Drittel auf die Schwerkraft der Sonne zurück.

Im Vergleich zur Größe anderer Sterne ist die Sonne mit ihrem Durchmesser von 1,39 Millionen km (109-facher Erddurchmesser) nur Durchschnitt. Sie befindet sich in der etwa 11 Milliarden Jahre dauernden Hauptphase seiner Entwicklung; ihr Alter wird auf etwa 4,57 Milliarden Jahre geschätzt.

Dieser G2V-Stern ist ein gelb leuchtender „Zwergstern“ und gehört im Hertzsprung-Russell-Diagramm der Hauptreihe an

Zusammensetzung

Die Masse der Sonne setzt sich zu 73,5 % aus Wasserstoff und zu 25 % aus Helium zusammen. Der Rest von 1½ Prozent umfasst alle schwereren Elemente, darunter vor allem Eisen, Sauerstoff und Kohlenstoff. Bezogen auf die Anzahl der Atome beträgt der Wasserstoffanteil 92,0 % und der Heliumanteil 7,9 %.

Kern

Als „Kern“ wird die Fusionszone bezeichnet. Innerhalb von 25 % des Radius der Sonne (knapp 1,6 % ihres Volumens, aber rund 50 % ihrer Masse) werden 99 % der Fusionsleistung frei, die Hälfte gar innerhalb von nur 10 % des Radius (0,1 % des Volumens). Im Zentrum liegt der Druck bei 200 Milliarden bar.

Strahlungszone

Innerhalb der bis etwa 80 % des Sonnenradius reichenden „Strahlungszone“ wird die thermische Energie ausschließlich durch Diffusion von Strahlung nach außen transportiert.

Obwohl die Photonen sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, ist dieser Transport außerordentlich langsam, denn die Photonen werden immer wieder und auf kurzen Distanzen an den Teilchen des Plasmas gestreut, sodass der Lichtweg über Zehntausend Lichtjahre lang ist.

Da zudem die Energie die weitaus größte Zeit in der thermischen Bewegung des Gases 'parkt', ist die Einschlusszeit der Energie noch viel größer, etwa 17 Mio. Jahre, siehe Kelvin-Helmholtz-Mechanismus.

Der langsame Strahlungstransport bedingt einen steilen Temperaturgradienten von etwa 15 Millionen K im Zentrum auf 2 Mio. K am Rand der Strahlungszone. Die Energie der thermischen Strahlung nimmt entsprechend von weicher Röntgenstrahlung auf UV-Strahlung ab.

Das heisst .... das Licht braucht ca. 10 bis 100 tausend Jahre um uns zu erreichen.
Die Wärme allerdings braucht vom Kern aus ca. 17 Millionen Jahre


Anders als die elektromagnetische Strahlung gelangen die bei den Kernreaktionen entstehenden Neutrinos nahezu ungehindert durch die Schichten der Sonne, da sie kaum mit Materie in Wechselwirkung treten. Die Neutrinos erreichen bereits nach acht Minuten die Erde, da sie sich beinahe mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. In jeder Sekunde durchqueren etwa 70 Milliarden Neutrinos einen Quadratzentimeter der Erdoberfläche.

Ja auch dich treffen sie

Konvektionszone

In der sich an die Strahlungszone anschließenden „Konvektionszone“ treibt der Temperaturgradient gewaltige Konvektionsströme an, weiter innen wäre ein noch steilerer Temperaturgradient nötig. Die Größe der Konvektionszellen nimmt nach außen stark ab, an der Sonnenoberfläche ist das Brodeln mit einem Teleskop als Granulation erkennbar.

Sonnenoberfläche und Umgebung

Temperatur- und Dichtemessungen von SkylabAm oberen Rand der Konvektionszone nimmt die Dichte rapide ab, sodass die Photonen nahezu ungehindert nach außen entweichen können. Diese als Photosphäre (griechisch für „Kugelschale aus Licht“) bezeichnete, 300 bis 400 km dicke Schicht gilt als Oberfläche der Sonne, die wir als Quelle der Sonnenstrahlung wahrnehmen. Durch digitale Bildverarbeitung der Messungen von SOHO oder TRACE kann man sie so darstellen, dass sie wie festes, aber dauernd bewegliches Material aussieht.

Die Strahlungstemperatur der Sonne beträgt rund 5800 Kelvin (5500 °C).

Chromosphäre

Über der Photosphäre erstreckt sich die Chromosphäre. Sie wird von der Photosphäre zwar überstrahlt, ist aber bei totalen Sonnenfinsternissen für einige Sekunden als rötliche Leuchterscheinung zu sehen. Die Temperatur nimmt hier auf über 10.000 K zu, während die Gasdichte um den Faktor 10 hoch −4 auf 10 hoch −15 g/cm3 abnimmt. Das Licht, das durch die Chromosphäre scheint, wird zu einem verschwindend geringen Anteil absorbiert. Die charakteristischen dunklen Linien des Sonnenspektrums, welche als Fraunhofersche Linien bekannt sind, stammen aus der Chromosphäre sowie dem obersten Teil der Photosphäre.

Die Chromosphäre ist heisser, weil sie durch die starken Magnetfelder aufgeheißt wird.

Übergangsregion

Aufnahme der Übergangsregion durch den Satelliten TRACEDie Übergangsregion liegt zwischen Chromosphäre und Korona und kann mit UV-fähigen Teleskopen beobachtet werden. Sie bildet den Übergang von der gravitationsgebundenen und durch Gasdruck und Fluiddynamik bestimmten Form zu von magnetischen dynamischen Kräften wie der Magnetohydrodynamik gebildeten Formen, weshalb sich ihre Höhe nicht definieren lässt. Sie stellt auch eine Grenzschicht der Helium-Ionisation dar.

Korona

Die Korona der Sonne während der Sonnenfinsternis im Jahre 1999, kurz vor dem Sonnenfleckenmaximum. Die Strahlen verlaufen nach allen Seiten.Über der Chromosphäre liegt die Korona, in der die Dichte nochmals um den Faktor 10 hoch−4 auf 10 hoch −19 g/cm3 abnimmt. Die innere Korona erstreckt sich – je nach dem aktuellen Fleckenzyklus – um ein bis zwei Sonnenradien nach außen und stellt eine erste Übergangszone zum interplanetaren Raum dar.

Durch Sonnenstrahlung, Stoßwellen und andere Wechselwirkungen mechanischer oder magnetischer Art wird die äußerst verdünnte Koronamaterie allerdings auf Temperaturen bis zu zwei Millionen Kelvin aufgeheizt.

Die genauen Ursachen dieser Heizmechanismen sind noch unklar. Eine mögliche Energiequelle wären akustische Wellen und Microflares – kleine Ausbrüche auf der Sonnenoberfläche.

Ein besonders hoher Temperaturgradient herrscht an der Untergrenze der Korona, weil ihre Dichte nach oben schneller abnimmt, als die Energie abtransportiert werden kann: Innerhalb einiger hundert Höhenkilometer steigt die kinetische Gastemperatur um eine Million Grad und „macht sich Luft“, indem die zusätzliche Heizenergie als Sonnenwind entweicht.

Die Korona kann nur aufgrund ihrer extrem geringen Dichte so heiß werden.

Der bei jeder totalen Sonnenfinsternis sichtbare Strahlenkranz (lat. Corona = Krone) hat schon vor Jahrtausenden die Menschen erstaunt. Er kann bis mehrere Millionen Kilometer reichen und zeigt eine strahlenförmige Struktur, die sich mit dem Zyklus der Sonnenflecken stark ändert. Im Sonnenflecken-Maximum verlaufen die Strahlen nach allen Seiten, im Minimum nur in der Nähe des Sonnenäquators.

Heliosphäre

Die Korona geht in den Sonnenwind über, welcher für die Ausdehnung der Heliosphäre verantwortlich ist. Dieser erstreckt sich bis zur Heliopause, wo er auf Interstellare Materie trifft. Durch das Magnetfeld der Sonne und dem geladenen Plasma des Sonnenwinds entsteht innerhalb der Heliosphäre die Heliosphärische Stromschicht

Unser Universum: Die Sonne

http://www.youtube.com/watch?v=0SAYwXVeV4s

Die Physik Albert Einsteins: Die Sonne

http://www.youtube.com/watch?v=E5jzk9HIu0w Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=E6Hij...eature=related Teil 2

Sonnensystem 01 - Die Sonne

http://www.youtube.com/watch?v=Za4hmzwtARw

Morgen dann mehr

MFG

Bak
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Bakhtosh
03.05.2012 , 01:13 AM | #133
Die Sonne Teil 2


Rotation

Die Sonne rotiert in rund vier Wochen um die eigene Achse, in derselben rechtläufigen Drehrichtung, in der auch die Planeten um die Sonne kreisen. Diese Rotation dauert am Äquator 25,4 Tage, in mittleren Breiten 27 bis 28 Tage und nahe den Polen 36 Tage. Dieser Unterschied in der Dauer eines Sonnentages wird als differenzielle Rotation bezeichnet und ist seit längerem durch Gas- und Hydrodynamik erklärbar. Anfang der 1990er erkannte man jedoch, dass die Sonne unterhalb der Konvektionszone gleichförmig mit einer Periode von knapp 27 Tagen rotiert. Der Übergangsbereich, die Tachocline, ist durch einen starken radialen Gradienten der differenziellen Rotation gekennzeichnet. Er ist auf wenige Prozent des Sonnenradius begrenzt und fällt in etwa mit dem unteren Ende der Konvektionszone zusammen. Der Verlauf der differenziellen Rotation innerhalb der Konvektionszone sowie die Lage und die Dicke der Tachocline sind theoretisch noch nicht verstanden.

Physikalische Eigenschaften

Hauptsächlich durch die Proton-Proton-Reaktion und zu einem geringen Teil (1,6 %) durch den CNO-Zyklus verschmelzen Wasserstoffkerne zu Heliumkernen, wobei Gammastrahlung und Elektronneutrinos erzeugt werden. Die erzeugten Heliumkerne haben aufgrund der Bindungsenergie eine geringfügig kleinere Masse als die Summe der ursprünglichen Wasserstoffkerne (Massendefekt). Der Massenunterschied wird gemäß der Formel E = m · c2 in Energie umgewandelt (pro Fusion von vier Protonen zu einem He-Kern ≈ 27 MeV).

Im Kern der Sonne werden pro Sekunde 564 Millionen Tonnen Wasserstoff zu 560 Millionen Tonnen Helium fusioniert.

Die 4,3 Millionen Tonnen Differenz pro Sekunde ergeben eine Gesamtleistung von etwa 3,7 × 10 hoch 26 W, die im Sonnenkern freigesetzt und schließlich an der Oberfläche zum Großteil als Licht abgestrahlt wird. Ein Anteil von einigen Prozent der Energie wird durch die Neutrinos ohne Wechselwirkung mit der Sonnenmaterie in das Weltall transportiert.

Die Kernfusion im Sonneninneren erfordert großen Druck und hohe Temperaturen: Die kinetische Energie der Teilchen muss ausreichen, um bei einem Zusammenstoß die elektrostatischen Abstoßungskräfte der positiv geladenen Protonen (Wasserstoffkerne) zu überwinden. Die Temperatur im Sonnenkern mit der daraus resultierenden typischen kinetischen Energie der Protonen erweist sich bei einer naiven, klassischen Rechnung als eigentlich „zu kalt“ für eine Kernfusion. Dass dennoch Fusionen stattfinden, ist auf den quantenmechanischen Tunneleffekt zurückzuführen. Es besteht dabei eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei Protonen so weit nähern, dass eine Kernverschmelzung stattfinden kann. Das Energieniveau der abstoßenden Kräfte wird bei der Verschmelzung gleichsam „durchtunnelt“. Die Wahrscheinlichkeit einer Fusion zweier Wasserstoffkerne im Innern der Sonne ist zwar sehr gering. Da jedoch eine immense Anzahl von Kernen vorhanden ist und die Dichte enorm ist, können dennoch gewaltige Energiemengen freigesetzt werden.

Im Sonnenkern entsteht aus den Atomkernen des Wasserstoffs durch Kernfusion Helium, so dass der Wasserstoff-Anteil zugunsten des Heliums in Zukunft weiter sinken wird. Dieser Prozess ist der Motor der Sonne, aus dem sie jene Energie bezieht, die sie an der Photosphäre (leuchtende, sichtbare Oberfläche) durch Strahlung abgibt. Da die Sonne kein fester Körper wie die erdähnlichen Planeten und Monde ist, sondern ein heißer Gasball, wäre sie ohne diesen Energienachschub von innen instabil. Sie würde sich abkühlen und auf einen Bruchteil ihrer jetzigen Größe zusammenziehen.

Die Stabilität der Fusionsleistung

Wenn man einem Gas Wärme zuführt und das Volumen konstant hält, nimmt die Temperatur zu. Wird während der Wärmezufuhr das Volumen vergrößert, so erhöht sich die Temperatur weniger oder sie kann, bei hinreichend großer Volumenzunahme, sogar abnehmen. Ein System, dessen Temperatur bei Wärmezufuhr abnimmt, hat eine negative Wärmekapazität. Das ist bei Sternen der Fall. Nimmt man eine Erhöhung der Kernfusionsreaktion vom stationären Zustand an, so würde mehr Wärme produziert als nach außen abgeführt wird. Dabei nimmt, wegen der negativen Wärmekapazität, die Temperatur ab, und damit vermindern sich auch der Reaktionsumsatz und die Wärmeproduktion, d. h. die überhöhte Wärmeproduktionsrate wird korrigiert. Das System stabilisiert sich selbst, es liegt eine negative Rückkopplung vor.

Sonnenstrahlung

Die Sonne sendet ein Spektrum elektromagnetischer Wellen aus, beginnend bei langwelligen Radiowellen über sichtbares Licht bis hin zur Röntgenstrahlung. In weiten Bereichen entspricht es dem eines schwarzen Strahlers der Temperatur von 5800 K mit einem Maximum bei gelbgrünem Licht, überlagert von nichtthermischen Emissionen und Absorptionen, beispielsweise den Fraunhoferlinien im sichtbaren Bereich.

Magnetfeld

Das Magnetfeld der ruhigen Sonne lässt sich näherungsweise durch ein Dipolfeld beschreiben. Alle 11 Jahre findet eine Umpolung statt (11-Jahre-Zyklus der Sonne), sodass die ursprüngliche Ausrichtung nach 22 Jahren wieder erreicht wird. Das Magnetfeld auf der Sonnenoberfläche ist etwa doppelt so stark wie das Magnetfeld auf der Erde, es beträgt ca. 100 µT (1 Gauß). Es beruht auf den in einer Größenordnung von 1012 Ampere in der Sonne zirkulierenden elektrischen Strömen, begünstigt von der hohen Leitfähigkeit des Plasmas im Sonneninnern, die der von Kupfer bei Zimmertemperatur entspricht. So wirkt das Innere der Sonne wie ein gigantischer Dynamo, der die Bewegungsenergie eines elektrischen Leiters in elektrische Energie und in ein Magnetfeld umwandelt. Man geht derzeit davon aus, dass dieser Dynamoeffekt nur in einer dünnen Schicht am Boden der Konvektionszone wirksam ist.

Die Stärke des Magnetfeldes fällt gemäß der Dipolformel mit ~ 1/(Abstand)³ ab; in Erdnähe wirkt sie sich daher nur mit einer Stärke von 0,01 nT aus. Das tatsächlich gemessene interplanetare Magnetfeld liegt dagegen bei einigen nT. Ursache dafür ist der Sonnenwind, der durch außerordentlich starke lokale Magnetfelder von der Strömung von Gasen hervorgerufen wird, die infolge Ionisation die Elektrizität gut leiten.

Sonnenflecken

Eine Gruppe von SonnenfleckenWegen der elektrischen Leitfähigkeit des Plasmas sind im Innern der Sonne erzeugte Magnetfelder an das Material gekoppelt. Bei hoher Dichte führt das Material das Magnetfeld, bei geringer Dichte ist es umgekehrt. Dort, wo in der Photosphäre die magnetische Feldstärke besonders hoch ist, behindert das Feld die Konvektion, die Oberfläche kühlt auf 3700 bis 4500 K ab und strahlt weniger hell, was wir als Sonnenflecken wahrnehmen.

Diese starken Magnetfelder konnten durch spektroskopische Untersuchungen festgestellt werden: Spektrallinien von Elementen, die normalerweise bei einer einheitlichen Wellenlänge beobachtet werden, erscheinen bei Anwesenheit eines Magnetfeldes dreigeteilt (Zeeman-Effekt), wobei der Abstand dieser Linien zueinander proportional zur Stärke des Feldes ist. Die Magnetfeldstärke im Umfeld der Sonnenflecken kann bis zu 0,4 Tesla (4000 Gauß) betragen und ist somit tausendmal stärker als das irdische Magnetfeld an der Erdoberfläche.

Sichtbare Auswirkungen der lokalen Magnetfelder sind auch die von Sonnenflecken ausgehenden koronale Masseauswürfe.

NASA | SOHO and TRACE Solar Discoveries

http://www.youtube.com/watch?v=qZe5D...eature=related

Was.sind.solare.Flares

http://www.youtube.com/watch?v=a_LQw...eature=related

Protuberanzen

ProtuberanzSonnenflecken treten in Gruppen auf, wobei meistens zwei auffällige Flecken dominieren, die eine entgegengesetzte magnetische Ausrichtung aufweisen (der eine Fleck ist ein „magnetischer Nordpol“, der andere ein „Südpol“). Solche bipolaren Flecken sind meist in Ost-West-Richtung, parallel zum Sonnenäquator, ausgerichtet. Zwischen solchen Sonnenflecken bilden sich Magnetfeldlinien in Form von Schleifen aus, die weit ins All hinausragen. Längs dieser Kurven wird ionisiertes Gas festgehalten, das am Sonnenrand als Protuberanzen in matt leuchtenden Bögen sichtbar ist und auf der Sonnenscheibe als „Filament“ bezeichnet wird.

Diese Materieströme haben oft eine Länge von einigen hunderttausend Kilometern, 40.000 km Höhe und 5.000 km Dicke.

Man unterscheidet zwischen ruhenden und eruptiven Protuberanzen.

Elfjähriger Zyklus

Die Gesamtzahl der Sonnenflecken unterliegt einem Zyklus von rund elf Jahren. Während eines Fleckenminimums sind kaum Sonnenflecken sichtbar. Mit der Zeit bilden sich zunehmend Flecken in einem Bereich von 30° nördlicher und südlicher Breite aus. Diese aktiven Fleckengürtel bewegen sich zunehmend in Richtung Äquator. Nach etwa fünfeinhalb Jahren ist das Maximum erreicht und die Zahl der Flecken nimmt langsam wieder ab. Das nächste Maximum wird im Jahr 2013 erreicht werden. Nach einem Zyklus hat sich das globale Magnetfeld der Sonne umgepolt. Der vorher magnetische Nordpol ist jetzt der magnetische Südpol. Eine vollständige Periode dauert dementsprechend 22 Jahre.

Die genauen Ursachen für den Zyklus sind noch nicht vollständig erforscht. Derzeit geht man von folgendem Modell aus: Zu Beginn eines Zyklus, im Minimum, ist das globale Magnetfeld der Sonne bipolar ausgerichtet. Die Magnetfeldlinien verlaufen von Pol zu Pol geradlinig über den Äquator. Durch die differenzielle Rotation werden die elektrisch geladenen Gasschichten gegeneinander verschoben, wobei die Magnetfelder zunehmend gestaucht, verdreht und verdrillt werden. Die Magnetfeldlinien ragen zunehmend aus der sichtbaren Oberfläche heraus und verursachen die Bildung von Flecken und Protuberanzen. Nach dem Fleckenmaximum richtet sich das Magnetfeld wieder neu aus.

Was sind Sonnenflecken und Sonnenstürme

http://www.youtube.com/watch?v=-MzahWJl5wE

Pulsation

Die gesamte Sonne pulsiert in unterschiedlichen Frequenzen, wie ein riesiger Gong nach jedem Anschlag. Allerdings können wir dies auf der Erde nicht als Schallwellen „hören“, da diese Frequenzen unhörbar niedrig sind und das Vakuum des Weltraums sie nicht weiterleitet. Mit speziellen Methoden kann man die Schwingungen aus dem Sonneninnern jedoch sichtbar machen: Sie bewegen die Photosphäre auf und ab und verschieben je nach der Bewegungsrichtung aufgrund des Dopplereffekts die Absorptionslinien des Sonnenspektrums. Die hauptsächlich vorherrschende Schwingung hat eine Periodendauer von etwa fünf Minuten (293 Sekunden ± 3 Sekunden).

Innerhalb der Konvektionszone herrschen heftige Turbulenzen, wobei aufsteigende Konvektionszellen bei der Strömung durch die umliegenden Gase Schallwellen erzeugen. Nach außen laufende Schallwellen erreichen die Grenzschicht zur Photosphäre. Da dort die Dichte stark abnimmt, können die Wellen sich dort nicht ausbreiten, sondern werden reflektiert und laufen wieder ins Sonneninnere. Mit zunehmender Tiefe nehmen die Dichte der Materie und die Schallgeschwindigkeit zu, so dass die Wellenfront gekrümmt und wieder nach außen geleitet wird. Durch wiederholte Reflexion und Überlagerung können Schallwellen verstärkt werden, es bilden sich Resonanzen aus. Die Konvektionszone wirkt somit wie ein riesiger Resonanzkörper, der die darüber liegende Photosphäre in Schwingung versetzt.

Die Auswertung der Schwingungen erlaubt eine Aussage über den inneren Aufbau der Sonne. So konnte die Ausdehnung der Konvektionszone bestimmt werden. Analog zur Erforschung von seismischen Wellen auf der Erde, spricht man bei dem solaren Wissenschaftszweig von der Helioseismologie.

Sound of Sun

http://www.youtube.com/watch?v=pGwDdTZBAEY

The Song of the Sun - (Solar Oscillations)

http://www.youtube.com/watch?v=Z2eQP...eature=related

Wechselwirkung der Sonne mit ihrer Umgebung

Die Sonne beeinflusst den interplanetaren Raum ihrer Umgebung nicht nur durch Strahlung und Gravitation, sondern auch mit ihrem Magnetfeld und vor allem mit der Teilchenemission, dem Sonnenwind. Dieser Teilchenstrom kann die Sonne mit mehreren 100 km/s verlassen und verdrängt das Interstellare Medium bis zu einer Entfernung von circa 22,5 Milliarden Kilometern (150 Astronomische Einheiten). Dieser Bereich, der durch den Sonnenwind weitgehend vom interstellaren Gas befreit wurde, heißt Heliosphäre.

Bei Sonneneruptionen können sowohl Geschwindigkeit als auch Dichte des Sonnenwindes stark zunehmen und auf der Erde neben Polarlichtern auch Störungen in elektronischen Systemen und im Funkverkehr verursachen.

Die Sonne - ein Star im Universum


http://www.youtube.com/watch?v=DK9kV6NP7bg Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=PNMsT...eature=related Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=IvNdy...eature=related Teil 3

http://www.youtube.com/watch?v=h3DBf...eature=related Teil 4

http://www.youtube.com/watch?v=WvvaI...eature=related Teil 5


Ist die Sonne etwas Besonderes?

http://www.youtube.com/watch?v=P0hum-MRgHQ Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=B_P3Z...eature=related Teil 2



Was hat das mit Star Wars zu tun ?


http://images.wikia.com/jedipedia/de...hildschiff.jpg

Die Schildschiffe waren Schiffe, die von der Republic Engineering Corporation nach Lando Calrissians Spezifikationen gebaut wurden und von diesem dazu eingesetzt wurden, Schiffe zu dem Planeten Nkllon zu geleiten, welcher seine Umlaufbahn extrem nah an der Sonne des Athega-Systems hatte.


MFG

Bak
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Bakhtosh
03.06.2012 , 09:19 AM | #134
Sonnenstürme



Schon der Vorfall von 2003 war nicht ungefährlich und hatte Folgen für die Stromversorgung: Um 19.55 Uhr fielen im schwedischen Malmö ein Trafo und Teile des Hochspannungsnetzes aus, 50.000 Einwohner saßen im Dunkeln. Zudem empfahl die US-Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften, nördlich des 35. Breitengrades tiefer zu fliegen, weil die Strahlendosis in dieser Höhe geringer war. Und die Navigationssysteme für den automatischen Landeanflug auf US-Flughäfen fielen teilweise aus, weil die Signale der GPS-Satelliten gestört wurden.

Was passiert da genau.....

Die Kosmische Strahlung ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Weltall. Sie besteht vorwiegend aus Protonen, daneben aus Elektronen und vollständig ionisierten Atomen. Auf die äußere Erdatmosphäre treffen zirka 1000 Teilchen pro Quadratmeter und Sekunde. Durch Wechselwirkung mit den Gasmolekülen entstehen Teilchenschauer mit einer hohen Anzahl von Sekundärteilchen, von denen aber nur ein geringer Teil die Erdoberfläche erreicht.

Die Magnetosphäre schirmt die Erdoberfläche von den geladenen Partikeln des Sonnenwindes ab. (nicht maßstabsgetreu)

http://www.wissensnetz.org/seiten/th...hlung_NASA.jpg

http://www.physikblog.eu/wp-content/...henschauer.jpg

http://www.hzdr.de/db/Pic?pOid=13187

Die galaktische kosmische Strahlung besteht ungefähr zu 87 % aus Protonen, 12 % Alpha-Teilchen und 1 % schweren Atomkernen.

Wechselwirkung mit der Erdatmosphäre

Teilchenschauer

Eintreten in die Erdatmosphäre in einer Höhe um 20 km über der Oberfläche erzeugt die kosmische Strahlung (Teilchenschauer). Aus einem Proton der Energie von 10 hoch 15 eV entstehen mehr als eine Million Sekundärteilchen. Nur ein kleiner Teil von ihnen erreicht auch die Erdoberfläche.

Bedeutung des Magnetfeldes für die Lebewesen

Hochenergetische Teilchen von der Sonne oder aus dem Weltall würden ein Leben auf der Erde möglicherweise verhindern, wenn diese nicht in einigen Tausend Kilometern Höhe im Van-Allen-Gürtel abgefangen und zu den Polen geleitet würden. Dort erzeugen sie dann das Polarlicht.

Van-Allen-Gürtel kommt noch


Aurora Borealis Aura

http://www.youtube.com/watch?v=6ZFmROaqeV0

Was ist ein Nordlicht?

http://www.youtube.com/watch?v=4fTJaoxxfWM Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=RV1Pf...eature=related Teil 2

Steuert die Sonne unser Wetter?

http://www.youtube.com/watch?v=ILNSstXxclo Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=x1TIZ62zepk Teil 2

Wie entstehen Magnetfelder?

http://www.youtube.com/watch?v=2bPfj...eature=related

Was passiert wenn das Erdmagnetfeld verschwindet

http://www.youtube.com/watch?v=SPtbxyq_zms Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=RCHfY...re=relatedTeil 2

So das wars erst mal wieder von mir .....

MFG

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Bakhtosh
03.07.2012 , 07:57 AM | #135
Sonnensturm Teil 2


Das rätselhafte Verschwinden energiereicher "Killer"-Elektronen aus dem äußeren Strahlungsgürtel der Erde während mancher Sonnenstürme ist aufgeklärt. Die schnellen Elementarteilchen werden von Böen des Sonnenwinds offensichtlich ins All gerissen. Das haben US-Astronomen mit einer ganzen Satellitenflotte beobachtet.

Die Entdeckung verbessert die Vorhersage des sogenannten Weltraumwetters und den Schutz ihm ausgesetzter Satelliten, wie die Forscher um Drew Turner von der Universität von Kalifornien in Los Angeles im Journal "Nature Physics" betonen.

Sonnenstürme können mit nahezu lichtschnellen "Killer"-Elektronen Telekommunikations- und andere Satelliten beschädigen sowie Astronauten gefährden. Erst kürzlich hatte ein gewaltiger Sonnensturm die Erde erreicht. Dieser war nach neuesten NOAA-Berechnungen der stärkste seit 2003. Über Schäden ist bislang nichts bekannt. Bei hoher Sonnenaktivität werden große Gaswolken aus den Außenschichten der Sonne ins All geschleudert. Als Folge davon lassen sich unter anderem von der Erde aus Polarlichter beobachten.

Alle elf Jahre ist die Sonne besonders aktiv

Zwei große, reifenförmige Strahlungsgürtel umringen die Erde, die große Mengen elektrisch geladener Elektronen enthalten. Diese sogenannten Van-Allen-Gürtel schwellen und schrumpfen unter dem Einfluss des Sonnenwinds, eines beständigen Stroms elektrisch geladener Teilchen von der Sonne. Dieser fließt mal stärker und mal schwächer. Ausgerechnet zu Zeiten starker Sonnenwinde, während derer sehr viele elektrisch geladene Sonnenteilchen auf die irdische Umgebung treffen, verliert der äußere Strahlungsgürtel häufig nahezu alle seine Elektronen.

"Das ist ein verblüffender Effekt", erläuterte Turners Hochschulkollege Yuri Shprits in einer Mitteilung seiner Universität. "Ozeane auf der Erde verlieren auch nicht plötzlich das meiste Wasser, aber die mit Elektronen gefüllten Strahlungsgürtel können rapide entvölkert werden."

Zuerst beobachtet wurde das Phänomen bereits in den 1960er Jahren. Seitdem war unklar, wohin die schnellen Elektronen entschwinden.

"Lange nahm man an, die Teilchen würden nach unten aus den Gürteln herabregnen", berichtete Turner. Doch die neuen Beobachtungen, für die Daten von drei "Themis"-, zwei "Goes"- und sechs "Poes"-Satelliten kombiniert wurden, zeigen klar, dass die Elektronen nach außen in den interplanetaren Raum gerissen werden.

"Das ist ein wichtiger Meilenstein für das Verständnis des Weltraumumfelds der Erde", betonte Turner. Auf welche Weise die Elektronen genau ins All entkommen, soll nun ein spezialisiertes Satellitenduo namens "Radiation Belt Storm Probes" klären, das in diesem Jahr gestartet werden soll.


Moren dann der Van Allen Gürtel

MFG

Bak
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Bakhtosh
03.07.2012 , 06:59 PM | #136
Der Gürtel um die Erde



Van-Allen-Strahlungsgürtel

Sonnenwind und Strahlungsgürtel

http://astroprofspage.com/wp-content...11/magneto.jpg

http://image.gsfc.nasa.gov/poetry/ma...etosphere3.gif

http://upload.wikimedia.org/wikipedi...ic_Anomaly.png

Der Van-Allen-Strahlungsgürtel ist ein Torus energiereicher geladener Teilchen, die durch das magnetische Feld der Erde eingefangen werden. Diese Teilchen stammen überwiegend vom Sonnenwind und der kosmischen Strahlung. Der Gürtel besteht im Wesentlichen aus zwei Strahlungszonen:

Die innere von ihnen erstreckt sich in niedrigen geografischen Breiten in einem Bereich von etwa 700 bis 6.000 km über der Erdoberfläche und besteht hauptsächlich aus hochenergetischen Protonen.

Die zweite befindet sich in etwa 15.000 bis 25.000 Kilometer Höhe und enthält vorwiegend Elektronen. .

Die geladenen kosmischen Teilchen werden im Van-Allen-Gürtel durch das Magnetfeld der Erde in Folge der Lorentzkraft abgelenkt, in einer sogenannten magnetischen Flasche eingeschlossen und schwingen so zwischen den Polen der Erde mit einer Schwingungsdauer von ca. einer Sekunde hin und her.

Die Lorentzkraft ist die Kraft, die ein elektromagnetisches Feld auf eine elektrische Ladung ausübt


Strahlenbelastung

Energiedosis hinter einer Aluminium-Abschirmung variabler Dicke in ca. 38.000 km Höhe.Die Äquivalentdosis der Strahlung beider Hauptzonen beträgt hinter 3 mm dickem Aluminium unter extremen Umständen bis zu 200 mSv/h (Millisievert pro Stunde) im Kernbereich des inneren Gürtels und bis zu 50 mSv/h im Kernbereich des äußeren Gürtels. Als Normwerte gelten im gesamten Van-Allen-Gürtel 0,7-1,5 mSv pro Tag (effektive Dosis), diese Diskrepanz lässt sich zum einen durch die verschiedenen Messmethoden erklären, zum anderen aber auch durch die Abhängigkeit der Strahlung von den starken Schwankungen der Sonnenaktivität. Dadurch können mitunter 1000-mal höhere Werte gemessen werden. Auf der Erde ist die Strahlung des inneren Van-Allen-Gürtels im Bereich der Südatlantischen Anomalie deutlich zu beobachten.

Zum Vergleich: In Europa beträgt die mittlere Strahlungsdosis auf Meereshöhe etwa 2 mSv/a ≈ 0,2 µSv/h

Van Allen Radiation Belt

http://www.youtube.com/watch?v=dyl1LsB7Xr8

Question NASA Van Allen Belts

http://www.youtube.com/watch?v=VKexrOmT6fw

Die natürliche Strahlungsumgebung im Weltraum kann klassifiziert werden:

Die durch planetare Magnetfelder gefangenen Teilchen im Strahlungsgürtel und die Populationen der extra-planetaren Teilchen (Elektronen, Protonen und schwerere Ionen). Die extra-planetare Komponente besteht aus Teilchen der galaktischen kosmischen Strahlung und der solaren energetischen Teilchen welche mit solaren Flares und koronalen Massenauswürfen verknüpft sind.

Mehr dazu Morgen

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Bak
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Bakhtosh
03.08.2012 , 07:00 PM | #137
Was strahlt da so...


Strahlung kann elektronische Schaltungen, exponierte technische Geräte sowie auch lebende Zellen beeinträchtigen. Strahlung bedeutet hier elektromagnetische Wellen (Photonen), elektrisch neutrale (Neutronen) und geladene energetische Teilchen (Elektronen, Protonen, Heliumkerne oder Alpha-Teilchen sowie schwerere Ionen).

Die Charakteristik der Atmosphäre kann durch die Wechselwirkung mit der Strahlung verändert werden. Namentlich die Ionisation der Atmosphäre durch Strahlung ist von Bedeutung für den Funkverkehr z.B. zwischen Bodenstationen und Flugzeugen, da der Grad der Ionisation die Charakteristik der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen beeinflusst. Der kontinuierliche Einfall von kosmischer Strahlung und deren zeitliche Variation, z.B. durch zusätzliche solare kosmische Strahlung, kann technische Installationen und Lebewesen beeinträchtigen, falls diese nicht durch die dicke Erdatmosphäre oder durch das Erdmagnetfeld geschützt sind.

Variable Bedingungen des Weltraumwetters führen zu variablen Strahlungsgefahren.

Die natürliche Strahlungsumgebung im Weltraum kann durch zwei Populationen klassifiziert werden:

Die durch planetare Magnetfelder gefangenen Teilchen im Strahlungsgürtel und die Populationen der extra-planetaren Teilchen (Elektronen, Protonen und schwerere Ionen). Die extra-planetare Komponente besteht aus Teilchen der galaktischen kosmischen Strahlung und der solaren energetischen Teilchen , welche mit solaren Flares und koronalen Massenauswürfen verknüpft sind. Ihre Auswirkungen auf technologische Installationen und Lebewesen werden im Folgenden beschrieben. Allgemein erhältliche Computermodelle, die Rolle von Neutronenmonitoren für die Bestimmung sowie die Voraussage der extra-planetaren Strahlung werden ebenfalls behandelt.

Auswirkungen auf technische Installationen

Modellierung, Messung und Voraussage von Teilchenflüssen in der ErdatmosphäreAuswirkungen auf technische Installationen
Es gibt verschiedene Arten von möglichen Beeinträchtigungen durch energetische Teilchen auf die Ausstattungen von Raumfahrzeugen und sogar von Flugzeugen:

Energetische Teilchen können Atome ionisieren und Atome innerhalb des kristallinen Verbandes verschieben. Solarzellen auf Raumfahrzeugen können aufgrund kumulierter Schädigung an Leistung verlieren.

Ein grosses solares Ereignis mit energetischen Protonen kann innerhalb einiger Tage den gleichen Schaden verursachen wie die Verminderung der Leistung einer Solarzelle, welche während einem ganzen Jahr der galaktischen kosmischen Strahlung ausgesetzt war.

Ionisation ist oft der dominierende Mechanismus, durch welchen die Leistung einer Solarzelle vermindert wird. Mechanische und elektrische Isolationseigenschaften von Teflon können ebenfalls verändert werden, wenn das Material einer erhöhten Bestrahlung ausgesetzt ist, zudem kann sich die Lackierung eines Raumfahrzeuges verändern, welche für die thermische Regulation eingesetzt wurde. All dies verkürzt die Lebensdauer dieser Geräte.

In single event effects werden mikroelektronische Bausteine durch einzelne ionisierende Teilchen beschädigt. Die Erzeugung eines Elektron-Loch-Paares durch ein aufprallendes energetisches Teilchen kann die elektrischen Eigenschaften einer elektronischen Schaltung verändern.

Single event upsets werden namentlich durch schwere Ionen der primären kosmischen Strahlung oder durch sekundäre Teilchen in der Atmosphäre verursacht. Dies kann zu falschen Befehlen in Bordcomputern führen, während latch-ups anomale Zustände von elektronischen Bausteinen sind, welche nicht mehr auf Eingabesignale reagieren. Die schlimmsten Fälle von SEEs sind burn outs, d.h. eine permanente und irreversible Zerstörung des Schaltkreises durch ionisierende Teilchenstrahlung.

Eine erhöhte Schadenanfälligkeit wird durch die Miniaturisierung von elektronischen Bausteinen herbeigeführt, wo ein einziges geladenes Teilchen in einem Baustein genügend Energie deponieren kann, so dass es zu einem SEE kommen kann.

Auch energetische Elektronen können verschiedene Arten von Schäden verursachen. Wenn z.B. Elektronen in eine Raumsonde einschlagen und im Material der Raumsonde vollständig abgebremst werden, so kann das zu einer Entladung führen, was sich störend auf Instrumente und Detektoren auswirkt, Ablesungen von Instrumenten störend beeinflussen und Erosion von Material bewirken kann. Die Eindringtiefe der Teilchen und die Region, wo Probleme entstehen, hangen von ihrer kinetischen Energie ab.
Die Verminderung solcher Zerstörungen beruht auf Ingenieurwissenschaften der Materialien und der Bausteine, welche gegen die verschiedenen Arten der Zerstörung durch Teilchenstrahlen beständig gemacht werden sollen. Das Mass dieses Schutzes hängt von den Langzeitverhältnissen der kosmischen Strahlungsintensität und der Anzahl solarer Ereignisse, d.h. auf die Phase der Sonnenaktivität, ab. Die zuverlässige Voraussage dieser Intensitäten könnte helfen, die Eigenschaften von spezifischen Satelliten zu optimieren.

Das Weltraumwetter und namentlich der Teilchenfluss sind aber stark variabel und kaum voraussagbar.

Es gibt Zeitepochen, in denen Raummissionen gemieden werden sollten. So sollte z.B. während Zeiten eines starken energetischen solaren Teilchenereignisses auf den Start von Raketen oder auf die Mission mit Raumfahrzeugen verzichtet werden, namentlich wenn die Umlaufbahn des Satelliten durch polare Gebiete führt.

Passagierflugzeuge auf polaren Routen sind ebenfalls verstärkt der sekundären kosmischen Strahlung ausgesetzt, da in diesen Regionen die primäre kosmische Strahlung wegen der kleineren Abschirmung durch das Erdmagnetfeld fast ungehindert in die Erdatmosphäre eindringen kann. Die zahlreichen Protonen mit relativ tiefen Energien können bis auf eine Höhe von 50-70 km über Grund eindringen und die polare Ionosphäre ionisieren. Dieser Effekt durch solare energetische Teilchen wird polar cap absorption genannt, weil die grössere Ionisation ein erhöhte Absorption der elektromagnetischen Wellen bei tiefen Frequenzen zur Folge hat und damit z.B. die Funkkommunikation mit Flugzeugen stört. Passagierflugzeuge senken die Flughöhe während grossen solaren kosmischen Strahlungsereignisssen (z.B. Januar 2005), um die Funkverbindung zu Flugkontrollstationen wiederherzustellen.

Die Magnetosphäre der Erde ist nicht immer ein Schild - sie kann auch eine Gefahr darstellen.

Der Sonnenwind führt kontinuierlich Energie in das System, welche in explosiven Ereignissen, sogenannte magnetospheric substorms, abgebaut werden. Die Flüsse von energetischen Elektronen, welche während diesen Ereignissen innerhalb der Magnetosphäre erzeugt werden, führen zur eletrischen Aufladung von Kommunikationssatelliten. Solche Ereignisse können auch während ruhigen solaren Verhältnissen eintreffen, wenn Hochgeschwindigkeitsströme des Sonnenwindes aus koronalen Löchern zum Teil sehr effizient Energie in die Magnetosphäre der Erde führen können.

Auswirkungen auf biologische Eigenschaften

Ionisierende Teilchen der kosmischen Strahlung sind ein potenielles Gesundheitsrisiko, da die Teilchen lebende Zellen beschädigen können. Wenn ein energetisches Teilchen auf eine Zelle prallt, wird es einen Teil seiner Energie bei Wechselwirkungen mit den Elektronen der Zellmoleküle abgeben. Die Folgen dieser Wechselwirkungen hangen von der Teilchengattung sowie von der Energie des einfallenden Teilchens (Proton, Ion, Elektron, Neutron, Photon) ab. Jede Beschädigung der Zelle, namentlich der DNA, kann tiefgreifende Folgen für die Zukunft der Zelle haben. Die fehlerhafte Funktionsweise der Zelle kann das Gewebe und das Organ, in denen es eingebaut ist, beeinträchtigen.

Eine beschädigte Zelle kann sich selber reparieren. Falls die Reparatur jedoch nicht erfolgt, wird die Zelle absterben. Falls zuviele Zellen absterben, kann das betroffene Organ nicht mehr korrekt funktionieren.
Falls die Reparatur nicht vollständig ist und sich die Zelle danach noch weiter teilt, so wird die Zelle einige Schäden an die Tochterzellen weitergeben. Das fehlerhafte Funktionieren von zuvielen Tochterzellen kann ebenfalls zu einem bedeutenden oder sogar zum völligen Schaden des Organs führen. Defekte Zellen, welche überleben, können auch Vorläufer von Krebszellen werden.

Kosmische Strahlung kann deshalb zwei Arten von Gefahren für Lebewesen darstellen:

Hohe Strahlendosen sind eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit oder sogar für das Leben. Die kosmische Strahlung ist ein Riskio für die bemannte Raumfahrt ausserhalb des Erdmagnetfeldes. Solare kosmische Strahlungsereignisse stellen deshalb eine sehr grosse Gefahr für Flüge zum Mond oder den Mars dar.

Das grosse solare kosmische Strahlungsereignis vom 4. August 1972 fand im selben Zeitraum statt wie die Apollo Flüge zum Mond. Wenn ein Flug exakt während diesem Datum stattgefunden hätte, so hätte dies ernsthafte Konsequenzen haben können. Deshalb ist heute die Sicherheit der Astronauten bezüglich möglicher Gefahren durch kosmische Strahlung ein sehr wichtiger Faktor bei der Planung künftiger bemannter Flüge.
Tiefe Strahlendosen zeigen zwar keine unmittelbar bemerkbaren Konsequenzen auf die Gesundheit, jedoch können sie ein Risiko für Spätschäden darstellen. Besatzungen von Raumfahrtmissionen und sogar von Flugzeugen,welche durch Regionen mit erhöhter Strahlung fliegen, wie in hohen geographischen Breiten (polare Regionen), sind diesem Risiko ausgesetzt.

Strahlenbelastung durch die kosmische Strahlung

Die Auswirkungen auf die Gesundheit durch die Strahlenbelastung hängt einerseits von der im Gewebe absorbierten Energie ab, diese wird ihrerseits auch von der Teilchenart, ihrer Energie und dem betroffenen Organ bestimmt. Zum Beispiel deponiert die Röntgenstrahlung ihre Energie relativ gleichförmig in einem Volumen, während die Neutronen ihre Energie aufgrund ihrer nuklearen Wechselwirkung im Gewebe nur in einem relativ kleinen Gebiet deponieren. Neutronen haben ein grösseres Vermögen eine Wirkung im Gewebe zu verursachen als hochenergetische Protonen, Elektronen oder Gammastrahlung.

In Raumstationen ist die Strahlendosisrate im Allgemeinen zwar relativ niedrig, aber wegen ihrer Akkumulation über längere Zeit, kann die erhaltene Strahlendosis doch beträchtlich sein und muss deshalb gemessen werden. Die effektive Strahlendosis repräsentiert die Summe der Strahlendosen, welche in den verschiedenen menschlichen Organen absorbiert wurde.

Dabei wird

(1) über die verschiedenen Teilchenarten (Gewichtung (von hoch nach tief): Alphateilchen und schwere Kerne; Neutronen; Protonen; schliesslich Photonen und Elektronen); und

(2) das exponierte Organ aufsummiert, wobei die Empfindlichkeit der Organe auf die ionisierende Strahlung berücksichtigt wird.

Einige typische Strahlendosen:

Auf Seite 6 werden die Strahlenwerte genauer erklärt

Die natürliche jährliche Dosis aufgrund der Umgebungsradioaktivität beträgt etwa 2.4 mSv (1 mSv = 1 milli Sievert). Wobei dieser Beitrag stark abhängig ist vom Untergrundgestein und damit von Region zu Region stark differieren kann. Auf Meereshöhe liegt der Beitrag der kosmischen Strahlung bei etwa 0.3 mSv.
Die Strahlenbelastung durch medizinische Röntgenaufnahmen hängt von der Stärke der Bestrahlung sowie von den bestrahlten Organen ab und liegt im Bereich von 0.1 bis einige zehn mSv.

Die typische erhaltene Dosis durch die galaktische kosmische Strahlung während einem transatlantischen Flug (Europa-Nordamerika) liegt bei ungefähr 0.05 mSv. Diese Strahlendosis kann durch zusätzliche solare kosmische Strahlung deutlich erhöht werden. Abschätzungen haben ergeben, dass die Strahlendosis durch ein solares Ereignis für einen Transatlantikflug bis zu einem Faktor 10 erhöht sein kann. Solche solare kosmischen Strahlungsereignisse sind aber selten und die Strahlenbelastung ist nur während einer relativ kurzen Zeit erhöht, so dass die jährliche Strahlendosis dadurch nicht wesentlich verändert wird. Das Flugpersonal und Vielflieger können eine jährliche Strahlendosis bis einige mSv akkumulieren.
Das Flugpersonal gehört zu den beruflich strahlenexponierten Personen, weshalb die Fluggesellschaften heute in den meisten Ländern aufgrund der gesetzlichen Auflagen die jährliche Strahlenbelastung des Flugpersonals bestimmen müssen. Typische Grenzwerte der Strahlendosis betragen maximal 100 mSv während 5 aufeinanderfolgenden Jahren, wobei die maximale Belastung in einem Jahr höchstens 50 mSv betragen darf. Ein schwangeres Crewmitglied sollte nicht mehr als 1 mSv während der gesamten Schwangerschaft erhalten.

Die maximale Dosisraten der MIR/Nausicaa Messungen betragen 2 mSv/h (Höhe: 420 km über Grund).
Eine Raumfahrt zum Mars würde eine Stralendosis durch die galaktische kosmische Strahlung von etwa 1 Sv bedeuten. Dabei ist die Strahlenbelastung durch allfällige solare kosmische Strahlung noch nicht berücksichtigt.

Ausserhalb des Erdmagnetfeldes kann der Beitrag durch solare Ereignisse wesentlich höher sein als der Beitrag durch die galaktische kosmische Strahlung und kann sofort zu lebensbedrohlichen Strahlendosiswerten führen, wenn nicht ausreichende Abschirmung vorhanden ist.

Da mit der effekitven Strahlendosis in Sievert die Risiken für die Bestrahlung von tiefen Strahlenbelastungen (zufällige/stochastische Effekte) abgeschätzt werden kann, macht es keinen Sinn über Strahlenbelastungen grösser als 1 Sv zu sprechen.

Space Odyssey

http://www.youtube.com/watch?v=A3di0mkRoa4 Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=KCTklz3e4iQ Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=oAjr2VYph88 Teil 3

http://www.youtube.com/watch?v=s6yYofyrwwI Teil 4

http://www.youtube.com/watch?v=uAyYBuYYCXA Teil 5

http://www.youtube.com/watch?v=SYWEEmML4VU Teil 6

http://www.youtube.com/watch?v=GAXy_VKUqks Teil 7

http://www.youtube.com/watch?v=5D_pPKgbrCw Teil 8

Ich hoffe das es euch gefallen hat .....


MFG

Bak
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Bakhtosh
03.10.2012 , 11:27 PM | #138
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Bakhtosh
03.11.2012 , 10:11 PM | #139
Planetenklassen


wie diese hier ...



Klasse A Geothermal

Alter: 0-2 Mrd Jahre
Durchmesser: 1.000 - 10.000 km
Lage: Ökosphäre/Kalte Zone
Oberfläche: teilweise geschmolzen
Atmosphäre: vorwiegend Wasserstoffverbindungen
Evolution: kühlt ab und wird zur Klasse C
Lebensformen: keine
Beispiel: Gothos

Klasse B: Geomorteus

Alter: 0-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 1.000 - 10.000 km
Lage: Heisse Zone
Oberfläche: teilweise geschmolzen, hohe Oberflächentemperaturen
Atmosphäre: extrem dünn, wenige chemisch aktive Gase
Lebensformen: keine
Beispiel: Merkur

Klasse C Geoinaktiv

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 1.000 - 10.000 km
Lage: Ökosphäre/Kalte Zone
Oberfläche: niedrige Oberflächentemperaturen
Atmosphäre: gefroren
Lebensformen: keine
Beispiel: Psi 2000

Klasse D Asteroid/Mond

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 100-1.000 km
Lage: Heisse Zone/Ökosphäre/Kalte Zone; Hauptsächlich im Orbit um größere Planeten oder Asteroidenfeldern anzutreffen
Oberfläche: karg und mit Kratern übersät
Atmosphäre: keine oder sehr dünn
Lebensformen: keine
Beispiel: Mond (Sol IIIa), Lunar V (Bajor VIIe)

Klasse E Geoplastisch

Alter: 0-2 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: geschmolzen, hohe Oberflächentemperaturen
Atmosphäre: Wasserstoffverbindungen und reaktive Gase
Evolution: kühlt ab und wird zur Klasse F
Lebensformen: kohlenstoffbasierend (Excalbianer)
Beispiel: Excalbia

Klasse F Geometallisch

Alter: 1-3 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: Vulkanische Eruptionen auf Grund des flüssigen Kerns
Atmosphäre: Wasserstoffverbindungen
Evolution: kühlt ab und wird zur Klasse G
Lebensformen: siliziumbasierend (Horta)
Beispiel: Janus IV

Klasse G Geokristallin

Alter: 3-4 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: noch im Kristallisierungsprozess begriffen
Atmosphäre: Kohlendioxid, einige toxische Gase
Evolution: kühlt ab und wird zur Klasse K, L. M, N, O oder P
Lebensformen: primitive einzellige Organismen
Beispiel: Delta Vega

Klasse H Wüstenplaneten

Alter: 4-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 8.000-15.000 km
Lage: Heisse Zone/Ökosphäre/Kalte Zone
Oberfläche: heiss und trocken, wenig oder kein Oberflächenwasser
Atmosphäre: kann schwere Gase und metallische Dämpfe enthalten
Lebensformen: trockenheits und strahlungsresistente Pflanzen, tierisches Leben
Beispiel: Rigel XII, Tau Cygna

Klasse I Gas-Superriesen

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 140.000-10 mio km
Lage: Kalte Zone
Oberfläche: dünn, bestehend aus gasförmigen Wasserstoff und Wasserstoffverbindungen; strahlt Hitze aus
Atmosphäre: wechselt je nach Temperatur, Druck und Zusammensetzung; Wasserdampf kann vorhanden sein.
Lebensformen: unbekannt
Beispiel: Q'tahL

Klasse J Gasriese

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 50.000-140,000 km
Lage: Kalte Zone
Oberfläche: dünn, bestehend aus gasförmigem Wasserstoff und Wasserstoffverbindungen; strahlt Hitze aus
Atmosphäre: wechselt je nach Temperatur, Druck und Zusammensetzung
Lebensformen: kohlenstoffbasierend (Jovian)
Beispiel: Jupiter, Saturn

Klasse K bedingt bewohnbar

Alter: 4-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 5.000-10.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: karg, wenig oder kein Oberflächenwasser
Atmosphäre: dünn, vorwiegend Kohlendioxid
Lebensformen: primitive einzellige Lebensformen; durch den Einsatz von Druckkuppeln anpassbar für eine Kolonisation durch Humanoide
Beispiel: Mars, Mudd

Klasse L Marginal

Alter: 4-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: felsig und karg, wenig Oberflächenwasser
Atmosphäre: Sauerstoff/Argon, hohe Konzentration an Kohlendioxid
Lebensformen: auf Pflanzenleben beschränkt, geeignet für eine Kolonisation durch Humanoide
Beispiel: Indri VIII

Klasse M (Minshara) Terrestrisch

Alter: 3-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: reichlich Oberflächenwasser. Wenn das Wasser oder Eis mehr als 80% der Oberfläche bedeckt wird der Planet zur Klasse O bzw P gerechnet.
Atmosphäre: Stickstoff, Sauerstoff, Spurenelemente
Lebensformen: weitreichende Vegetation, tierisches Leben, Humanoide
Beispiel: Terra, Cardassia, Vulkan [Planeten der Klasse M können in Farbe, Wolkendichte und im gesamte Erscheinungsbild stark voneinander abweichen. Die meisten Planeten der Klasse M zeichnen sich aus durch eine dünne, tektonisch aktive Kruste, die sich auf einem Mantel aus geschmolzenem Gestein befindet. Diese wiederum umgibt einen öußeren Kern aus flüssigem Metall und einen festen inneren Kern der aus Metallkristallen besteht]

Klasse N Abnehmend

Alter: 3-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.00-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: hohe Oberflächentemperaturen, verursacht durch den Treibhauseffekt, Wasser existiert nur als Dampf
Atmosphäre: extrem dicht, Kohlendioxid und Sulfide
Lebensformen: unbekannt
Beispiel: Venus

Klasse O Ozeanisch

Alter: 3-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 Jahre
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: Wasser bedeckt mehr als 80% der Oberfläche
Atmosphäre: Stickstoff, Sauerstoff, Spurenelemente
Lebensformen: Wasservegetation, tierisches Leben, Humanoide
Beispiel: Argo

Klasse P Vereist

Alter: 3-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-15.000 km
Lage: Ökosphäre
Oberfläche: Eis bedeckt mehr als 80% der Oberfläche
Atmosphäre: Stickstoff, Sauerstoff, Spurenelemente
Lebensformen: winterharte Vegetation, tierisches Leben, Humanoide
Beispiel: Exo-III

Klasse N Variabel

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 4.000-15.000 km
Lage: Heisse Zone/Ökosphäre/Kalte Zone
Oberfläche: reicht von geschmolzen bis Wasser und/oder gefrorenem Kohlendioxid, abhängig von einem exzentrischen Orbit oder einem wechselnden Ausstoß des Sterns
Atmosphäre: reicht von dünn bis sehr dicht
Beispiel: Genesis-Planet

Klasse R Interstellarer Wanderer

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 4.000-15.000 km
Lage: interstellarer Raum, Kometenrand
Oberfläche: je nach geothermaler Freisetzung ist ein gemässigtes Klima möglich
Atmosphäre: vorwiegend vulkanische Abgase
Lebensformen: nicht-photosynthetische Pflanzen
Beispiel: Dakala

Klasse S Ultrariese

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10-50 Mio km
Lage: Kalte Zone
Oberfläche: dünn, bestehend aus gasförmigem Wasserstoff und Wasserstoffverbindungen; strahlt beträchtliche Hitze aus
Atmosphäre: wechselt je nach Temperatur, Druck und Zusammensetzung, Wasserdampf kann vorhanden sein
Lebensformen: unbekannt

Klasse T Ultrariese

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 50-120 Mio km
Lage: Kalte Zone
Oberfläche: dünn, bestehend aus gasförmigem Wasserstoff und Wasserstoffverbindungen; strahlt beträchtliche Hitze aus
Atmosphäre: wechselt je nach Temperatur, Druck und Zusammensetzung, Wasserdampf kann vorhanden sein
Lebensformen: unbekannt

Klasse Y Dämon

Alter: 2-10 Mrd Jahre
Durchmesser: 10.000-50.000 km
Lage: Heisse Zone/Ökosphöre/Kalte Zone
Oberfläche: Temperatur kann 500° Kelvin übersteigen
Atmosphäre: turbulent, reich an toxischen Chemikalien und thermionischer Strahlung
Lebensformen: mimetisch (Delta-Quadrant)



gibt es nicht...reine Sci - Fi.



Es sind nur klassifikationen wie Supererde oder heisse Jupiter bekannt.
Ein übergeordneter internationaler Standart für Planeten gibt es nicht.

Wie viele extrasolare Planeten hat man bislang entdeckt?

Eine gute Quelle zur Beantwortung dieser Frage ist die Enzyklopädie der extrasolaren Planeten ( http://exoplanet.eu/), die von Jean Schneider vom Pariser Observatorium gepflegt wird. Darin sind heute 552 Planeten verzeichnet.


Alle Kataloge update : 08 Juni 2011


Alle Kandidaten 552 Planeten

Kandidaten welche durch Radialgeschwindigkeiten oder bei Astrometrie gefunden wurden 422 Planetensysteme

51 Systeme mit mehreren Planeten

Exoplaneten mit Transit

124 Planetensysteme
update : 08 Juni 2011 132 Planeten
10 Systeme mit mehreren Planeten

Kandidaten welche durch 'Microlensing' gefunden wurden

11 Planetensysteme
update : 05 Februar 2011 12 Planeten
1 Systeme mit mehreren Planeten

Kandidaten welche durch Bildgebende Verfahren gefunden wurden 21 Planetensysteme

update : 25 Mai 2011 24 Planeten
1 Systeme mit mehreren Planeten

Kandidaten welche durch 'Timing' gefunden wurden

7 Planetensysteme
update : 11 März 2011 12 Planeten
4 Systeme mit mehreren Planeten


Tja ... man muss wirklich aufpassen was Sci - Fi ist und was realität

MFG

Bak
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Bakhtosh
03.12.2012 , 06:38 PM | #140
Wahrscheinliche häufigkeit von bewohnbaren

Planeten in der Milchstrasse.




Dies ist eine Milchmädchenrechnung. Kein Mensch kann die

prozentualen Angaben machen wie ich sie aufgelisted habe.

Es ist eine Warscheinlichkeitsrechnung.

Aber die gegebenheiten für die Planeten sind rein

Wissenschaftlich



Nehmen wir die günstigste Ausgangsposition von 300 Milliarden Sternen in unserer Milchstrasse an.

Der richtige Stern

Leichte Sterne <1 Sonnenmasse sind am häufigsten und machen etwa 67% der Sterne aus

Mittlere Sterne von 1-4 Sonnenmassen machen etwa 25% der Sterne in der Milchstraße aus

Große Sterne von 4-10 Sonnenmassen machen etwa 7% der Sterne in der Milchstraße aus

Riesensterne von >10 Sonnenmassen machen weniger als 1% der Sterne in der Milchstraße aus.
(Diese Werte stimmen)

75 Milliarden bleiben in der Milchstrasse schätzungsweise übrig, da wir nur mittlere Sternenklassen von Typ G und K gebrauchen können. (Zu kleine Sonnen - Planeten sind Rotationsgebunden. Zu groß - Sonnen verbrennen zu schnell.Später dazu mehr.)

Sonnen müssen in der habitablen Zone der Galaxie sein.

Zu nahe am Kern der Galaxis ist die Supernova Gefahr größer und diese löschen im Umkreis von ca. 200 Lj alles Leben durch die intensive Strahlung aus.

http://www.youtube.com/watch?v=0J8srN24pSQ

Am Rand der Galaxis haben sich noch nicht genügend schwere Metalle gebildet um Planeten bilden zu können. Spiralarme sind auch Sternenentstehungs / Supernovagebiete und werden Prozentual berücksichtigt. Daher entfallen 2 / 3 der Sterne.

http://www.daviddarling.info/images/...table_zone.jpg

25 Milliarden Sterne sind nun in der habitüblen Zone

Sonnen entstehen oft in zwei oder Mehrfachsystemen

Die oft keine Planeten halten können oder die Bahnen der Planten zu Exzentrisch sind. 10 % der Sonnen sind in solchen Systemen.

http://www.youtube.com/watch?v=9g80mghpxPU

22 Milliarden Sterne mit entsprechenden Planeten sind noch übrig

Geeignete Planeten

Richtige Größe - um Atmosphäre zu halten.
Die charakteristische thermische Geschwindigkeit
der Teilchen der Atmosphäre muss (beträchtlich) kleiner sein als die Entweichgeschwindigkeit des Planeten. Nicht zu groß da sonst die Gravitation alles platt drückt, z.B. normaler Sturz aus dem Stand kann Lebensgefährlich sein.10% erfüllen diese Anforderung nicht.

20 Milliarden Sterne mit Planeten sind noch übrig.

Stabile Planetenbahnen

Eher rund als elyptisch um die Sonne. Keisförmige Planetenbahnen garantieren moderate Jahreszeiten. 20 % erfüllen die Anforderung nicht.

16 Milliarden Sterne mit Planeten bleiben übrig.

Einen Jupiter

Reduziert die Wahrscheinlichkeit von Asteroiden Einschlägen auf den Planeten auf 10 - 100 Millionen Jahre. Ohne Jupiter 10 - 100 Tausend Jahre. 30% der Systeme erfüllen diese Anforderungen nicht. Gasriesen wandern häufig nach innen ( heiße Jupiter).

http://www.youtube.com/watch?v=GKi_rCjjHmg

11 Milliarden Sternensysteme sind noch übrig.

Vorhandensein geeigneter chemischer Elemente

(vor allem C, N, O, H, S und Spurenelemente). Mit diesen Elementen sind DNA / RNA Ketten möglich. Silicium kann auch Ketten bilden, aber erst ab -200° Celsius ( Kohlenstoffchovinismus). Eine Teilung b.z.w. Vermehrung würde sehr, sehr lange dauern. 4 % der Planeten entfallen, wegen nicht geeigneter Elemente.

10,5 Milliarden Systeme bleiben übrig

Richtige Neigung der Planetenachse

Ein Mond stabilisiert die Planetenachse. Grosse massereiche Planeten wie z.B. Gasriesen haben durch ihre Gravitation entweder Monde eingefangen oder in der Frühphase entstehen lassen. Wahrscheinlichkeit das kleinere Planeten Monde haben / bekommen liegt bei 25%.

2.5 Milliarden Systeme bleiben übrig.

Der Planet braucht eine Atmosphäre

Und nicht nur Exosphäre. Sie muss UV- und Röntgen-Strahlung filtern, damit Leben entstehen kann. Sie darf auch nicht zu komprimier sein , negativ Beispiel ist die Venus und der Mars. 25% der Planeten erfüllen die Anforderungen.

625 Millionen Sternensysteme sind noch übrig.

Eingeschränkter Temperaturbereich

Ca. -25°C ..+100°C, wenigstens zeitweise muss die Temperatur über 0°C liegen, damit Wasser in flüssiger Form vorliegt. Wasser ist auch bei hohen Drücken noch flüssig, aber es können dort keine DNA / RNA Stränge entstehen. 60% der Planeten sind nicht in der habitablen Zone des Sterns.

Bellerophon ist so heiss das es dort Eisen regnet.

http://www.youtube.com/watch?v=f0SbS9Ww988

250 Millionen Sternensysteme sind noch übrig.


Hinreichendes Alter des Himmelskörpers

Wegen der für höheres Leben notwendigen Entwicklungsdauer. 10 % der Planeten sind noch zu jung.

225 Millionen Sternensysteme bleiben noch übrig.

Der Planet braucht eine gemäßigte Rotationsdauer

Es entstehen zu starke klimatische Verhältnisse wenn sie zu kurz oder zu lang ist. 30% erfüllen dieses nicht.

158 Millionen Sternensysteme bleiben noch übrig.

Der Planet braucht ein Magnetfeld

Um sich vor dem Heimatstern zu schützen. Und um höher entwickelte Technologie zu ermöglichen. 10% erfüllen dieses nicht.

142 Millionen Sternensysteme bleiben übrig.

Plattentektonik

Reguliert zusammen mit Oberflächenwasser den CO2 Gehalt in der Atmosphäre wichtig für Temperaturregelung. 50% erfüllen dieses nicht.

71 Millionen Sternensysteme bleiben übrig.

Die Planeten sollten einen natürlichen Treibhauseffekt haben

Da sonst eine Vereisung passieren kann. 20 % haben dieses nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeball_Erde

57 Millionen Sternensysteme bleiben übrig.


Diese Anzahl von lebenstragenden Planeten könnte man noch weiter verkleinern.

Essentielle Eigenschaften des Lebens sind:

Fortpflanzung
Stoffwechsel
Mutationen (mögliche) Teilfunktionen des Lebens
Fortbewegung
Reizempfinden
Vererbung
Regulation

Intelligentes Leben?

Intelligenz: Einsicht, Erkenntnisvermögen
räumliches Vorstellungsvermögen
Rechenfähigkeit
Sprachverständnis
Gedächtnis
logisches Denken
erfordert komplexes Leben (Mehrzeller)

Grenzen für die Lebensdauer einer Zivilisation

Selbstvernichtung durch Krieg.
Übervölkerung, Erschöpfung der Naturschätze, ökologische Selbstvernichtung.
Starke Klimaschwankungen, lange Kälteperioden.
Starke Radioaktivität und Röntgenstrahlung z.B. durch die Explosion einer Supernova in Abstand bis 200Lj.
Riesenstadium des Zentralgestirns.
Entwicklung von intelligentem Leben beeinflusst Lebensraum
Kometeneinschlag

Ich halte die rausgekommende Zahl 57 Millionen für noch zu hoch gesteckt.. Das sind dann die Planeten die Leben tragen könnten. Wenn man bei einer Ausgangszahl von ca. 300 Milliarden Sonnen ausgeht .....

In der galaktischen habitablen Zone sind auch die Spiralarme. Dort zu "wohnen" ist auch sehr ungünstig da die Sonnen auch dort viel zu eng stehen. Daher könnte man auch hier eine Menge Planeten abziehen.


Intelligentes Leben ist noch seltener, dabei will ich nicht sagen das die Menscheit intelligent ist

Jaaa.. so langsam arbeiten wir uns zu den ET's vor

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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