Please upgrade your browser for the best possible experience.

Chrome Firefox Internet Explorer
×

Unser Universum erklärt von Bakhtosh

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > Community
Unser Universum erklärt von Bakhtosh

werjo's Avatar


werjo
02.26.2012 , 08:07 AM | #111
Quote: Originally Posted by Citruzz View Post
In einem schwarzen Loch reduziert sich die Geschwindigkeit des Lichts für den Betrachter außerhalb, da durch die starke Zeitverzerrung die Dauer vom Eintritt in den Ereignisshorizont bis zum Aufprall auf das Objekt in 100 Erdenjahren nicht stattfindet. Allerdings beschleunigt sich das Licht innerhalb des Ereignisshorizonts tatsächlich auf diesen Ort des Geschehens bezogen auf Überlichtgeschwindigkeit, allerdings beträgt die Entfernung vom äußerem Rand des Ereignisshorizonts bis zur Objektoberfläche durch die gravitative Raumkrümmung bzw. in diesem Fall Raumpressung auf das Beispielbezogen über 100 Lichtjahre, wobei hier ein Lichtjahr länger ist als in einem nichtmanipulierten Raum.
Es gab ein Paradoxon, was so ähnlich ist wie du es beschreibst.

Und zwar war es ein gedankenexperiment. Wenn sich ein Mensch dem Ereignishorizont nähert wird er stark beschleunigt und gedehnt bis er schließlich zerreißt. Für einen äußeren Beobachter würde aber der Astronaut am Eieignishorizont quasi stecken bleiben, da dort die Gravitation so stark ist, dass Licht nicht merh entkommt und die Zeit so stehen bleibt. Der Mensch der hineinfliegt würde also gleichzeitig Tod und Lebendig sein.

Dieses Paradoxon konnte aber mittlerweile gelöst werden. Ich weiß jetzt net genau wie das gemacht wurde.

Alles was hinter dem Eieignishorizonts passiert entzieht sich hingegen unserem Kenntnisstand und über irgendwelche Geschwindigkeiten oder sonstiges zu dikutieren ist blödsinn, da es sowieso nicht überprüft werden kann. Im Klartext heißt das:

Hinter dem Ereignishorizont kann alles sein oder nichts!

werjo's Avatar


werjo
02.26.2012 , 08:37 AM | #112
Quote: Originally Posted by Citruzz View Post
2010 meinte man doch schon, dass Gravitation sich weitaus schneller ausbreitet als Licht. Sobald Gravitation entsteht, wirkt sie sich sofort ohne zeitliche Verzögerung auf den kompletten betroffenen Radius aus.

Auch ist es die Gravitation die es ermöglicht informationstragende Teilchen auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Beispielsweise wenn Licht von einem supermassiven schwarzen Loch aufgezogen wird erwartet man ungeheure Geschwindigkeiten vor dem Aufprall auf der Oberfläche des superschweren Objektes.

Nun kommen wir zu den wirklich wichtigen Einflüssen der Gravitation. Gravitation beinflusst einfach alles - besonders die Wahrnehmung sich bewegender Objekte. Raum und Zeit - Entfernungen und Bewegungen werden durch die Gravitation vollständig manipuliert. Wenn sich in gravitationsfreien Quadranten im Universum Licht mit maximaler Geschwindigkeit bewegt (300.000km/h bzw. 180.000mp/h) beudeutet das, dass sich an einem durch Gravitation manipulierten und somit zusammengepressten Ort dieses Licht von Innen gesehen schneller bewegt als die 300.000km in diesem Raum. Daher auch die These das Zeit relativ ist. Raum und Zeit sind relativ auf das gesamte Universum betrachtet - es gibt kein stabiles Raum-Zeit-Gefüge, da die Gravitation dieses ständig manipuliert.

Auch ein interessantes Beispiel auf Vergänglichkeit bezogen. 100 Erdenjahre vergehen auf einem superschweren Objekt weitaus langsamer als auf einem gravitationsarmen Ort.

Jetzt nochmal etwas genauer ^^

Gravitation wirkt nicht instantan. Das hat man nicht 2010 oder so festgestellt sondern das hat Einstein mit seiner ART schon festgestellt. Bei Newton wirkte Gravitation instantan. Bei Einstein breitet sich die Gravitation durch Gravitationswellen mit Lichtgeschwindigkeit aus.

Gravitation beschleunigt Licht auch nie auf Überlichtgeschwinigkeit. Weder Licht noch etwas anderes. Das verbietet schon die ART.

Da wo du wahrscheinlich ansetzt ist hinter dem Ereignishorizont. Wenn ein schwarzes Loch ja schon am Ereignishorizont den Raum so stark krümmt, dass Licht nicht mehr entkommen kann, so muss ja innerhalb des Ereignishorizontes das Materie oder Licht schneller sein.

Das kann schon sein. ABER! wir werden davon nie etwas erfahren. Unsere Informationsgrenze ist nunmal der Ereignishorizont. Dort kommt keine Information raus. Spekulationen über physikalische Zustände im inneren sind nicht mit der Relativitätstheorie zu beschreiben. Hier endet ihr Zuständigkeitsbereich. Es kann sein, dass dort drinne Überlichtgeschwindigkeiten von Informationen möglich sind. Aber es bringt nix,. Die Effekte im Inneren lassen sich nicht nutzen. Sie lassen sich ja nicht einmal beobachten.

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
02.26.2012 , 05:10 PM | #113
Das Sonnensystem Teil 3

So .. nun haben wir eine ganze Menge durchgenommen, aber wir sind noch nicht am Ende was unser Sonnensystem angeht. Was haben wir heute....

Planetare Migration

Der Begriff planetare Migration bezeichnet die Bahnänderung eines Planeten während der Entstehung eines Planetensystems um einen Zentralstern. Da es sich um ein theoretisches Modell handelt, gibt es allerdings keine einheitliche Definition. Zustande kommt die planetare Migration durch eine komplexe Wechselwirkung eines Planeten mit seiner Umgebung (andere Planeten, Planetesimale, Gas einer protoplanetaren Scheibe). Durch zufällige Ereignisse auftretende Bahnänderungen, beispielsweise durch Kollisionen, fallen allerdings nicht unter den Begriff.


Die Entdeckung von Exoplanetensystemen, in denen jupiterähnliche Himmelskörper sternnahe Bahnen von nur einigen Sternradien besitzen (sog. „Hot Jupiters“, 51 Pegasi b besitzt eine große Halbachse von a = 0,05 AE), hat eine Diskussion über das Entstehungsmodell von Planetensystemen ausgelöst. Viele Astronomen sind der Meinung, dass Gasriesen ein paar astronomische Einheiten (AE) von dem Zentralgestirn entfernt, hinter der sogenannten Eislinie entstehen. Das ist diejenige Entfernung vom Zentralstern, ab der Wasserstoffverbindungen in fester Form existieren können. Im Entstehungsprozess müssten sich diese Planeten in Richtung Zentralgestirn bewegt haben.

Bellerophon or 51 Pegasi b extrasolar planet

http://www.youtube.com/watch?v=OomK5FxrsQ8

Ein Erklärungsversuch, der ohne Migration auszukommen versucht, ist beispielsweise die „Jumping-Jupiter-Theorie“. Diese besagt, dass es durch das gleichzeitige Entstehen einiger Gasriesen in einem Planetensystem zu gravitativen Wechselwirkungen untereinander kommt. Simulationen zeigen, dass diese Prozesse zu instabilen Bahnen führen würden, zu Kollisionen der Planeten untereinander, Akkretion durch den Protostern oder auch zum Verlassen des Planetensystems, weswegen die Entstehung der Hot Jupiters auf diese Weise als unwahrscheinlich gilt.

Ein anderer Ansatz ist die planetare Migration. Diese beschreibt in der Entwicklung eines Planetensystems die Wechselwirkungen der protoplanetaren Scheibe mit dem Planeten selbst, was zu Bahnänderungen führen kann. Es gibt drei verschiedene Weisen, wie die Planetenscheibe mit dem Planeten wechselwirken kann. Diese sind in drei Typen der Migration unterteilt, die im unteren Abschnitt noch weiter erläutert werden. Zwar kann man mit der Migrationstheorie Bahnverkleinerungen (z. B. beim Jupiter) und Bahnvergrößerungen (z. B. bei Uranus und Neptun) während der Entstehungsphase die heutige Position der Planeten erklären , dennoch ist die Migration nur eine Theorie, die in der Fachwelt zwar allgemein anerkannt ist, aus Mangel an direkten Beobachtungsmöglichkeiten jedoch noch nicht direkt bewiesen werden konnte. Im Speziellen kann man die Migrationstheorie auch auf beispielsweise das Late Heavy Bombardment (LHB) oder die Herkunft der Trojaner anwenden und aus Simulationen brauchbare Ergebnisse ziehen.


Als Großes Bombardement wird eine Zeit während der Entwicklung des Sonnensystems bezeichnet, in der auf die noch jungen inneren Planeten (die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde, Mars) und den Erdmond zahlreiche große Asteroiden und andere Restkörper der Planetenbildung stürzten.
Diese Epoche wird auf die Zeit vor etwa 4,1 bis 3,8 Milliarden Jahren angesetzt. Sie hatte großen Einfluss auf die Oberflächengestalt des Mondes und auf die ersten Entwicklungsstufen des irdischen Lebens. Viele der einschlagenden Körper waren Planetesimale mit Größen zwischen 1 und 50 km.

Trojaner sind im weiteren Sinn Asteroiden, die einem Planeten in seiner Bahn um das Zentralgestirn vorauseilen bzw. folgen. Im engeren Sinne sind es die zwei Gruppen von Asteroiden, die die Sonne auf der gleichen Bahn wie der Jupiter umkreisen, ihm jedoch mit einem mittleren Abstand von 60° vorauseilen beziehungsweise nachfolgen

Standardmodell der Planetenentstehung

Der Ursprung dieser Theorie liegt in den sog. großen molekularen Wolken , die hauptsächlich aus Gas (99 % Wasserstoff, Helium) und Staub (Silikate, Kohlenstoff) bestehen und durch ihre Eigengravitation eine Kompression erfahren, bis sie schließlich in kleinere 'Kerne' fragmentieren. Solche Kerne können Ausdehnungen von einigen tausend AE erreichen und kollabieren schließlich nach dem Jeans-Kriterium. Es entsteht ein Protostern inmitten der Wolke, der die gravitativen Eigenschaften des Systems dominiert. Insbesondere handelt es sich für die umgebende Materie um ein Zentralkraftfeld, in dem Drehimpulserhaltung gilt. Diese verhindert zum Beispiel, dass die ganze Materie einfach in den Stern fällt, weil sie von ihm angezogen wird. Vielmehr entwickelt sich aus der Wolke nun eine stabile rotierende Scheibe (protoplanetare Scheibe), in der Drehimpuls durch die Viskosität von Turbulenzen und viskose Reibung von innen nach außen „transportiert“ werden kann
(in unserem Sonnensystem tragen Jupiter und Saturn zum Beispiel 99 % des gesamten Drehimpulses, während die Sonne nahezu die ganze Masse ausmacht)


Planetary System Formation Simulation (200 AU View)

http://www.youtube.com/watch?v=3Ymea...eature=related


So bewegen sich die inneren Teile der Scheibe weiter nach innen und werden schließlich vom Stern akkretiert, während die äußeren Teile durchaus von diesem Schicksal verschont bleiben können. Auf diese Weise entsteht ein komplexes hydrodynamisches System welches eine Sedimentation und Drift der nun immer stärker wachsenden Festkörper ermöglicht. Bei einer Größe von einigen Metern bis zu einigen Kilometern spricht man von Planetesimalen. Ab dieser Größe dominieren die Planetesimale durch ihre eigene Gravitation das Geschehen in ihrem Umfeld, zum Beispiel fangen sie umgebende, kleinere Planetesimale ein, und zwar immer effizienter, je größer sie werden (deswegen nennt man diese Phase „Runaway-Wachstum“). Irgendwann haben sich auf diese Weise einige wenige sog. planetare Embryonen gebildet, die ihre Umgebung gravitativ dominieren, und die Materie sowie Gas aus der protoplanetaren Scheibe (im Fall von Gasriesen) akkretieren (sogenanntes „oligarchisches Wachstum“ und Isolation der Embryonen). Jedoch müssen die Planeten nicht an dem Ort, an dem wir sie heute beobachten, entstanden sein. So beobachtete man zum Beispiel mit
51 Pegasi b einen jupiterähnlichen Gasriesen nur wenige Sternradien vom Zentralgestirn entfernt. Die Entstehung eines so massiven Objektes so nahe an einem Stern wäre mit diesen sogenannten in-situ-Theorien nur sehr schwer erklärbar, weswegen man annimmt, dass die Planeten in der Endphase ihrer Entstehung unter bestimmten Bedingungen Veränderungen ihrer Umlaufbahn erfahren können. Dieses Phänomen bezeichnet man als planetare Migration.


Die verschiedenen Arten der Migration werden von den meisten Astronomen in drei Typen eingeteilt:


Typ 1

Das Objekt (Planetesimal oder Planetenembryo) interagiert mit seinen selbst verursachten Dichtewellen, die entstehen, weil sich das umgebende Gas mit einer höheren Geschwindigkeit bewegt als der Keplerschen Umlaufgeschwindigkeit. Dies beschleunigt das Gas aufgrund der gravitativen Wirkung des Protoplaneten und es entstehen Druck- und Dichtewellen, die sich mit dem Protoplaneten bewegen. Wegen der Asymmetrie auf der sternab- bzw. zugewandten Seite resultiert dies in einer Nettokraft auf den Planeten, der seine Bahn verändert.

Typ 2

Protoplaneten öffnen durch Akkretion umliegender Materie eine Lücke in der Gasscheibe, es entsteht eine Region geringerer Dichte in der „feeding zone“ des Planeten. Der Protoplanet wird in dieser Lücke eingeschlossen. Da sich das Gas im Verlauf des Planetenentstehungsprozesses nach innen bewegt, folgt die Lücke nach und der Protoplanet migriert nach innen.

Typ 3

Instabilitäten in der Planetenscheibe (Wechselwirkungen zwischen den Planeten) führen zu einer Bahnabweichung innerhalb weniger Umläufe des Planeten.

Wenn ein Planet oder Planetesimal seine Bahn zu sehr ändert und aus dem System verlorengeht (also das Sonnensystem verlässt oder infolge der Verlangsamung der Umlaufgeschwindigkeit einwärts migriert und dem Stern / Protostern zum Opfer fällt), nennt man dies „violent migration“.

Jupiter

Wofür sich Jupiter zuständig zeigt und weshalb ihn unsere Astronomen so loben ist, dass er, auch hierzu muss er gerade zufällig an der richtigen Position stehen, durch seine enorme Schwerkraft in der Lage ist Asteroiden (und die gibt es nicht nur im Asteroidengürtel, die schwirren auch vereinzelt zwischen den anderen Gasriesen und im Kuiper-Gürtel herum), diese nach innen in Richtung zur Sonne abgelenkten Körper eventuell abzufangen, hinauszuschleudern, in sich "aufzusaugen", oder aber auch noch schneller in Richtung des Zentrums unseres Sonnensystems zu beschleunigen kann !
Doch das wird meistens unterschlagen, angesichts der Bilder vom "verschluckten" Kometen Shoemaker-Levy 9! Jupiter kann aufgrund seiner Hill-Spähre immer nur einen minimalen Bruchteil aller nach innen fliegenden Kleinkörper abfangen.

Für den mit Abstand größten Teil dieser Objekte steht Jupiter gerade jedesmal an der "falschen" Stelle und bewirkt somit gar nichts.

Reduziert die Wahrscheinlichkeit von Asteroiden Einschlägen auf den Planeten auf 10 - 100 Millionen Jahre. Ohne Jupiter 10 - 100 Tausend Jahre.

Shoemaker-Levy 9

http://www.youtube.com/watch?v=tbhT6KbHvZ8

Die Hill-Sphäre, auch Hill-Raum, beschreibt die Umgebung eines Körpers, in der seine Gravitationskraft stärker ist, als die eines anderen, schwereren Körpers, den er umkreist. Das etwa kugelförmige Gebiet wurde nach dem in der theoretischen Astronomie wirkenden Mathematiker George William Hill benannt. Seine Arbeit beruhte vor allem auf den Schriften von Édouard Roche, so dass sie auch Roche-Sphäre genannt wird.

Die äußere Grenze der Hill-Sphäre hängt ab von:

der Gravitationskraft, die durch den Zentralkörper verursacht wird
der Gravitationskraft, die durch den umkreisenden Körper verursacht wird
der Zentrifugalkraft in einem mit dem umkreisenden Körper mitbewegten Bezugssystem.


Kometeneinschläge.... (später mehr)

Was kann ich mir darunter vorstellen ?

Kurz....ein grosser Stein fällt dir auf den Kopf

nun ja .. nun mal etwas genauer ...

Hier ein Vid des Einschlages von Schomaker - Levey auf Jupiter

http://www.youtube.com/watch?v=7zNuT4dbdjU

sieht ja nicht besonders beeinduckend aus was

Hier eine Bombe mit der zerstörungskraft der Hiroschima Bombe ...zur Erinnerung .. das sind "nur" 16 Kilotonnen an Exlosionskraft

http://www.youtube.com/watch?v=hfEMnx-Nz-w

Und nun der Vater aller Bomben .. die Zar - Bombe...natürlich von den Russen... das sind ca. 40 - 60 MEGATONNEN die da grade hochgehen

http://www.youtube.com/watch?v=b-_xkO_Q-qE

Die Schockwelle der Zar - Bombe ging 3 mal um die Erde

nun zurück zum ersten Vid.. der kleine Lichtblitz den ihr da seht ist ca. 13000 mal die Zar Bombe..

Da sieht man das erste Vid doch gleich mit ganz anderen Augen

Wandern Planeten?

http://www.youtube.com/watch?v=3XyQ_PYEW4E Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=tI_6Z...eature=related Teil 2

Gut das der Jupiter da ist , wo er ist

MFG

Bak

Citruzz's Avatar


Citruzz
02.26.2012 , 05:26 PM | #114
Was man sieht und was man Ist, ist in dem Augenblick wenn zwei Wahrnehmungen ein Objekt betrachten - eine Wahrnemung Außerhalb und eine Wahrnehmung Innerhalb des Ereignishorizontes - irrelevant. Die Rede ist von informationslosen Wahrnehmungen und unzerstörbaren Körpern die es in der Realität nie geben wird, allerdings auf philosophische Weise das Geschehen beobachten sollen. Der zerissene Mensch und das zurückgehaltene Licht ist also nicht von belangen.

werjo's Avatar


werjo
02.26.2012 , 05:32 PM | #115
Du kannst dir auch philosophiosche Beobachter denken. Fakt ist, dass ein Beobachter außen niemals irgendwas beobachten kann was hinter dem Ereignishorizont passiert. Das schließt auch eine Kommunikation mit einem inneren Beobachter mit ein.

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
02.26.2012 , 05:33 PM | #116
Hi Citruzz

Schwarze Löcher sind zur Zeit nicht das Thema. Bitte warte bis sie drann kommen. Und kommentier dann, damit der Kontext des Threads gewart bleibt.

Und wenn andere es wirklich besser wissen, bitte akzeptier dieses Wissen .... es beruth auf wissentschaftlichen Fakten und nicht an ..... ich glaube aber....

Ansonsten kann ich dir den Nachbarthread empfehlen " Star Wars und die Wirklichkeit" im Forum nebenan...

Dort kann man lustig drauf los diskutieren auch wenn vieles nicht stimmt .....

MFG

Bak

Siloxis's Avatar


Siloxis
02.27.2012 , 05:40 AM | #117
Unvorstellbar wenn man sich vorstellt dass die Schockwelle der Zar Bombe 3 mal um die Welt ging, ich meine wie will man das Messen/Nachvollziehen?

Trotzdem wahnsinn welche ungestüme Macht in so einem Ding innewohnt. Da möchte man doch hoffen dass man gaaaanz weit weg ist wenn so ein Ding hochgeht.

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
02.27.2012 , 04:17 PM | #118
Unser Sonnensystem Teil 4



So leute was haben wir heute....wir müssen uns leider erst um den Drehimpuls kümmern.

Drehimpulserhaltung

Der Drehimpuls ist eine physikalische Erhaltungsgröße und nimmt eine ähnlich zentrale Stellung wie die Energie oder Ladung ein. Jeder sich drehende Körper speichert Drehimpuls und gibt Drehimpuls ab, wenn sich die Drehung verlangsamt. Die international verwendete Einheit für den Drehimpuls ist Newtonmeter. Veraltete Bezeichnungen für den Drehimpuls eines Objekts sind Drall, Schwung oder Impulsmoment.

Der Drehimpuls hat die gleiche Dimension wie die Wirkung.

Die Angabe eines Drehimpulses bezieht sich immer auf einen Punkt. Bei sich drehenden Objekten wird meist, ohne dass dies ausdrücklich erwähnt wird, ein Punkt auf der Achse gewählt, um die das betrachtete Objekt rotiert. Um den Drehimpuls eines Körpers zu ändern, muss ein Drehmoment auf den Körper wirken.

Wie man sieht, dreht sich der Prof, wenn er beim Rad die Position ändert.

http://www.youtube.com/watch?v=OHxA6dPqMes

Drehsessel

http://www.youtube.com/watch?v=ptlkuuNDMHo


Da bei der Kontraktion der Drehimpuls erhalten bleiben muss, hat sich eine schon minimal existierende Rotation des kollabierenden Nebels erhöht, ähnlich wie eine Eiskunstläuferin durch Anlegen der Arme als Pirouetteneffekt eine schnellere Rotation erreicht. Die dabei entstehenden, nach außen wirkenden Fliehkräfte führten dazu, dass sich die Wolke zu einer rotierenden Akkretionsscheibe ( protoplanetare Scheibe ) formte.

Offene Fragen

Auch wenn die Grundprinzipien der Planetenentstehung bereits als weitgehend verstanden gelten, gibt es doch noch zahlreiche offene und nicht unwesentliche Fragen.

Eines der Probleme ist die paradox erscheinende Verteilung des Drehimpulses auf die Sonne und die Planeten, denn der Zentralkörper enthält fast 99,9 % der Masse des gesamten Systems, besitzt aber nur etwa 0,5 % des Drehimpulses; der Hauptanteil daran steckt im Bahndrehimpuls ihrer Begleiter.

Warum rotieren Himmelskörper?

http://www.youtube.com/watch?v=TCDvJttdSGU Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=82-2c...eature=related Teil 2


Wie ist das Sonnensystem entstanden?

http://www.youtube.com/watch?v=NxTDNEZvaCk Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=XgbZI...eature=related Teil 2

So ist auch die Neigung der Äquatorebene der Sonne gegenüber der mittleren Bahnebene der Planeten von etwa 7° ein Rätsel. Aufgrund ihrer überaus dominierenden Masse dürfte die Sonne (anders als zum Beispiel die Erde) durch die Wechselwirkung mit ihnen kaum ins Taumeln geraten. Möglicherweise hatte sie in ihrer Frühzeit einen Zwergstern als Begleiter oder erhielt „Besuch“ von einem Nachbarstern des ursprünglichen Sternhaufens, der durch seine Anziehung die protoplanetare Scheibe um etwa 7° kippte, während die Sonne aufgrund ihrer geringen räumlichen Ausdehnung weitgehend unbeeinflusst blieb. Außerdem muss die Allgemeingültigkeit der Aussagen über die Entstehung von Planetensystemen angezweifelt werden, da auch Exoplaneten entdeckt wurden, deren Bahnen entgegen der Rotation ihres Zentralsterns verlaufen, was nach dem oben beschriebenen Modell nicht möglich wäre.

Das ist krass.....

Besuch von einem Nachbarstern und eine eventuelle Supernova in der Frühzeit unseres Sonnensystemes. Und das wichtigste dabei ist, dass diese Besucher die Bahnen der Planeten gar nicht oder kaum beeinflusst haben, aber trotzdem eine wichtige Rolle spielten.

Unsere Sonne ist ja ein Klasse G Stern. Also sahen die Astronomen andere Klasse G Sonnen an, alte wie junge. Und in beiden Fällen zeigte sich, dass in der Akkretionsscheibe unheimlich viele Asteroiden waren. In solchen Systemen kann sich kein Leben bilden da ständig Asteroiden auf den Planeten einschlagen.

Das heisst:

Die Supernova und / oder der vorbeiziehende Stern haben einen bestimten Teil des Staubes der protoplanetare Scheibe hinaus gefegt, so das sich keine Asteroiden bilden konnten.

Tja, wieder mal ein " Zufall " mehr. Wo wir doch der " Normalfall " der Milchstrasse sind.

MFG

Bak

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
02.28.2012 , 06:29 PM | #119
Unser Sonnensystem Teil 5



Wasser Teil 1



Wasser ist ein essentieller Stoff der für das Leben im Universum notwendig ist. Es ist aber nicht selbstverständlich überall Wasser zu haben. Wie und warum werde ich nun versuchen hier deutlich zu machen

Wasser ist eines der häufigsten Moleküle im Universum. Nachdem der Wasserstoff bereits kurz nach dem Urknall entstand, wurde der für Wasser nötige Sauerstoff erst viel später in den Sternen fusioniert. In den staubbeladenen Wolken des interstellaren Mediums verbanden und verbinden sich noch heute diese Elemente zu Wasser.

Wie aber kam das Wasser auf die Erde?

Entweder hat es die Erde bei ihrer Entstehung aus einer Gasscheibe mitbekommen oder es wurde durch Kometen auf die Erde gebracht. Ob beide Prozesse oder nur einer Anteil am Wasser der Erde haben, ist gegenwärtig noch nicht entschieden. Menge an Staub ist der ideale Untergrund für die Bildung von Molekülen und vor allem auch vom Wassermolekül.

Kometen entstehen wahrscheinlich zusammen mit Planeten. In den Galaxien gibt es Staub- und Gaswolken, aus denen die Sterne entstehen. Solch eine Gaswolke kollabiert und wird zum Stern, um den herum eine Staub- und Gasscheibe kreist. In dieser Scheibe entstehen dann Planeten und Kometen.

Aber woher kommt dieser Stoff – H2O – eigentlich? Die Antwort ist verblüffend: von den Sternen!

Warum?

Weil wir hier leben. Leben auf Planeten kann nur entstehen, wenn der Planet dem strahlenden Stern nicht zu nahe kommt und nicht zu weit entfernt umkreist.
Klar, sonst ist es zu heiß oder zu kalt. Astronomen sprechen von der bewohnbaren Zone. Unsere Erde umkreist die Sonne in einem Abstand von rund 150 Millionen Kilometern, sie bewegt sich mitten in der bewohnbaren Zone der Sonne.
Betrachtet man diese Position aber zu Zeiten, als das Sonnensystem gerade entstand, also vor rund 4,5 Milliarden Jahren, dann kommt man zu dem überraschenden Ergebnis: Es war viel zu heiß für Wasser. Die inneren Planeten hatten alle kein Wasser bei ihrer Geburt. Das Wasser kommt von Asteroiden, die aus der Region um den Jupiter stammen.
Diese einige zehn oder hundert Kilometer großen Felsbrocken schlugen auf die gerade zur Felsenkugel erstarrenden Urerde ein und brachten das Wasser. Genaue Untersuchungen der Zusammensetzung des Erdwassers und ein Vergleich mit dem Wasser in Meteoriten und Kometen unterstützen dieses Modell.

In den ersten 500 Millionen Jahren des Sonnensystems schlugen auf der Erde Brocken ein, die die Erde zum blauen Planeten machten. Übrigens, der Begleiter der Erde, der Mond, erzählt uns noch aus dieser dramatischen Frühphase.
Die Mondoberfläche weist nämlich noch alle Narben des damaligen Flächenbombardements auf. Während auf der Erde, aufgrund ihrer inneren Hitze, längst alle Spuren verschwunden sind, zeigt uns der Mond, was damals los war.

Die Erde hat viel Wasser im Vergleich zu Venus oder Mars. Das die Asteroiden ihr so viel Wasser von außen bescherten, hatte große Auswirkungen auf die Atmosphäre. Es regnete Jahrtausende, der Regen wusch fast alles an Kohlendioxid aus der Atmosphäre, es entstanden Kalkgesteine.

Der Treibhauseffekt der Urerde wurde immer schwächer und unserer Erde blieb das Schicksal der Venus erspart.

Dort ist es 450 Grad Celsius heiß. Letztlich kommt das Wasser auf der Erde aus der Gaswolke, aus der sich das Sonnensystem bildete. Da bildeten Sauerstoff- und Wasserstoffatome die Wassermoleküle. Der Sauerstoff, den wir atmen und trinken, kam von explodierten Sternen. Wie alle chemischen Elemente, die schwerer sind als Helium wurde auch der Sauerstoff in Sternen erzeugt und mittels gewaltiger
Explosionen ins Universum geschleudert, wo er sich zu Gaswolken verdichtete.

Wie Wasser entsteht

In Kometen und interstellaren Wolken ist der Ausgangsstoff des Wassers das positiv geladene Hydronium-Ion H3O+. Dieses Molekülion lässt sich von der Erde aus mit Teleskopen nachweisen. In den kosmischen Wolken fliegen normalerweise auch negativ geladene Elektronen umher, so dass es häufig zu Zusammenstößen kommt. Dabei wird das Hydronium-Ion zu dem neutralen aber instabilen Radikal H3O, das sofort zerfällt. "Hierfür stellt die Natur drei Möglichkeiten zur Wahl", erklärt Andreas Wolf: Entweder entsteht H2O plus H, OH plus H2 oder OH plus zwei H-Atome. Ein Ziel der aktuellen Forschung ist es herauszufinden, mit welcher Häufigkeit die drei Zerfallsarten auftreten und Wasser entsteht.

Am häufigsten, nämlich zu 71 Prozent, zersplittert das Hydronium-Ion jedoch in die drei Bestandteile OH plus zwei H-Atome. Warum das so ist, können die Forscher jetzt erklären. Wenn sich das Elektron an das Ion anlagert, wird dabei Bindungsenergie frei. Diese nimmt das gesamte Molekül auf und fängt an zu schwingen, ähnlich wie eine Spiralfeder, die man spannt und loslässt. "Wir haben zur Überraschung aller herausgefunden, dass die Moleküle mit der maximal möglichen Energie schwingen", sagt Wolf. Damit ist jedes Molekül bei der Elektronenanlagerung kurz vor dem Zerreißen und zerbricht eben eher in drei als in zwei Teile.

Die hohe Schwingungsenergie lässt sich auch in eine Temperatur umrechnen. Dabei kommen
die Physiker auf 60.000 Grad Celsius: Wasser kommt also heiß in die Welt.


Woher kommt unser Wasser

http://www.youtube.com/watch?v=1NmWy2oNhiM Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=VJMw9...eature=related Teil 2

Die vier Elemente Wo ist das Wasser im Universum

http://www.youtube.com/watch?v=RTYH5RbQXu0

Die vier Elemente - Woher kommt das Wasser

http://www.youtube.com/watch?v=ZUC8_vcR2Eg

Die vier Elemente - Was ist Wasser

http://www.youtube.com/watch?v=2OHPi0me0OI

Also ...wenn ihr mal wieder ein Glas Wasser trinkt.... denkt daran woher es kommt und wie es entstanden ist

Aber das ist nicht die einzige Geschichte wie Wasser warscheinlich auf die Erde gekommen ist ....mehr dazu morgen....

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
Multigaming Guild since 2005
It's The Way We Play

Vatok's Avatar


Vatok
02.29.2012 , 12:29 AM | #120
Also irgendwie steck ich immer noch beim Urknall fest

Es wird zwar immer gesagt,dass es kein "davor" gibt aber es muss ein davor geben.Irgendwas muss ja dazu geführt haben,dass es diesen "Urknall" gab,dass es plötzlich expansion gab und die Materie muss ja auch irgendwo her gekommen sein.
Aus nichts kann ja nicht einfach etwas entstehen.

Und dann hab ich noch ein Problem mit der Expansion bzw. der auseinandertreibung der Galaxien,denn soweit ich weiß scheinen sie zwar von uns weg zu treiben aber sie scheinen auch alle auf ein gemeinsames Ziel zu zusteuern wo man aber bis heute noch nicht erkennt,was die treibene Kraft dabei ist.

Und nur noch was als kleiner Vorschlag:
Ich hätte es sehr interessant gefunden beim Thema Supernova ein paar Zahlen lesen zu können,z.B. die größe der Energie die bei einer Supernova freigesetzt wird (außer ich hab es überlesen,dann entschuldigung).

Grüße

p.s. im übrigen find ich den Thread echt Klasse und will mal ganz herzlich danke sagen für deine Mühe die du dir damit machst uns normalsterblichen das etwas verständlicher zu machen
Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.