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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

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Unser Universum erklärt von Bakhtosh

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
06.16.2012 , 05:22 PM | #241
Künstliche Intilligenz.....

Diese Diskussion habe ich vor ca. 2 Jahren mit jemanden gehabt, der wirklich Ahnug von der Materie hat....

Die Robotergesetze nach Isaac Asimov

Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.

Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

wurde ergänzt

Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch Passivität zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt.

Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen, außer er verstieße damit gegen das nullte Gesetz.

Ein Roboter muss den Befehlen der Menschen gehorchen – es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum nullten oder ersten Gesetz.

Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieses sein Handeln nicht dem nullten, ersten oder zweiten Gesetz widerspricht.


Diskussion Anfang Ich bin der blaue

Wir kennen Ki's aus etlichen Sf Filmen oder Spielen... gute wie böse... meine Meinung nach ist Ki eine wirklich grosse Gefahr. Sie kann so unglaublich schnell Dinge überlegen oder berechnen. Sie könnte sich schneller weiterentwickeln als gewünscht ... u.s.w

Wie denkt du darüber ?

Meiner Meinung nach kann sowas nicht passieren. Ich hatte in der Schule KI als Schwerpunkt und wir haben da viel über künstliche neuronale Netze gelernt und auch einige Problemme über solche gelöst. Der KI fehlt etwas entscheidendes, was jedes Kind besitzt, Fantasie. Ohne dieses ist es einer KI unmöglich nur im entferntesten über ihr Aufgabenfeld hinauszugehen. Eine KI eines Schachkomputers wird nie was anderes machen können als Schach spielen, obwohl sie mit der Zeit lernt dich zu besiegen. In Filmen und Büchern wird uns vorgegaukelt dass Machinen wie Menschen denken, aber das tun die nicht. Ein selbsständiges Handeln setzt die Vorstellung des Ergebnisses der Handlung vorraus und das ist nun mal Fantasie. So, und nun versuch mal dem Computer beizubringen dass die Wolke da wie ein Schaaf aussieht...

ich gebe zu das du dich auf diesem Gebiet wohl besser auskennst.... und jetzt mal wieder mein ABER

Ein Schachkomputer ist für mich keine KI. Er geht einfach ein Programm durch und sucht nach der besten möglichkeit.

. Ich meinte hier wirkliche KI auf Silikon Basis oder noch Bio Biochips mit dabei falls es solche KI's mal wirklich geben wird dann in 50 oder 100 jahren wenn überhaupt..... Eine Ki die von sich aus Dinge erschaffen kann ohne Anleitung. Nur ein kleiner Programmfehler und schon hast du Schwierigkeiten.. In der Zeit wo wir uns überlegen was wir zu Frühstück essen hat so eine KI 1 Milliarde überlegungen angestellt. Und die lernrate wäre enorm und nicht mehr zu kontrollieren. Siehe den Film Collossus , Des Teufels Saat und 2001

Oder nimm deinen Kumpel Marvin ... so einem Roboter ist nicht ohne Grund sterbenslangweilig


Siehst du, du machst den selben Fehler, du siehst die KI als eine Kopie einens Menschlichen Gehirns, das wird es aber nie geben, du kannst das Gehirn eines Lebewesens nicht in Algorythmen packen, volkommen unmöglich. Unser Gehirn arbeitet ganz anders als ein Computer.

Und nein, eine KI unterscheidet sich nicht viel von einem lernbaren Schachcomputer. Beite benutzen Neuronale (simuliert natürlich) Netze und Regeln. Nur sind die Regeln eben an bestimmte Bedürfnisse angepasst. Ein Mensch lernt nach dem Try&Error Prinzip. Wenn ein Kind sich die Hand verbrennt, so weis er dass er das nächste mal die heiße Herdplatte nicht anfassen darf. Einer KI fehlen aber solche mächtigen Entscheidungsregeln wie wir menschen die schon von Geburt an haben. Du müsstest jede einzelne Regel einprogramieren, damit das Neuronale Netzt überhaupt lernen kann, ansonsten bleibt das teil strohdumm. So, und jetzt programier mal für jede mögliche Situation eine Regel, richtig, es gibt unendlich davon.
Eine Möglichkeit währe es natürlich die Regeln synthetisch erstellen zu lassen, sprich LearningByDoing, aber soweit sind wir noch lange nicht... Und da hapert es wieder an der Fantasie, bzw. Neugier, warum sollte eine Machine eine bestimmte Bewegung machen? Der fällt es im Traum nicht ein...

So habe mal ein wenig nachgeforscht und das hier rausgefunden....
Das was wir heute als KI bezeichnen wird als schwache KI bezeichnet.


Das was eine starke KI sein sollte muss diese kriterien erfüllen.

1 Die Fähigkeit zur Verarbeitung beliebiger Symbole (nicht nur Zahlen).
2 Der Aufbau eines inneren Modells der äußeren Welt.
3 Die Fähigkeit zu einer zweckentsprechenden Anwendung des Wissens.
4 Die Fähigkeit, die im gespeicherten Wissen enthaltenen Zusammenhänge aufzudecken, d. h. logisch schlussfolgern zu können.
5 Die Fähigkeit zur Verallgemeinerung (Abstraktion) und zur Spezialisierung (d. h. zu Anwendung allgemeiner Zusammenhänge auf konkrete Sachverhalte).
6 Das Vermögen, erworbenes Wissen und vorhandene Erfahrung auf neue, bisher unbekannte Situationen zu übertragen.
7 Die Fähigkeit, sich planvoll zu verhalten und entsprechende Strategien zum Erreichen der Ziele bilden zu können.
8 Anpassungsfähigkeit an verschiedene, u.U. sich zeitlich ändernde Situationen und Problemumgebungen.
9 Lernfähigkeit, verbunden mit dem Vermögen, partiellen Fortschritt oder Rückschritt einschätzen zu können.
10 Die Fähigkeit, auch in unscharf bzw. unvollständig beschriebenen oder erkannten Situationen handeln zu können.
11 Die Fähigkeit zur Mustererkennung (Besitz von Sensoren) und zur aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt (Besitz von Effektoren).
12 Die Fähigkeit, über ein Kommunikationsmittel von der Komplexität und Ausdrucksfähigkeit der menschlichen Sprache zu verfügen.

wie schon beschrieben ist das eher dein Gebiet. Aber wir reden hier von Sci - Fi. Wenn wir es wirklich irgendwann, irgendwie schaffen sollten eine stake KI zu erschaffen..... würdest du das nicht für gefährlich halten ?

Auch dann nicht. Eine KI handelt immer noch logisch... Unser Drang uns selbst zu zerstören wird von hormonellen Schwankungen beeinflusst, einer KI fehlt das. Und wenn in der Logik genau festgehalten ist, dass das Wohl der Menscheit über der KI geht, dann wird diese auch nie jemanden schaden. Es sei denn wir reden vom Terminator, der genau für diesen Zweck gebaut wurde.

Eine KI hat keinen Selbsterhaltungstrieb, da sie in dem Sinne nicht sterben kann. Und wenn sie einen haben soll, dann kann man genau definieren wie weit sie dabei gehen soll. Unklar wird es natürlich was passiert wenn man einer KI erlaubt ihren Grundcode ihren Bedürfnissen anzupassen, sowas macht man aber nicht, da das Lernen einer KI nur durch die Gewichtung des Neuronalen Netzes von statten geht..


Ich gehe davon aus .... was gemacht werden kann wird irgend wann gemacht. Aber das ganze geht von ger Grundfrage ab ... ob KI's gefährlich sind oder nicht. Und nicht ob sowas möglich wäre , wir reden hier ja von Sci Fi,

Und was ist nun, wenn eine KI ihren Grundcode den entsprechenden Bedürfnissen anpasst. ? Ich halte das für zu gefährlich. ..

Habe schon seit einiger Zeit einen sehr interessanten Film bei mir zuhause, der sich mit dem Universum und all den Zusammenhängen, Quanten, etc. befasst. Nennt sich Bleep - Down the rabbit hole. Ist auch etwas einfacher gemacht, um ein breites Publikum zu erreichen

Bleep - Down the Rabbit Hole

Wie funktioniert Realität, wer erschafft sie? Was sind Gedanken? Wo kommen Sie her? Haben wir Einfluss auf das, was in unserem Leben passiert, oder sind wir Opfer unserer Umstände?
Down The Rabbit Hole dringt noch viel tiefer ins Mysterium des Lebens ein und beantwortet essentielle Fragen, die sich der "bewusste Mensch" stellt, wenn er einmal ins Mysterium eingetaucht ist.
Zu den bereits bekannten Wissenschaftlern, BewusstSeinsforschern und Dozenten, deren Interviews nun ausführlich gezeigt werden, sind hier weitere sehr wichtige Interviewpartner enthalten, die das Verständnis für das Wesen dieser, unserer Realität verdeutlichen helfen.

http://www.youtube.com/watch?v=Sh2SRBy_wx4 Teil 1

Erster Teil ..dann bitte die folgenden Schnipsel anklicken....


So habe mich mal schlau gemacht ... ist aber noch viel zu lesen .. aber es sieht so aus als ob du recht hast

Gödelscher Unvollständigkeitssatz

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6...4ndigkeitssatz


So siehts num mal aus ......mit der KI....

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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Hitomo_x
06.18.2012 , 07:52 AM | #242
Was ist jetzt mit den Hologrammen? Ist Dir das zu hoch? Schade. Aber das würde vlt mal jemanden interessieren.

MFG

Bakhtosh's Avatar


Bakhtosh
06.18.2012 , 10:38 AM | #243
Quote:
Was ist jetzt mit den Hologrammen? Ist Dir das zu hoch? Schade. Aber das würde vlt mal jemanden interessieren.
Tja ..was soll ich dazu schreiben.

Googel ist dein Freund.

Wenn du da was nicht verstanden hast, dann frag bitte nach. Ich bin nicht eure persönliche Googelmaschiene.
Und ausserdem habe ich mehere Berichte über elektromagnetische Strahlung b.z.w. Licht geschrieben.

Wenn du diese Artikel verstanden hast , dann würdest du so eine Frage nicht stellen.

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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PfAndy's Avatar


PfAndy
06.18.2012 , 01:21 PM | #244
Quote: Originally Posted by Bakhtosh View Post
Ich bin nicht eure persönliche Googelmaschiene.
Er spricht nicht für "uns". "Wir" finden dich nämlich klasse! Und ICH lese sehr gerne deine Beiträge.
Dieser Thread hier ist übrigens der einzige Thread den ich sogar abonniert habe. Mit Emailbenachrichtigung.

"Am Aufbau von Imperien mag man verdienen, aber nicht an deren Spitze. Am Ende landet man nur auf der falschen Seite eines Staatsstreichs oder einer Invasion oder eines Scharfschützengewehrs." Jet Nebula
- Was meint Pash dazu? -

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Bakhtosh
06.18.2012 , 03:12 PM | #245
Beam me up Scotty

Ja ja ja ich weiss das ist Star Trek und nicht Star Wars, aber diese Frage wird halt immer wieder gerne gestellt

Wieviele Atome hat ein Durchschnittsmensch überhaupt

Für eine erste grobe Abschätzung wird davon ausgegangen, dass der Mensch die Masse 70 kg hat (Normmensch) und er zu 80% (Gewichtsprozent) aus Wasser und zu 20% aus Kohlenstoff besteht. Die anderen Elemente werden für die Grobabschätzung vernachlässigt.

Masse des Kohlenstoffs beim Normalmenschen: mkohlenstoff = 0,20·70 kg = 14 kg

Masse des Wassers beim Normalmenschen: mwasser = 0,80·70 kg = 56 kg Wasser (H2O) besteht aus Wasserstoff (relative Atommasse 1) und Sauerstoff (relative Atommasse 16). Somit gilt für die Masse des Wasserstoffs und des Sauerstoffs beim Normalmenschen:

und

Berechnung der Zahl N der Atome in einem Element mit der relativen Atommasse Ar mit Hilfe der Avogadrozahl Na:

Abschätzung der Zahl der Wasserstoffatome:

Abschätzung der Zahl der Sauerstoffatome:

Abschätzung der Zahl der Kohlenstoffatome:


Insgesamt hat nach dieser Abschätzung der Normalmensch ca. 6,7·10 hoch 27 Atome.

Geht man davon aus, dass im Mittel jedes Atom den Durchmesser 10 hoch -10 m besitzt, so ergibt sich bei einer Aneinanderreihung der Atome des Normalmenschen eine Kettenlänge von 6,7·10 hoch 17 m. Da die Entfernung Erde-Sonne etwa 1,5·10 hoch 11 m ist, kann die Strecke zwischen Erde und Sonne mit den Atomen etwa mal ausgelegt werden.

Was haben wir bis jetzt gelernt ?

Das aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation niemals der Ort und die Geschwindigkeit eines Quantenteilchens ( Elementarteilchens) gleichzeitig gemessen werden kann.

Es gibt hier nur ein entweder oder... niemals beides ...

Und das Materie in der mikroskopischen Einzelbetrachtung auch Welleneigenschaften haben kann, wissen wir ja nun auch.

Das Beamen in der Sci - Fi

Wir wollen jetzt einen Menschen beamen. Dazu müssen wir wissen wo sich jedes Molekül und die dazugehörigen Atome mit den Elektronen aufhalten. Das es nicht geht wissen wir ja, aber nur mal angenommen.
Jetzt brauchen wir von jedem Atom die Ortsangabe ( Länge, Höhe,Breite) zu einem bestimmten Bezugpu***t.

Nehmen wir mal so eine Koordinate, also ein Atom im menschichen Körper

1,00003425 m von Punkt Null der auf dem Boden ist.
0,00000032 m nach links
0,00001834 m nach hinten

Das ganze mal dieser Zahl, bis alle Atome erfasst sind.

67000000000000000000000000000

und das sind noch nicht alle Daten

Dann hätten wir alle Atome in einem Durchschnittskörper.

Datenspeicher

5 Terrabyte = 5000 Gigabyte ist glaube ich zur Zeit grösster Einzelfestplattenspeicher.
Welche die grösser sind, sind natürlich Festplatten im Verbund.
So nun stapel diese Festplatte bitte 5 Lichtjahre hoch ( schätzung, vor 15 Jahren waren es noch ca. 100 Lj)
Das Licht alleine brauch 5 Jahre um diese Strecke zurück zu legen, vom auslesen der Festplatte ganz zu schweigen.


Science vs. Fiction - Das Beamen

http://www.youtube.com/watch?v=QWZ1T8t-tKg

SPIESSER im Ideenpark - Kann man beamen?

http://www.youtube.com/watch?v=yG5biDqDXvQ

Sci Xpert: 004 Wird Beamen möglich sein?

http://www.youtube.com/watch?v=F6WSldxcUdk

Quantensprung

http://www.youtube.com/watch?v=iRjgDtrIN4w Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=M133w...feature=relmfu Teil 2


Ich weiss selber das niemals ein sehr entgültiger Begriff ist, aber es liegt nun mal in der Natur der Dinge das es nicht funktionieren kann. Auch eine Zivilisation die 3 Millionen Jahre älter ist als wir, auch die werden daran nichts ändern können.

An die übrigen Leser

Ich entschuldige mich erstmal für die Verallgemeinerung. Ich möchte euch halt zeigen wie spannent Wissenschaft sein kann. Man bekommt halt im Leben selten was geschenkt, wenn euch was interessiert.... schaut nach....lest nach ....macht euch schlau. Und geht nicht immer den einfachen Weg ....
Wie ich schon geschrieben habe ist das hier Hobby und es steckt wirklich viel Arbeit drinn und das ich deshalb nicht alle Keinigkeiten beantworten kann oder will, wenn ich es eigentlich schon gemacht habe. Na ja wie auch immer.
Ich danke euch allen für das lesen dieses Threads und das wir es so weit geschafft haben......

MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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Hitomo_x's Avatar


Hitomo_x
06.20.2012 , 12:26 AM | #246
Quote: Originally Posted by Bakhtosh View Post
Tja ..was soll ich dazu schreiben.

Googel ist dein Freund.

Wenn du da was nicht verstanden hast, dann frag bitte nach. Ich bin nicht eure persönliche Googelmaschiene.
Und ausserdem habe ich mehere Berichte über elektromagnetische Strahlung b.z.w. Licht geschrieben.

Wenn du diese Artikel verstanden hast , dann würdest du so eine Frage nicht stellen.

MFG

Bak

Ja Danke für Die Antwort, Bak. Ich frag mich halt nur warum Google ein besserer 'Freund' sein soll als eine echte Person die hier schreibt ? Naja, mußt Du wissen. Ich Find deine zusammenfassungen ja interessant. Aber etwas oberflächlich bzw unvollständig und teils arg unkritisch. Das mit den Hologrammen ist interessant. Und die funktionsweise richtig zu verstehen (was sehr schwer ist) würde viele Fragen in Bezug auf die beschaffenheit der Realität, der Wahrnehmung und des Zussamenhangs zwischen Materie und Energie beantworten. Hier gehts um Erklärungen nicht um Dogmen oder?



Und Leute. Seht mal davon ab mir weiterhin PMs zu senden, Das ist nämlich echtes getrolle was ihr da macht und nicht die Art von Dialog die ich hier führe.

Quote:
schaut nach....lest nach ....macht euch schlau. Und geht nicht immer den einfachen Weg ....
Wie ich schon geschrieben habe ist das hier Hobby und es steckt wirklich viel Arbeit drinn und das ich deshalb nicht alle Keinigkeiten beantworten kann oder will, wenn ich es eigentlich schon gemacht habe. Na ja wie auch immer.
Zieh doch mal in Betracht, das andere auch viel Arbeit in ihre Gedanken zu diesen Themen investiert haben und das vlt sogar als mehr als ihr hobby betrachten? Warum nicht jede Kleinigkeit erklären? Warum nicht mit anderen die eigenen Meinungen und Ansichten diskutieren? .. warum immer den einfachen Weg wählen?

In diesem Sinne, Besten Gruß

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Bakhtosh
06.21.2012 , 03:46 AM | #247
Die ewige Diskussion



Es kommt immer wieder die Frage auf was die Zukunft bringt. Und da war natürlich der Podcast von Qctacun der sehr viel Anklang gefunden hat.

Ich

Es wird keine vernünftigen neuen Elemente mehr geben , und wenn zerfallen sie praktisch sofoer wieder.

Gildenkollege

Du kannst nicht wissen was man in 1000 Jahren hat

Ich

Auch in 1000 Jahren gelten die Naturgesetze und neue Elemente kann man zwar erschaffen und die können es in das Periodensystem schaffen, aber die sind so was von instabil das sie sofort wieder zerfallen, weil der Atomkern die Protonen nicht halten kann ( Starke Wechselwirkung)

Gildenkollege ( studiert Metallurgie )

Als man Stahl schmiedete, hat mal einer den brüchigen Stahl in Kohle gehalten und er wurde fester. Wie du siehst geht es doch, das man Materialien verändern kann. Das heißt nicht das man so ein neues Element in der Schublade findet und es wird schwer sein es herzustellen aber die Möglichkeiten bestehen.

Ich ( beiss schon so langsam in mein Keyboard )

Du vergleichst chemische Ablaufe mit quantenmechanischen. Das ist wie Obst mit Gemüse zu vergleichen. Quantenmechanische Abläufe lassen sich nicht beeinflussen. Mit was sollte das gehen ? Das kleinste Energiespektrum ( was ich kenne ) sind Gammastrahlen und die sind einfach zu groß für Quanten ( Elementarteilchen )

Gildenkollege

Vielleicht gibt es in 1000 Jahren Energieformen die wir heute noch nicht haben



So .... diese Diskussion kann man ewig so weiterführen. Einige Leute wollen einfach nicht zuhören oder verstehen oder mich einfach nur in den Wahnsinn treiben.

Natürlich habe ich auch eine feste Meinung über die Physik und bin schwer von meinem Standpunkt abzubringen.

Ich sage immer das Wissenschaft nicht in Stein gemeißelt ist, aber bestimmte Dinge werden sich halt auch in der Zukunft nicht ändern.

Dazu gehört für mich das quantenmechanische Abläufe sich nicht beeinflussen lassen ( wenns nicht stimmt haut mir principat oder werjo auf die Finger)

Radioaktive Halbwertszeit

Beim radioaktiven Zerfall ist die Halbwertszeit diejenige Zeitspanne, in der die Menge und damit auch die Aktivität eines gegebenen Radionuklids durch den Zerfall auf die Hälfte gesunken ist.50% der Atomkerne haben sich unter Aussendung von ionisierender Strahlung in ein anderes Nuklid umgewandelt; dieses kann seinerseits ebenfalls radioaktiv sein oder nicht. Für jedes Nuklid ist die Halbwertszeit eine feste Größe, die sich nicht (nur in Ausnahmen ganz geringfügig) beeinflussen lässt.

Nun habe ich zufällig bei einem Interview mit dem Lesch was gehört, dass man die Halbwertzeiten von radioaktivem Material doch verkürzen kann.

Harald Lesch bei Pelzig

http://www.youtube.com/watch?v=BWnSnrKPcYs

Man umgeht die quantenmechanischen Abläufe und bedient sich eines Tricks....


Gibt es Ansätze, die Halbwertszeit von Atommüll zu verkürzen?
Lässt sich Atommüll zur Energiegewinnung nutzen, kann man also eine Art Atommüllrecyclingkraftwerk bauen?


Ja, es gibt Ansätze, hochradioaktiven langlebigen Abfall so zu behandeln, dass seine Strahlung deutlich schneller abklingt. Das Verfahren heißt Abtrennung und Umwandlung, im Fachjargon „Partitioning und Transmutation“: Die hochradioaktiven Bestandteile werden zunächst aus den abgebrannten Brennstäben herausgelöst, zu neuen “Brennelementen“ umgearbeitet und dann durch Beschuss mit sehr energiereichen Neutronen in andere Stoffe umgewandelt. Diese haben kürzere Halbwertszeiten oder sind sogar stabil, also nicht mehr radioaktiv.

Im Labor konnten alle wesentlichen Schritte dieses Verfahrens bereits durchgeführt werden. Ob es auch in der großtechnischen Anwendung funktioniert, soll in einer experimentellen Pilotanlage (MYRRHA) im belgischen Kernforschungszentrum in Mol erprobt werden. Das Verfahren könnte nach Meinung vieler Wissenschaftler die Menge des hochradioaktiven Abfalls aus Kernkraftwerken, der sicher endgelagert werden muss, reduzieren und die Dauer der Endlagerung drastisch verkürzen.
Hochradioaktive Atome in Brennstäben

In heute üblichen Kernkraftwerken wird das Isotop Uran 235 für die Energiegewinnung genutzt. Isotope sind Atome einer Elementsorte. Sie haben alle die gleiche Anzahl an positiv geladenen Teilchen (Protonen) in ihren Kernen, unterscheiden sich aber durch die Zahl der neutralen Teilchen (Neutronen) dort. Der Kern des Uran 235 etwa enthält 92 Protonen und 143 Neutronen, bei Uran 238 sind es ebenfalls 92 Protonen, aber 146 Neutronen. Dringt ein weiteres Neutron in den Kern des Uran 235 ein, wird das Isotop instabil und zerfällt. Es entstehen zwei leichtere Atomkerne und zwei bis drei einzelne Neutronen. Die ebenfalls frei werdende Wärmeenergie wird zur Stromerzeugung genutzt.

Treffen die losgelösten Neutronen auf ein weiteres Uran 235, läuft erneut eine Kernspaltung ab. Es kommt zur Kettenreaktion, die bei kontrolliertem Verlauf die Wärme- und Stromerzeugung im Kernkraftwerk sicher stellt. Die Neutronen können aber auch auf andere Uran-Isotope treffen, die ebenfalls in den Brennstäben enthalten sind, etwa auf Uran 238. Auch dann kommt es zu Umwandlungsprozessen. Es entstehen andere hochradioaktive Atome, vor allem Plutonium, Neptunium, Americium und Curium.
Umwandlung in weniger strahlende Isotope

Etwa ein Prozent der abgebrannten Brennstäbe besteht aus diesen hochradioaktiven Isotopen. Sie strahlen sehr lange und haben Halbwertszeiten zwischen zehntausenden und hunderttausenden Jahren. Beim Zerfall senden sie unter anderem Alpha-Strahlung aus, die bei Aufnahme in den menschlichen Körper die Zellen stark schädigt. Das Verfahren der Transmutation soll diese Stoffe in Isotope umwandeln, deren Radioaktivität deutlich schneller abklingt.

Dazu müssen sie zunächst, etwa durch chemische Reaktionen, aus den Brennstäben herausgelöst werden. Die abgetrennten Isotope werden zu neuen „Brennelementen“, so genannten Transmutationselementen, verarbeitet und in einer Transmutationsanlage mit sehr energiereichen Neutronen bestrahlt. Dadurch kommt es, ganz ähnlich wie im Kernkraftwerk, zur Kernumwandlung und zur Spaltung der Isotope. Es entstehen Isotope mit geringeren Halbwertszeiten.

Verkürzte Endlagerung

Das Verfahren der Abtrennung und Umwandlung kann mehrfach wiederholt werden. Nur die dann übrig bleibenden „Reste“ sowie Bestandteile, die bei der Abtrennung der hochradioaktiven Isotope aus den abgebrannten Brennstäben der Kernkraftwerke übrig bleiben, müssten sicher endgelagert werden. Dies wäre allerdings nicht über sehr lange geologische Zeiträume von mehreren hunderttausend Jahren erforderlich, wie bei den unbehandelten Brennelementen aus Kernkraftwerken. Stattdessen würde eine Endlagerung über einen historischen Zeitraum von etwa 500 Jahren ausreichen.
Obwohl die Neutronen in einer solchen Transmutationsanlage aufwändig erzeugt werden müssen, produziert die Anlage mehr Energie, als sie für ihren Betrieb benötigt. Die restliche Energie könnte also zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Dient die Anlage auch nicht in erster Linie diesem Zweck, so könnte man doch von einem „Atommüllrecyclingkraftwerk“ sprechen.
Pilotanlage in 20 Jahren

Noch ist dies allerdings Zukunftsmusik und viele Fragen, etwa zur Abtrennung der hochradioaktiven Isotope, zur Brennstoffherstellung, zur Materialwahl und zur Neutronenerzeugung, müssen noch geklärt werden. Bis eine erste Demonstrationsanlage ihren Betrieb aufnimmt, dürften noch an die 20 Jahre vergehen.
Angesichts der internationalen Renaissance der Kernenergie sehen viele Wissenschaftler in diesem Verfahren jedoch eine wichtige Alternative zur direkten Endlagerung, die unter dem Gesichtpu**nt der Rückholbarkeit auch wissenschaftlich vorangetrieben und technisch umgesetzt werden muss. Zurzeit werden weltweit 57 neue Kernkraftwerke in 14 Ländern gebaut.

Wie funktioniert eine Transmutationsanlage?

Eine Transmutationsanlage besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: einem Protonenbeschleuniger, einem so genannten Spallationstarget und dem „Brennelement“ mit den hochradioaktiven Isotopen.

Die ersten beiden Komponenten dienen der Erzeugung sehr energiereicher Neutronen. Protonen aus dem Beschleuniger rasen mit hohen Geschwindigkeiten auf das Spallationstarget, das aus einem schweren flüssigen Metall besteht. Beim Aufprall zerplatzen die Metallatome und pro Proton werden bis zu 50 Neutronen freigesetzt. Mit diesen sehr energiereichen Neutronen werden die umzuwandelnden Isotope in den um das Spallationstarget angeordneten „Brennelementen“ beschossen. Durch Kernumwandlung und Kernspaltung entstehen Isotope mit leichteren Kernen. Diese haben eine weitaus geringere Radiotoxizität (das ist die gesundheitliche Gefährdung für den Menschen) und eine kürzere Halbwertszeit.

Kein GAU

Anders als beim Leichtwasserreaktor (das ist der heute am häufigsten verwendete Kernkraftwerkstyp) stammen die energiereichen Neutronen nicht aus einer sich selbst erhaltenden Kettenreaktion. Vielmehr müssen sie extern erzeugt werden. Wird der Protonenstrahl, der die Neutronen aus dem Spallationstarget herausschlägt, abgeschaltet, entstehen keine weiteren Neutronen, die Spaltung stoppt. Die Gefahr eines Kernschmelzunfalls (auch GAU genannt), bei dem die Kettenreaktion außer Kontrolle gerät und der Reaktor „durchbrennt“, besteht also nicht. Bestehen bleibt jedoch die grundsätzliche Gefahr der Proliferation, also der Herstellung und Weitergabe von Material zum Atombombenbau. Aufgrund der hohen Strahlung und Giftigkeit der Transmutations-Brennelemente, die nur mit Robotern gehandhabt werden können, scheint ein Missbrauch jedoch unwahrscheinlich.

Meine Meinung ist, das wir rein technologisch vorhersagen können was die Zukunft bringt oder nicht bringt.
Das Argument ...vor 200 Jahren haben die auch gesagt man wird nie zum Mond fliegen können, dass gilt leider nicht mehr. Die Naturwissenschaften greifen so stark ineinander das und dank der Vernetzung,uns kaum was entgeht.

Also ... keine neuen Elemente mit denen wir was anfangen können, keine Überlichtgeschwindigkeit, keine fliegenden Autos a`la " Zurück in die Zukunft", kein Fluxkompensator, keine künstliche Schwerkraft, keine Energiewaffen in Handformat wie in Star Wars, keine Antimaterie für Antriebe, kein Beamen.

Und ET war auch noch nicht hier..... Ätschibätschi



MFG

Bak
~~ Thelyn Ennor ~~
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Bakhtosh
06.27.2012 , 07:18 AM | #248
Weltraumschrott

Unter Weltraummüll, auch als Weltraumschrott bezeichnet, versteht man nichtfunktionale künstliche Objekte in einer Umlaufbahn, aber auch Trümmerteile, die nach einem Wiedereintritt die Erdoberfläche erreichen.

Laut Modellen der ESA, befinden sich über 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als 1 cm in Umlaufbahnen um die Erde. Nur ein Bruchteil davon, etwa 13.000 Objekte, kann mit Hilfe des amerikanischen Space-Surveillance-Systems kontinuierlich beobachtet werden.

Im Jahr 1996 sollen sich nach ESA-Daten rund 8.500 Stück größerer künstlicher Objekte im Erdorbit befunden haben.Das Joint Space Operations Center des United States Strategic Command weiß 2009 von über 18.500 vom Menschen hergestellten Himmelskörpern.

Number of Objects in Space: 1957 to present

http://www.youtube.com/watch?v=6Qf6VIvLGZk

Im Rahmen von Weltraummüll-Messkampagnen werden mit Hilfe von Radaranlagen und Teleskopen sporadische Messungen durchgeführt. Hierbei können Objekte bis hinunter zu einem Durchmesser von 2 mm (durch Goldstone-Radarbeobachtungen) im Low Earth Orbit (LEO) und bis zu 10 cm (durch das ESA Space Debris Telescope am Teide-Observatorium auf Teneriffa) im Geostationären Orbit (GEO) detektiert werden. Solche Beobachtungen werden zur Validierung von Weltraummüll-Modellen wie MASTER verwendet. Eine weitere Quelle für Informationen über die Weltraummüllumgebung sind zurückgeführte Satellitenoberflächen. Dazu zählen unter anderem die Solarzellen des Hubble-Weltraumteleskops. Auf letzteren wurde eine Vielzahl an Einschlagkratern erfasst und ausgewertet. Mit Hilfe spektroskopischer Analysen konnten auch Rückschlüsse auf die Zusammensetzung und somit die möglichen Quellen der eingeschlagenen Objekte gezogen werden.

Die Abhängigkeit der Teilchengröße und Anzahl für einen 400-km-Orbit gibt im Groben die Abhängigkeit im Orbit bis ca. 10 km Höhe wieder:

300 Mio Teilchen > 1 mm
600 000 Teilchen > 1 cm
ca. 20 000 Teilchen > 10 cm
Ca. 16 000 Teilchen größer als 10 cm sind katalogisiert. Ihnen können Satelliten zur Not ausweichen. Leichte Teilchen kleiner als 1 mm lassen sich durch dünne Aluminiumbleche abschirmen. Kritisch sind Objekte im Bereich 1 cm bis 10 cm, die einen Satelliten zerstören können.


Die durchschnittliche Relativgeschwindigkeit zwischen Weltraummüll und Satellit beträgt zehn Kilometer pro Sekunde. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit besitzt ein Teilchen von 1 cm Durchmesser eine Energie von 50 kJ.
Bei vollständiger Abbremsung wandelt ein 10-cm-Teilchen eine Energie von 50 MJ um, was der Sprengkraft von mehr als 10 kg TNT entspricht.

10kg liquid explosive vs stump

http://www.youtube.com/watch?v=kOl13bv9slY

Die bislang größte Kollision im All, ein Zusammenstoß zweier Satelliten, ereignete sich am 10. Februar 2009. Ein deaktivierter russischer Kommunikationssatellit und ein Iridium-Satellit kollidierten in 789 km Höhe über Nordsibirien. Beide Satelliten wurden dabei zerstört. Die Kollision setzte eine erhebliche Menge weiteren Weltraummülls frei



Es gibt wohl keinen Ort den wir nicht zumüllen

MFG

Bak
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Bakhtosh
06.30.2012 , 08:52 AM | #249
Satelliten


Satelliten kreisen in ganz unterschiedlichen Höhen über der Erde. Es kommt darauf an, wofür sie verwendet werden. Für Erdbeobachtungen ist eine niedrige Bahnhöhe zwischen 200 und 600 km günstiger, denn so haben die vom Satelliten gemachten Bilder eine höhere Auflösung. Außerdem kann er so in kurzer Zeit weite Teile der Erdoberfläche erfassen, denn zum einen bewegt sich der Satellit in geringer Höhe sehr schnell (einmal um die Erde herum schafft er in 95 Minuten) und zum anderen dreht sich die Erde unter ihm hinweg.

Kreisbahngeschwindigkeit (Zirkulargeschwindigkeit) beträgt nahe der Erdoberfläche rund 7,9 km/s, die Umlaufzeit rund 88 min. Je größer der Abstand von der Erde, desto kleiner ist die Kreisbahngeschwindigkeit und desto größer die Umlaufzeit. So fliegt ein Satellit in 36 000 km Höhe noch mit einer Geschwindigkeit von 3,065 km/s und benötigt zu einer Umkreisung des Erdballs 24 h, d. h., er steht immer an derselben Stelle über dem Äquator (geostationäre Umlaufbahn).

Geostationäre Umlaufbahnen haben eine Höhe von etwa 36000 km! Der Satellit benötigt hier für einen Umlauf knapp 24 Stunden. Genauso schnell dreht sich auch die Erde um sich selbst. Dadurch scheint der Satellit immer an der gleichen Stelle am Himmel zu stehen. Oder anders herum gesehen: er befindet sich immer über dem gleichen Gebiet der Erde. Das ist für Wettersatelliten wichtig oder auch für TV-Satelliten, die eine ständige Verbindung mit den Satellitenschüsseln am Boden halten müssen.

Neben der Bahnhöhe gilt es auch zu entscheiden, in welcher Region sich der Satellit bewegen soll. Da gibt es z.B. die Äquatorebene, oder man lässt den Satelliten über Nord- und Südpol hinwegziehen. Es kommt eben darauf an, was er für Aufgaben erfüllen soll. Satelliten, die GPS-Signale zur Erde schicken, umspannen die Erde wie ein Netz und befinden sich auf vielen verschiedenen Bahnen. So ist gewährleistet, dass das Navigationssystem im Auto oder auf einem Schiff immer Verbindung zu mehreren Satelliten gleichzeitig hat. Und egal wohin man sich auf der Erde bewegt, zu einigen Satelliten hat man auf diese Art immer Kontakt.

Schon gewusst?

Satelliten kann man am Himmel entdecken, obwohl sie so klein sind und in einigen hundert Kilometern Höhe über unsere Köpfe hinwegziehen! Wer aufmerksam den Sternenhimmel betrachtet, wird innerhalb kurzer Zeit Lichtpunkte entdecken, die nicht am gleichen Platz bleiben, sondern langsam und stetig weiterwandern.

Aber nicht mit Flugzeugen verwechseln! Deren Lichter blinken. Das Licht eines Satelliten ist ganz ruhig und meist leicht hellblau. Nach einigen Minuten ist er dann verschwunden.

Ist es möglich, dass man Satelliten in der Nacht am Himmel sehen kann?

Jein. Wirklich in der Nacht nicht, aber kurz nach Sonnenuntergang bzw. kurz vor Sonnenaufgang. Bedingung dafür nämlich, dass man Satelliten oder auch die Internationale Raumstation sehen kann ist, dass es auf der Erde bereits dunkel ist, der Satellit aber noch von der Sonne angestrahlt wird.


MFG

Bak
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Bakhtosh
07.01.2012 , 06:58 PM | #250
Entropie

In dieser bestimmten Sci-Fi Serie ( SG- Atlantis ) wird es immer wieder angesprochen, dass das Subraumvakuum in den ZPM "maximale Entropie" erreicht.

Entropie ist ein Begriff aus der Thermodynamik, der aus dessen zweiten Hauptsatz folgt. Der zweite Hauptsatz besagt, dass Wärme (Energie) niemals ohne Zuführung von Arbeit (Energie) von kälteren (Punkt mit weniger Energie) Orten zu wärmeren (Punkt mit mehr Energie) fließt. Eine weiterführende Definition ist, dass sich in einem Raum absoluter Energiegleichverteilung (homogener Zustand), ohne Zuführung neuer Energie in Form von Arbeit, diese homogene Verteilung niemals von alleine entmischen (also in einen heterogenen Zustand zurückgeführt) wird.

Man kann sich dieses physikalische Prinzip am ehesten an folgendem Beispiel vorstellen: Man nimmt ein Becken eiskaltes Wasser und ein Becken kochend heißes Wasser und lässt die Wärme über einen Generator von dem warmen ins kalte Becken laufen. Dabei treibt der Wärmestrom den Generator an. Sobald jedoch beide Becken gleich warm sind, bleibt der Generator stehen. Obwohl noch Restwärme (Restenergie) vorhanden ist, kann man mit dem Generator keine Energie gewinnen, da nun beide Wasserbecken gleich warm sind und zwischen ihnen deshalb keine Energie mehr fließen kann, die den Generator antreibt. (Dies nennt man in der Physik den Zustand "maximaler Entropie".)

Alpha Centauri 152 Was ist Entropie

http://www.youtube.com/watch?v=Ml6WU...feature=fvwrel

Entropie - ScienceSlam Finale - Von Kühltürmen und der Unumkehrbarkeit der Dinge

http://www.youtube.com/watch?v=z64PJ...eature=related

Maximale Entropie hat man auch mit einem Kartenspiel

Ihr habt ein neues Kartenspiel, wo noch alle Karten geornet sind. Ihr fangt an zu mischen. Ab einen bestimmten Punkt sind die Karten so stark gemischt, dass es nicht mehr besser geht. Das wäre auch maximale Entropie

Wie ihr seht taucht da noch sehr viel Fachchinesisch auf ... wird aber alles noch erklärt

MFG

Bak
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