Please upgrade your browser for the best possible experience.

Chrome Firefox Internet Explorer
×

Außerirdisches Leben entdeckt !!

STAR WARS: The Old Republic > Deutsch (German) > Community
Außerirdisches Leben entdeckt !!

werjo's Avatar


werjo
04.27.2012 , 02:51 PM | #61
Quote: Originally Posted by UlleX View Post
Der Mondflug hat vermutlich mehr Ressourcen verschlungen als der Bau eines Atomkraftwerkes. Bin mir ziemlich sicher, dass wir noch vor 2050 den ersten Flugkörper zum nächsten Nachbarstern schicken.
Bevor das passiert wird wohl der erste Mensch seine Fußstapfen aufm Mars lassen. Voyager ist dann aber auch noch net mal in der Nähe eines anderen Sterns. Aber ich denke auch, dass wir irgendwann nen Satelliten oder sowas ins Alpha Centauri System bringen. Vor allem wenn wir dort einen Planeten entdecken, am besten noch einen in der Lebenszone und mit Wasser. Noch cooler wäre ein Planet der Ozon enthält. Weil Ozon ein ziemlich sicheres Indiz für Leben ist, da Ozon nicht einfach so entsteht. Aber 2050 halte ich für zu früh. Und selbst wenn wir ein Teil wi Longshot 2050 losschicken. Die ersten Informationen würden wir 2154 - 2155 erhalten. Wenn dann keiner mehr hinhört wirds lustig. Am besten wird dann unser Longshot als Signal von Aliens interpretiert

So wie V'ger aus Star Trek ^^

Loreanus's Avatar


Loreanus
04.27.2012 , 03:05 PM | #62
"Die Menschheit wird dort bleiben wo sie jetzt ist"...Genau das meinten die Menschen vor hundert Jahren auch...und vor 200 Jahren ebenso...Ende des 19. Jahrhunderts dachte man schon alles zu wissen und alles entdeckt zu haben was man glaubte entdecken zu können und ernsthafte Wissenschaftler behaupteten man könne nichts mehr entdecken...

Muss ich dazu jetzt echt noch mehr sagen? Wiso denken Menschen immer gleich, wiso lernen sie nicht einmal aus ihrer eigenen Vergangenheit...

Omg fliegen wird nie möglich sein...zum Mond fliegen HUMBUG allein die Energie die dafür notwendig wäre einen Menschen zum Mond zu fliegen WAHNSINN...also unmöglich...

So wie wir uns heute darüber amüsieren das Menschen sich Blitz und Donner mithilfe von Zeus erklärten werden in ein paar hundert Jahren Menschen auf uns zurückblicken und sich totlachen wie engstirnig wir gedacht haben..NICHTS IST UNMÖGLICH das ist ein Faktum was die Wissenschaft immer wieder bewiesen hat...

Das das in die Köpfe von einigen nicht reingeht...aber zum Glück denken echte Wissenschaftler nicht so...sonst wäre Teleportation auch noch immer etwas wo ihr sagen würdet "nicht möglich"...was wir derzeit über das Universum zu wissen glauben is rein gar nichts...nach unserem derzeitgen Verständniss sind gewisse Sachen vlt nicht vorstellbar...aber nur weil du nicht weisst WIE du über eine MAuer klettern musst heisst das noch lange nicht das es nicht möglich ist...du weisst es einfach nicht...mit der Zeit lernt man alles...

Mehr hab ich dazu nicht zu sagen...

Sternenkraehe's Avatar


Sternenkraehe
04.27.2012 , 05:00 PM | #63
Leute, nun kriegt euch mal wieder ein.
Da geht es im ersten Post um eine typische halbgare Sensationsmeldung, 99% Schätzungen blablabla ...
Stern, die Bild für Intellektuelle.
Schon treten hier die Trekkies, Physik-Nerds und Verschwörungstheoretiker auf den Plan.

Erstmal Topic:
Was primitives Leben angeht, wird seine Beständigkeit und flexibilität schon länger viel höher angesiedelt (schwarze Raucher) was widerum auch die Herkunft unserer biologischen Informationsketten in ein neues Licht rückt (Pansperm-Theorie).
Also ist diese Neuigkeit nicht wirklich neu und bei genauerer Betrachtung reine Sensationsheischerei, da nichts wirklich handfest bestätigt wird.
Es wird eine alte, lange Thematik aufgrund neuer Erkenntnisse für den Laien aufgebrüht.
Um mehr geht es bei dieser Entdeckung und Vermutung nicht. Grundlagen-Exobiologie, wenn man so will.
Es vereinfacht vieles, verkompliziert aber auch manche evolutionäre Fragen hinsichtlich jüngster Forschungen an Vulkanen, die ebenso als Brutherd für pimitives Leben in Frage kommen können.
Der Mensch oder die Kolonisierung vom Mars, geschweige denn interstellare Raumfahrt, ist hier vollkommen unangebracht, da weit vom Thema ab.
Terraforming kann man allenfalls noch gelten lassen und da relativieren sich die Pro und Contras.
Visionäre als auch Kritiker bleiben im rein theoretischen Bereich, auch wenn nüchtern betrachtet die Schwächen zu stark überwiegen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming
http://www.drg-gss.org/typo3/html/index.php?id=74

zum Meta-Topic:
Ich persönlich glaube nicht wirklich, das überhaupt Terraforming in der Art betrieben wird aus einem einfachen Grund - Geld. Es wird vielleicht mal mit angefangen werden, versuchsweise, aber die Projektzeit zieht sich über Generationen hinweg.
Der Mars ist dennoch nicht uninteressant und bietet wohl unterirdische Möglichkeiten zur Kolonisierung und verfügt sicher über die ein oder andere lukrative Ressource, die es auszulutschen gilt, was man alles überwiegend mit Maschinen abbauen kann.
Denn einzig und allein wenn Raumfahrt zu mehr als Forschung zugebrauchen wird und ein wesentlicher, ja soger treibender Wirtschaftsfaktor wird (sieht man ja schon an den Plänen für den Mond) dann klappt es vielleicht auch mal irgendwann, zum nächsten Stern zureisen.
Fusionsenergie (von wegen Sterne ), Genetik, die ein oder andere interessante Entdeckungen und Entwicklungen aus der fasznierenden Quantenphysik bleiben noch aus und könnten ein gewisses Potenzial bieten, diese gewaltigen Hürden zu anderen Sternen in unmittelbarer Nachbarschaft zu nehmen - könnten.
Ehrlich gesagt, denke ich nicht, das dass die nächsten 500 wenn nicht sogar 700, ach was 1000 Jahre gelingen wird.

Ich kann die Optimisten verstehen, die sich gerne eine Star Trek Zukunft zusammen fantasieren.
Vergleiche und Parallelen zur Vergangenheit scheiden aber deshalb schon mal aus, da die Wissenschaft damals anders arbeitete und auch keine Computer wie heute zur verfügung hatte, kein CERN, kein Hubble, keine ISS etc..
Zu Dawins Zeiten ging man auch davon aus, das man alles wüsste, alles entdeckt hätte, das war der allgemeine Kanon der Gelehrtenwelt.
Jetzt sieht man die Sache schon weit selbstkritischer und weiss die Beobachtungen besser, logischer, rationaler einzuordnen. Wer sich ein wenig mit Analytik und moderner Forschung auskennt (bzw. Verwandte dort hat) kennt, die heutigen Vorgehensweisen.
Aber: Einstein war z.B. (meines bescheidenen wissens nach) ein Zweifler der Quantenphysik (obwohl er sie auch irgendwie mitentdeckte) und wollte partu nicht wahrhaben, das es sowas wie Chaos gibt, "Gott würfelt nicht!" meinte er voller Überzeugung.
Und wie der Big Boss würfelt - Kniffel, Crabs usw. alles aufeinmal und vielleicht gleichzeitig niemals. ^^
Entsprechende Maschinen und Apparate, die der chaotischen Quantenwelt dichter auf den Pelz rückten, wurden erst nach seinem Tod entwickelt ...

Ich kann auch die Pessimisten verstehen, die die Gesetze der Physik etwas besser kennen (wenn auch hier wohl eher in studentischer Funktion ) und die nüchterne Realität akzeptieren.
Sie kennen sie aber eben dennoch nicht absolut, was selbst Leute wie Professor Harald Lesch zugeben, wenn sie über die großen Rätzel (Voids, dunkle Materie etc.) philisophieren.

Was das Problem der Distanzen und Lichtgeschwindigkeit angeht.
Ja, die spezielle Relativitätstheorie hat insofern bestand und wurde ja nun mehrfach auch im realen sogar noch präziser bestätigt.
Das Ding ist: Einstein selbst meinte (angeblich) mal, das nichts schneller beschleunigen könne, als das Licht, so weit, so gut.
Sein Trick aber nun ist: Wenn ein Objekt/Atom/What-Ever im Universum verschwindet, und am anderen Ende wieder auftaucht, verletzt dieses What-ever, nicht seine Theorie. ^^
Was ich damit sagen will ist: Man kann diese Hürden nur nehmen, in dem man sie, wie ein Skater die Schwerkraft, geschickt ausnutzt oder man findet Mittel und (Um)Wege über und in die momentane Rätzel und Wissenslücken über das Universum.
Fortschritt entsteht meistens aus Zufall, Not oder eben dieses Um-die-Ecke-Denken, was Leute wie Einstein auszeichnete aber bestimmt nicht aus Das-geht-nicht-weil.
Von dieser allgmeinen Menschheits-Misantropie hallte ich ebenso nichts, diese Denkweise bringt einen doch erst recht noch eher an die Apokalypse und ist mehr Trendstimmung und Polemik als wirklch hilfreich oder mahnend. -_-

Eines steht aber fest. Sobald sich mit etwas Geld verdienen läßt, wird es auch umgesetzt, egal wie abstrus und ethisch fragwürdig es auch sein mag.
Und in der Hinsicht, hat der Mars, die Raumfahrt, ach was die gesammte Menschheit, noch massig Potezial.
Ganz egal, ob der Mars nun Bakterien&Co. beherbergt (hat) oder nicht.^^

Nouhi's Avatar


Nouhi
04.27.2012 , 05:39 PM | #64
Quote: Originally Posted by Sternenkraehe View Post
Also ist diese Neuigkeit nicht wirklich neu
Das ist wohl wahr ^^ (dank GiantMicrobes bewacht das Marsleben seit 2003 mein Bücherregal, gleich neben dem Grippevirus)

Aber ich finde solche "News" beflügeln den Geist, wie man an diesem Thread sehr schön erkennen an. Früher hat man solche Sachen in Garagen diskutiert, heute in Internetforen. Von daher dürfen auch gerne noch mehr Trekkies, Physik-Nerds und Verschwöhrungstheoretiker auftreten, auch wenn ich von Rosswell-Geschichten Ausschlag auf der Ratio bekomme

Aber wenn jemand tatsächlich glaubt dass in der Area51 ein Alien-Raumschiff einlagert und er/sie deswegen eine innoviative Idee hat, bitte, immer raus damit.
FleetCaptain und Gildenleiterin der Sternenflotte - wir sind die Physiker.


Lasst mich durch, ich bin HEILER!

Jediberater's Avatar


Jediberater
04.27.2012 , 05:52 PM | #65
Das wird interessant. Da wir Menschen ja so super machthungrig sind, wird das Zeug bestimmt schnell auf die Erde zwecks Forschung, gebracht. Diverse Sci-Fi und Endzeit Filme geben ja eine kleine Vostellung davon, was dann auf der Erde abgehen könnte.

Hm obwohl, ich glaube diese Bakterien sind schon längst in unseren BGs unterwegs.
- Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf - dann geht ein Bild hinein; geht durch der Glieder angespannte Stille und hört im Herzen auf zu sein! -
- Der Panther, von Rainer Maria Rilke -

BeVox's Avatar


BeVox
04.27.2012 , 05:59 PM | #66
Quote: Originally Posted by werjo View Post
Weder Terraforming noch interstellares Reisen ist möglich, jetzt nich und auch in 5000 Jahren nicht. Es liegt nicht an technischen Grenzen. Es sind andere Faktoren, die das verhinder. Zum Beispiel der Fakt, dass der Mars nicht in der Lage ist eine für uns brauchbare Atmosphäre zu tragen. Er ist schlichtweg zu leicht und hat kein Magnetfeld. Und das sind Dinge die wir nicht beeinflussen können. Das Magnetfeld könnte sich vlt wieder herstellen aber es wäre kein Magnetfeld, was Menschen vor dem Sonnenwind schützt. Und künstlich kann man sowas nicht herstellen.

Ähnliche Restriktionen gibts für interstellares Reisen. Hier ist es schlichtweg die nötige Energie. Wir Menschen werden niemals in der Lage sein so viel Energie bereitzustellen, die dafür nötig wäre.

Ähnliche Probleme müssen auch außerirdische lösen. Und da Aliens auch nur Menschen sind, werden die es auch nicht schaffen und schön in ihren Sonnensystemen bleiben und träumen.
Die Erde ist ne Scheibe, die Erde ist der Mittelpunkt von allem, aufs offene Meer fahren ist unmöglich, fliegen ist unmöglich, überschallflüge sind nicht möglich, auf dem Mond landen unmöglich, auf dem Mars landen unmöglich, usw.

merkste was?

Golumbum's Avatar


Golumbum
04.27.2012 , 07:11 PM | #67
Alsooooo falls ich noch auf den Mars kommen sollte werde ich ihn in snickers umbenennen
HK-51: Meister. Sie scheinen einen endlosen Vorrat an organischen Unruhestifter zu löschen. Ich finde das erfreulich.

anlashokkerrigen's Avatar


anlashokkerrigen
04.28.2012 , 03:32 AM | #68
mädels mädels, bleibt mal alle bitte locker.
ich wollte mit meinem post auch nur ausdrücken dass wir das wort NIEMALS nicht leichtfertig verwenden sollten. eben weil die vergangenheit uns immer wieder gelehrt hatt dass wir nicht alles wissen und uns auch irren können.
deshalb zu sagen der mensch wird niemals intergalaktische reisen unternehmen ist schlichtweg nur arrogant und kleingeistig.
natürlich geht sowas nach heutigem wissen nicht. warum? weils am geld fehlt. das lässt sich abhelfen: nehmt mal die militärausgaben der ganzen welt und steckt sie in die forschung und entwicklung. alleine die amis haben über 700 MILLIARDEN $ fürs militär zur verfügung, das sind mal lockere 25% der weltweiten ausgaben. die nasa hatte fürs mondprogramm glaub ich (schlagt mich net) "nur" 10-20 milliarden zur verfügung. also alleine der buget unterschied sollte schon für einigen fortschritt reichen^^

keiner kann wissen ob morgen vlt auserirdische hier landen oder nicht.. was wäre dann? ich hab keine ahnung was dann geschieht, ich kann nur raten.panik und angriff auf die besucher? oder erstmal staunen und ratlosigkeit? eines ist jedenfalls sicher, die erkenntniss das wir nicht einzigartig sind im universum.

wir können uns zahlenspiele um die ohren hauen bis wir alt und grau sind.es ändert nix an der tatsache das wir erst am anfang der erforschung und entdeckung des universums sind. wir werden fehler machen, wir werden uns irren, wir werden lernen, wir werden besser verstehen. darüber sollten wir uns einig sein dann werden wir alle gewinnen.
zugewiesener realm / gespielter realm : JAR'KAI SWORD
preordered und online seit 14.12.11
ich flame nicht,........der regler an meinem flammenwerfer ist kaputt
ich sprech fliesend sarkastisch, ironisch und poserflamend

werjo's Avatar


werjo
04.28.2012 , 04:12 AM | #69
Quote: Originally Posted by Sternenkraehe View Post
Leute, nun kriegt euch mal wieder ein.
Da geht es im ersten Post um eine typische halbgare Sensationsmeldung, 99% Schätzungen blablabla ...
Stern, die Bild für Intellektuelle.
Schon treten hier die Trekkies, Physik-Nerds und Verschwörungstheoretiker auf den Plan.

Erstmal Topic:
Was primitives Leben angeht, wird seine Beständigkeit und flexibilität schon länger viel höher angesiedelt (schwarze Raucher) was widerum auch die Herkunft unserer biologischen Informationsketten in ein neues Licht rückt (Pansperm-Theorie).
Also ist diese Neuigkeit nicht wirklich neu und bei genauerer Betrachtung reine Sensationsheischerei, da nichts wirklich handfest bestätigt wird.
Es wird eine alte, lange Thematik aufgrund neuer Erkenntnisse für den Laien aufgebrüht.
Um mehr geht es bei dieser Entdeckung und Vermutung nicht. Grundlagen-Exobiologie, wenn man so will.
Es vereinfacht vieles, verkompliziert aber auch manche evolutionäre Fragen hinsichtlich jüngster Forschungen an Vulkanen, die ebenso als Brutherd für pimitives Leben in Frage kommen können.
Der Mensch oder die Kolonisierung vom Mars, geschweige denn interstellare Raumfahrt, ist hier vollkommen unangebracht, da weit vom Thema ab.
Terraforming kann man allenfalls noch gelten lassen und da relativieren sich die Pro und Contras.
Visionäre als auch Kritiker bleiben im rein theoretischen Bereich, auch wenn nüchtern betrachtet die Schwächen zu stark überwiegen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming
http://www.drg-gss.org/typo3/html/index.php?id=74

zum Meta-Topic:
Ich persönlich glaube nicht wirklich, das überhaupt Terraforming in der Art betrieben wird aus einem einfachen Grund - Geld. Es wird vielleicht mal mit angefangen werden, versuchsweise, aber die Projektzeit zieht sich über Generationen hinweg.
Der Mars ist dennoch nicht uninteressant und bietet wohl unterirdische Möglichkeiten zur Kolonisierung und verfügt sicher über die ein oder andere lukrative Ressource, die es auszulutschen gilt, was man alles überwiegend mit Maschinen abbauen kann.
Denn einzig und allein wenn Raumfahrt zu mehr als Forschung zugebrauchen wird und ein wesentlicher, ja soger treibender Wirtschaftsfaktor wird (sieht man ja schon an den Plänen für den Mond) dann klappt es vielleicht auch mal irgendwann, zum nächsten Stern zureisen.
Fusionsenergie (von wegen Sterne ), Genetik, die ein oder andere interessante Entdeckungen und Entwicklungen aus der fasznierenden Quantenphysik bleiben noch aus und könnten ein gewisses Potenzial bieten, diese gewaltigen Hürden zu anderen Sternen in unmittelbarer Nachbarschaft zu nehmen - könnten.
Ehrlich gesagt, denke ich nicht, das dass die nächsten 500 wenn nicht sogar 700, ach was 1000 Jahre gelingen wird.

Ich kann die Optimisten verstehen, die sich gerne eine Star Trek Zukunft zusammen fantasieren.
Vergleiche und Parallelen zur Vergangenheit scheiden aber deshalb schon mal aus, da die Wissenschaft damals anders arbeitete und auch keine Computer wie heute zur verfügung hatte, kein CERN, kein Hubble, keine ISS etc..
Zu Dawins Zeiten ging man auch davon aus, das man alles wüsste, alles entdeckt hätte, das war der allgemeine Kanon der Gelehrtenwelt.
Jetzt sieht man die Sache schon weit selbstkritischer und weiss die Beobachtungen besser, logischer, rationaler einzuordnen. Wer sich ein wenig mit Analytik und moderner Forschung auskennt (bzw. Verwandte dort hat) kennt, die heutigen Vorgehensweisen.
Aber: Einstein war z.B. (meines bescheidenen wissens nach) ein Zweifler der Quantenphysik (obwohl er sie auch irgendwie mitentdeckte) und wollte partu nicht wahrhaben, das es sowas wie Chaos gibt, "Gott würfelt nicht!" meinte er voller Überzeugung.
Und wie der Big Boss würfelt - Kniffel, Crabs usw. alles aufeinmal und vielleicht gleichzeitig niemals. ^^
Entsprechende Maschinen und Apparate, die der chaotischen Quantenwelt dichter auf den Pelz rückten, wurden erst nach seinem Tod entwickelt ...

Ich kann auch die Pessimisten verstehen, die die Gesetze der Physik etwas besser kennen (wenn auch hier wohl eher in studentischer Funktion ) und die nüchterne Realität akzeptieren.
Sie kennen sie aber eben dennoch nicht absolut, was selbst Leute wie Professor Harald Lesch zugeben, wenn sie über die großen Rätzel (Voids, dunkle Materie etc.) philisophieren.

Was das Problem der Distanzen und Lichtgeschwindigkeit angeht.
Ja, die spezielle Relativitätstheorie hat insofern bestand und wurde ja nun mehrfach auch im realen sogar noch präziser bestätigt.
Das Ding ist: Einstein selbst meinte (angeblich) mal, das nichts schneller beschleunigen könne, als das Licht, so weit, so gut.
Sein Trick aber nun ist: Wenn ein Objekt/Atom/What-Ever im Universum verschwindet, und am anderen Ende wieder auftaucht, verletzt dieses What-ever, nicht seine Theorie. ^^
Was ich damit sagen will ist: Man kann diese Hürden nur nehmen, in dem man sie, wie ein Skater die Schwerkraft, geschickt ausnutzt oder man findet Mittel und (Um)Wege über und in die momentane Rätzel und Wissenslücken über das Universum.
Fortschritt entsteht meistens aus Zufall, Not oder eben dieses Um-die-Ecke-Denken, was Leute wie Einstein auszeichnete aber bestimmt nicht aus Das-geht-nicht-weil.
Von dieser allgmeinen Menschheits-Misantropie hallte ich ebenso nichts, diese Denkweise bringt einen doch erst recht noch eher an die Apokalypse und ist mehr Trendstimmung und Polemik als wirklch hilfreich oder mahnend. -_-

Eines steht aber fest. Sobald sich mit etwas Geld verdienen läßt, wird es auch umgesetzt, egal wie abstrus und ethisch fragwürdig es auch sein mag.
Und in der Hinsicht, hat der Mars, die Raumfahrt, ach was die gesammte Menschheit, noch massig Potezial.
Ganz egal, ob der Mars nun Bakterien&Co. beherbergt (hat) oder nicht.^^
Einstein war Determinist, kein Wunder, das ihm die Zufallsinterpretation der Quantenmphysik nicht zugesagt hat. Allerdings hat er auch viel auf dem Gebiet getan. Seinen Nobelpreis hat er für ein Quantenphysikalisches Pghänomen, dem photoelektrischen Effekt, bekommen. Die Allgemeine Relativitätstheorie ist ohnehin noch viel realitätsfernen als die Quantenphysik. Also rein von der Vorstellung des ganzen. Ich meine Wahrscheinlichkeitesverteilungen kann man sich mit etwas Nachdenken unter Umständen noch vorstellen bzw. herleiten. Raum-Zeit Krümmungen entziehen sich hingegen unserer Vorstellungskraft. Dieses typische Bild mit der Sonne, die ein Tuch verbeult ist eine hoffnungslose Untertreibung des eigentlichen Effektes. Jedenfalls gehts mir so, dass ich mir Quantenphysikalische Prozesse irgendwie besser vorstellen kann.

Allerdings gibt ein Problem. Die ART ist in sich konsistent und vorallem kausal. Also jede Wirkung hat eine wohldefinierte Ursache. In der Quantenphsyik wird die Welt auf einmal akausal. Und das stört viele, mich eingeschlossen. akausale Prozesse sind einfach mist. Wenn die Wirkung vor der Ursache kommen kann oder Wirkungen ganz ohen Ursachen einfach passieren. Beschriben wird sowas in der Quantenmechanik durch Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Aber keiner ist wirklich zufrieden damit. Ich meine man kann die Mathematik nutzen und so Computer und Handys bauen. Aber es befriedigt den Wissenschaftler nunmal nicht.

Ich gehe davon aus, dass Einstein auch im Bezug auf seinen Ausspruch "God don't play dice" recht behalten wird. Ich glaube, dass die Quantenphysik irgendwann durch eine kausale Physik ersetz wird.

Sternenkraehe's Avatar


Sternenkraehe
04.28.2012 , 08:52 AM | #70
Threadübergreifend kann man wohl sagen, das die Entdeckung im Video des TEs typisch für die Fragilität wissenschaftlicher Theorien sind, wie eben auch die anderen hier angesprochenen Disziplinen.
Selbst wenn diese nachvollziehbare und logische Erklärungen liefern, können sie von heut auf morgen durch eine neue echte, manchmal sogar handfeste, Beobachtung wieder umgestoßen werden.
Vor nicht allzu langer Zeit dachte man, das Leben nur auf der Erde entstehen kann. Dann findet man Spuren davon allem anschein nach auch schon auf dem Mars und der Big Boss lacht sich über unsere verblufften Gesichter ins Fäustchen.
Hinzu kommt die Erkenntnis, das es weit mehr Planetensysteme ähnlich dem unseren gibt, als angenommen, sogar noch weit mehr skurile Kombinationen (Multisternsysteme).
Also bislang ist und bleibt das reale Universum spannender und vorallem überraschender als alle Scifi-Universen zusammen. ^^
@Metatopic:
Quote: Originally Posted by werjo View Post
Einstein war Determinist, kein Wunder, das ihm die Zufallsinterpretation der Quantenmphysik nicht zugesagt hat. Allerdings hat er auch viel auf dem Gebiet getan. Seinen Nobelpreis hat er für ein Quantenphysikalisches Pghänomen, dem photoelektrischen Effekt, bekommen. Die Allgemeine Relativitätstheorie ist ohnehin noch viel realitätsfernen als die Quantenphysik.
Zunächstmal sind es zwei Disziplinen die, trotz intensiver Forschung, noch in den Kinderschuhen stecken, das wird oft und gerne bei solchen Diskussionen vergessen.
Gerade die Quantenwelt wirft noch viele viele Fragen auf und bereitet selbst dem härtesten Physiker Kopfschmerzen, wie du ja selbst erkannt hast, obwohl sie in zahlreichen Experimenten ihr chaotisches Dasein unter beweis gestellt hat und nicht nur mehr ein theoretisches Gebilde ist.
Zumal sich beides auch anscheinend irgenwie überschneiden könnte, dazu gibt es ja mittlerweile diverse interessante und sogar in Teilen nachgewisene Modelle.
Gravitation, Quantenphysik und noch weit mehr Kombinantionen werden zusammengefügt.
Bedenke auch hier wieder:
Selbst Einstein erkannte schließlich kurz vor seinem Tod, das man gerade an der Oberfläche gekratzt hatte.
Er hatte die Weltformel gesucht aber höchstens das erste drittel eines Bruchstrichs entdeckt, von einer Formel, bei der niemand weiss, wie Groß sie ist (ausser der Big Boss, also das Universum selbst).
Wir haben nach ihm zwar ein paar bessere Kratzer und Schaber bauen können, sowohl theoretisch als auch praktisch, frei ist das komplette Muster aber immer noch nicht.
Vergessen wird in solchen Diskussionen häufig ebenso auch das der menschliche Geist seine Grenzen hat.
Da hilft dann keine noch so tolle Mathematik, wenn er die Ergebnisse der Berechnungen nicht versteht bzw. schlicht biologisch kognitiv nicht verstehen kann.
Das klingt zynisch soll aber nur vor Überheblichkeit warnen, der man trotz toller Werkzeuge wie Analytik und geregelter Experimente anheimfallen kann.
Diese "Das kann nicht sein weil ich mir das nicht vorstellen kann und es nicht funktionieren dürfte"-Mentalität, interessiert das Universum nicht.
Es ist nunmal sehr sehr komplex und sehr sehr kompliziert, nur dummerweise versucht man als Mensch immer diverse Dinge krampfhaft zu vereinfachen.
Auch oder gerade mit der Mathematik, was dann automatisch zu Problemen führt, wenn es nicht ins errechnete Weltbild passt.
Quote: Originally Posted by werjo View Post
Also rein von der Vorstellung des ganzen. Ich meine Wahrscheinlichkeitesverteilungen kann man sich mit etwas Nachdenken unter Umständen noch vorstellen bzw. herleiten. Raum-Zeit Krümmungen entziehen sich hingegen unserer Vorstellungskraft. Dieses typische Bild mit der Sonne, die ein Tuch verbeult ist eine hoffnungslose Untertreibung des eigentlichen Effektes. Jedenfalls gehts mir so, dass ich mir Quantenphysikalische Prozesse irgendwie besser vorstellen kann.
Vorstellen ist eine Sache sie reel zu verstehen, ihre innerste Funktiosweise zu erkären, eine ganz andere und darum geht es nunmal.
Nicht das die Teilchen sich so eigenwillig verhalten sondern warum genau sie das tun, was sie tun, ist doch das große "Dilemma".^^
Gleiches gilt freilich für die ART, die der wirren Quantenwelt aber nicht widersprechen muss, nur weil für ein paar rauchende Köpfe (okay, fast alle auf dem Feld) die Gleichungen nicht richtig aufgehen, aber die Natur, die handfesten Experimente etwas anderes sagen.
Und je weiter man vor dringt, umso abstruser und bizarrer wird die Geschichte.
Quote: Originally Posted by werjo View Post
Allerdings gibt ein Problem. Die ART ist in sich konsistent und vorallem kausal. Also jede Wirkung hat eine wohldefinierte Ursache. In der Quantenphsyik wird die Welt auf einmal akausal. Und das stört viele, mich eingeschlossen.akausale Prozesse sind einfach mist. Wenn die Wirkung vor der Ursache kommen kann oder Wirkungen ganz ohen Ursachen einfach passieren. Beschriben wird sowas in der Quantenmechanik durch Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Aber keiner ist wirklich zufrieden damit. Ich meine man kann die Mathematik nutzen und so Computer und Handys bauen. Aber es befriedigt den Wissenschaftler nunmal nicht.
Schlimmer noch, ich habe schon Physiker mit gewöhnlichen Geräten effektvolle Maschinen bauen sehen, die sich total unvorhersehbar verhielten.
Chaotischer als Zigarettenrauch oder eine Horde Kindergartenkinder.
Da funktionierten nichtmal mehr Wahscheinlichkeitsberechnungen, es ist quasie die mathematische Hölle auf Erden. ^^
Das fällt zwar mehr in den Bereich Chaosforschung, die ja aber bekanntlich nicht weit vom eigenwilligen Theater der Quantenphysik entfernt ist.
Und trotzdem funktioniert die Quantenmechanik, ist sie um uns.
Trotzdem ist die Welt chaotisch strukuriert, zufällig geordnet, fraktal aufgebaut, was ja immer mehr logischerweise als Schlüssel ansehen.
Vorhersehbare Ordnung und verstörendes selbstständiges Durcheinander fließen ineinander über, nur erkennen wir die Grenzen (noch) nicht wirklich, falls Grenzen in dem Sinne überhaupt gibt.
Quote: Originally Posted by werjo View Post
Ich gehe davon aus, dass Einstein auch im Bezug auf seinen Ausspruch "God don't play dice" recht behalten wird. Ich glaube, dass die Quantenphysik irgendwann durch eine kausale Physik ersetz wird.
Da sind die Fachleute schon etwas weiter und arbeiten gezielt daran, beides zu vereinen anstatt sie gegeneinander abzuwägen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Quantengravitation
Absolute Kausalität ist natürlich einfacher zu verstehen als ein superkomplexes Fraktal aus System und Chaos.
Aber von einer vollkommenden passenden Erklärung für alles und nichts, dürften wir noch so ein paar hundert Generationen entfernt sein.
Wie gesagt, wenn es sich für den menschlichen Geist überhaupt erfassen läßt.
Deswegen immer Obacht:
Nur weil man sich als Mensch etwas nicht vorstellen oder angeblich nicht berechnen kann, muss es nicht unmöglich sein.
Diese Erkenntnis hatten diverse Forscher in der Vergangenheit nur all zu oft und werden sie auch zukünftig noch haben.