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3000 Jahre Stillstand?


Problembeere's Avatar


Problembeere
01.17.2012 , 02:48 AM | #91
Ich glaube, dass neue Technologien 'im Keim erstickt werden' ist kein zulässiges Argument.
Allein schon hier auf der Erde wurden viele Dinge unabhängig an verschiedenen Orten entdeckt. Dieses Phänomen faktoriert sich natürlich wenn man eine ganze Galaxie mit praktisch unendlichen Sternsystemen und fast genauso vielen unterschiedlichen Rassen annimmt. Selbst wenn man einen Wissenschaftler tötet und sein Werk vernichtet wird die Idee mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo, irgendwann noch mal aufgenommen und umgesetzt. Ob die Technologie sich dann als nützlich genug erweist um weiterentwickelt zu werden ist dabei natürlich noch mal eine ganz andere Sache.

Atom- oder anderer Giftmüll wäre in dem Zustand, in dem sich die Galaxis in SW befindet vermutlich kaum ein Problem, man sucht sich irgendeinen abgelegenen Planeten/Mond, der keine nennenswerten Materialien bietet und läd alles drauf ab um bis in alle Ewigkeit zu verrotten, ohne sein eigenes Habitat zu gefährden, wie wir es im Moment mit der Erde tun.
Wobei ich, falls Energie durch Atome erzeugt wird, auch der Meinung bin, dass es sich um Kernfusion handeln muss, da sie relativ einfach zu entwickeln ist (wir stehen auch 'kurz' vor dem Durchbruch und sie bei weitem nicht so hoch entwickelt), sich selbst induziert und die bessere Ausbeute liefert als Kernspaltung. Sofern nicht eben schon eine ganz andere Energiequelle erschlossen wurde.

Ashnard's Avatar


Ashnard
01.17.2012 , 02:58 AM | #92
Quote: Originally Posted by Rodder View Post
Die gesamte Infrastruktur ist von der Rasse der Bree erbaut worden. Die Maschinen sind, soweit ich das verstanden habe, größtenteils wartungsfrei bzw per Droiden instand gehalten, und sind dafür gebaut 1000 Jahre durchzulaufen, bevor ein echter Ingeneur ran muss.
Vielleicht interpretiert man diese Aussage des Droiden auch falsch.
Er sagt zwar, dass man das gerade geflickte System nun erst in 1000 Jahren wieder warten muss, aber ich kann mir gut vorstellen, dass "Das Gerät" im Neuzustand wesentlich länger ohne Wartung auskam.

Allgemein würde ich mich nicht so sehr auf Fusion versteifen.
Es gibt relativistische Prozesse durch die sehr viel mehr Energie entstehen kann.
Prozesse von denen ich mir vorstellen kann, dass sie von einer Zivilisation genutzt werden, die keine Energieprobleme hat.
Und wanderte ich auch im finstersten Tal, so fürchte ich kein Unheil. Denn ich bin der schlimmste Bastard weit und breit.

Starocotes's Avatar


Starocotes
01.17.2012 , 03:04 AM | #93
Quote: Originally Posted by Ashnard View Post
Er sagt zwar, dass man das gerade geflickte System nun erst in 1000 Jahren wieder warten muss, aber ich kann mir gut vorstellen, dass "Das Gerät" im Neuzustand wesentlich länger ohne Wartung auskam.
Es heißt "Der Gerät"

http://www.youtube.com/watch?v=6z2lTxGdVN4

Dragusha's Avatar


Dragusha
01.20.2012 , 03:28 PM | #94
Ich hab jetzt bei Weitem nich alle posts hier gelesen - aber die Frage hab ich mir auch schon x-mal gestellt. Die Idee, die Story des MMO nur rund 100 Jahre vor den Filmen anzusiedeln find ich im grunde sehr gut, hätte deutlich besser gepasst - allerdings wollte man ja wohl auf SWTOR Bezug nehmen und das war seinerzeit eben 3300 Jahre vor den Filmen angesiedelt. Den Bock hat LA also schon vor langer Zeit geschossen. Stimme Dir völlig zu, allerdings ist ja eben auch mit dem Übergang von E3 zu E4 zumindest optisch eher ein technologischer Rückschritt naheliegend. Wie andere schon gepostet haben, im SW Universum ist die technische Entwicklung eben nicht an der Optik festzumachen

smnN's Avatar


smnN
01.21.2012 , 05:47 PM | #95
Nicht 3000 sondern 30.

Ashnard's Avatar


Ashnard
01.22.2012 , 04:42 AM | #96
Du meinst dein Alter oder wie?
Und wanderte ich auch im finstersten Tal, so fürchte ich kein Unheil. Denn ich bin der schlimmste Bastard weit und breit.

Tighra's Avatar


Tighra
01.22.2012 , 05:39 AM | #97
hab jetzt nicht jeden post gelesen, kann aber ein beispiel aus der realen Welt anführen. http://de.wikipedia.org/wiki/Renaissance
Nach zerfall des Römischen Reiches gabs es lange zeit in vielen Bereichen (Kunst, Technologie, Kriegsführung uvm.) kaum Fortschritt. Die Zeitspanne ist je nach Ausgangspunkt ca800-1200 Jahre.

Ashnard's Avatar


Ashnard
01.22.2012 , 04:12 PM | #98
Naja das ist schon ziemlich grob verallgemeinert.
Während dem römischen Reich hat sich weit weniger verändert.
Man betrachte nur den Festungsbau.


Aber wie dem auch sei.
Die Entwicklung erlebt immer einen Zeitpunkt an dem sie sich verlangsamt und wenn man derart weit ist, wie in diesem Setting, passiert eben nicht mehr viel nie dagewesenes.
Und wanderte ich auch im finstersten Tal, so fürchte ich kein Unheil. Denn ich bin der schlimmste Bastard weit und breit.

erzschurke's Avatar


erzschurke
01.25.2012 , 07:18 PM | #99
also ist mir in der anfangszeit auch des öfteren übel aufgestoßen das alles so aussieht wie in den filmen.

ich meine 3500 jahre unterschied müsste doch genug sein um sich erzählerish ein wenig freiraum zu schaffen und das ganze starwarsuniversum mal ein wenig anders darzustellen.

ich hab ja hier auch schon gelesen das die ewigen kriege ne technologishe weiterentwicklung bremsen oder gar zunichte machen würden aber wenn uns die geschichte des krieges eines gelehrt hat dann dies...

..krieg ist der wahrscheinlich größte inovationsmotor überhaupt.

klar viele wollen sowas nicht wahrhaben aber viele, sehr viele, enorm viele technische entwicklungen verdanken wir der kriegs und rüstungs technologie.

was ich aber eigentlich noch viel schlimmer finde ist der kulturelle und erzählerische stillstand bei der ganzen sache.

man hätte tatooine zu einem blühenden agrarplaneten machen können der erst im laufe der jahrtausende langsam verödet...(durch was auch immer).

die jedi liefen auch schon vor 3500 jahren rum wie ein seniler eremit der auf einem verlassenem wüstenplanten im pyjama zum imbis geht und dem imbisbetreiber die ohren vom aktuellen tagesgeschehen vollsülzt^^

vorschläge hätte ich schon noch ein par, aber das würde jetzt meinen zeitrahmen sprengen.

Ashnard's Avatar


Ashnard
01.26.2012 , 06:24 AM | #100
Naja gut das ist teilweise schwierig.
Einmal aus naturwissenschaftlicher Sicht.
Aus nem florierenden Planeten wird nicht einfach so in Tausend Jahren ein Sandklumpen mit komplett angepasster Flora und Fauna.
Gut, das interessiert jetzt nicht immer viele Autoren, aber dennoch gibts da noch ein anderes Problem.

Tatooine ist für Jahrtausende klar definiert worden.
Da können die nich auf einmal drin rumpfuschen.

Nur mal für Spass.
Du spielst Kotor.
Planet ist ne Wüste, den Bewohnern entsprechend schon seit ner ganzen Weile.
Liest ein paar Bücher um Exar Kun, Freedon Nadd, was weiss ich wen und überall von 7000 VSY bis 157 NSY ist Tatooine ein Wüstenplanet.
Die einzigen winzigen kleinen Anzeichen, dass das mal anders war liegen derart weit zurück, dass man da kein richtiges Star Wars Spiel reinsetzen kann, schon gar keins mit Jedi und Sith.
Und jetzt kommt ein Autor und sagt "zwischendurch wurde Tattooine eben mal komplett fruchtbar und wurde erst kurz danach wieder ein Sandplanet" damit er ein paar Typen mal ne Abwehcslung verschafft, an der sie eh auch nur wieder rumnörgeln werden.

Keine weiteren Fragen euer Ehren.

Veränderung schön und gut, aber du kannst in soner Geschichte nicht einfach willkürlich rumpfuschen.
Da kommt ein unglaubwürdiger Haufen für die Restmülltonne raus.

Und warum sollte sich eine Ordensgemeinschaft, die es seit Zehntausenden Jahren gibt auf einmal grundlegend verändern?

Der Zen verändert sich auch seit Begründung kaum und an dem hat sich die Jediphilosophie auch ordentlich bedient.

"Unrealistisch" kann man sowas also auch kaum nennen.

Ich kann verstehen, dass Leute Abwechslung wollen.
Aber doch nich auf Krampf an so dämlichen Stellen.
Und wanderte ich auch im finstersten Tal, so fürchte ich kein Unheil. Denn ich bin der schlimmste Bastard weit und breit.