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discbox
05.23.2014 , 04:48 AM | #28
Quote: Originally Posted by Opaknack View Post
Das Verwenden von Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen und sonstige "Hilfsmittel" um den geschriebenen Text verständlich und angenehm zu lesen zu gestalten ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Wenn man sich mit jemandem unterhält, dann quatscht man auch nicht in irgend einem Dialekt von Weiß Gott wo, sodass der andere nur Bahnhof versteht und haut ihm dann auch noch an den Kopf, dass er doch die Lauscher etwas weiter aufsperren soll, wenn er es nicht versteht.

Man redet dann (oder versucht es zumindest) so zu sprechen, dass der Gesprächspartner einem folgen kann, ohne dass sein Gehirn nach zwei Sätzen in TILT geht.

Hat für mich etwas mit Toleranz und Respekt den anderen gegenüber zu tun.
Eben. Wenn man nicht will dass der Leser den Text, und somit den Inhalt den mal kommunizieren will, gut lesen kann - wozu schreibt man dann überhaupt?

Ich war selbst mal (aus Faulheit?) ein Alles-Kleinschreiber. Begründungen hat man schnell: die RAF hat auch alles klein geschrieben, oder das bauhaus wollte in den 20ern auch die Großkleinschreibung abschaffen (für Leute mit Bildungslücken: es geht hierbei nicht um einen Baumarkt. )

Es ändert aber nichts an der Tatsache dass ich jeden Tag bei Texten sehen kann dass Texte mit Großkleinschreibung besser lesebar sind. Neben den Satzzeichen ist der großgeschriebene Satzanfang hilfreich um schnell zu erfallen wo ein Satz endet und ein neuer beginnt.

Nicht ohne Grund schreiben auch Italiener, Spanier, Franzosen, Engländer, Polen, ... trotz Kleinschreibung beim restlichen Text, den Satzanfang groß.

Ausserdem hat man sich das mit Großkleinschreibung relativ schnell angewöhnt.

Und wenn mal ein Fehler passiert und man doch irgendwo etwas klein schreibt dass groß geschrieben werden sollte, dann juckt das nicht, solange der Text bis auf diese Fehler Großkleinschreibung verwendet.