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bysshe
03.26.2013 , 02:12 PM | #49
Quote: Originally Posted by Ginius View Post
Und was hat nun die Natur mit ihrem Istzustand mit der Wahrscheinlichkeitsberechnung in einem Computerspiel zu tun? 20% Chance, sind 20% Chance. Bei jedem einzelnen Versuch.
In der Natur gibt es keine Schleife. Und schon gar nicht eine, die dann immer an die gleichen Bedingungen einschl. ihrer Einflußfaktoren ansetzt. Bei der Betrachtung könnte man sogar die Natur als eine einzige endlose Schleife verstehen. ;-) In diesem Fall muß man den Computer getrennt von seiner Umwelt(Natur) betrachten, da seine abhängigen Variablen endlich sind(z.B. Eingabe ü. Tastatur), auch wenn dieser das Produkt der Natur ist. In der Natur sind diese jedoch unendlich. Anders wäre es vielleicht, wenn das Programm z.B. eine Variable hat, die wiederum bei jedem Schleifendurchgang zusätzlich eine neue Zufalls-Variable deklariert, die die Dropchance dann mit beeinflußt. Denn dann hätten wir nie den gleichen Ausgangszustand, wie bei unserem Fall die 20% Dropchance eines Bauplans/Rezept, welche ja auf eine einzige Variable beruht. Aber auch da wird jede weitere deklarierte Variable letztendlich in den eigenen Ausgangsszustand zurückfinden. Neu ist dabei jedoch, daß man vielleicht somit annähernd den Wahrscheinlichkeitseffekt simmulieren könnte.