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Ca-Po
02.08.2013 , 03:31 PM | #3
Diese Frage "Was habe ich davon?" beschäftigen mich schon mein ganzes Leben. Sie ist der Treibstoff, der mich nach vorn bringt - und es ist eine gute, weil einfache Frage.

Hier ist es jedoch die falsche Fragestellung. Ich kann natürlich nur von mir ausgehen, also beschreibe ich mal meine groben Abläufe. Ich treibe mich mehr oder weniger orientiert in der Galaxis herum. Immer dem Ruf des Geldes folgend, oder aber auch mal um die ein oder andere persönliche Rechnung zu begleichen. Meist reise ich mit einem Begleiter der mir warum auch immer etwas schuldet, oder glaubt seine Ehre gebiete ihm das weil ich zufällig sein Leben rettete etc. Die traurige Wahrheit daran ist aber das es immer wieder lukrative Aufträge gibt die wir zu zweit halt nicht bewältigen können. Es ist keine neue Idee, dass sich Kopfgeldjäger und Schmuggler zusammentun um größere Gewinne einzufahren. Selbst die Frühegeschichte unserer Galaxis kennt solche Bündnisse. Leider wurden diese Bündnisse durch den Konflikt zwischen Imperium und Republik zerschlagen. Jeder glaubte sich anfangs positionieren zu müssen. Die ein oder die andere Seite das war hier die Frage. Eine übergreifende Struktur war nicht länger existent. Viel schlimmer noch wir wurden zu statistischen Größen zwischen Jedi-Kriegern und Sith-Hexern, zwischen Soldaten und Agenten. Warum nur? Stellt Euch doch mal die Frage welche wirkliche Macht hinter einem übergreifenden Zusammenschluß stehen würde. Wir könnten Gefechte zwischen Republik und Imperium unseren Absprachen gemäß verändern. Wir könnten das Machtgefüge vollkommen auf den Kopfstellen. Dafür braucht es keine Regeln, dafür braucht es keine Führer. Einzig und allein der Wille jedes Einzelnen ist notwendig um das zu erreichen. Stellt Euch vor Ihr seit ein einzelnes Individuum selbstständig und frei in Eurer Entscheidung. Bei Bedarf ist es aber nur nötig einen Namen zu flüstern um das "Gleichgewicht" zu verschieben. Es spricht ja auch keiner davon bestehende Strukturen zu verlassen, vielleicht ist es ja sogar klug diese zu unterwandern. Das Potential ist einfach unglaublich. Woran es scheitert? An Personen die bereit sind den ersten Schritt zuwagen. An Personen mit Visionen und dem absoluten Willen zu Macht und Profit.

"Nun frage ich mich... was hätte ich denn davon, mich einem Syndikat anzuschliessen, deren Grundregel es ist, keine Regeln zu haben. Welchen zusätzlichen Profit oder Schutz hätte ich dadurch zu gewinnen? "

Der eigentliche Gewinn steigt mit zunehmenden Anzahl der Gleichgesinnten. Je mehr bereit sind sich dieser Sache zu widmen, je mehr bereit sind über die Grenzen Republik und Imperium hinwegzuschauen desto größer wird zwangsläufig der Gewinn und auch der Schutz. Wenn es das Schatten-Syndikat schafft Galaxis weit die Dominanz zu erlangen gibt es nichts was wir fürchten müssen.

"Ohne Regeln muss ich genau wie jetzt damit rechnen, von jedem Konkurrenten übervorteilt, verraten oder erschossen zu werden. Ich kann genau wie jetzt niemandem ausser mir selbst trauen."

Wir leben in einer gefährlichen Welt. WIR sind gefährliche Leute. Das Syndikat kann Dir Schutz bieten, wird Dir die Lebenserhaltung jedoch nicht abnehmen. Nur die Starken werden dominieren. Unsere Aufgabe wird es sein die jungen wilden von den Erfahren finden zu lassen und zu dem zu machen was wir brauchen. Natürlich wird der ein oder andere durchs Raster fallen, aber das machen sie schon jetzt. Wir leben in einer Zeit des Krieges, den wir nicht begonnen haben und dessen Zielen wir nicht verpflichtet sind. Gestorben wird immer - zu jeder Zeit. Wir selbst bringen ja den Tod in die Galaxis warum sollten wir ihn fürchten?

" ausser einem zusätzlichen Risiko, weil plötzlich mehr Leute überhaupt Notiz von meinem völlig legalen Frachtunternehmen nehmen ?"

Das ist es ja - NIEMAND - wird außerhalb der Gemeinschaft davon erfahren. Die Unbeteiligten werden in den Cantinas der Galaxis, im Schatten der Flugdecks oder auf Märkten davon flüstern. Flüstern weil sie Angst haben es könnte wahr sein. Das Syndikat wird die Dunkelheit der Galaxis sein - überall und nirgends. Die Mitglieder dieser Bruderschaft - dieses Kartells jedoch werden sich an dunklen Orten treffen und über das Schicksal, den Verlauf des Krieges entscheiden. Keine Rasse wird die Mitgliedschaft reglementieren - einzig die Berufung ist ausschlaggebend. Es wird Riten und Prüfungen geben die nur die Mitglieder kennen. Und kein Außenstehender wird je wissen ob der Schmuggler neben ihm an der Bar dazugehört oder nicht. Niemand wird Wissen ob das Frachtunternehmen eine Einmann-Firma oder die Drehscheibe des Syndikats ist. [/SIZE]