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Isnogut
01.03.2013 , 11:15 AM | #58
Quote: Originally Posted by RocKEffect View Post
Stimmt, der Halbsatz war unglücklich gewählt und formuliert mit dem ermordern. Und klar haben sie Regeln, ich wage zu behaupten, dass die Regel der Zwei auch eine ist. Oder das der Schüler seinen Meister in einen Kampf um alles herrausfordert ist auch so eine Art Regel. Natürlich halten sie die Regel nur ein, weil sie vollkommen davon überzeugt sind.
Ein Stratege wäre in solch einen Kampf auch anders rein gegangen, es spricht ja nichts gegen spezielle Vorbereitungen oder entwickelten Taktiken. Es geht dabei nur im weitesten Sinne um Fairness.
"Fairniss" ist ein sehr weiter Begriff bei den Sith. Und vorbereitet heißt in Zannah's Fall, etliche Sithhexereirituale vorbereitet und ein paar Felsen, die rein zufällig in der Nähe des Kampfplatzes aufgestellt würden. Für Bane wäre es die Kampfmeditation.

Der faire Kampf zwischen den Beiden wäre alles zu geben. Es wäre beleidigend für den anderen weniger zu geben. Das ist IMHO fair für Sith der Regel der 2. Der Meister muss sehen, dass sein Schüler bereit ist und ihn überwinden kann. Der Schüler muss alles geben um zu zeigen, dass er würdig ist. Das war im Endkampf nicht so.
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Genau, es wäre viel glaubwürdiger, wenn sie mit einem Berg von der größe des Mount Everest Pong gespielt hätten oder mit einem Fingerknick einen atombombenähnliche Explosion einfach so aus dem Ärmel geschüttelt hätten. Solche gewaltigen Kräfte hätte ich nur durch ein Ritual mit mehreren Sith erwartet. Es musste auf einer bestimmten Eben auch glaubhaft bleiben und ich hatte nicht das Gefühl als hätten sie nur mit 50% dessen gekämpft was sie können. Sie haben beide schon alles gegeben und sich auch geheime Taktiken und Tricks bis zu diesem Zeitpunkt aufgespart. Man kann wohl nicht behaupten, dass Bane nicht auf alles gegangen ist mit seinem letzten 'Manöver'.
Sie hatten mehr Wissen als die meisten aktuellen Sith der TOR Ära. >Und wir haben in manchen Dialogen der Sith krieger und Sith Inquisitoren Zwischensequenzen gesehen, wie die abgehen. Und Bane hat mit seinem Trick geschummelt, denn er wollte ernsthaft seine Regel brechen. Fairness und Respekt gegenüber seiner Schülerin mein Popo! Bane hat wie ein Sith gehandelt, er wollte siegen um jeden Preis. Zannah ist nicht diesen Weg gegangen, denn dann wäre sie ihm niemals in einem Schwertduell begegnet.
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Sie waren beide sehr unterschiedlich, das hat man dem Kampf auch gut angemerkt. Bane das brutale Nahkampfmonster mit simpler und roher Machtanwendung und Zannah mit ihrer grausamen Sith Hexerei und der äußerst effektiven Verteidigungshaltung. Zannahs Hexerei war eher dazu da, den Geist des Anderen anzugreifen oder sowas die die Ranken, aber nie wurde angedeutet, dass sie gerne mit Steinen um sich wirft oder irgentwas besonderst aufwendig in Asche legt. Für Bane hingegen wäre es nicht von Vorteil gewesen auf einen Machtkampf gegen einen Sith Hexerin sich einzulassen, und wie will man bei einem Lichtschwerkampf den Planeten in Schutt und Asche legen?
Du denkst ernsthaft, nach dem ersten Roman, dass Bane nur ein nahkampfmopnster war? Er fixierte sich auf den Nahkampf die letzten Jahre, weil er die Rüstung hatte und die Käfer ihn nie wirklich klar denken ließen. Aber wer den ersten Roman gelesen hat weiß, Bane war mehr als nur ein "Sith Krieger" (um es mal mit den SWTOR Klassen zu definieren). Und Zannah hatte auch im ersten Buch gezeigt, dass sie die klassischen Machteinwirkungen beherrschte. Sie hatte aber eine Neigung zur Sithhexerei, die sie dann ausgebaut hat.

Beide hätten theoreitsch das Potential und das Wissen um Berge zu versetzen oder Machtgewitter zu beschwören. Und das wäre für sie sogar ein Leichtes gewesen, denn diese Machtfertigkeiten lernten beide relativ früh.