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Wallahan
11.18.2012 , 04:20 PM | #235
Quote: Originally Posted by Satinavian View Post
Die Umstellung auf F2P bedeutet, dass es sich in Zukunft nicht mehr über Abos finanzieren soll, sondern über Mikrotransaktionen. Es werden also die F2P-Spieler sein, die es bezahlen.
Immer noch nicht verstanden? Es ist keine UMSTELLUNG. Es ist ein parallel dazu eingeführtes Geschäftsmodell. Ziel ist es, Spieler an das Spiel heranzuführen ohne daß diese direkt den Clienten kaufen und ein Abo abschließen müssen.

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Und aus der Perspektive eines F2P-Spielers muß es sich mit anderen Freemium-Titeln messen, wie DCUO, DDO, LOTRO, Atlantica, STO... . Das ist die Konkurrenz.. Wenn das F2P-Spielerlebnis hier dagegen abstinkt, bei gleichen Investitionen, wird das F2P-Modell scheitern. Also nichts mit "Egal, wie stark die Nachteile gegen Abo-Kunden sind, die Leute sollen froh sein, überhaupt was umsonst zu bekommen."
Man zahlt nicht für ein Spiel wo man die bessere Leistung bekommt. Man zahlt dort wo man gerne spielt. Wenn man es nicht mag spielt man es nicht, selbst wenn es nichts kostet. Jedes der oben genannten Spiele muß seine Spieler überzeugen können zu zahlen. Können sie es nicht, scheitern sie. Da sind zwei Faktoren wichtig. Wie gerne möchte man das Spiel spielen und wie steigert sich mein Spielerlebnis durch kostenpflichtige Dienstleistungen.

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Abgesehen davon wird es wohl mit großer Sicherheit keine Neuspieler geben, die von 1-50 gar kein Geld investieren, um dann wöchentliche Gebühren für Operationen zu leisten.
F2P ist kein Trial. Trial gab es das Ganze Jahr über schon, erst Wochenends, dann dauerhaft bis 15. Die potentiellen Neukunden, die mit F2P kommen, werden nicht auf ein Abo umsteigen - sie kommen, weil das Modell es ihnen verspricht, dauerhaft ohne Abo-Gebühren zu spielen und stattdessen je nach Bedarf den Shop zu nutzen.
F2P unterliegt keiner festen Definition. WoW wirbt auch mit F2P und erst in der zweiten Zeile steht es, daß das nur bis 20 geht. Ein richtiger Trial ist in der Regel auch zeitlich begrenzt.

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Und ja, WoW ist kein echtes F2P, sondern hat ein Modell, dass ganz so funktioniert, wie SWTOR vor F2P. Nur hat man sich hier den Etikettenschwindel gespart.Bei jeder echten F2P-Umstellung sind die Vorteile von Abos gegen Premium ebenfalls marginal (STO, DDO, LOTRO). Weil Abos eben nicht in dem Maße gehalten werden können, dass man riskieren könnte, die zahlenden! Premium-Kunden zu vergraulen. Wenn EA die Umstellung ernst meint, ist die Zufriedenheit von Abonenten die Letzte ihrer Sorgen. Wenn die alle auf "Preferred" wechseln, sich Inventarleisten, Artefakte, Bank, Aussehen, Vermächtnis... freischalten und Anfangen, neuen Content stückweise zu erwerben sowie hin und wieder Consumables kaufen, ist EA auch glücklich.
Die von dir genannten Spiele hatten niemals die Chance gehabt, einen gewissen Abonentenstamm zu erreichen. Ausnahme war wohl nur HDRO welches sich aber durch LTAs ruiniert hat. Der harte Kern dort hatte kein Abo sondern ein Lifetimeabo und daher mußte ein System geschaffen werden, welches auch diese zur Kasse bittet. Die kann man nicht mehr dazu bringen ihr Abo zu kündigen (und wenn wäre es egal).

Ihr scheint wirklich zu glauben, daß das Spiel keine Abo-Basis mehr hat. Die stieg nur nicht mehr großartig. Die Server waren zu Feierabendzeiten voll aber davor und danach nichts mehr los. Neue Spieler fanden in den Questzonen nur wenig MItspieler usw. Sie bekommen den Eindruck, da ist nur tote Hose und quitten. Durch die Masse an F2P-Spielern auf wenigen Servern entsteht der gegenteilige Effekt und zusätzlich müssen sie garnichts zahlen. Deshalb spielst du auch weiter. Aber auf 50 hast du nur noch zwei Alternativen: Du schließt ein Abo ab oder wertest deine Trial-Version soweit auf, bis es für dich zu einem spielbaren Erlebnis wird. Gut, dritte Alternative: Quit. Dann hat aber weder BW noch du was verloren. Du hattest deinen Spass und hast nebenbei geholfen die Server zu beleben.

Was übrigens auch immer in dem SWTOR-System übersehen wird ist, daß du garnicht zahlen mußt. Alle Objekte im Kartellmarkt sind handelbar und Ingamepreise für seltene Dinge explodieren. Es ist gut möglich, daß Abospieler mit Geldnot ihre Kartellmarken für eben genau das was ihr braucht (Leisten, das Privileg Epics anzulegen) ausgeben und diese für Ingamecredits weiterverkaufen. Und bei extremer Geldnot kauft vielleicht sogar der Abonennt deshalb Kartellmünzen. Da könnt ihr tatsächlich mit ein bischen Geschick an diese Objekte rankommen. Das EvE-Online-Modell. Was brauchst du denn um wirklich mitspielen zu können? Einmalig Epicszugang, 2 Leisten und wiederkehrend Zugriff auf PvP- und Raidcontent. Bis auf ersteres können Abonenten die anderen Leistungen 2x pro Monat für lau kaufen und an euch weitergeben. Gibt genug Spieler die sch.. auf Fluff und verkaufen gerne ihre Münzen ingame gegen Credits.

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Wiederkommer wären immer preferred gewesen und hätten immer zwei Inventarleisten gehabt. Die eine war ausschließlich für komplette Neueinsteiger gedacht.
Wusste ich nicht, bezog mich aber bei der Aussage nicht auf Rückkehrer. Beim Feedback dachten wir auch sicherlich nicht an Rückkehrer.