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Satinavian
11.17.2012 , 04:43 AM | #111
Hallo

Zuerst zu meiner Person : Ich bin ein neuer "preferred"-Spieler, der zuvor nur nach Ankündigung von f2p einen Testaccount hatte. Ursprünglich hatte ich nach Release und all den eher miesen Reviews entschieden, dass die Einstiegskosten+15€/Monat es wohl nicht wert sind und das Spiel erstmal liegen lassen. Generall mag ich keine monatlichen Kosten, da ich dann immer das Gefühl habe, Geld zu verschwenden, wenn ich meine Zeit für was anderes nutze.
Nach sehr positiven f2p-Erfahrungen mit DDO habe ich mich entschieden, nach der Ankündigung einen Versuch zu wagen. Wohl wissend, dass zumindest einige Käufe von mir erwartet werden.

Was denke ich zu den Einschränkungen ?

- Die Einschränkungen von f2p gegen preferred sind dazu da, jeden zum einmaligen Minimaleinsatz von ~5€ zu bewegen und gegen Bots und Farmer vorzugehen. Sind ein Bißchen extrem, um echte f2p auf Dauer zu halten, aber im Gegensatz zu z.B. STO, wo man die wirklich haben will, um die Server zu füllen, plant man hier wohl nur mit premium/preferred auf Dauer.

Deshalb spreche ich ab jetzt von den Preferred-Restriktionen und meiner Meinung dazu :

- schlechtere Chancen beim Handwerk : Das nervt und ärgert mich, weil es nicht ersichtlich war.
- 2 Charakterslots : absolut zu erwarten, weil das jeder macht. Aber wo sind die Store-Freischaltungen ?
- Farben, Helme,Titel - reine Kosmetic und paßt perfekt in den Shop.
- weniger xp : mir persölich noch egal. Scheint hier ja eh nicht ewig zu dauern, zu leveln.
- Forumszugang : Bis genau jetzt hatte ich keinen. Das hat mich tatsächlich extrem gestört. Auch als preferred player muß man Teil der Community sein können, oder das hier wird zu einem drittklassigen Singleplayer-Spiel. Das hat mich wirklich erschreckt und so erzürnt, dass ich meine ganzen Kartellpunktkäufe schon bereut habe. Vor allem, da es nirgends steht.
- Chat : Sehr dumme Idee, Neulinge im Chat zu beschränken. Nur, wenn sie Fragen stellen können und Freunde finden können, bleiben sie im Spiel. Das sollte man wirklich überdenken, nicht nur für zahlende Kunden zu öffnen.
- Inventar/Bank/Auktionsplätze : gut so.
- Toolbars : kann ich verstehen. Das Spiel wurde nicht für f2p entworfen und jetzt tut man sich schwer, Store-Freischaltungen zu finden, die man verkaufen kann. Kein Problem.
- Warzones : Bin kein PvPer, mir egal. Aber so wird mn keine Leute ins Spiel bringen, die hauptsächlich an PvP interessiert sind, was irgendwann zu Gegnermangel führen könnte.
- Operationen : Das sollen die Raids hier sein. Ich habe nicht vor wöchentliche Pässe zu erwerben in einem Spiel, das mir nicht gut genug ist, zu abbonieren. Insbesondere, wenn ich sie nicht mal vorher ausprobieren kann. One-Time-Unlock oder ich rechne damit, nach den Story-Geschichten wieder zu gehen.
- Item-Unlock : OK
- Credit-Cap : Katastrophe. Ein f2P-Model ist nur erfolgreich, wenn es mehr freemium-Leute hat als vorher Abbonenten. Wenn keiner von denen die selteneren Sachen aus den Akrtionen kaufen kann und ebenso keiner daran interessiert ist, sie anzubieten, weil er die Credits ja wegen des Caps gar nicht bekommen kann, stirbt die Ökonomie und wir landen beim Tauschgeschäft.


So viel von Jemandem, der nicht schon irgendwann das Spiel mit Abbo durchgespielt hat.