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Lipziger
01.25.2012 , 07:08 AM | #72
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Dann hast Du sehr schlechte Erfahrungen gemacht die ich so nicht generell teilen kann. Ich kenne sehr viele Leute die auf ihre Art und Weise versuchen zu helfen OHNE das die das an eine große Glocke hängen.
Ja kenne ich auch. Aber es sind eher wenige, die sich wirklich selbst um zB. Kranke kümmern. Viele denken, ich spende mal nen paar Euro und helfe so ... *freu*.
Nur das niemand verfolgen kann und will, wohin das geld tatsächlich gehe.

Wenn ich nach Afrika gehe, dort beim Aufbau usw. helfe [gibt es ja auch viele, die das machen ... das stimmt] ist das wirklich eine hilfe.
Doch wenn ich einfach mal 50€ spende, kommt warscheinlich nicht viel an und das was ankommt, geht dann zT. noch an eben die Warlords usw. die das ganze wirklich "Gute" wieder zunichte machen.

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Genau das wird in der Literatur aber nicht so dargestellt. Ein Jedi strebt nicht nach Anerkennung oder Ansehen. Ein Jedi tut das was die "Macht" von ihm will. Ja das ist eine Vereinfachung um die Jedis als die "Guten" darzustellen, was ich aber in der Literatur (insbesondere Fantasy) als durchaus legitim erachte.
Das kannst du ja auch gern so sehen. Eben weil es Fantasy ist. Aber ich kann es mit meiner Logik einfach nicht vereinbaren. Die "kleinen Christen" dachten auch sie tun gutes, als sie die hexen verbrannt ahben, weil die ja böse sind. Das hat ihnen ja auch "Gott" gesagt.

Dennoch, da es sich um Fantasy handelt, ist es auch durchaus legitim und ich will das auch nicht "verbieten" .

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Doch, die Jedi (insbesondere die Spieler). Dummerweise ist es in der Literatur nur schwer möglich oft auf die "einfachen Menschen" einzugehen, da das nicht sooo spannend ist, aber Knight Errant von John Jackson Miller, das ich gerade lesen, versucht das zumindestens im Ansatz, wenn es auch 2500 Jahre später als SWTOR spielt.
Hängt natürlich vom Leser ab, ob es langweilig ist, oder nicht. Ich seh mir zB gern Reportagen über alles mögliche an ... viele fänden es auch langweilig. Ich find es spannend und ... "echt".

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Grievous war schon immer sehr Fremdenfeindlich eingestellt und ausgesprochen blutrünstig. Das Problem war zudem das die Jedi nicht frei agieren konnten sondern das der Senat Druck ausgeübt hat. Oftmals war das Problem der Jedi die Einflussnahme der Regierung.
Jeder reagiert wohl etwas merkwürdig auf Fremnde, wenn er nie mit ihnen etwas zu tun hatte. Aber das Volk ist nie umhergereist und hat andere Völker niedergemacht.
Blutdrünstig würd ich auch nicht sagen ... es ist eben eine aggresive Mentalität, die es auch bei unseren Erd-Völkern gibt. Sie sind eben sehr Stolz, aber auch gläubig.
Nur haben sich eben zu viele eingemischt. Er wäre sicher nie zu so einem Monster geworden, wenn man ihnen erst garkein Grund gegeben hätte von seinem Planeten zu verschwinden. Selbst die stärksten Jedi können der "Dunklen Seite" verfallen, wenn sie mit ansehen müssen/müssten wie ihr ganzes Volk von angeblichen gutmenschen zum Sterben gezwungen wird.
Ich habe ja auch gesagt, dass es durch Druck des Senats von statten ging, aber das hätte man sicher auch umgehen können.
Aber dieses Volk hatte eben wenig mit anderen zu tun und war "primitiv" ... und sie sahen dadurch natürlich die Republik ... die Jedi als die bösen an, was sie indirekt durchaus auch waren. Denn man hätte es doch nicht so weit kommen lassen müssen.

Wenn ich helfen will, lasse ich mich vllt noch davon abhalten. Aber nicht dazu überreden etwas schlechtes zu tun. Denn die jedi haben auf den Druck reagiert und bewusst gegen die kaleesh entschieden. Da hätten sie sich lieber enthalten sollen.


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Und ich persönlich sehe das schon so, dass die einzelnen Jedi als Personen an und für sich "Gutes tun" und helfen wollen - vielleicht nicht alle, aber die meisten.
Dem stimme ich durchaus zu. Aber es ist eben ein großer Unterschied zwischen "wollen" und "machen".


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Desweiteren sind auch die Meister oder der Rat der Jedi nicht vor falschen Entscheidungen geschützt, nur weil sie diese "Titel" oder "Positionen" innehaben. Das haben wir sicher schon mehr als einmal mitbekommen, dass auch diese Fehlentscheidungen treffen, die teilweise schlimme Konsequenzen haben.
Aber sie entscheiden ja "angeblich" nicht einfach selbst, sondern lassen die Macht "sprechen". Also wäre es ja der Fall, dass die Macht es selbst so will, dass solche fatalen fehler entstehen, die zB zum Untergang der republik führen können.
Würde das aber nicht genau das gegenteil ausmachen von dem, was die jedi glauben und wollen?
Ich mag eben auch sehr das System des Gleichgewichts ... und daran sind auch die Jedi nicht gelegen. Denn sie wollen genauso "gewinnen", wenn auch für das Gute, wie das Imperium. Doch eben das klappt nicht, denn es wäre genausowenig ein Gleichgewicht, wie das der Sith.


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Ich denke aber nicht, dass die Jedi - egal ob als Einzelperson oder als Organistation - bewusst und gewollt "schlechtes" bewirken wollen. Aber leider entsteht mehr als nur manchmal auch aus dem Wunsch heraus Gutes zu tun, nicht unbedingt dieses, sondern eher das Gegenteil.

bewust schlechtes tun wollen sie vielleicht nicht, aber sich bewust entscheiden tun sie dennoch, siehe zB die Sache mit Grievous und den Kaleesh.
Es gibt keinen Frieden, nur Leidenschaft. Durch Leidenschaft erlange ich Stärke. Durch Stärke erlange ich Macht. Durch die macht erlange ich den Sieg. Durch den Sieg zerbersten meine Ketten.
Die Macht wird mich befreien.